Sie haben Recht? Dann lernen Sie, wie Sie auch andere davon überzeugen!

Sie kennen die Lösung.

 

Sie sind sich absolut sicher, wie man das Rätsel knackt.


Aber keiner scheint ihnen zu glauben.

 

Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, als ein Live Escape Game mit Freunden oder Kollegen, um sich darüber bewusst zu werden, wie schwer man andere von etwas überzeugen kann. Entweder man kommt gar nicht erst zu Wort, geht in dem hektischen Gewühl unter oder man wird nicht ernst genommen.

Bei Exit Games stehen solche Situationen häufig im Fokus, denn trotz der gemeinsamen Teamarbeit muss es ab und an einen Wortführer geben, der das weitere Vorgehen bestimmt. Jemand, der die anderen von seiner Idee einer Lösung überzeugt. Doch kurioserweise fällt diese Rolle nicht immer an jene Person, die Recht hat oder die bessere Idee anbringt. Meist sind es dominante Spieler, die hier die Führung übernehmen. Das erscheint im ersten Moment die bequemste Lösung, kann sich aber längerfristig auch nachteilig auswirken. Denn wussten Sie die richtige Antwort, haben Sie durch Ihre Zurückhaltung dem Team nicht geholfen.

Wechselt man von den realitätsnahen Szenarios der Live Escape Games in den tatsächlichen Alltag von Unternehmen und Teamarbeit, so ist dieses Phänomen keine Seltenheit. Leistungsdruck, Angst vor dem Versagen und hohe Erwartungen sind nur ein paar der Aspekte, die diese falsche Zurückhaltung fördern. Häufig stecken wir zurück, stehen für unsere Ideen und Meinung nicht ein. Man wird überzeugt, anstatt zu überzeugen.  

Aber seien Sie unbesorgt: man kann lernen, andere von sich zu überzeugen! Das sei keinesfalls mit Überheblichkeit oder Arroganz zu verwechseln. Nein, es geht darum, in den richtigen Situationen an sich selbst zu glauben und auch andere dazu zu bewegen, dieses Vertrauen zu teilen.

 

Wie Sie andere von etwas überzeugen

 

Verwenden Sie Worte, die Ihnen Macht verleihen

Wenn es darum geht, jemanden in Ihren Bann zu ziehen, sind Worte häufig das Mittel der Wahl. Umso wichtiger ist es, die richtigen Worte zu verwenden!

Im Folgenden zeigen wir Ihnen 5 Wörter, deren Wirkung geradezu magisch ist, wenn es um Überzeugungskraft geht.

 

Du

Laut einer Studie der Universität Yale hat das Wort “Du”, bzw. die direkte Ansprache Ihres Gegenübers, den größten Einfluss in der Kommunikation. Durch dessen Verwendung in persönlichen Gesprächen beweisen Sie Empathie. Sie zeigen Ihrem Gesprächspartner, dass Sie zuhören und ganz bei ihm sind. Das vermittelt der anderen Person wiederum das Gefühl, ähnlich agieren zu müssen und schon haben Sie den gewünschten Effekt: volle Aufmerksamkeit für das, was Sie zu sagen haben. Nutzen Sie die Chance!

 

Weil

Menschen denken häufig auf eine rationale Art und Weise. Sie berufen sich auf Fakten, durchdenken Prozesse und suchen in vielen Umständen nach einer Erklärung nach dem Prinzip “Ursache-Wirkung”. Umso überzeugender ist es also, wenn Sie bei einem Gespräch direkt die jeweiligen Gründe und Folgen erläutern. Benutzen Sie häufig Nebensätze, die mit den Wörtern “weil”, “weshalb” und “dann” beginnen und schon werden Sie merken, wie Ihr Gesprächspartner ihren Ausführungen gegenüber aufgeschlossener ist.

 

Jetzt

Das kleine Wörtchen “jetzt” suggeriert viele Dinge: Druck, Stärke, Verbindlichkeit und Aufforderung. Gerade in jenen Branchen, in denen schnelle Verkäufe zählen, gehört “jetzt” zum Standardwortschatz. Denn wenn etwas “jetzt” möglich ist oder zu tun ist, ist der Weg zu einem positiven Ergebnis hoffentlich nicht weit. Nutzen Sie also dieses Wort und zeigen Sie so Ihrem Gesprächspartner, dass ein Resultat unmittelbar bevorsteht, sofern gehandelt wird. Das löst in dessen Verstand eine Art Zufriedenheit aus, die beim Überzeugen unterstützend wirken kann.   

 

Vorstellungskraft

Dinge werden für uns Menschen greifbarer, wenn wir sie uns vorstellen. Außerdem lässt sich so unser Gehirn so austricksen. Sobald Sie Ihr Gegenüber auffordern, sich etwas bestimmtes einmal bewusst vorzustellen, überspringt dessen Geist die üblichen Stadien der kritischen Analyse und Besorgtheit. Die Person wird direkt zum angenehmen Teil übergehen, in dem Ihr Vorschlag bereits Wirklichkeit erlangt hat und so überzeugender wirkt.

 

Garantie

Sie sind sich mehr als nur 100%ig sicher? Dann garantieren Sie das Ihrem Gegenüber! Halten Sie sich nicht zurück, sondern stehen Sie zu Ihrer Meinung und begründen Sie sie mit der Tatsache, dass Sie sich wirklich sicher sind. Diese Garantie von Sicherheit kann sehr überzeugend wirken, vor allem wenn sie direkt und persönlich ausgesprochen wird.   

 

Sagen Sie nicht zuviel, sondern das Richtige

 

Es ist für den Erfolg eines Gespräches essentiell, dass Sie die Sprache Ihres Umfeldes sprechen! So ist es zum Beispiel ein wahres No-Go, Ihrem Gegenüber ins Wort zu fallen oder in wahre Redeschwälle auszubrechen, um zu überzeugen. In beiden Situationen würde sich die andere Person überfahren fühlen, da Sie Ihre Meinung aufdrängen. Achten Sie stattdessen darauf, wie Ihre Gesprächspartner kommunizieren. Drücken sie sich sehr gezielt und auf den Punkt aus, so tun Sie dies auch. Vermeiden sie Jargon oder zu viele Fