Ist Ihr Team nicht produktiv genug? Dann gönnen Sie ihm mehr Freizeit!

Nein, das ist kein Witz. Vielmehr ist es ein Trend, der sich immer stärker in amerikanischen Unternehmen durchsetzt und Schritt für Schritt auch in Europa Einzug hält.

 

Ein sehr bekanntes Beispiel, dass beim Stichwort “Freizeit auf Arbeit” häufig zuerst genannt wird, ist der Suchmaschinen-Gigant Google. Fast jeder hat schon einmal Bilder oder Videoaufnahmen aus der prestigeträchtigen Firmenzentrale Googleplex in Kalifornien gesehen, die mit ihren Multicolor-Büros ein wahres Paradies für Angestellte zu sein scheint. Mehrere Kantinen mit erstklassiger Auswahl, Schwimmhalle, Dinosaurierskelette, Spielautomaten, Massagesäle, Billardtische und sogar ein Beachvolleyball-Platz sollen den Mitarbeitern den Arbeitsalltag versüßen.

 

Entsprechend bizarr wirkt diese Vorstellung, wenn man sie mit dem Konzept der meisten deutschen Firmen vergleicht. Hierzulande herrscht in vielerlei Betrieben nach wie vor eine tendenziell eher traditionelle, seriöse Sichtweise des Arbeitsplatzes. Er sollte für das Erbringen der erforderlichen Leistungen passend eingerichtet, bestenfalls modern ausgestattet und zweckmäßig sein. Meist wird mit einer Kantine, Automaten und einem kleinen Aufenthaltsraum für die Grundbedürfnisse gesorgt. Mehr aber auch nicht, denn alles andere ist ja Freizeit. Nicht mit der Arbeit verbunden. Fast schon ein Störfaktor.

 

Doch es gibt sie, jene jungen und vorwärtsgerichteten Betriebe, die einen wichtigen Zusammenhang verstanden haben: Wir sind alle Menschen. Menschen brauchen Freiraum, Ablenkung, Erholung und Ruhe, um all den Stress und Leistungsdruck auszugleichen, der sie am Arbeitsplatz erwartet. Warum also sollte man Mitarbeiter immer bis zum wohlverdienten Feierabend warten lassen, damit sie regenerierenden Freizeitaktivitäten nachgehen können, wenn diese während der Arbeitszeit viel effektiver sind?  

 

Denn in einem Punkt sind sich viele Experten einig: die Integration von mehr Freizeit in einem Betrieb fördert motiviertere, effektivere und glücklichere Mitarbeiter.

 

Was die Freizeit mit den Menschen macht

 

Wir leben in einer Hektomatik-Welt. Alles wird schneller, ständige Erreichbarkeit auf vielen Kanälen, es muss immer mehr geschafft werden. Die Grenze zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmt in vielen Professionen zusehends. Laut einer repräsentativen Umfrage der IKK Classic, fühlt sich jeder Dritte auf Arbeit überfordert. Hauptgründe dafür sind Zeit- und Leistungsdruck, fehlende Anerkennung sowie die schwere Vereinbarkeit von Job und privaten Pflichten. Mal eben schnell die Kinder aus der Schule abholen gerät da zum Hürdenlauf.

Die Folgen dieser Belastung schlagen sich je nach Fall und Dauer in vielen Formen nieder, von fehlender Produktivität bis hin zu möglichen berufsbedingten Erkrankungen von Mitarbeitern. Dabei müsste es gar nicht so weit kommen! Durch gezielte Entspannungspausen könnte man den Dauerstress bewusst unterbrechen.

 

So belegte beispielsweise der Wissenschaftler Kevin Eschleman bei einer Studie der San Francisco State University, dass kreative Freizeit Arbeitern dabei hilft, sich von den Strapazen ihres Berufs zu erholen. Durch die Entspannung und das Versetzen des Gehirns in einen ruhigeren Modus werden Kräfte geweckt, die sich dann wieder direkt auf den Arbeitsalltag anwenden lassen. Auf Basis dieser und ähnlicher Erkenntnisse gab es in den letzten Jahren zahlreiche Studien und Pilotversuche zum Konzept der bewussten Freizeit auf Arbeit. Ein einheitliches Ergebnis war, dass mehr Pausen und bessere Möglichkeiten zum Verbringen dieser arbeitsfreien Zeit die Produktivität und Zufriedenheit von Mitarbeitern sichtbar steigerte.    

 

Ebenfalls fiel positiv auf, dass Mitarbeiter durch die gemeinsamen Aktivitäten während solcher Pausen ein stärkeres Gruppengefühl entwickeln konnten. Sie identifizierten sich besser mit dem Unternehmen und der Marke. Die Betriebe wiederum erhielten dadurch ein Instrument, um ideal vom Talent ihrer Mitarbeiter profitieren zu können.

Wie Firmen mehr Freizeit in den Arbeitsalltag integrieren können

Das mit einer Revolution der Arbeitsweise auch neue Ansätze für die Personalpolitik geschaffen werden müssen, ist nahezu selbsterklärend. Gerade im modernen digitalen Zeitalter, geprägt von der Generation der Millennials, ist ein Umdenken gefragt. Mit steigenden Arbeitszeiten und den immer größer werdenden Erwartungen wünschen sich viele Mitarbeiter, dass das Unternehmen im Rückkehrschluss auch seine Verantwortung gegenüber den Beschäftigten steigert. Es sind immer mehr Betriebe, klein und groß, die das Bedürfnis nach einem gesunden Arbeitsumfeld und einer Balance zwischen Job und Privatleben verstehen und sich am amerikanischen Vorbild orientieren. Neue Trend-Begriffe wie “Work Life Integration” oder “Creative Benefits” fallen immer häufiger.

 

Eine Glassdoor Studie aus dem Jahr 2016 hat allerdings gezeigt, dass die eher exotischen Zusatzleistungen nicht langfristig zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen. Stattdessen sollten Firmen sich auf jene Angebote konzentrieren, die ihren Angestellten einen wirklichen Mehrwert bieten. Sprich, statt sofort in ein hauseigenes Yoga-Studio zu investieren, könnten regelmäßige Sportpausen schon den gewünschten Effekt eines besseren Arbeitsklimas erbringen.  

 

Möglichkeiten zur genauen Ausgestaltung gibt es sehr viele, die tatsächliche Wirksamkeit variiert stark. Es ist das Unternehmen selbst, dass hier den ersten Schritt machen muss und bestenfalls die Mitarbeiter sowie professionelle Dienstleister in die Entscheidung einbezieht.

 

Einige dieser Möglichkeiten für die Integration von mehr Pausen und Freizeit in den Arbeitsalltag sind:

 

  • Hausarbeit bzw. Ortsunabhängige Arbeit – Hierbei handelt es sich um einen Trend, der bereits in vielen Teilen der Welt in vollem Gange ist und vor allem in den USA Erfolge feiert. Mitarbeiter erhalten so die Freiheit, sich den Arbeitstag selbst gestalten zu können und auf diese Weise private Belange besser zu organisieren. Nicht unerheblich ist auch der Zeitanteil, der durch lange Anfahrtswege zum Arbeitsplatz eingespart wird.

 

  • Spezielle Modelle für die Arbeitszeit – Gleitzeit, kürzere Arbeitszeiten oder sogar völlig flexible Stundenvorgaben: der übliche “Nine to Five” Bürotag muss nicht zwingend die beste Wahl für ein Unternehmen sein.    

 

  • Informelle Essen – Sei es Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot, ein informelles Essen ist immer eine tolle Möglichkeit für Mitarbeiter, aus der Routine auszubrechen. Man tankt Energie, spricht über andere Themen, stärkt die soziale Bindung untereinander.

   

  • Regelmäßige Team-Events – Gemeinsame Unternehmungen lenken nicht nur vom Arbeitsalltag ab, sie stärken zudem den Zusammenhalt und die Interaktion. Ob spannende Live Escape Games, spezielle Indoor und Outdoor Teambuilding-Maßnahmen oder gemeinsame Workshops, jede gemeinsame Aktivität außerhalb des gewöhnlichen Arbeitsplatzes kann erhebliche positive Effekte auf die Produktivität eines Teams haben.

 

  • Geeignete Ausstattung der Büroräume – Das Einbinden von Freizeitphasen in den Arbeitsalltag kann nur unter zwei Voraussetzungen erfolgreich gelingen. Erstens sollten die Rückzugsorte innerhalb des Betriebes entsprechend ausgestattet sein. Die richtigen Möbel und passende Dekoration schaffen eine angenehme Atmosphäre zum Entspannen, die sich von dem Ambiente in den eigentlichen Büroräumen abheben sollte. Zusätzliche Highlights wie Leseecken, Spielautomaten oder gar Tischtennistische können die vorteilhaften Effekte der Entspannung und Ablenkung verstärken. Aber all das funktioniert nur, wenn zweitens auch ein entsprechendes Pausensystem vom Arbeitgeber eingeführt wird. Denn die schönsten Aufenthaltsräume sind zwecklos, wenn der Mitarbeiter sie nur vom Schreibtisch aus betrachten kann.   
  • Sportliche Aktivitäten – Sport ist bekanntlich ein großartiges Mittel, um Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen. Entsprechend effektiv könnte das aktive Einbinden von sportlichen Aktivitäten am Arbeitsplatz wirken. Was spricht also dagegen, den Arbeitsalltag durch gemeinsame Bewegung zu ergänzen? Noch dazu, wenn Teamsportarten ausgeübt werden, die den Zusammenhalt der Mitarbeiter festigen.    

 

Dies sind natürlich nur einige von mannigfalten Lösungen für das Einbeziehen von aktiven Erholungsphasen in den Arbeitsalltag. Gerade in großen Unternehmen ist deshalb sogar zunehmend zu beobachten, dass spezielle Abteilungen eigens für die Entwicklung neuer Ideenkonzepte für Incentives eingerichtet werden. Das zu verfolgende Ziel sollte stets ein Ambiente sein, in dem die Sozialisierung unter den Mitarbeitern ermöglicht wird sowie in dem glückliche und zufriedene Mitarbeiter gemeinsam im Team beste Resultate liefern.

 

Die Freizeit im Arbeitsalltag und die Produktivität eines Mitarbeiters sind also keine völlig gegensätzlichen Auffassungen. Im Gegenteil, erholte und glückliche Mitarbeiter steigern die Produktivität eines Unternehmens maßgeblich.

7 Geheimnisse guter Kommunikation, die Kommunikationsexperten im Schlaf beherrschen

Gibt es in Ihrer Firma auch so einen?

So einen Mitarbeiter oder Vorgesetzten, mit dem es einfach Spaß macht, zu kommunizieren und der deswegen den Respekt aller anderen genießt? Bei dem Sie immer fundierten Rat erhalten, sich im Gespräch wohl und wertgeschätzt fühlen und stets motiviert aus der Situation gehen?

Wir sprechen hier von einem Kommunikationsexperten. Jemandem, der die Regeln guter Kommunikation im Schlaf beherrscht und entsprechend erfolgreich durch Alltag und Arbeitsleben zieht. Denn solche Personen wirken nicht nur wie eine Art Magnet auf Mitarbeiter, sondern auch auf beruflichen Erfolg.  

Gute, also effektive Kommunikation wirkt förderlich auf zwischenmenschliche Beziehungen, steigert dadurch die Leistungsbereitschaft, verhindert Missverständnisse und stärkt so die Zusammenarbeit im Team. Mit Hilfe der richtigen Worte und des richtigen Auftretens können vielerlei Ziele wesentlich schneller erreicht werden.  

Nun ist der Moment gekommen, an dem Sie aus dem Schatten der Bewunderung treten und selbst ein solcher Kommunikationsexperte werden können. Sicherlich bedarf es dazu einiger Übung und Expertise, aber die folgenden 7 Geheimnisse guter Kommunikation sind ein bedeutender Anfang:

 

Hören Sie mehr zu, als dass Sie sprechen

Rufen Sie sich einmal ein fachliches oder gar persönliches Gespräch in Erinnerung, an dem Sie sehr interessiert waren und sich auf einen anregenden Diskurs gefreut haben, diesen aber nicht in die Tat umsetzen konnten, weil Ihr Gegenüber ununterbrochen sprach. Ein Gespräch, bei dem Sie das Gefühl hatten, Ihr Gesprächspartner konnte das Ende Ihrer Rede kaum erwarten, um wieder bei seinen eigenen Punkten anzusetzen. Das kann sehr frustrierend wirken, nicht wahr?

Bei guter Kommunikation kommt es, entgegen der weitläufigen Meinung, nicht allein auf den Redeanteil einer Person an. Stattdessen spielt nonverbale Kommunikation eine genauso wichtige Rolle. Eine der wichtigsten Fähigkeiten ist dabei das aktive Zuhören. Mit aktiv ist gemeint, dass Sie sich nicht nur von den Worten eines Gesprächspartners berieseln lassen, sondern diesen bewusst und konzentriert lauschen. Denn dies hat gleich mehrere Vorteile.

Zunächst erfahren Sie nur über das aktive Zuhören wertvolle Informationen, die für das Gespräch von entscheidender Bedeutung sein können. Sie können diese in Relation zu Vorkenntnissen setzen, zwischen den Zeilen lesen oder gar direkt in die laufende Unterhaltung einbinden und nutzen. Wenn Sie beispielsweise mit einem Geschäftspartner über neue Trends auf dem Online-Markt sprechen, kann Ihnen aktives Zuhören wertvolle Einblicke in den Kenntnisstand Ihres Gegenübers liefern. Das schafft zum einen eine gemeinsame Basis für das Gespräch und reduziert die Gefahr von Missverständnissen, zum anderen verhilft es Ihnen zu neuen Informationen.

Dieses neue Wissen können Sie ebenso vorteilhaft direkt im Gespräch einsetzen. Durch Zuhören erfahren Sie mehr über die Haltung, Emotionen und Gedanken Ihres Gesprächspartners zu einem bestimmten Thema. Entsprechend können Sie anschließend Ihre eigene Kommunikation darauf ausrichten. Erzählt Ihnen zum Beispiel Ihr Gegenüber von seiner Enttäuschung über ein gescheitertes Projekt in der vorhergehenden Woche, so können Sie Ihre eigenen Erfolgsberichte hinten anstellen und stattdessen auf seine Sorgen eingehen.

Denn der wichtigste Vorteil des aktiven Zuhörens ist, dass Sie damit Empathie ausstrahlen. Ihr Gesprächspartner wird sich im Gespräch mit Ihnen wesentlich wohler und verstanden fühlen, was zu einem positiven und aufgeschlossenem Verlauf der Interaktion beiträgt. Es zeigt ihrem Gegenüber, dass seine Meinung zählt und er wertgeschätzt wird. Diese Botschaften sind vor allem in der Teamarbeit sehr hilfreich. Es zeichnet Sie also als ein großes Kommunikationstalent aus, wenn Sie in der Lage sind, richtig zuzuhören und auf den anderen einzugehen.

 

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Gegenüber richtig verstehen

Einhergehend mit dem eben Genannten ist es essentiell für ein Gespräch, dass Sie das Gesagte von Ihrem Gesprächspartner auch wirklich verstehen. Dies ist von zwei Faktoren abhängig.

Erstens sollten Sie, wie zuvor erwähnt, aktives Zuhören praktizieren. Denken Sie nicht während der Rede Ihres Gegenübers schon über Ihre eigene Antwort nach! Das lenkt Ihre gesamte Aufmerksamkeit auf Sie selbst und nicht auf den Gegenstand des Gesprächs. Üben Sie stattdessen, sich ausschließlich auf das Gesagte zu fokussieren. Haken Sie, wenn nötig, nach oder bitten Sie die andere Person, sich zu wiederholen. So stellen Sie sicher, dass Sie alle wichtigen Informationen aufgreifen.  

Zweitens sollten Sie anschließend bei bedeutenden Details überprüfen, ob Sie diese richtig verstanden haben. Das gelingt am einfachsten, indem Sie einen bestimmten Sachverhalt mit eigenen Worten zusammenfassen und ihn noch einmal mit dem Gesprächspartner teilen, zum Beispiel so: “Also XY, verstehe ich richtig, dass Sie personelle Unterstützung bei dem Projekt XY benötigen, um es rechtzeitig bis zum geplanten Datum fertigzustellen?” Achten Sie darauf, bei solchen Wiederholungen keinerlei Wertung auf das Gesagte zu legen. Es geht lediglich darum, gemeinsam mit Ihrem Gesprächspartner sicherzustellen, dass Sie das Gesagte richtig verstanden haben. Erst dann reagieren Sie.

Starten Sie ein Gespräch mit Vertrauen, nicht mit Eile

Wenn sich ein Kommunikationsexperte an eine andere Person wendet, so nimmt er sich dafür Zeit. Sie würden dabei niemals Sätze hören wie “Hallo XY, ich muss mit Ihnen dringend über das Projekt letzter Woche sprechen”. Dies wäre zwar ein sehr effektiver Einstieg, bei dem keine Zeit verloren wird, allerdings trägt diese Eile auch nicht unmittelbar zum Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Dialogpartnern bei.

Besser wäre es stattdessen, zunächst einen freundlichen und interessierten Start in das Gespräch zu suchen. Sie können Ihren Gesprächspartner zum Beispiel zunächst fragen, wie es ihm geht, wie sein letztes Wochenende oder sein letzter Urlaub war und wie aktuell die Arbeit an einem bestimmten Projekt läuft. Auch wenn Small Talk – meist zu Unrecht – den Ruf genießt, oberflächlich zu sein, kann er für einen Einstieg in ein berufliches oder persönliches Gespräch vorteilhaft sein. Sie lenken dadurch den Fokus zunächst auf Ihr Gegenüber, das durch das Interesse an seiner Person wesentlich positiver eingestellt sein wird, als bei einem kalten, unpersönlichen Start.

 

Sie sollten wissen, worüber Sie sprechen

Sie möchten sich für Ihre Expertise den Respekt Ihrer Kollegen verdienen? Dann müssen Sie sich diese auch aneignen! Sammeln Sie alles an notwendigem Wissen, Einsichten und vorausschauendem Denken, dass speziell für Ihr Tätigkeitsfeld von Bedeutung ist. Bilden Sie sich stets weiter, zeigen Sie Neugier gegenüber dem Unbekannten und seien Sie aufgeschlossen, dazuzulernen.

Denn Ihre Kollegen beeindrucken Sie nicht dadurch, dass Sie bei fachlichen Fragen nicht Bescheid wissen. Sie können Ihr Vertrauen gewinnen, indem Sie umfassend informiert sind und dieses Wissen auch verständlich weitergeben können. Wahre Expertise wird stets respektiert und Sie werden bemerken, wie Kollegen Sie für Ihren Rat und den Wert, den Sie zu Gesprächen beitragen, schätzen.

Und sollten Sie einmal tatsächlich nicht über etwas Bescheid wissen: Seien Sie ehrlich! Nichts ist schlimmer, als Kenntnis vorzutäuschen und dann im Laufe eines Gespräches als vollkommen unwissend entlarvt zu werden. Sagen Sie Ihrem Gegenüber lieber direkt, dass Sie von einem bestimmten Sachverhalt keine Ahnung haben, aber gern bereit sind, von ihm mehr darüber zu erfahren.

 

Seien Sie klar und direkt

Gerade bei fachlichen oder gar technischen Themen neigen Experten ihres Gebiets meist dazu, bei ihrem Gesprächspartner Fachwissen vorauszusetzen und so Sachverhalte viel zu kompliziert und ausschweifend zu erklären. Häufig blicken diese dann bei Ihrem Gegenüber in interessierte Gesichter, in den Köpfen selbst aber leuchten große Fragezeichen auf. Im schlimmsten Fall verliert der Gesprächspartner sogar komplett den Faden.

Bei guter Kommunikation sagt man genau das richtige – nicht zu viel, nicht zu wenig und nicht zu komplex. Versuchen Sie, Ihr Anliegen mit so wenigen Worten wie möglich vorzutragen, ohne dabei aber entscheidende Informationen auszulassen. Die berühmten “W-Fragen” – Wer, Was, Wie, Wann, Wo, Warum – sollten im Laufe des Gesprächs natürlich beantwortet werden. Sollte das aber zu ausschweifend geraten, wird die andere Person entweder gedanklich abschweifen oder aber nicht nachvollziehen können, worauf Sie eigentlich hinauswollen.

Ein wichtiger Aspekt bei komplexen und technischen Themen ist, diese mit einfachen Worten zu erklären. Eine beliebte Technik ist, ausgedrückt im Internetslang, Eli5. Das bedeutet “Explain like I’m 5 (years old)„, also “Erkläre es mir, als wäre ich 5 Jahre alt”. Die Botschaft dahinter ist, komplizierte Sachverhalte herunter zu brechen und sie so zu erklären, dass auch Personen ohne Vorwissen sie verstehen können.     

 

Achten Sie auf Ihre nonverbale Kommunikation und die Ihres Gesprächspartners

Körpersprache ist ein sehr wichtiger Bestandteil guter Kommunikation. Denn auch wenn wir einmal nicht sprechen, so senden wir dennoch unserem Gegenüber Signale. Unsere Mimik, Gestik und Körperhaltung vermittelt teilweise sogar noch deutlichere Botschaften, als es unsere Worte jemals könnten. Wenn Sie mit einem Kollegen über ein Projekt sprechen und dieser mit verschränkten Armen und zusammengekniffenen Augenbrauen lauscht, so können Sie daraus eine tendenziell eher negative Haltung zum Thema ableiten. Vielleicht ist er skeptisch, vielleicht auch nur übermäßig konzentriert – aber er ist nicht aufgeschlossen.

Entsprechend wird auch Ihre nonverbale Kommunikation von Ihrem Gegenüber wahrgenommen, weshalb Sie besonderen Wert auf Ihre eigene Haltung legen sollten. Verschränken Sie in Gesprächen weder Arme noch Beine, reden Sie in einer angenehmen und angemessenen Lautstärke und achten Sie auf eine offene, freundliche Ausstrahlung. All diese Faktoren werden Ihrem Gegenüber positive Signale senden und entsprechend auch zu einem vorteilhaften Verlauf des Gesprächs beitragen.

Sicher benötigt die aktive Beeinflussung der eigenen Körpersprache anfangs Übung und Geduld. Gerade unbewusste Gewohnheiten wie häufiges Räuspern, gebeugte Körperhaltung oder nervöses Spielen mit Gegenständen sind anfangs schwer abzulegen. Aber der Aufwand lohnt sich! De facto bevorzugen wahre Kommunikationsexperten gerade wegen der nonverbalen Kommunikation persönliche Gespräche. Denn so können sie ehrliche Informationen über die Haltung Ihres Gesprächspartners sammeln und selbst bewusst positiv auf ihr Gegenüber wirken. Moderne Mittel der Kommunikation wie das Telefon, die E-mail oder die Textnachricht können diese Vorteile nicht bieten.

 

Denken Sie nach, bevor Sie sprechen

Dieser Ratschlag ist hat zwei verschiedene Auslegungsmöglichkeiten:

Erstens sollten Sie niemals unüberlegt drauf losreden. Beherzigen Sie die zuvor genannten Ratschläge für gute Kommunikation – informieren Sie sich, hören Sie gut zu, schätzen Sie die Haltung und Gedanken Ihres Gegenübers ein. All das wird Ihnen dabei helfen, für Ihr Anliegen die passenden Worte zu finden. Wer sich stattdessen unvorbereitet und unaufmerksam in wichtige Gespräche begibt, der riskiert, das Falsche zu sagen oder unangemessen zu reagieren.

 

Zweitens ist dieser Rat auch im übergreifenden Sinne gemeint. Sind Sie mit etwas nicht einverstanden, ungehalten wegen einer Aussage oder gar wütend, so sollten Sie diesen Gefühle nicht unbedacht freien Raum lassen. Sie sind der Verantwortliche für Ihre eigenen Emotionen. Bleiben Sie sachlich und formulieren Sie möglichst aus Ihrer eigenen Perspektive wie beispielsweise “Es hat mich etwas verwundert, dass Sie der Meinung sind…”

 

Ganz besonders wichtig ist diese Bedachtheit bei wichtigen Entscheidungen, Mitteilungen und starken negativen Gefühlen. Möchten Sie jemandem Kritik mitteilen oder über negative Gefühle sprechen, so warten Sie damit – sofern möglich – besser bis zum nächsten Tag. Sind Ihre Absichten dann immer noch unverändert, so sollten Sie es auch wirklich umsetzen. Sollten sich Ihre Intentionen allerdings ändern und Sie sich gar nicht mehr danach fühlen, so wäre es vermutlich eine falsche Entscheidung gewesen, direkt darüber zu sprechen.

 

Das Nachdenken vor dem Sprechen ist eine oftmals unterschätzte, aber sehr wichtige Eigenschaft guter Kommunikation. Tatsächlich werden Ihre Worte wesentlich durchdachter und aussagekräftiger erscheinen, wenn Sie sie zuvor einige Zeit in Ihrem Geist reifen lassen. Noch dazu werden Sie in der Zeit moderner Kommunikation, in der an jeder Stelle augenblickliche Antworten und Reaktionen gefragt sind, für Ihre durchdachten und bedeutenden Aussagen geschätzt werden.  

Das waren Sie, unsere 7 Geheimnisse guter Kommunikation. Bei richtiger Anwendung werden Sie überrascht sein, wie stark diese Ratschläge den Verlauf Ihrer zukünftigen Gespräche verändern werden.

Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Die Geschichte der Live Escape Games – vom Computerspiel zum Trend

Im Herbst des Jahres 2017 erscheint ein Horrorfilm namens “Escape Room” international in den Kinos. In dem Streifen besuchen mehrere Freunde einen Live Escape Room, dessen Betreiber das Spiel durch eine neue Requisite in Form einer Totenkopf-Kiste aufpeppen wollte. Doch schnell stellt sich heraus, dass in besagter Box ein Dämon gefangen ist. So wird aus der spaßigen Idee des Entkommens ein ernsthafter Kampf ums Überleben.

 

Sony Pictures, die treibende Kraft hinter dem Filmprojekt, scheint mit dem Werk vor allem auf eines zu setzen: den aktuellen Trend der Live Escape Games. Denn abgesehen davon, dass sich die Thematik ideal for das Horror-Genre eignet, bietet das Szenario für viele Zuschauer einen hohen Wiedererkennungswert. Immer mehr Menschen haben selbst schon einmal einen Exit Room oder ein ähnliches Spielprinzip durchlaufen und können sich daher hervorragend in die verzweifelte Situation der Filmcharaktere versetzen.

 

Der wahre Kassenschlager ist an dieser Stelle aber nicht der Film, sondern die Live Escape Games selbst. Weltweit gibt es mehrere Tausend Escape Room Betreiber, die wiederum bereits Millionen von Besuchern mit einnehmenden Szenarien und kniffligen Rätseln begeistern konnten. In Europa findet man mittlerweile sogar in fast jeder größeren Stadt mindestens ein Exit Room Angebot. Kein Wunder also, dass avantgardistische Kunstformen wie Film oder Literatur die Entwicklung schon länger verfolgten und bereits in anderen Werken wie beispielsweise der “Saw” Filmreihe oder in den Büchern und Kinofilmen rund um den “Da Vinci Code” einfließen ließen.  

 

Dennoch ist die schnelle Entwicklung von Live Escape Games für viele Besucher etwas undurchsichtig. Nahezu überall scheinen Begriffe wie “Exit Room” oder “Live Action Game” aufzutauchen, in Städten und Online erblickt man zunehmend deren einladende Werbung. Doch die wenigsten wissen eine Antwort darauf, was diese Live Escape Games eigentlich sind und woher sie so plötzlich kommen. Deshalb möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der Exit Games geben, damit Sie für Ihre ganz eigene Erfahrung mit diesem Spielprinzip bestens mit Hintergrundwissen ausgestattet sind.

 

Was ist ein Live Escape Game?  

 

Es hat viele Namen: Live Escape Game, Exit Game, Exit Room, Live Action Game, Escape Room und so weiter.

 

Doch trotz der vielen Bezeichnungen bleibt das Grundprinzip eines Live Escape Games immer gleich und besteht darin, dass eine oder mehrere Person sich in einem geschlossenen Raum befinden und diesen innerhalb eines festgelegten Zeitlimits verlassen müssen.

 

Dies gelingt nur mit Hilfe der Lösung von Aufgaben und Rätseln, deren Hinweise sich in diesem Raum finden lassen. Durch logisches und kreatives Denken sowie Zusammenarbeit im Team, können die einzelnen Spieler die Herausforderungen meistern. Ziel ist – je nach Spielvariante – das Entkommen aus dem Raum innerhalb der vorgegebenen Zeit (meist 60 Minuten). Findet ein Wettbewerb mit anderen Spielergruppen statt, so ist der Sieger häufig das schnellste Team oder die Gruppe mit der größten Anzahl gesammelter Punkte.   

 

Die meisten Betreiber verleihen ihren Spielen eine Hintergrundgeschichte, die die Teilnehmer zusätzlich unterhalten und die Aufgaben in einen verständlichen Rahmen setzen soll. Besonders beliebt sind dabei Szenarien wie Kriminalitätsfälle, Agenten-Abenteuer oder Gruselgeschichten. Aber der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, auch ausgefallenere Varianten wie Zombie-Apokalypsen, Handlungen berühmter Filme und besonders schwere Wissenschafts-Szenarien existieren.  

 

Die Geschichte der Live Escape Games

 

Die Anfänge von Escape Room Games

 

Die meisten Menschen haben von der Existenz von Live Escape Games innerhalb der letzten Dekade erfahren. Jedoch liegt der Ursprung des eigentlichen Spielprinzips viel weiter zurück, nämlich in der Welt der Computerspiele der 80er Jahre.

 

Das bekannteste Beispiel jener Zeit ist das textbasierte Interactive Fiction Spiel “Behind closed doors” von John Wilson. Bei diesem musste der Spieler durch das Lösen von Denkaufgaben einen Mann aus dem kleinsten Raum eines Hauses befreien. Daraufhin wurden in den folgenden Jahren viele weitere solcher Point-and-Click-Adventures entwickelt, von frei erhältlichen Browser Games bis hin zu käuflich erhältlichen Computer- und Konsolenspielen. Seit der Erscheinung des Online-Spiels “Mystery Of Time And Space” von Jan Albartus, in dem der Spieler in Egoperspektive 20 Level mit Räumen voller Rätsel durchläuft, sprach man in der Szene bei dieser Art von Games offiziell von “Escape the room” oder “Escape room”.

 

Der wirkliche Durchbruch kam allerdings erst im Jahr 2004 in Japan. Dort schuf Toshimitsu Takagi das Flash Game “Crimson Room”, bei dem man mit furchtbaren Kopfschmerzen und ohne jegliche Erinnerung in einem roten Zimmer aufwacht und nur durch das Lösen von Rätseln die Tür zum Verlassen dieses Raumes öffnen kann. Crimson Room war unter Computerspielern ein Erfolg und erfreut sich sogar bis heute erstaunlicher Popularität.

 

Nach dem Hype um “Crimson Room” gingen einige Vorreiter der Idee nach, dass Spielprinzip der Escape Games in die reale Welt zu übertragen. Die Geburtsstunde der Live Escape Games war gekommen und verschiedene Anbieter reklamierten den Thron der ersten Umsetzung für sich. Eines der bekanntesten Beispiele ist Takao Kato, der mit seiner japanischen Firma SCRAP in Kyoto seit dem Jahr 2007 unter dem Markennamen “Real Escape Game” Besucher in thematisierte Räume sperrt und nur gegen Entschlüsselung von Rätseln wieder gehen lässt. Schauorte waren dabei unter anderen Schulen, stillgelegte Krankenhäuser und sogar ganze Sportstadien.  

 

Einmal um die ganze Welt

 

Die Live Escape Games begannen kurz darauf mit ihrem Siegeszug rund um den Erdball. Vor allem in Asien verbreitete sich der Trend stark. Neben Japan wurden vor allem China, Indonesien und Singapur Anhänger des Phänomens, das, laut Meinung einiger Experten, vom stressigen Leben in den Großstädten des Kontinents ablenken sollte. In Singapur gab es im Jahr 2015 sogar bereits über 50 real spielbare Varianten von Exit Games.

 

Diverse Quellen behaupten, die wahren Anfänge der Live Escape Games in den USA lägen bei einem Spiel namens “Origin” aus dem Silicon Valley, jedoch ist die Beweislage hierfür leider nicht ganz eindeutig. Bewiesen ist allerdings, dass Kazuya Iwata, ein guter Freund des SCRAP-Gründers Takao Kato, die Marke “Real Escape Game” im Jahr 2012 nach San Francisco brachte. Im Jahr darauf wurde in Seattle mit “Puzzle Break” der erste nationale Anbieter der Vereinigten Staaten gegründet.

 

In Europa begann die Geschichte der Live Escape Games im Jahr 2011 in Budapest, Ungarn. Attila Gyurkovics gründete hier, nach seinen Angaben ohne Wissen um die japanischen Vorgänger, die Firma Parapark und bot ein Exit Game in einem der vielen Ruinenkeller der Stadt an. Die Reaktionen der Besucher waren so positiv, dass schon bald verschiedene Firmen das Konzept kopierten und im September 2015 allein in Budapest bereits über 30 Anbieter anzufinden waren. Parapark expandierte in kurzer Zeit nach seiner Gründung in verschiedene Länder Europas, andere ungarische Veranstalter fanden ausländische Partner oder lizenzierten ihre Spielabläufe.

 

Im Jahr 2015 öffneten zudem die ersten Escape Game Anbieter in Porto Alegre und São Paulo ihre Türen in Südamerika.    

 

Live Escape Games in Deutschland

 

Im deutschsprachigen Raum verbreiten sich die Live Escape Games seit dem Jahr 2013.

 

In diesem Jahr eröffnete ein schweizer Physiklehrer namens Gabriel Palacios in Bern eine Einrichtung namens “Adventure Rooms”. Die Inhalte der Spiele waren ursprünglich einmal für dessen Schüler gedacht, jedoch ließ der Erfolg der Exit Games in Ungarn zu dieser Zeit auf mehr hoffen. Völlig berechtigt, denn das Angebot wurde von Besuchern sehr gut angenommen und erlangte schnell Berühmtheit. Auch Palacios expandierte und lizenzierte  daraufhin ins Ausland und gehört heute mit über 30 Exit Rooms weltweit zu den größten Betreibern.

 

In Deutschland eröffnete 2013 HintQuest als erster Anbieter in München eine Einrichtung für Live Escape Games. Auch hier folgten in den nächsten Jahren viele weitere, darunter auch Exit Mania. Wir eröffneten im Jahr 2014 als erster Anbieter im Rhein Main Gebiet unsere Exit Rooms in Darmstadt und Frankfurt, wo wir vielen Hunderten Unternehmens- und Privatkunden spannende Erlebnisse geboten haben. Vom Betrieb der stationären Räume entwickelten wir uns daraufhin weiter zu einem exklusiven Anbieter von teamgebundene Live Escape Games für Unternehmen deutschlandweit.

 

Zu Beginn des Jahres 2017 gab es allein in Deutschland bereits über 200 Veranstalter, die über 400 Escape Rooms in 90 Städten betrieben.    

 

Live Escape Games als Trend

Trotz der schon relativ langen Entwicklungsgeschichte des Trends scheint die Popularität von Live Escape Games nach wie vor nicht abzunehmen. Ganz im Gegenteil, die Vorteile vom Lern- und Unterhaltungseffekt der Spiele scheinen sogar für eine immer größere Nachfrage und damit auch für unterschiedlichste Variationen der Spielidee zu sorgen.

 

Neben den Escape Room Games für den Computer und den Live Escape Games finden sich immer mehr Bereiche im Alltagsleben, die vom Spielprinzip des “Entkommens durch Rätseln” inspiriert sind. So gibt es, wie eingangs angedeutet, zahlreiche Buch- und Filmadaptionen. Auch Brettspiele griffen das Thema auf, wie zum Beispiel die Reihe “Exit – Das Spiel” vom Kosmos Verlag beweist.   

 

Ein Beispiel, das den Kult-Status der Spiele weiter untermauerte, lieferte der ehemalige US-Präsident Barack Obama. Dieser wurde Ende 2015 vom Veranstalter Breakout KC über Twitter spaßeshalber herausgefordert, sich bei seinem nächsten Hawaii-Urlaub einmal wirklich schwierigen Aufgaben zu stellen. Es folgte keine Reaktion. Doch als im nächsten Jahr am Morgen des Weihnachtsabends das Telefon klingelte und eine berühmte Persönlichkeit sich ankündigte, hatte niemand damit gerechnet, dass Familie Obama die Herausforderung angenommen hatte. Sie erschienen tatsächlich in Breakout Waikiki und meisterten eines der schwierigsten Live Escape Games des Anbieters 12 Sekunden vor Ende der Zeit. Abgesehen von der tollen Erfahrung für die Präsidentenfamilie und die Mitarbeiter des Exit Games, konnten nun Spieler des “Mission Manoa Rooms” in Waikiki ihre Spielergebnisse mit denen eines ehemaligen Präsidenten vergleichen.   

 

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ebenfalls Schauplatz von Game Shows, die den Gedanken der Exit Rooms aufgreifen. Bei “Race to Escape” treten zwei Teams aus jeweils drei Spielern gegeneinander an. Das Team, das zuerst einen Ausweg aus einem Raum voller Puzzle und Rätsel findet, gewinnt 25.000 US$. Eine abgewandelte Version mit Stars und Sternchen lieferte “Escape!” mit der Komikerin Janet Varney als Moderatorin.


Neueste Ansätze verknüpfen nun Live Escape Games mit Virtual Reality Brillen, um den Spielern ein noch intensiveres Erlebnis zu bieten.

 

Genau das ist es auch, was das Spielprinzip der Live Escape Games so erfolgreich macht – das Erlebnis. Exit Games bieten den Spielern nicht nur einen hohen Unterhaltungswert und Möglichkeiten, sich selbst weiterzuentwickeln. Sie spiegeln zudem auch eine aktuelle Veränderung innerhalb der Gesellschaft wieder: der bewusste Konsum. Statt Geld für belanglose Dinge auszugeben, streben viele Menschen – vor allem Millennials – heutzutage lieber nach Erfahrungen und wertvollen Erinnerungen. Live Escape Games schaffen durch ihr Konzept dafür das ideale Angebot. Egal ob man mit Freunden, Kollegen oder Unbekannten spielt, Live Action Games verbinden die Spieler miteinander und bieten ihnen eine einmalige Zeit voller Spannung, Spaß und Kopfzerbrechen.

 

Und das Beste daran ist: die Branche ist noch sehr jung! Die Entwicklung von Live Escape Games steckt quasi noch in ihren Kinderschuhen und hat großes Potential, ein fester Bestandteil der modernen Erlebniskultur zu werden. Ob Ausbruch aus dem Alltag, als Teambuilding-Maßnahme oder als einmaliges Setting für eine Produktpräsentation, der Anwendungsbereich vom Spielkonzept der Exit Games ist breit gefächert und bietet damit auch Ihnen tolle Optionen.

 

Sind Sie neugierig, wie Sie ein Live Escape Game bei einem Firmen-Event durchführen können? Dann kontaktieren Sie uns unverbindlich und wir helfen Ihnen gern weiter!

Sind Sie ein Zweifler oder eher ein Teamplayer? Wir präsentieren Ihnen die amüsantesten Spielertypen bei Live Escape Games

Hinter den Kulissen von Live Escape Games zu arbeiten kann einer der schönsten Berufe der Welt sein!

 

Man ist viel unterwegs, lernt ständig neue Menschen kennen und ist live dabei, wenn sie sich spannenden Herausforderungen stellen. Dabei gewährleisten unsere Team-Mitglieder vor Ort und hinter den Bildschirmen, dass die Teilnehmer eines Exit Room Games auch an schwierigen Stellen im Spiel weiterkommen und Spaß bei der Sache haben. Der wohl interessanteste Teil ist allerdings die Analyse des Verhaltens der Spieler.

 

Beim Großteil der Fälle erfolgt eine sachkundige und ernsthafte Bewertung der Verhaltensweisen, die von unseren Coaches und Psychologen ausgeführt wird. Auf Grundlage dieser Daten kann das Geschehen im Nachhinein in einem Power-Workshop gemeinsam ergründet und als Grundlage für die Erarbeitung neuer Kommunikations- und Handlungsstrategien verwendet werden. Das ist vor allem nützlich, wenn das Erlebnis des Live Escape Games professionellen Zwecken wie dem Teambuilding, der Weiterentwicklung und Weiterbildung von Mitarbeitern sowie dem Recruiting und Onboarding dient.

 

Jedoch kommt man bei der Beobachtung so vieler Menschen bei dem Spielen von Exit Games nicht umhin, dabei gewisse Strukturen zu erkennen. Damit sind nicht nur witzige Anekdoten gemeint, die wir im Laufe der Jahre mit unseren Kunden sammeln konnten. Wir haben zudem gewisse amüsante Spielertypen feststellen können, von denen sich in fast jeder Gruppe mindestens ein oder gar mehrere Exemplare finden lassen.  

 

Natürlich ist diese Auflistung nicht ganz ernst, sondern eher zum Schmunzeln gemeint. Vielleicht haben Sie ja bereits an einem unserer teamgebundenen Live Escape Games teilgenommen und erkennen sich oder andere Spieler anhand der Merkmale wieder. Oder es hilft Ihnen bei der Vorfreude auf ein bevorstehendes Spiel. Schließlich kann man nicht sicher sein, wie man sich verhalten würde, ehe man tatsächlich der Situation ausgesetzt ist.  

 

Spielertypen bei Live Escape Games

 

Der Kommentator

Man muss ihn gar nicht sehen, man hört ihn. Ähnlich der Live-Übertragungen von Sportveranstaltungen ist der Kommentator auch beim Exit Room Game voll dabei. Ob nur 60 Minuten oder auch mit Verlängerung auf 90 Minuten, er unterhält Zuschauer wie Spieler mit seiner Berichterstattung. Wie Dinge funktionieren, was gerade passiert, wie er sich fühlt, welches Rätsel bevorsteht, welche Hinweise es gibt – er kommentiert einfach alles.

 

Woran erkennt man ihn: Er ist stets mitten im Geschehen und gibt alles laut wieder, was er sieht.

 

Typische Worte: “Seht mal da, eine Kiste!”, “Was ist das? Oh, ein Schloss! Da sollten wir uns jetzt aber einmal überlegen, wie wir das aufbekommen!”, “Es hat funktioniert!”, “Schaut, noch eine Kiste!”   

 

Der Zweifler

Der Zweifler kann als Mitspieler vorteilhaft wie vernichtend sein. Mit seiner skeptischen Haltung kann er die Gruppe auf der falschen Fährte sehr gut bremsen und zur Räson bringen. Wenn aber der eingeschlagene Lösungsweg richtig ist, kann der Zweifler mit seiner tendenziell negativen Einstellung zur Herausforderung werden. Schließlich kostet es dann extra Zeit, ihn zum gemeinsamen Handeln zu überreden. Oder er bringt gar alle von der eigentlich richtigen Idee ab.

 

Woran erkennt man ihn: Die körperliche Abwehrhaltung während des Spielens ist auffällig und vornehmlich an gekreuzten Armen oder Beinen zu sehen.

 

Typische Worte: “Das wird sowieso nichts.”, “Ich glaube nicht, dass wir das noch schaffen.” “Das Rätsel kann man gar nicht lösen, das ist viel zu schwer!”

 

Der Optimist

Der Optimist ist das exakte Gegenteil vom Zweifler. Er motiviert die Gruppe durch seine überschäumende Energie und sieht in jedem kleinsten Hinweis bereits die finale Lösung näher rücken. Er lässt sich durch kleine Rückschläge nicht aufhalten und macht unbeirrt weiter. Das kann unglaublich aufbauend sein, wenn das Team im Begriff ist, das Spiel erfolgreich zu meistern. Scheitern allerdings alle Spieler an einem Rätsel, so können seine Phrasen schnell die Nerven strapazieren.

 

Woran erkennt man ihn: Am Dauergrinsen und enthusiastisch aufgerissenen Augen.

Typische Worte: “Nur noch 10 Minuten und wir sind gerade einmal bei der Hälfte der Rätsel? Da liegen wir doch gut im Schnitt!”, “Wir packen das!”, “Das wird schon werden!”

 

Der Streber

Ja, auch bei Live Escape Games kann man ihn manchmal beobachten, den Streber. Er bemüht sich äußerst ehrgeizig, jedes noch so kleine Rätsel als Erster zu lösen, um vor seinen Teamkameraden zu glänzen. Das ultimative Ziel ist der Sieg der Gruppe, alles andere wäre wahrlich enttäuschend. Entsprechend motiviert ist er bei der Sache, was dem Team durchaus zu Gute kommen kann.

 

Woran erkennt man ihn: Er versucht schon vor Beginn des Spiels Freundschaft mit den Veranstaltern zu schließen und erhofft sich davon zusätzliche Hinweise während des Spiels.

 

Typische Worte: “Wir müssen unbedingt den ersten Platz belegen!”, “Ich weiß das, ich weiß das!”

 

Der Theoretiker

 

Der Theoretiker ist der große Denker unter den Spielern. Während andere schon in Panik ausbrechen, bemüht er hochkonzentriert seine grauen Zellen, um die Lösung zu erraten. Er hinterfragt die Logik, kombiniert verschiedene Möglichkeiten, wägt Alternativen ab, rechnet Variablen zusammen und stellt wilde Theorien auf. Auch wenn diese vielleicht manchmal im Nichts verlaufen, so gibt er dennoch dem Team Hoffnung und hilfreiche Ansätze.

 

Woran erkennt man ihn: Der Zeigefinger ruht am Kinn oder an der Schläfe, leicht zusammengekniffene Augen.

 

Typische Worte: “Ich glaube ja, dass…”, “Ich denke, dass…”, “Meine Theorie ist ja, dass…”

 

Der Teamplayer

Wenn unter Zeit- und Leistungsdruck die Nerven blank liegen, kann es schon einmal zu Spannungen zwischen Mitspielern kommen. In deren Mitte befindet sich meist der Teamplayer und versucht, diese zu schlichten. Er motiviert alle Spieler, gemeinsam zu arbeiten und treibt sie zu Höchstleistungen an. Gezielt spielt er demjenigen Teilnehmer den Ball zu, der mit seinen Fähigkeiten in der jeweiligen Situation am ehesten weiterhelfen kann. Streit, Neid, Missgunst, Konkurrenz oder Kompetenzgerangel sind für ihn Fremdworte, stattdessen setzt er auf Teamgeist und schafft diesen zur Not selbst.

 

Woran erkennt man ihn: Worte und Gesten, die an motivierende Mannschaftsansprachen von Sporttrainern erinnern.

 

Typische Worte: “Teamwork makes the dream work!”, “Alle zusammen!”, “Den zeigen wir es!“

 

Der Hektiker

Kommen wir nun zum wohl unruhigsten der Spielertypen, dem Hektiker. Er ist schon vor Beginn des Live Escape Games vom Sekundenzeiger getrieben und verarbeitet daher den zusätzlichen Stress des Spiels nicht sehr positiv. Er treibt seine Mitspieler zu großer Eile an, auch wenn stattdessen kurzes Innehalten produktiver wäre. Ein Countdown ist für ihn ein rotes Tuch, ebenso wie bedachtere Mitspieler.

 

Woran erkennt man ihn: Er unterhält eine fast manische Beziehung zur Uhr und pflegt ein recht angespanntes Auftreten.  

 

Typische Worte: “Schnell, schnell, schnell!”, “Wir müssen uns beeilen!”, “Wir haben für dieses Geplänkel keine Zeit!”

 

Die Schlaftablette

Eine prima Ergänzung zum Hektiker ist die Schlaftablette. Diese Spieler sind nicht einfach nur entspannt, sie sind die absolute Ruhe in Person. Es schert sie relativ wenig, dass die Zeit abläuft und die Mitspieler immer aufgeregter agieren. Sie sind der Fels in der Brandung, der sich nicht stressen lässt. Der aber auch seine Schwierigkeiten hat, überhaupt an dem Spiel teilzunehmen, weil der Rest der Gruppe stets zwei Schritte weiter zu sein scheint.

Woran erkennt man ihn: Der verwirrte Blick beim Versuch, die Zahlenkombination in ein bereits geöffnetes Schloss einzugeben.

Typische Worte: “Worum geht es hier überhaupt?”, “Ruhig, ruhig, keine Hektik!”, “Wieso ist diese Kiste denn schon offen?”

Der Choleriker

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch den leidenschaftlichsten aller Spielertypen vorstellen, den Choleriker. Er ist mit Leib und Seele dabei und lässt seinen Emotionen ungefiltert freien Lauf. Besonders ersichtlich wird dies, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert oder das Team einer falschen Spur nachgegangen ist. In solchen Momenten erinnert der Choleriker alle daran, wie schlecht die Situation tatsächlich ist und übt sich in lautstarker Negativ-Motivation. Bleibt man allerdings von seiner Schimpfwortparade unbeeindruckt, so kann der Choleriker durchaus eine erfrischende Wirkung haben.

Woran erkennt man ihn: Pulsierende Halsschlagadern und Arme, die impulsiv über dem Kopf zusammengeschlagen werden.

Typische Worte: “Jetzt geht dieses verdammte Schloss nicht auf!”, “So ein verflixter Mist!”, “Das ist doch (beliebiges Schimpfwort einsetzen)!”

 

Und, konnten Sie sich mit einem dieser amüsanten Spielertypen bei Live Escape Games identifizieren? Ob ja oder nein, die Hauptintention dieser Auflistung ist weniger zu urteilen als vielmehr Ihnen zu zeigen, dass einer der Hauptfaktoren für die Einzigartigkeit eines Exit Games in der Vielschichtigkeit der Spieler liegt.

 

Sie könnten ein und dasselbe Spiel zwei Mal spielen und würden dennoch niemals das gleiche Erlebnis haben. Es sind die Mitspieler, die den Aufgaben Würze verleihen. Sei es, weil alle Teilnehmer prima als Team zusammenarbeiten und gemeinsam Erfolge verbuchen können oder sei es, weil konträre Charaktere für zusätzliche Herausforderungen sorgen.

 

Beim Buchen eines Live Escape Games als gemeinsame Unternehmung geht es also nicht nur darum, eine unterhaltsame Exit-Geschichte zu spielen, sondern auch um die einmalige Gelegenheit, Ihre Kollegen als Mitspieler in einer außergewöhnlichen Lage zu erleben. Da verwandelt sich durch Zeitdruck manch eine Schlaftablette zum Hektiker oder gar manch ein Optimist zum Zweifler. Diese gemeinsame Erfahrung ist den meisten unserer Kunden eine Erinnerung, über die sie auch einige Zeit später noch herzhaft lachen können.  

Möchten Sie selbst herausfinden, welche Spielertypen ihn Ihnen und Ihren Kollegen stecken? Dann kontaktieren Sie uns für Ihr Live Escape Game für Unternehmen und finden Sie es heraus!

Stressmanagement trainieren – Einer der vielen Vorteile von Teambuilding-Events

All die Teambuilding-Events, die wir Ihnen deutschlandweit anbieten, haben einen vorteilhaften Nebeneffekt: sie helfen den Teilnehmern, ihr Stressmanagement zu verbessern.

 

Was das ist? Nun, zunächst einmal kann Stress in den verschiedensten der alltäglichen Arbeitssituationen auf uns lauern. Ob nun die Deadline für ein wichtiges Projekt viel zu schnell näher rückt oder ein eher introvertierter Mitarbeiter eine Präsentation vor großem Publikum halten muss.

 

Zwischenmenschliche, hierarchische und professionelle Konflikte gehören ebenso zu den Ursachen wie hoher Termin- und Leistungsdruck. Die Liste der Dinge, die Stress bei einer Person auslösen können, ist lang und variiert individuell je nach Charakter und Fähigkeiten.

 

Grob lassen sich die Auslöser von Stress in die folgenden vier Kategorien einteilen:

 

  • Soziale Auslöser – wie fehlende, unzureichende oder sehr angespannte Kommunikation mit den Kollegen oder Vorgesetzten, fehlendes Feedback oder fehlendes Mitspracherecht usw.
  • Arbeitsbedingungen – wie ein zu lautes Arbeitsumfeld in Großraumbüros, mangelnde Frischluft oder zu heiße/kalte Arbeitsräume, fehlende Pausen usw.
  • Arbeitsaufgaben – wie zu monotone oder zu anspruchsvolle Anforderungen, ständiges Multitasking ohne Ausgleich usw.
  • Betriebsinterne Bedingungen – wie zu hohe Verantwortung, fehlendes Personal für zu viel Workload, schlecht koordinierte Abläufe usw.

 

Was ihn auch auslöst – der Stress ist ein Mechanismus des Körpers, der uns schon seit Urzeiten innewohnt und durchaus seine natürliche Berechtigung hat. Laut Wissenschaftlern wie dem spanischen Mediziner und Stressforscher Mario Alonso Puig ist er sogar ein wesentlicher Bestandteil des Lebens, weshalb ein Unterdrücken von Stressreaktionen letztendlich ein Unterdrücken wichtiger Lebensfunktionen und damit ungesund wäre.

 

Stattdessen liegt die Lösung darin, den Stress nicht zu unterdrücken oder Überhand nehmen zu lassen, sondern ihn angemessen zu steuern. Dazu gehört, seine Ursachen und Folgen zu kennen und bewusst damit umzugehen. Diese Fähigkeit wird auch als Stressmanagement bezeichnet.

 

Angesichts der tendenziell steigenden Krankheitsfälle, der zunehmenden Frühverrentungen und stetig wachsenden Prozentzahlen unglücklicher Beschäftigter in Deutschland ist diese Fähigkeit wahres Gold wert. Denn zu lang anhaltender Stress kann dem menschlichen Körper und der Psyche großen Schaden zufügen, was im schlimmsten Fall sogar zu chronischen Berufskrankheiten führen kann. Hier nur einige Beispiele der möglichen Folgen von dauerhaftem Stress am Arbeitsplatz:

 

  • Bluthochdruck
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Gehirns (Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefizite)
  • Burnout
  • Neigung zu Suchtmitteln wie Alkohol, Zigaretten und Drogen sowie Glücksspiel
  • Chronische Schmerzen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Tinnitus
  • Magen-Darmbeschwerden
  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger

 

Selbstverständlich kann man von Seiten des Arbeitgebers viel unternehmen, damit es gar nicht erst soweit kommt. Die Palette reicht dabei von den richtigen Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter über starke Kommunikation und Motivation bis hin zu gezielten Maßnahmen wie Teambuilding-Events.

 

Denn auch der Arbeitnehmer selbst kann sich mit der Fähigkeit des Stressmanagements vor eben genannten gesundheitlichen Folgen schützen. Stressmanagement kann man erlernen und kontinuierlich trainieren, wofür Teambuilding-Events die ideale Gelegenheit sind. In diesem angenehmen Rahmen können Ihre Mitarbeiter spielerisch und dennoch unter realitätsnahen Bedingungen experimentieren und wichtige Erkenntnisse gewinnen. Ideal sind zum Beispiel unsere Live Escape Games, bei denen die Teilnehmer innerhalb einer bestimmten Zeitspanne kooperativ an der Lösung von Aufgaben arbeiten, um das Spiel zu gewinnen.

 

Wie können Teambuilding-Events bei der Verbesserung des Stressmanagements helfen?

Im Laufe der Evolution hat der menschliche Körper Abläufe entwickelt, die er in stressigen Situationen abspult:

 

Beim Beginnen einer herausfordernden Aktivität empfinden wir positiven Stress. In unserem Blut reichert sich eine mächtige Kombination aus Hormonen an, darunter Adrenalin und Noradrenalin, welche unser Interesse und unsere Motivation anregen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Hormon Dopamin, das uns eine bessere Konzentrationsleistung ermöglicht und vor Ablenkung schützt, während es uns zur gleichen Zeit ein Wohlgefühl verleiht. Nicht zu vergessen das Serotonin, ein Hormon, dass stark auf unseren Gemütszustand wirkt. Es verleiht uns Selbstvertrauen und hilft uns, besonnen auf die Herausforderung zu reagieren. Wir können das schaffen!

 

Doch hält die auslösende (positive) Stresssituation zu lange an oder treten unvorhergesehene Widrigkeiten auf, so reagiert der Körper ebenfalls mittels chemischer Prozesse. In unserem Blutkreislauf sind die ausgeschütteten Mengen an Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin fast aufgebraucht. Stattdessen sammelt sich darin immer mehr Cortisol. Wir beginnen, uns erschöpft zu fühlen, verlieren an Konzentration und negative Gefühle wie Angst und Verzweiflung ersetzen das vorherige Hochgefühl des Vertrauens und der Zuversicht. Diese Phase nennt man auch negativen Stress.  

 

Beim Stressmanagement geht es darum, genau diesen negativen Stress richtig zu bewältigen und zu lernen, damit umzugehen. Bei einer dafür geeigneten Teambuilding-Maßnahme werden die Teilnehmer in Situationen versetzt, die negativen Stress auslösen können. Unter Anleitung des Coaches, des Teamführers und mit Hilfe der Teamkollegen können sie so mehr über die eigenen Reaktionen in einer solchen Lage erfahren und sich darin üben, diese zu kontrollieren.

 

Licht am Ende des Tunnels

 

Wenn der menschliche Körper negativen Stress erlebt, leidet er schnell unter gesteigertem Blutdruck, was wiederum in einigen Regionen des Gehirns (genauer: die präfrontalen Lappen) zu einer geringeren Sauerstoffversorgung der Neuronen führt. Die dadurch leicht geschwächte Funktion dieser Hirnregion sorgt dafür, dass die Person sich fühlt, als befinde sie sich in einem Tunnel. Die Fähigkeiten der Entscheidungsfindung und Aufmerksamkeit sind leicht vermindert, tendenziell setzen eher negative Gedanken und Erinnerungen ein. Man reagiert hektisch, verzweifelt, mitunter sogar panisch und unbedacht.

 

In diesem Moment ist es wichtig, genau diese Entwicklung im eigenen Körper zu realisieren und sich bewusst klarzumachen, dass dieser Tunnel kein dauerhafter oder bedrohlicher Zustand ist, sondern nur eine natürliche Reaktion auf zu viel Belastung. Ein offenes Umgehen mit solchen Situationen und das intentionierte Praktizieren von Entspannung sind hierbei gute Hilfsmittel.  

 

Beispielsweise können Teilnehmer, die unter Zeitdruck schnell in Hektik geraten, von den Verhaltensweisen anderer Gruppenmitglieder während des Teambuildings lernen. Sie können zum Beispiel beim Lösen von Rätseln in einem Live Escape Game reflektieren, dass Stress schnell die eigenen kognitiven Fähigkeiten verringern kann, wenn man dies nicht bewusst durch Entspannung und Besonnenheit beeinflusst.

 

Ein Rückbesinnen auf die wahre Natur des Problems (das in der Regel nicht lebensgefährlich ist, so wie unser Körper es manchmal signalisiert) und auf unser Selbstvertrauen, schafft einen völlig neuen Gemütszustand. Durch das bewusste Training dieser Situation und dem Sammeln positiver Erfahrungen mit ihrem Umgang, werden Teilnehmer in zukünftigen stressigen Momenten besser vorbereitet sein. Ganz nach dem Motto: Durchatmen hilft!

 

Gemeinsam gegen den Stress

 

Eine weitere wichtige Lektion im Umgang mit Stress kann sein, dass man ihn gemeinsam bewältigen und dem Stress sogar vorbeugen kann. Das gilt sowohl für die Mitglieder eines Teams, wie auch den Teamleiter.

 

Im Arbeitsalltag schleichen sich allseits leicht Routinen ein, die zwar den allgemeinen Ablauf vereinfachen mögen, aber nicht in jedem Fall dem Wohl des Einzelnen dienen. Besteht zum Beispiel eine starke Diskrepanz zwischen den erbrachten Leistungen eines Mitarbeiters und der Anerkennung von Seiten des Betriebs bzw. des Vorgesetzten, so kann das bei besagtem Beschäftigten negativen Stress auslösen. Auch eine schlechte interne Kommunikation oder die mangelnde Organisation von Arbeitsprozessen können durch Über- oder Unterforderung Einzelner Stressreaktionen hervorrufen.

 

Im Rahmen einer Teambuildingmaßnahme kann man solche Schwachstellen in der Teamarbeit anhand der Verlegung gewohnter Prozesse in ein neutrales Umfeld gekonnt identifizieren. Die Teilnehmer lernen einander näher kennen und schaffen so mehr Vertrauen untereinander. Die Kommunikation und Interaktion in der Gruppe können gezielt verbessert werden, ebenso wie mögliche Mängel in der Zusammenarbeit offen adressiert und zusammen aus dem Weg geräumt werden können. Letztlich ist es auch für alle eine lohnenswerte Erfahrung, gemeinsam spielerisch ein Ziel zu erreichen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen und anzuerkennen. Von diesem Erlebnis werden alle Teilnehmer in Zukunft profitieren.    

 

Probieren Sie es aus

Negativer Stress ist ein Thema, das man niemals auf die leichte Schulter nehmen sollte. Zu groß sind die gesundheitlichen Risiken und zu groß sind die persönlichen und betrieblichen Schäden, die dadurch entstehen können.    

 

Wie Sie den Ausführungen entnehmen können, bieten Teambuilding-Events großes Potential, Ihr Team beim aktiven Erlernen von Stressmanagement zu unterstützen. Sei es das Ausräumen zwischenmenschlicher Konflikte, das Identifizieren von suboptimalen Abläufen im Team oder eine Verbesserung der individuellen Fähigkeiten und der Teamdynamik – es gibt vielerlei Möglichkeiten, wie Sie Ihre Mitarbeiter beim Teambuilding besser auf die stressigen Anforderungen des Arbeitsalltages einstellen können.

Wenn Sie es dann noch schaffen, Ihre Mitarbeiter zu einem gesunden Leben mit ausreichend Schlaf, reichhaltiger Ernährung und genügend Bewegung zu motivieren, dann steht Ihrem gemeinsamen Erfolg auch in stressigen Zeiten nichts im Weg!

Sie haben Recht? Dann lernen Sie, wie Sie auch andere davon überzeugen!

Sie kennen die Lösung.

 

Sie sind sich absolut sicher, wie man das Rätsel knackt.


Aber keiner scheint ihnen zu glauben.

 

Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, als ein Live Escape Game mit Freunden oder Kollegen, um sich darüber bewusst zu werden, wie schwer man andere von etwas überzeugen kann. Entweder man kommt gar nicht erst zu Wort, geht in dem hektischen Gewühl unter oder man wird nicht ernst genommen.

Bei Exit Games stehen solche Situationen häufig im Fokus, denn trotz der gemeinsamen Teamarbeit muss es ab und an einen Wortführer geben, der das weitere Vorgehen bestimmt. Jemand, der die anderen von seiner Idee einer Lösung überzeugt. Doch kurioserweise fällt diese Rolle nicht immer an jene Person, die Recht hat oder die bessere Idee anbringt. Meist sind es dominante Spieler, die hier die Führung übernehmen. Das erscheint im ersten Moment die bequemste Lösung, kann sich aber längerfristig auch nachteilig auswirken. Denn wussten Sie die richtige Antwort, haben Sie durch Ihre Zurückhaltung dem Team nicht geholfen.

Wechselt man von den realitätsnahen Szenarios der Live Escape Games in den tatsächlichen Alltag von Unternehmen und Teamarbeit, so ist dieses Phänomen keine Seltenheit. Leistungsdruck, Angst vor dem Versagen und hohe Erwartungen sind nur ein paar der Aspekte, die diese falsche Zurückhaltung fördern. Häufig stecken wir zurück, stehen für unsere Ideen und Meinung nicht ein. Man wird überzeugt, anstatt zu überzeugen.  

Aber seien Sie unbesorgt: man kann lernen, andere von sich zu überzeugen! Das sei keinesfalls mit Überheblichkeit oder Arroganz zu verwechseln. Nein, es geht darum, in den richtigen Situationen an sich selbst zu glauben und auch andere dazu zu bewegen, dieses Vertrauen zu teilen.

 

Wie Sie andere von etwas überzeugen

 

Verwenden Sie Worte, die Ihnen Macht verleihen

Wenn es darum geht, jemanden in Ihren Bann zu ziehen, sind Worte häufig das Mittel der Wahl. Umso wichtiger ist es, die richtigen Worte zu verwenden!

Im Folgenden zeigen wir Ihnen 5 Wörter, deren Wirkung geradezu magisch ist, wenn es um Überzeugungskraft geht.

 

Du

Laut einer Studie der Universität Yale hat das Wort “Du”, bzw. die direkte Ansprache Ihres Gegenübers, den größten Einfluss in der Kommunikation. Durch dessen Verwendung in persönlichen Gesprächen beweisen Sie Empathie. Sie zeigen Ihrem Gesprächspartner, dass Sie zuhören und ganz bei ihm sind. Das vermittelt der anderen Person wiederum das Gefühl, ähnlich agieren zu müssen und schon haben Sie den gewünschten Effekt: volle Aufmerksamkeit für das, was Sie zu sagen haben. Nutzen Sie die Chance!

 

Weil

Menschen denken häufig auf eine rationale Art und Weise. Sie berufen sich auf Fakten, durchdenken Prozesse und suchen in vielen Umständen nach einer Erklärung nach dem Prinzip “Ursache-Wirkung”. Umso überzeugender ist es also, wenn Sie bei einem Gespräch direkt die jeweiligen Gründe und Folgen erläutern. Benutzen Sie häufig Nebensätze, die mit den Wörtern “weil”, “weshalb” und “dann” beginnen und schon werden Sie merken, wie Ihr Gesprächspartner ihren Ausführungen gegenüber aufgeschlossener ist.

 

Jetzt

Das kleine Wörtchen “jetzt” suggeriert viele Dinge: Druck, Stärke, Verbindlichkeit und Aufforderung. Gerade in jenen Branchen, in denen schnelle Verkäufe zählen, gehört “jetzt” zum Standardwortschatz. Denn wenn etwas “jetzt” möglich ist oder zu tun ist, ist der Weg zu einem positiven Ergebnis hoffentlich nicht weit. Nutzen Sie also dieses Wort und zeigen Sie so Ihrem Gesprächspartner, dass ein Resultat unmittelbar bevorsteht, sofern gehandelt wird. Das löst in dessen Verstand eine Art Zufriedenheit aus, die beim Überzeugen unterstützend wirken kann.   

 

Vorstellungskraft

Dinge werden für uns Menschen greifbarer, wenn wir sie uns vorstellen. Außerdem lässt sich so unser Gehirn so austricksen. Sobald Sie Ihr Gegenüber auffordern, sich etwas bestimmtes einmal bewusst vorzustellen, überspringt dessen Geist die üblichen Stadien der kritischen Analyse und Besorgtheit. Die Person wird direkt zum angenehmen Teil übergehen, in dem Ihr Vorschlag bereits Wirklichkeit erlangt hat und so überzeugender wirkt.

 

Garantie

Sie sind sich mehr als nur 100%ig sicher? Dann garantieren Sie das Ihrem Gegenüber! Halten Sie sich nicht zurück, sondern stehen Sie zu Ihrer Meinung und begründen Sie sie mit der Tatsache, dass Sie sich wirklich sicher sind. Diese Garantie von Sicherheit kann sehr überzeugend wirken, vor allem wenn sie direkt und persönlich ausgesprochen wird.   

 

Sagen Sie nicht zuviel, sondern das Richtige

 

Es ist für den Erfolg eines Gespräches essentiell, dass Sie die Sprache Ihres Umfeldes sprechen! So ist es zum Beispiel ein wahres No-Go, Ihrem Gegenüber ins Wort zu fallen oder in wahre Redeschwälle auszubrechen, um zu überzeugen. In beiden Situationen würde sich die andere Person überfahren fühlen, da Sie Ihre Meinung aufdrängen. Achten Sie stattdessen darauf, wie Ihre Gesprächspartner kommunizieren. Drücken sie sich sehr gezielt und auf den Punkt aus, so tun Sie dies auch. Vermeiden sie Jargon oder zu viele Fachbegriffe, so sollten Sie die Dinge ebenfalls vereinfachen. Findet eine aktive Form des Redens mit vielen Gesten statt, dann kann es hilfreich sein, wenn Sie Ihre Gedanken ähnlich vortragen. Hintergrund ist hierbei, dass ähnliches Verhalten bei anderen Menschen eine positivere und aufgeschlossene Grundhaltung auslöst.

 

Weiterhin ist es in manchen Situationen auch schlichtweg besser, weniger statt mehr zu sagen. Gerade bei komplexen Themen neigen wir dazu, Dinge zu oft oder zu ausführlich zu erklären. Das überfordert Ihre Gesprächspartner aber eher, als dass es zum Verständnis beiträgt. Lassen Sie unnötiges Geplänkel und verunsichernde Wortfüller wie “äh, öh und mh”  weg und legen Sie sich stattdessen schon vor Ihrer Rede die passenden und vor allem treffenden Argumente zurecht. Überzeugen Sie durch prägnanten und ehrlichen Inhalt, formuliert mit den richtigen Worten.     

 

Achten Sie auf Ihre Körpersprache

 

Laut Studien hängt der Erfolg der Kommunikation zu 93% von der Körpersprache ab. Entsprechend aufmerksam sollten Sie bei Ihrer eigenen nonverbalen Kommunikation vorgehen. Achten Sie auf eine offene und zugleich selbstbewusste Körperhaltung. Verschränkte Arme oder ein gebeugter Rücken tragen nicht sonderlich zur Vertrauensgewinnung bei.

 

Laut Studien wirken zudem jene Personen glaubwürdiger und kompetenter, die das gesprochene Wort mit Gesten unterstützen. Hände können Ihrem Gegenüber beispielsweise dabei helfen, das Gesprochene zu visualisieren und so besser zu verstehen.

 

Weitere hilfreiche Elemente der Körpersprache sind ein konstanter, aber nicht aufdringlicher Augenkontakt, eine in Lautstärke und Ton angenehme Sprechweise sowie ein Lächeln im richtigen Augenblick. Der richtige Einsatz all dieser Aspekte wird Ihnen helfen, das Vertrauen Ihres Gegenübers zu gewinnen und die andere Person so empfänglicher für Ihre Ideen zu stimmen.      

 

Geben Sie so viele Details und Beweise wie möglich

 

Um andere besser zu erreichen, sollten Sie vielleicht zunächst bei sich selbst beginnen. Was bedarf es, um Sie von etwas zu überzeugen? Sind es mehr Details, handfeste Beweise? Dann liefern Sie diese auch Ihren Gesprächspartnern!

 

Verwenden Sie stets einleuchtende Argumente, um Ihre Ideen und Vorschläge zu stützen. Erklären Sie Ihrem Gegenüber, was genau Sie meinen und welche Konsequenzen es nach sich ziehen wird. Bleiben Sie menschlich und gestehen Sie ein, dass etwas “schwer zu glauben ist” oder Sie wissen, dass “diese Entscheidung nicht leicht” ist. Umso eher wird sich die Skepsis der anderen Person erweichen lassen, sodass Sie sie mit Hilfe von Tatsachen überzeugen können.

 

Sie müssen selbst daran glauben

 

Wenn Sie nicht selbst an sich glauben, wird es sonst niemand für Sie tun. Sind Sie sich selbst unsicher, so fehlt Ihrem Auftreten gegenüber anderen die entscheidende Motivation, Beharrlichkeit und Kommunikation. Erst wenn Sie selbst von Ihrer Meinung überzeugt sind, vermitteln Sie diese positive Energie auch an andere.

 

Ein Beispiel hierfür sind Jungunternehmer. Je stärker sie an die Idee Ihrer Firma glauben und diese auch aktiv verfolgen, umso eher strahlen sie diese Zuversichtlichkeit an andere aus. Einmal überzeugt verhelfen Sie dem Entrepreneur schließlich zu dem Erfolg, der ohne diese positive Einstellung vielleicht gar nicht möglich gewesen wäre.

 

Sie sehen, umso überzeugter Sie von Ihren eigenen Ideen sind, umso überzeugender wirken Sie auf andere.   

 

Wagen Sie den Versuch

 

Letztendlich können Sie mit all diesen Tricks wahrscheinlich nicht jede Person von sich überzeugen. Aber die richtige Anwendung wird Ihre Chancen massiv erhöhen.

 

Sollten Sie sich bisher mit Ihrer Meinung zurückgehalten haben, auch wenn Sie von deren Richtigkeit überzeugt waren, dann wagen Sie zur Abwechslung den Schritt nach vorn! Überzeugen Sie andere von sich und lernen dabei anhand von kleinen Erfolgen, dass es für alle Beteiligten von Vorteil sein kann, wenn auch Sie aktiver Part eines Diskurses sind.

 

Sie sind nicht sicher, ob Sie das im Büroalltag schaffen? Kein Problem! Dafür haben wir die Lösung: die realitätsnahen, teamgebundenen Live Escape Games von Exit Mania. In diesem kontrollierten Umfeld einer künstlichen Ausnahmesituation, der Sie sich mit Ihren Kollegen stellen müssen, werden Sie gezwungen sein, sich einzubringen und zu überzeugen. So können Sie theoretisch Erlerntes praktisch umsetzen und gemeinsam mit Ihrem Team einen spaßigen Tag ganz ohne Zwänge verbringen.

 

Das Beste daran: Sie können direkt mit dem Training beginnen, indem Sie Ihre Kollegen noch heute davon überzeugen, wie vorteilhaft ein Live Escape Game für alle wäre.  

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei und freuen uns schon, Sie bald zu sehen!

Warum Ihr Unternehmen dringend Millennials einstellen sollte und wie Live Escape Games dabei helfen können

Ob in Magazinen, Nachrichtenbeiträgen oder auf den stummgeschalteten Bildschirmen in Wartehallen – der Begriff “Millennials” findet häufig seinen Weg in die aktuelle Berichterstattung.

Dabei ist meist von einer vielversprechenden wie faszinierenden Generation die Rede. Eine Generation, die für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft von enormer Bedeutung ist und zugleich interessante Rückschlüsse für uns alle bietet.

Die Thematisierung der Millennials wird für Unternehmen umso brisanter, weil viele von ihnen bereits den Einstieg in den Arbeitsmarkt gefunden haben oder aber kurz davor stehen. Ihr Einfluss wird so stark eingeschätzt, dass manch einer ihnen sogar zutraut, die Arbeitswelt in ihren Grundfesten zu erschüttern und zu revolutionieren.

Doch wer oder was sind eigentlich diese Millennials? Sind sie wirklich so besonders? Und was hat das Ganze überhaupt mit Ihnen zu tun?

 

Millennials – die verwöhnte Generation, die die Welt verändern will

 

All jene, die in den Jahren 1980 bis 2000 geboren wurden, erhalten viele Namen: Generation Me, Generation Y, Generation Peter Pan oder einfach Millennials. Sie sind die Kinder der Baby Boomer und der Generation X, damit praktisch die erste Generation, die vollständig im hart erkämpften Wohlstand und Frieden der Neuzeit rund um das Millennium herangewachsen ist. Dafür werden sie geliebt wie kritisiert. Nicht selten werden die Millennials als verwöhnte, nimmersatte Tagträumer mit Uni-Abschluss dargestellt.  

 

Es sei an dieser Stelle vorweg gesagt, dass es selbstverständlich wissenschaftlich wie politisch inkorrekt ist, sprichwörtlich alle über einen Kamm zu scheren. Schließlich kann man die Mannigfaltigkeit der Eigenschaften einer ganzen Generation nicht auf einzelne Aspekte herunterbrechen. Oder etwa doch?

Fakt ist, dass sich gewisse übereinstimmende Charakteristika innerhalb einer Generation nicht von der Hand weisen lassen. Die vorherrschenden soziokulturellen und politischen Umstände haben ihren Einfluss auf die menschliche Entwicklung. Das wiederum begünstigt gewisse Gemeinsamkeiten, so wie die folgenden Beispiele, die den ca. 1.700 Millionen Millennials weltweit zugesprochen werden:

 

  • Wirtschaftlicher Wohlstand – Sie alle wurden in einer Zeit geboren, in der keine größeren Krisen oder Kriege wie in den vorhergehenden Dekaden die Welt erschütternden. Sie wuchsen in Jahren heran, die für die meisten von ihnen durch Wohlstand, Sicherheit und Fortschritt geprägt waren. Gleichzeitig gingen die Geburtenzahlen zurück, wovon die Generation Y zusätzlich profitierte, denn pro Kopf blieb in Familien mit einem oder zwei Kindern mehr für den Einzelnen übrig, als in Großfamilien. Das brachte ihnen einige Vorteile, von der gesteigerten Kaufkraft bis hin zu mehr Freiheiten.

 

  • Hoher Bildungsstand – Tatsächlich sind die Millennials eine der am besten vorbereiteten Generationen der Menschheitsgeschichte. Die Zahlen variieren von Land zu Land, aber zumeist kann jeder Dritte und zuweilen sogar jeder Zweite einen höheren Universitätsabschluss vorweisen. Laut der Studie “No Collar Workers” des TV-Senders MTV ist es 89% von ihnen wichtig, konstant Neues bei der Arbeit zu lernen und sich stets weiterzuentwickeln. Zusätzlich steht ihnen mit dem Internet und anderen modernen Technologien eine schier unbegrenzte Menge an Wissen und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, von denen sie umfassend profitieren.

 

  • Digitale Kommunikation – Zu behaupten, dass Millennials Experten der Technik sind, ist etwas ungenau formuliert. Viele von ihnen wüssten wahrscheinlich nicht, wie man eine Zündkerze wechselt oder ein Schloss repariert. Aber dafür können sie binnen Minuten ein Betriebssystem eines Computers wiederherstellen oder eine Videokonferenz einrichten. Die Generation Y ist quasi parallel zur digitalen Kommunikation groß geworden, vom anfänglichen Boom des Internets und der Mobiltelefone bis hin zu den heutigen Smartphones, den Sozialen Medien und der ständigen Erreichbarkeit. Das erlaubt ihnen einen starken, fast schon natürlichen Umgang mit den modernen Kommunikationsmedien.   

 

  • Starke Ideale – Den Millennials wird eine sehr eigene Einstellung zu den Prioritäten im Leben nachgesagt. Während vorhergehende Generationen es als selbstverständlich empfanden, sich eine langfristige Arbeit zu suchen und eine Familie zu gründen, so sucht die Generation Y zunächst nach ihrer Bestimmung, ihrem Platz im Leben. Zusätzlich steht ihnen mit der zunehmenden Internationalisierung überspitzt gesagt überall auf der Welt eine Tür offen. Millennials sind sich ihrer Möglichkeiten bewusst, weshalb sie auch laut der MTV-Studie “No Collar Workers” bevorzugen, arbeitslos zu sein, anstatt einen Job zu behalten, den sie nicht mögen. Sie wollen das Leben genießen, sich stets weiterentwickeln und verschieben daher häufig größere Entscheidungen, bis sie sicher sind, die für sich richtige Wahl zu treffen.
  • Selbstbewusst und selbstständig –  Das Paradigma des stärkeren Bewusstseins für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fördert bei den Millennials oftmals ein größeres Misstrauen gegenüber Obrigkeiten, als es bei vorhergehenden Generationen der Fall war. Als Resultat vernimmt man von ihnen sehr häufig ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Wunsches nach Veränderung. Oftmals wird genau dieser Aspekt von Außenstehenden fehlinterpretiert, die die Millennials dadurch als zu sehr verwöhnt und gierig wahrnehmen. Doch das Kuriose ist, dass junge Menschen der Generation Y diese Probleme auch tatsächlich selbst in die Hand nehmen. Viele von ihnen wagen sehr früh den Schritt in die Selbstständigkeit oder mischen sich unter die vielversprechenden Startups, die ihre “neumodischen” Bedürfnisse am Arbeitsplatz verstehen und leben. Andere wiederum engagieren sich politisch oder sozial, um ihre Vorstellungen einer besseren Welt zu realisieren. Sie schaffen die Veränderung, die sie wollen.    

 

Warum Ihr Unternehmen dringend Millennials einstellen sollte

Nach dieser kurzen Umschreibung einiger der wichtigsten Charakteristika der Millennials ist es wohl angebracht zu behaupten, dass die jungen Menschen dieser Generation für Arbeitgeber augenscheinlich nicht die leichteste Herausforderung sind. Ihr mitunter hervorragender Bildungsstand und ihre interkulturellen und kommunikativen Fähigkeiten bieten großes Potential. Hingegen ist die systematische Unangepasstheit und Unzufriedenheit mit dem Status Quo verständlicherweise vielen Chefetagen ein Dorn im Auge.

Das hält sie in ihrer Personalpolitik dennoch nicht davon ab, um die Generation Y zu werben und eigens für sie neue Arbeitskonditionen zu schaffen. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Laut einer im The Wall Street Journal veröffentlichten Studie des Bureau of Labor Statistics werden allein in den Vereinigten Staaten von Amerika die Millennials im Jahr 2020 bereits 40% der Arbeitskraft stellen, bis zum Jahr 2025 wird der Anteil bis auf 75% steigen. Ähnlich verhält es sich in Ländern Europas und so auch in Deutschland. Nüchtern und demographisch betrachtet werden die Millennials in den kommenden Jahren die Mehrheit des Arbeitsmarktes stellen. Eine Tatsache, die ein Umdenken hinsichtlich der Bedürfnisse und Fähigkeiten dieser neuen Generation von Arbeitnehmern erfordert.

Allerdings ist das nicht der einzige Grund, warum Ihr Unternehmen dringend Millennials einstellen sollte. Laut einer Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte lohnt sich das Risiko, denn die Vertreter dieser Generation neigen dazu, viel früher Verantwortung zu übernehmen, als ältere Arbeitnehmer. Sie fürchten sich nicht vor Herausforderungen, streben stets nach einer besseren Version ihrer selbst und weisen in der Regel eine hohe Intelligenz darin auf, Nachfragen des Arbeitsmarktes zu befriedigen. Hinzu kommt ihr sehr human ausgeprägtes Verständnis von Sozialverhalten. Glaubt man den Befragten der “No Collar Workers” Studie von MTV, so

 

  • Möchten 88% der Millennials ihre Mitarbeiter als Freunde betrachten;
  • Sind ⅔ der Millennials überzeugt, dass sie ihre Mitarbeiter mit ihren technischen Fähigkeiten unterstützen können und sollten;
  • Wünschen sich 9 von 10 Millennials einen lockeren und sozialen Umgang unter Kollegen;
  • Streben 93% der Millennials nach einem Arbeitsplatz, an dem sie sie selbst sein können;
  • Bevorzugt ⅓ der Millennials die Anerkennung durch den Vorgesetzten oder eine Beförderung statt eines höheren Gehalts. 

Wir sprechen hier also von einer Generation, die es liebt, im Team zu arbeiten. Die lieber in bequemen Jeans als im Anzug zur Arbeit fährt. Die ihr kreatives und kognitives Potential bestmöglich einsetzen möchte. Die schlichtweg wahrgenommen und anerkannt werden möchte.  

Zusammengefasst: Einer Generation, die ihre Karriere nicht am Gehalt, sondern an der Arbeitsatmosphäre festmacht. Das macht sie so so anders als alles zuvor dagewesene. Das macht sie so besonders.

Kein Wunder also, dass Unternehmen zunehmend nach Möglichkeiten suchen, Millennials mit für sie attraktiven Arbeitsangeboten zu überzeugen. Dabei sind Live Escape Games für die Prozesse vom Recruiting, Onboarding und Teambuilding mit Millennials eine sehr effektive, aber oftmals noch völlig unbeachtete Methode.

 

Wie Live Escape Games die Zusammenarbeit mit Millennials fördern können

 

Sogenannte Escape Games kommen ursprünglich aus dem Bereich der Computerspiele und verlangen vom Spieler, innerhalb einer begrenzten Zeit einen verschlossenen Raum durch das Lösen von Rätseln zu verlassen. Über die letzten Jahre entwickelte sich daraus die Idee der Exit Rooms bzw. Live Escape Games. Ein Spielprinzip, dass mehreren Spielern als Gruppe ein spaßiges Erlebnis bietet und gleichzeitig durch anspruchsvolle Herausforderungen fordert. Man muss dabei in der realen Welt den Ausweg aus einer Ausnahmesituation finden, was nur mittels gemeinsamen Kombinationsvermögen und kreativem Denken gelingt.

Das Team von Exit Mania erkannte das Potential der Live Escape Games für Unternehmen früh und entwickelte daraufhin speziell aufs Teambuilding ausgerichtete Spielkonzepte. Denn wann sonst haben Vorgesetzte die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiter in einem kontrollierten Umfeld Zeit- und Leistungsdruck auszusetzen, der noch dazu Spaß bereitet?

Durch das Rennen gegen die Uhr und den Wettkampf gegen andere Gruppen sind die Spieler gezwungen, effektiv zusammenzuarbeiten. Häufig geschieht dies in Rollen, die von üblichen Arbeitsverhältnissen und Inhalten komplett abweichen. Das bietet eine ideale Grundlage, um die Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter außerhalb des gewohnten Arbeitsumfeldes zu beobachten und zudem das Gemeinschaftsgefühl als Gruppe zu stärken. Kommunikation und Kreativität sind gefragt, was beide Fähigkeiten nachhaltig fördert. Nachbereitende Workshops helfen zusätzlich bei Analyse und Festigung des Erlebten.

Durch den hohen Mehrwert für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber ist der Einsatz von Live Escape Games in der Zusammenarbeit mit Millennials in vielerlei Szenarien denkbar. Hier einige Beispiele:   

 

-> Millennials sind häufig sehr vielversprechende Jobkandidaten, sind aber durch ihre Denk- und Lebensweise nicht immer leicht in bereits bestehende Gefüge zu integrieren.

 

Um ideale Arbeitsbedingungen für Menschen schaffen zu können, sollte man sie zunächst kennenlernen. Eine gemeinsame Live Escape Game Erfahrung kann dabei Wunder bewirken. Eingesetzt beim Assessment Center oder als Onboarding-Maßnahme helfen sie Ihnen dabei, sich mit den sozialen, kreativen und kognitiven Fähigkeiten eines potentiellen Mitarbeiters vertraut zu machen. Gleichzeitig können Sie dabei wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, wie der Kandidat im Team funktioniert und welche Arbeitsbedingungen seine Stärken am besten zur Geltung bringen können.

 

-> Millennials sind Teamplayer und legen großen Wert auf das soziale Umfeld am Arbeitsplatz. Woher weiß man, ob es “passt”? Und was ist, wenn es innerhalb eines Teams oder einer Abteilung einmal zwischen den Kollegen nicht passt?

 

An dieser Stelle ist Teambuilding gefragt! Das oberste Gebot eines funktionierenden Teams und eines guten Arbeitsverhältnisses ist Kommunikation. Häufig gehen gewisse soziale Aspekte im Trott und Stress des Alltags unter oder werden gar nicht richtig angewandt. Ein Live Escape Game kann hier Abhilfe schaffen. Ob als gezielte Teambuilding-Maßnahme oder als wohlverdiente Auflockerung eingesetzt, den Mitarbeitern wird es in jedem Fall gut tun und die bessere Zusammenarbeit wird nachhaltig gefördert.

 

-> Millennials streben nach Herausforderungen, Weiterentwicklung und Anerkennung, was ihre Bindung an ein Unternehmen stärkt. Im Arbeitsalltag gehen diese Werte aber schnell unter.

 

Für das professionelle Miteinander kann es eine unglaubliche Bereicherung sein, wenn man bei der Zusammenarbeit einmal alle Hierarchien, Rollen und Verpflichtungen hinter sich lassen kann. Genau dieses Szenario bietet Ihnen ein Live Escape Game! Ein Arbeitgeber kann die Stärken seiner Mitarbeiter wieder- oder sogar neu entdecken. Gegenseitige Motivation und Lob sind zugleich Balsam auf der Seele. Direktes Feedback hilft den Spielern, sich weiterzuentwickeln. Nicht zu vergessen, dass die unterhaltsame Erfahrung die Bindung der Arbeitnehmer ans Unternehmen erhöht und auch die Kollegen einander näher bringt. Und das in nur einem Tag!

Sind Sie neugierig geworden? Kontaktieren Sie uns gern für weitere Informationen rund um unsere Live Escape Games und wir helfen Ihnen bei Ihrem Start in eine erfolgreiche Zukunft mit den Millennials!  

„Wir wissen, was wir wollen: Anders leben. Anders arbeiten. Anders sein.“

(Wirtschaftsredakteurin und Sachbuchautorin Kerstin Bund in „Glück schlägt Geld“)

8 Merkmale erfolgreicher Teamarbeit

Es ist kein Geheimnis, dass die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt zunehmend komplexer werden. In den Organisationsstrukturen von Unternehmen kommt es deshalb immer häufiger zum Einsatz von Teams. Speziell geschaffene Einheiten von Experten, die gemeinsam Großes bewegen sollten.   

Doch was macht eigentlich ein Team zu einem guten Team? Woran lässt sich erkennen, ob das Zusammenspiel aller Mitglieder einer Arbeitsgruppe zu Erfolg führt?

Wir zeigen es Ihnen anhand von 8 Merkmalen erfolgreicher Teamarbeit:

 

Kommunikation

Einer der wichtigsten Aspekte funktionierender Teamarbeit ist eine offene Kommunikation. Dies geht damit einher, dass einzelne Mitglieder der Arbeitsgruppe unter Umständen ihre Komfortzone verlassen müssen. Introvertierte Einzelkämpfer unterstützen die gemeinsame Interaktion ebenso wenig wie vorlaute Aufmerksamkeitshascher. Die richtige Balance zwischen persönlichen Eigenschaften der einzelnen Mitarbeiter ist daher entscheidend, um eine angenehme Kommunikation für alle im Team zu ermöglichen.

Aber muss denn wirklich jeder an jedem Entscheidungsprozess beteiligt sein und jeder über alles Bescheid wissen?

Je nach Beschaffenheit des Teams und seiner Aufgaben, nicht zwingend. Jedoch ist es für die Moral und den Zusammenhalt im Team essentiell, Transparenz und die nötige Beteiligung jedes Einzelnen am Gesamtprozess sicherzustellen. Fühlen sich vielleicht einige Teammitglieder von Entscheidungen, die die Teamarbeit betreffen, ausgeschlossen, so kann das für Unmut sorgen. Ebenso ist es für eine reibungslose Zusammenarbeit wichtig, dass jeder Mitarbeiter im Team über das große Ziel, die einzelnen Aufgaben seiner Kollegen und der aktuellen Situation informiert ist, um so bestmöglich sein eigene Arbeit erledigen zu können.

Bei erfolgreicher Teamarbeit hat die Gruppe Abläufe etabliert, nach denen die Mitglieder regelmäßig persönlich und offen miteinander kommunizieren. Das kann beispielsweise in Form von wöchentlichen Meetings sein oder, im Falle von lokal verteilt arbeitenden Teams, mit Hilfe von digitalen Tools. Bei diesen Zusammenkünften können und sollen alle Teammitglieder ohne Zweifel oder Ängste ihre Gedanken und Meinungen frei äußern. Ebenfalls auf der Agenda dieser Meetings stehen Informationen über wichtige interne Prozesse und Entscheidungen. Ein weiteres Merkmal erfolgreicher Kommunikation im Team ist, dass Unstimmigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten zwischen den davon betroffenen Personen im konstruktiven Gespräch gelöst werden und nicht mit verletzenden Worten hinter dem Rücken.

Nur mit dem Wissen und dem Wohlgefühl, dass Mitarbeiter dank offener Kommunikation im Team erhalten, können sie alle gemeinsam dazu beitragen, maximale Erfolge zu erzielen.


Respekt

Respekt ist, ähnlich wie die offene Kommunikation, eine unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiche Teamarbeit. Dazu zählt sowohl für die Beziehung der Teammitglieder zu ihrem Vorgesetzten bzw. Teamleiter, als auch für den Umgang der einzelnen Mitarbeiter untereinander.

Betrachtet man die hohe Zahl an Stunden, die ein Team in der Woche mit gemeinsamer Arbeit verbringt, so ist es nur logisch, dass diese Zeit von einer respektvollen Atmosphäre geprägt sein sollte. Das beginnt bei den Basics des Zusammenarbeitens wie Pünktlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Gewissenhaftigkeit und Ordnung. Was auf den ersten Blick logisch erscheint, erfordert in der Praxis öfters die Anpassung Einzelner an ein Gruppenverständnis dieser Werte. Ist zum Beispiel ein Mitarbeiter im kreativen Chaos am produktivsten, so muss er dennoch diese Unordnung auf einem Maß betreiben, das die Arbeit der restlichen Gruppe nicht stört.     

Damit ein Team ein sicherer und angenehmer Arbeitsplatz sein kann, ist es ebenso grundlegend, dass sich Teammitglieder untereinander respektieren. Das beginnt mit der offenen Kommunikation untereinander und beinhaltet ebenso die Toleranz gegenüber allen Aspekten, die die Kollegen ausmachen. Bei erfolgreicher Teamarbeit tolerieren und respektieren Mitarbeiter die Ideen, Meinungen, kulturellen Hintergründe, Religionen, Traditionen und Arbeitsweisen ihrer Kollegen – selbst wenn sie nicht immer mit diesen übereinstimmen.

Erstklassige Teams haben für sich die Fähigkeit entwickelt, respektvoll gegenüber anderen und sich selbst aufzutreten. Sie können reibungslos und effektiv miteinander arbeiten, ohne sich dabei verstellen zu müssen. Der Zusammenhalt in solchen Gruppen ist wesentlich stärker und treibt den Einzelnen so zu größeren Leistungen für das Wohl des Teams an.

 

Ein gemeinsames Ziel

Ein Team wird zum Team durch eine gemeinsame Vision. Denn es ist nicht die Eigenbrötlerei, die verschiedene Menschen dazu bringt, zusammenzuarbeiten. Es ist ein gemeinsames Verständnis des angestrebten Ziels.

Wenn mehrere Personen gleichzeitig dasselbe erreichen wollen, so sind sie als Einheit nachweislich stärker und effektiver, als eine einzelne Person. In einem erfolgreichen Team steht deshalb das gemeinsame Ziel über den individuellen Interessen der Teammitglieder. Denn das Festhalten an der gleichen Vision schweißt zusammen und fördert die Kameradschaft. Alle verstehen, wofür sie arbeiten und ihr Bestes geben.

Das gemeinsame Ziel ist zudem der Ausgangspunkt für eine produktive Organisation des Teams. Erst wenn ersichtlich ist, was zusammen erreicht werden soll, kann man festlegen, wie dies geschehen soll. Teammitglieder können ihre Rolle innerhalb des Gefüges besser nachvollziehen und ihre Stärken und Fähigkeiten bestmöglich einsetzen.

Zudem hilft ein kollektives Verständnis der Zielstellung bei der internen Entscheidungsfindung. Ein erfolgreiches Team löst Meinungsverschiedenheiten und Probleme nach der Fragestellung, welche Entscheidung die Beste für das gemeinsame Ziel ist.

 

Geteilte Verantwortung

Sätze wie “Das ist nicht mein Thema” oder “Schuld hat allein XY” kommen im Vokabular eines erfolgreichen Teams nicht vor.

In einem funktionierenden Team sind sich alle Mitarbeiter ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kollegen und der gemeinsamen Mission bewusst. Jeder trägt zur Lösungsfindung bestmöglich bei und geht dafür wenn nötig auch über gesteckte Grenzen hinaus. Studien haben zum Beispiel ergeben, dass in produktiven Arbeitsgruppen die Aufgaben ausgefallener Kollegen viel häufiger zusätzlich übernommen werden, als in Betrieben, in denen Arbeiter Einzelkämpfer sind. Das Verantwortungsgefühl gegenüber den Teamkameraden und dem gemeinsamen Ziel ist in erfolgreichen Teams schlichtweg stärker ausgeprägt, was letztendlich den Erfolg ausmacht. Der Einzelne leistet für das Wohl aller mehr, auf persönlicher wie professioneller Ebene.

Im Arbeitsalltag lassen sich die Effekte der geteilten Verantwortung in einem erfolgreichen Team an vielerlei Aspekten messen: höhere Aufmerksamkeit in Besprechungen, stärkeres Engagement bei gestellten Aufgaben, gesteigerte Effizienz in der Zusammenarbeit und ein bewusster, sozialer Umgang miteinander.    

 

Sinnvolle Rollenverteilung

Umso vielfältiger ein Team gestaltet ist, umso aussichtsreicher ist die Zusammenarbeit.

Effektive Teams fördern und erstreben deshalb unter ihren Mitgliedern eine Vielfalt an Altersklassen, Kulturen, Talenten und Persönlichkeiten. Diese breite Palette an Eigenschaften kann die Kreativität und Innovativität aller Mitarbeiter fördern, indem die eigentlichen Unterschiede in positive Impulse umgewandelt werden. Mitglieder eines sehr heterogenen Teams sind in der Regel offener, toleranter und denken über den Tellerrand hinaus. Sofern sie richtig geführt werden, neigen Teams mit einem breiten Spektrum an Persönlichkeiten zudem seltener zu Konflikten als Arbeitsgruppen, die sehr homogen strukturiert sind. Viele Köpfe mit unterschiedlichen Denkweisen sind vielen Köpfen mit ähnlichen Schrittweisen in der Problemlösung einen Schritt voraus.

Zudem ist es für den Erfolg eines Teams erforderlich, innerhalb des Teamgefüges eine klare Rollenverteilung zu etablieren. Zwar haben alle ein gemeinsames Ziel, jedoch trägt jeder auf seine Art dazu bei. Die Stärken und Fähigkeiten jedes Teammitgliedes sollten sich in seiner Funktion widerspiegeln und nicht mit dem Aufgabenbereich eines anderen Mitarbeiters kollidieren.

Bei einem erfolgreichen Team trägen die Anstrengungen des Einzelnen zu einem Funktionieren der Gesamtheit bei – ähnlich der kleinen Zahnräder in einem Uhrwerk. Jedes Teammitglied ist sich seiner Rolle bewusst und agiert als Teil eines Ganzen.

 

Köpfchen      

Der Unterschied zwischen erfolgreicher Teamarbeit und weniger effektiven Arbeitsgruppen liegt häufig darin, wie die Mitglieder des Teams ihre Ressourcen einzusetzen vermögen.

Wie zuvor erwähnt ist Vielfalt ein entscheidender Faktor zur Stärkung der Gruppe. Diverse Sichtweisen und Kenntnisstände zu ein und demselben Problem sorgen für neue Denkanstöße, oftmals über bestehende Gegebenheiten hinaus. Daraus resultieren häufig Innovationen oder Lösungen für Probleme, die unter anderen Umständen nicht möglich gewesen wären.

Erfolgreiche Teamarbeit bedeutet auch, effizient mit Ideen umzugehen. Jeder Input vonseiten eines Teammitglieds, sei er auch noch so nichtig, wird ernst genommen und diskutiert. Es werden regelmäßig Brainstorming-Treffen abgehalten, bei denen man versucht, so viele Informationen wie möglich zu einem relevanten Thema zusammenzutragen. Auf Fragen werden Antworten kreiert, während unbrauchbare Ideen knallhart aussortiert werden. Nur dieser interne Prozess des gemeinsamen Denkens und der Lösungsfindung ermöglicht es einem Team, mit seinen Leistungen den Schritt von “gewöhnlich” zu “außergewöhnlich” zu vollziehen.

 

Menschlichkeit

Wir sind alle nur Menschen. Dieser Fakt gerät im schnellen Rhythmus der heutigen Gesellschaft mit ständig zu erfüllenden Pflichten oftmals ins Hintertreffen.

In einem funktionierendem Team wurde dieses Denken längst überwunden und auf die nächste Ebene gehoben. Der Arbeitsplatz ist nicht länger ein zwangsläufiges Muss, sondern ein Ort, an dem jedes Teammitglied sich wohlfühlt und gern arbeitet. Dies wird nur über ansprechende Arbeitsbedingungen erreicht, die letztendlich über das Wohl eines jeden Mitarbeiters entscheiden. Denn so gern man auch an das gemeinsame Ziel glaubt und die Kollegen mag – wenn die Konditionen nicht stimmen, führt das langfristig immer zum Bruch mit dem Team bzw. Unternehmen.

Bei allem Leistungs- und Erfolgsdruck ist vor daher von Seiten der Führungsebene vor allem darauf zu achten, dass man mit Menschen arbeitet. Krankheitsfälle, Babypausen, persönliche Probleme und viele andere Vorkommnisse dieser Art sollten nicht als vermeintliche “Störfaktoren”, sondern als gemeinsam zu lösende Herausforderungen betrachtet werden. Eine humane Führungsweise führt zu mehr Loyalität bei den Teammitgliedern, da diese sich gern durch entsprechende Leistungen für die erhaltene Aufmerksamkeit bedanken.

Ähnlich verhält es sich auch mit angebrachten Gehaltserhöhungen, Betriebsfeiern, Urlaubswünschen usw. – umso besser die Führungsebene die Teammitglieder behandelt und damit als wertvoll erachtet, umso stärker ist die Verbindung zum Arbeitgeber. Bei guter Teamarbeit ist diese Work-Life-Balance eine Selbstverständlichkeit, die den Unterschied zum Erfolg ausmachen kann.    

 

Teambuilding

So sehr man das beim Anblick mancher Teams auch glauben mag, es ist noch kein perfektes Team vom Himmel gefallen. Die harmonische Synergie vorher einander unbekannter Personen ist in der Regel kein gegebener Umstand, sondern das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten. Aspekte wie die hier zuvor benannte offene Kommunikation, der Respekt, die interne Arbeitsstruktur und das Streben nach einem gemeinsamen Ziel müssen erlernt und regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden.

Effektives Arbeiten im Team entsteht durch viele, kollektiv gewonnene Erfahrungen und damit verbundenes kontinuierliches Lernen. Teammitglieder entwickeln sich auf persönlicher und professioneller weiter und helfen damit der gesamten Gruppe, sich ebenso zu verbessern. Maßnahmen zum Teambuilding können auf diesem Wege der entscheidende Schlüssel zum Erfolg sein. Nicht selten kommt es im modernen Zeitalter vor, dass Teams ortsunabhängig voneinander arbeiten und sich, abgesehen von digitalen Kommunikationsmedien, selten sehen. Bei anderen Teams kommt die persönliche Interaktion im Arbeitsalltag vielleicht zu kurz oder es fehlt am passenden Umfeld, um sich näher kennenzulernen.

Bei gezielt angewendeten Teambuildingmaßnahmen oder Teambuilding-Events können spezifische Aspekte der Teamarbeit, wie zum Beispiel die Kommunikation oder das Verfolgen eines gemeinsamen Ziels, thematisiert und dadurch verbessert werden. Spannende und herausfordernde Aufgaben reißen die Teammitglieder förmlich aus ihrem Arbeitsalltag und geben ihnen so die Möglichkeit, eine andere Art von Beziehung zu ihren Kollegen aufzubauen. Nicht zu vergessen natürlich, dass der Spaß bei einer solchen Veranstaltung ein großer Motivations- und Vertrauenskatalysator ist.

Bei einer erfolgreichen Teamarbeit findet ein bewusstes Fokussieren auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Teams in Form von Teambuilding regelmäßig statt. Denn nur wenn alle kontinuierlich und gemeinsam über sich hinauswachsen und so immer stärker zusammenrücken, kann das Team ohne mit der Wimper zu zucken jeder Herausforderung ins Auge blicken.       

 

Ist Ihr Team erfolgreich?

Die oben aufgeführten Merkmale erfolgreicher Teamarbeit sind nur einige von vielen Indizien, nach denen Sie Ihr Team bewerten können. Haben Sie im Gedanken an Ihr Team einige Parallelen oder gar Defizite erkennen können?

Ob Sie nun bereits Teil eines Dream-Teams sind, dass nach mehr strebt oder ob Sie gern am stärkeren Zusammenhalt mit Ihren Kollegen arbeiten möchten – wagen Sie den Schritt! Die investierte Zeit, Kraft und Mühe in eine harmonische und erfolgreiche Teamarbeit zahlt sich am Ende doppelt in Leistung aus.

Und sollten Sie auf diesem Weg Hilfe in Form von Teambuilding-Events in Anspruch nehmen wollen, so helfen wir Ihnen gern weiter!

Warum Ihr Unternehmen noch dieses Jahr ein Exit Box Event veranstalten sollte

Nur noch 5 Minuten, um die richtige Zahlenkombination zu finden. Doch die Hinweise ergeben nicht die richtige Zahlenfolge. Sie rütteln an dem Schloss, überprüfen nochmals die Eingabe. Da muss ein Fehler passiert sein!

Nur noch 4:30 Minuten. Ihr Kopf arbeitet auf Hochtouren. Schweißperlen bilden sich auf Ihrer Stirn. Alle reden wild durcheinander, hören kaum noch zu. Es bleiben 4 Minuten und noch immer ist der rettende Code nicht in Sicht. Ihre Mitspieler werden hektisch, Sie auch. Scheitern Sie jetzt, war all die Mühe umsonst.

Und da ist sie, die rettende Idee! Bei einer Anzeige von 3:30 Minuten drehen Sie die neue Kombination, das Schloss knackt. Mit schnellen Bewegungen öffnen Sie die Kiste…in der eine weitere verschlossene Box wartet. Sie haben noch 3 Minuten – die Panik beginnt…

Hätten Sie gedacht, dass eine simple Kiste gleich mehrere Personen auf einmal so unter Druck setzen kann? Unsere Exit Box schafft das mit Leichtigkeit!

 

Was ist die Exit Box?

Die Exit Box ist eine eigens von Exit Mania entwickelte Art von Live Escape Games.

Live Escape Games stammen ursprünglich aus dem Bereich der Computerspiele, wo man sie auch unter den Begriffen “Exit Room” oder “Exit Game” kennt. Unter dieses Genre fallen Spiele, bei denen man innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne Aufgaben und Rätsel lösen muss, um aus einem verschlossenen Raum zu entfliehen.

Diese Games erfreuten sich solch großer Beliebtheit, dass mit den Jahren die Idee entstand, das Spielprinzip in die reale Welt zu übernehmen.

2011 gab es in Budapest die ersten Möglichkeiten in Europa, sich unter Zeitdruck aus einem versiegelten Raum zu befreien. Ab den Jahren 2013/2014 gab es die ersten Angebote von Live Escape Games in Deutschland. Selbstverständlich gehörte Exit Mania zu jenen Vorreitern, die das ermöglichten.

Im Laufe der vergangenen Jahre verfeinerten wir unser Angebot an Spiele-Paketen und schufen dafür zwei KategorienExit City Events und Exit Box Events. Wie der Name schon verrät, geht es bei Exit Box Events darum, dass ein Team bzw. mehrere Teams im Wettstreit gegeneinander verschiedene Hindernisse überwinden müssen, um eine Box zu öffnen und so symbolisch den Ausweg aus dem Spiel zu finden.

 

Das Spielprinzip der Exit Box

Vor dem Tag der Veranstaltung müssen Sie bei der Buchung Ihres Exit Box-Events eine schwierige Entscheidung treffen: Welches unserer spannenden Spiele darf es sein?

 

Virus Attack

Nichts macht ein Unternehmen so verwundbar, wie ein Hackerangriff auf seine sensibelsten Daten. Ein digitaler Virus steht kurz davor, den gesamten Inhalt des Hauptrechners zu löschen und die Zukunft Ihrer Firma liegt damit in Ihren Händen. Nur der richtige Lösungscode kann die Katastrophe abwenden, doch der ist nur mit Hilfe von kniffligen Rätseln und Teamarbeit zu ermitteln. Schaffen Sie es, gemeinsam mit Ihrem Team den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und die drohende Attacke des vernichtenden Computer-virus abzuwehren?

 

Medicine Box

Vor Ihnen liegt ein schwerkranker Patient und der behandelnde Arzt ist nirgends zu finden. Was zunächst nach einem billigen Kitschroman klingt, wird bei diesem Live Escape Game spannende Realität. Schlüpfen Sie bei dieser mysteriösen Geschichte in die Rolle eines Detektivs und versuchen Sie im Team, die rettende Medizin für den Patienten zu finden. Doch das wird nicht so leicht, wie es sich anhört. Nur wer clever kombiniert und zusammenarbeitet, gewinnt!

Die gewählte Hintergrundgeschichte bestimmt den kompletten Ablauf des Spiels, sodass die Teilnehmer vollkommen in ihren Rollen im Gefüge aufgehen können.

Zu Beginn der Veranstaltung werden die Spieler in Teams von höchstens 15 Personen aufgeteilt. Durch ein ausgefeiltes System kann Exit Mania mehrere Exit Boxen für ein Spiel miteinander verknüpfen, sodass maximal bis zu 500 Personen gegeneinander antreten können.

Diese Teams werden anschließend rund um die jeweilige Exit Box platziert, welche aus mehreren, durch Schlösser und Codes gesicherten Kisten besteht. Nur, wenn die Spieler gegebene Hinweise der Geschichte richtig anwenden und Rätsel lösen, können sie diese knacken. Dafür sind logische und kombinatorische Fähigkeiten gefragt, vor allem aber die Zusammenarbeit im Team. Scheitern die Teilnehmer beim gemeinsamen Ziehen an einem Gedankenstrang, so verlieren sie den Kampf gegen die Uhr. Dieser kann übrigens, je nach gewählter Variante – 90-120 Minuten dauern.

Auf Ihren Wunsch hin kann im Anschluss einer unserer beliebten Power Workshops stattfinden. In diesen können 30- bis 90-minütigen Seminaren wird das Spielgeschehen mit einem darauf spezialisierten Coach analysiert, nachbereitet und in interessanten wie lehrreichen Aspekten zusammengefasst. Je nach gewünschter Ausrichtung kann der Power Workshop auch weitere kleine Spiele und Herausforderungen beinhalten. Vor allem für Teilnehmer, die ein Exit Box Event für Teambuildingmaßnahmen oder Trainingszwecke erleben möchten, lohnt sich der Workshop als Ergänzung zum Live Escape Game.

 

Für welche Anlässe eignet sich ein Exit Box Event?   

Im Gegensatz zu den Exit City Events, die ausschließlich als Outdoor Events organisiert werden können, kann ein Exit Box Event drinnen wie draußen stattfinden. Das ist ein starker Vorteil, den Sie bei der Konzipierung Ihrer Veranstaltung nutzen können. Ob in den eigenen Geschäftsräumen, in der angesagtesten Location der Stadt, auf der Wiese im Park bei Sonnenschein oder als Schlechtwettervariante – Exit Box Events sind leicht und flexibel umsetzbar. Und das deutschlandweit!

 

Perfekt für Firmenfeiern

Feiert Ihr Unternehmen Jubiläum? Hat ein Mitarbeiter Geburtstag? Oder suchen Sie für das nächste Weihnachts- oder Sommerfest nach einer ausgefallenen Idee? Dann bietet Exit Box die passende Lösung! Das spannende Spielprinzip und die unterhaltsamen Geschichten bieten den Teilnehmern viel Spaß und Kurzweil, die jede Veranstaltung zu einem Erfolg machen.

 

Hilfreich fürs Teambuilding

Durch den fast unmittelbaren Zwang, gemeinsam an der Lösung des Spiels zu arbeiten, eignen sich Exit Box Spiele hervorragend für Teambuildingmaßnahmen. Das gemeinsame Agieren unter Leistungs- und Zeitdruck fördert Soft Skills wie angemessene Interaktion, Kommunikation und kreatives Denken. Fähigkeiten, die gerade in heutigen Zeiten der Teamarbeit von immer größerer Bedeutung sind. Sollte in Ihrem Team also einmal der Zusammenhalt fehlen oder müssen Sie sich als neu erstelltes Team erst zusammenfinden, so könnte ein Exit Box Event die perfekte Wahl sein.

 

Allzweckwaffe fürs Unternehmen

Die Anforderungen an Arbeitnehmer wie Arbeitgeber steigen zunehmend. Entsprechend willkommen sind daher spannende Abwechslungen, die noch dazu einen Mehrwert für die Teilnehmer bieten. Der Anwendungsbereich eines Exit Box Events ist breit gefächert – vom Managementtraining, über das Onboarding neuer Mitarbeiter bis hin zum speziellen Recruiting Event.

 

Auf Wunsch auch maßgeschneidert

Das beste an unseren Exit Box Events ist, dass sie bei Bedarf auch über den standardisierten Spielaufbau hinaus individualisiert werden können. So kann zum Beispiel der Name des Unternehmens in die Handlung eingeflochten werden bzw. kann auf Anfrage und mit genügend Vorbereitungszeit auch ein komplett eigenständiges Spiel nach Ihren Vorgaben erstellt werden.

 

Was sind die Vorteile einer Exit Box Veranstaltung?

  • Ein Exit Box Event ist logistisch leicht umzusetzen und daher flexibel organisierbar. Sie können den gewünschten Ort der Veranstaltung daher fast nahezu frei wählen, ob drinnen oder draußen, überall in Deutschland – sofern das Wetter mitspielt natürlich.
  • Die Exit Box Live Escape Games sind spannend, unterhaltsam, herausfordernd und bringen allen Teilnehmern jede Menge Spaß.
  • Das Spielprinzip fördert die Kommunikationsfähigkeit, logisches und kreatives Denken sowie die Zusammenarbeit in der Gruppe. Schaffen Sie die Aufgaben in der Zeit, werden Sie sich danach wie ein Superhelden-Team fühlen – und das wird auch noch lange danach anhalten.
  • Sie treffen die Entscheidung, eine Exit Box Veranstaltung zu buchen und wir übernehmen den Rest! Von der Planung, Organisation und bis zur Umsetzung, alles aus einer Hand.
  • Durch die standardisierte Konzipierung der Spiele kommen Sie in den Genuss von fairen Preisen bei höchster Qualität und Erfahrung.  

 

Wie kann ich ein Exit Box Event buchen?

Ganz einfach – kontaktieren Sie uns! Teilen Sie uns Ihre ersten Gedanken, Wünsche oder Ideen zur geplanten Veranstaltung mit und wir beraten Sie gern über die Möglichkeiten für die Organisation. Unsere Mitarbeiter werden Ihnen anschließend ein unverbindliches Angebot erstellen und stehen Ihnen jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich wünschen wir uns, dass auch Sie möglichst bald selbst erleben, warum unsere Exit Box Events so beliebt sind.

 

Wir freuen uns auf Sie!

5 Eisbrecher, die jedes Meeting oder Teambuilding-Event ins Rollen bringen

Kennen Sie die aus Western und Komödien bekannten Filmszenen, in denen absolute Stille herrscht und ein kleiner Strohballen angetrieben vom Wind durch das Bild rollt? Und haben Sie sich in einem Treffen mit Ihren Arbeitskollegen schon einmal an genau jene, unangenehme Szene erinnert, weil einfach niemand zuerst sprechen wollte?

Diese festgefahrenen Situationen können im Berufsleben häufiger auftreten, als Sie vielleicht denken – Meetings mit Kunden oder potentiellen Partnern, Teambuilding-Events mit neuen Mitarbeitern, bei Zusammenführungen verschiedener Arbeitsgruppen, auf Messen und Kongressen oder schlicht und ergreifend am gemeinsamen Tisch in der Kantine mit unbekannten Mitarbeitern.

Nicht selten gleicht der erste Schritt ins Gespräch mit dem Gegenüber einem sozialen Minenfeld. Stellt man die falsche Frage, hinterlässt man schnell einen negativen Eindruck. Zögert man, die Interaktion zu beginnen, wirkt man schnell zurückhaltend oder gar introvertiert. Spult man Standardphrasen ab, wird man vielleicht als einfallslos oder gar unsympathisch empfunden. Beginnt man das Gespräch zu offen, so wirkt man aufdringlich.

Der Grad zwischen angemessener Gesprächsführung und Zurückhaltung ist schmal, von Hürden wie Gepflogenheiten oder charakterlichen Zügen ganz zu schweigen. Denn während der Eine scheinbar mühelos über das Networking-Parkett schwebt, ist der Andere in der gleichen Situation furchtbar angespannt und fühlt sich unwohl

Doch es gibt keinen Grund, an der Eröffnung eines Gesprächs in der Gruppe oder mit einzelnen Personen zu verzagen. Denn es gibt sie, die ultimativen Signalfeuer aller Strohballenszenen: die altbewährten Eisbrecher.

Eisbrecher sind jede Form von Frage, Spiel, Aktivität oder Event, bei dem Menschen auf angenehme und einfache Art miteinander ins Gespräch kommen, also miteinander warm werden können. In der Meinungsforschung finden Sie häufig als Einstiegsfrage Anwendung, um das Interesse der Studienteilnehmer zu wecken. Bei Teambuilding-Events sind sie hingegen ein geeignetes Mittel, sich kennenzulernen, das Gespräch anzukurbeln und gemeinsam bei dieser Interaktion Spaß zu haben.

 

Die wichtigsten Gründe für den Einsatz eines Eisbrechers sind demnach:

  • Einander unbekannte Teilnehmer eines Gesprächs oder Meetings sollen sich auf angenehme und ungezwungene Art besser kennenlernen.
  • Bereits einander bekannte Teilnehmer einer Interaktion können mit Hilfe eines Eisbrechers besser miteinander ins Gespräch kommen.
  • Im Falle eventueller Hierarchien unter den Gesprächsteilnehmern, zum Beispiel durch Altersunterschiede oder verschiedene Jobpositionen, können Eisbrecher eine wertvolle Unterstützung beim Überwinden von Barrieren in der Kommunikation sein.
  • Ein Eisbrecher kann situationsbedingt ein wichtiger Impuls für ein Meeting sein, indem er zum Beispiel gezielt die Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Eisbrecher in ein Team-Event oder in die Begegnung mit Arbeitskollegen oder Unbekannten einzubauen. Manche Personen entwickeln die Kommunikationsstützen sogar selbst, was einer gewissen Erfahrung im Umgang mit Gesprächen und Menschenkenntnis bedarf. Damit Sie jedoch ohne weiteren Aufwand von der Wirkung eines Eisbrechers profitieren können, haben wir für Sie eine kleine Auswahl vorbereitet.  

 

  1. Witzige und lockere Fragen als Gesprächseinstieg

Diese Form des Eisbrechers eignet sich besonders für Meetings oder Teambuilding-Events mit dem Ziel, einander kennenzulernen. Für Gespräche auf Kongressen oder mit potentiellen Partnern sind sie durch den nicht ganz ernst gemeinten Charakter nur bedingt geeignet, können aber in vereinzelten Gelegenheiten dennoch hilfreich sein.

 

Der Sinn einer witzigen Frage als Einstieg liegt darin, Teilnehmer aufzulockern. Der Fokus soll vom konservativen und wahrscheinlich viel zu ernsten Rahmen des Treffens hinweg gelenkt werden und so Ihren Mitarbeitern helfen, sich wohl zu fühlen. Denn wer Spaß bei der Sache hat, ist gegenüber allem, was folgt, viel aufgeschlossener. Unter den Gesprächsteilnehmern stellt sich viel schneller das Gefühl von Zugehörigkeit, Kameradschaft und Verständnis ein.   

 

Hier sind einige Beispiele für solche Fragen:

 

  • Heißt es “die” oder “das” Nutella? Isst man sie nun mit Butter oder ohne?
  • Wenn Sie eine Gemüsesorte wären, welche wäre das und warum?
  • Würden Sie auf einer einsamen Insel landen, welche drei Gegenstände würden Sie mitnehmen?
  • Wenn Sie mit einer Person Ihrer Wahl zu Mittag essen könnten, wen würden Sie wählen?
  • Welchen Namen würden Sie wählen, wenn Sie den Ihrigen verändern dürften?

 

Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt! Legen Sie sich ein paar Fragen zurecht, von denen Sie sicher sind, dass sie Ihr Team bzw. Ihr Gegenüber amüsieren könnten. Sie werden beobachten, wie der Spaß sich dann von ganz allein einstellt.

 

2) Dreierkombo als Eisbrecher

Ähnlich dem ersten Beispiel kann dieser Eisbrecher sowohl bei einander bekannten wie einander unbekannten Gesprächsteilnehmern verwendet werden. Sie können diesen je nach Bedarf und Vorliebe locker oder relevant gestalten, denn das Grundprinzip bleibt dabei gleich: Sie fragen Ihr Gegenüber nach 3 Antworten zu einer bestimmten Frage und einer Begründung.

 

Hier einige Varianten für den zwanglosen Gebrauch, der sich vor allem zum Kennenlernen und Aufwärmen des Gesprächs eignet:

 

  • Welche 3 Bücher haben Sie zuletzt gelesen und warum?
  • Welche 3 Filme sind die schlechtesten, die Sie jemals gesehen haben und warum?
  • Welche 3 Länder würden Sie gern einmal bereisen? Warum?

 

Ebenso interessant ist auch die Anwendung dieses Eisbrechers mit Fragen, die sich auf das Team bzw. die Zusammenkunft der Gesprächsteilnehmer beziehen:

 

  • Welche 3 Aspekte würden Sie an Ihrer Arbeit verändern?
  • Welche 3 Dinge mögen Sie am Kontakt mit Kunden/Partnern?
  • Welche 3 Veränderungen würden Sie sich im Unternehmen wünschen?

 

Auch hier können Sie in der Gestaltung aus den Vollen schöpfen und den Eisbrecher ganz Ihren Vorstellungen anpassen. Bei größeren Gruppen können Sie diese auch in kleine Teams separieren und diese untereinander die Fragen ausarbeiten lassen. Sollte der Zeitrahmen es zulassen, könnte ein Repräsentant jedes Teams kurz die gemeinsamen Antworten vorstellen. Für gewöhnlich birgt dieser Austausch viel Potential für weitere Gespräche und Interaktion.  

 

3) Der Ein-Wort-Eisbrecher

Diese Form des Eisbrechers ist ebenfalls ideal für Meetings im Team oder bei Teambuilding- Events. Es geht darum, die ersten Gedanken und Reaktionen der Teilnehmer zu einem bestimmten Thema zu erfassen und so die Diskussion anzuregen. Das kann praktischerweise ein Thema sein, dass ohnehin für die Arbeitsgruppe zur Debatte stand oder ein anderer beliebiger Gesprächsgegenstand.

 

Bei einer geringen Anzahl an Teilnehmern können diese individuell agieren. Bei einer größeren Gruppe oder gar dem Aufeinandertreffen mehrerer Abteilungen, lohnt sich die Einteilung in Gruppen. Dabei sollten Sie darauf achten, gewohnte Gruppierungen zu sprengen und die Personen stattdessen willkürlich aufteilen. Das kann durch das Ziehen von Nummern erfolgen oder durch kreativere Methoden wie das zufällige Verteilen von Schokoriegeln sein (zum Beispiel “Team Snickers” etc.). Der Vorteil von Letzterem ist, dass Schokoriegel automatisch die Stimmung heben, denn Meetings machen immer hungrig.

 

Die darauffolgende Aufgabe ist einfach: “Welches Wort fällt Ihnen ein zu X”. Ergänzen Sie das “X” durch das zu besprechende Thema. In einer kleinen Gruppe mit individuell agierenden Teilnehmern, soll jeder seinen Gedanken auf ein Stück Papier schreiben und hochheben. Bei Arbeitsgruppen lohnt sich eine Minute Bedenkzeit, in der die Gruppen untereinander diskutieren und sich dann auf ein Wort festlegen.

 

Sie werden überrascht sein, welch interessante Impulse diese ersten Assoziationen für die weitere Diskussion des Themas geben werden! Fragen Sie die Teilnehmer ruhig anschließend, warum Sie die jeweiligen Worte wählten und erhalten Sie so weiteren Input.

 

Wenn Sie kein gezieltes Thema behandeln, sondern stattdessen einander besser kennenlernen möchten, so können Sie diese Ein-Wort-Übung auch mit folgenden Fragen verwenden:

 

  • Mit welchem Wort würden Sie Ihr Team/Ihre Person beschreiben?
  • Mit welchem Wort würden Sie Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef beschreiben?
  • Mit welchem Wort würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

 

4) Eisbrecher-Spiele

Einige bekannter Party- und Schulhofspiele lassen sich genauso für Business-Meetings und Teambuilding verwenden. Dabei wird in der Regel nicht nur das Eis gebrochen, sondern es werden auch die Lachmuskeln strapaziert. Hier sind einige Spiele-Varianten, die Sie für etwas Auflockerung in einem Meeting nutzen können.

 

Wer war es?

Verteilen Sie an alle Teilnehmer Klebezettel und bitten Sie sie, darauf eine peinliche Eigenschaft oder eine lustige Arbeitsanekdote zu vermerken (auch hier sind Sie wieder flexibel in der Ausgestaltung). Mischen Sie die Zettel danach und bitten Sie reihum alle Teilnehmer, einen zufällig gezogenen Klebezettel der Person anzuheften, die Sie als Urheber vermuten.

 

Wer bin ich?

Wieder beginnt es mit Klebezetteln, die Sie an alle Teilnehmer verteilen. Bitten Sie sie nun, sich im Kreis zu setzen und dann ihrem linken Sitznachbar eine imaginäre Person zuzuordnen. Das kann eine historische Persönlichkeit, ein Star oder eine allen bekannte Person vom Arbeitsplatz sein. Die Teilnehmer sollen den Namen der gewählten Person dann verdeckt auf den Zettel schreiben und ihn – ohne Schummeln – dem linken Sitznachbarn an die Stirn kleben. Nun muss jeder reihum Fragen zu “seiner Person” stellen und so erraten, wer er ist. Die Gruppe beantwortet die Fragen kollektiv. Kann die Frage mit einem “Ja” beantwortet werden, so darf der Teilnehmer eine weitere Frage stellen. Wird sie mit “Nein” beantwortet, ist der nächste mit Fragen dran.

 

Wahrheit oder Lüge?

Jeder Teilnehmer wird gebeten, sich 3 Anekdoten auszudenken, von denen zwei der Wahrheit entsprechen und eine erfunden ist. Diese müssen sie dann dem Rest der Gruppe erzählen, wobei die anderen erraten sollen, welche Anekdote eine Lüge ist.  

 

Assoziationsfeuer

Die Teilnehmer sollen im Kreis stehen (Betonung auf dem Stehen, denn so werden müde Geister geweckt und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert). Die erste Person soll ein beliebiges Wort laut sagen. Der darauf folgende Teilnehmer zu Linken soll dann ein Wort nennen, dass er gedanklich mit dem ersten verbindet. Wichtig ist, dass dieser Prozess sehr schnell und ohne lange Bedenkzeit vonstatten gehen soll.

 

5) Der Eisbrecher der Gemeinsamkeiten

Dieser Eisbrecher ist eine tolle Gelegenheit, Mitglieder eines Teams einander näher zu bringen. Teilen Sie hierfür die Teilnehmer in kleine Gruppen auf. Eine faire Option hierfür ist, mit Zahlen von 1 bis x (x steht für die Anzahl der Gruppen) durch zuzählen. Alle Einsen sind dann in einer Gruppe, alle Zweien in einer anderen und so weiter.

 

Bitten Sie nun die Teilnehmer jeder Gruppe, 10 Gemeinsamkeiten zu finden und diese auf einen Zettel zu schreiben. Dies dürfen keine offensichtlichen Dinge wie beispielsweise “Zwei Augen” oder “Ich arbeite in der gleichen Firma” sein, sondern sollten stattdessen eher persönlicher Art sein.

 

Mit dieser Übung stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter miteinander ins Gespräch kommen, die unter normalen Arbeitsbedingungen vielleicht niemals diese Art von persönlichem Kontakt hätten. Beobachten Sie, wie die Teilnehmer zur Erfüllung der Aufgabe Hemmschwellen überschreiten, die sie sonst einhalten würden. Sofern sich alle wohl fühlen, können anschließend die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet werden.

 

Die Wahl des richtigen Eisbrechers

 

Neben den soeben genannten gibt es noch vielerlei weitere Möglichkeiten, um eine Zusammenkunft angenehmer zu gestalten und den Einstieg in eine Veranstaltung wie ein Teammeeting zu finden. Wichtig ist dabei, dass Sie bei der Wahl bzw. der eigenen Gestaltung eines Eisbrechers die folgenden Kriterien beachten:

 

  • Zeit – Wie viel Zeit steht Ihnen zur Verfügung? Wie viele Minuten wollen Sie dem Eisbrecher beimessen? Soll er nur zum Einstieg ins Thema dienen oder soll er ein tragendes Element des Gespräches sein?
  • Zusammensetzung – Aus welchem Personenkreis besteht die Veranstaltung? Ist das Ambiente für den Eisbrecher geeignet? Was sind mögliche Interessen und Präferenzen der Teilnehmer?
  • Zweck – Was wollen Sie mit dem Eisbrecher erreichen? Soll er nur die Interaktion zwischen den Teilnehmern anstossen oder soll er helfen, bei tiefergehenden Themen Berührungsängste abzubauen?  

 

Sobald Sie die notwendigen Kriterien für Ihre Veranstaltung ermittelt haben, wird Ihnen die Wahl des passenden Eisbrechers (oder vielleicht gar der passenden Eisbrecher) wesentlich leichter fallen.

 

Die Mühe wird sich lohnen!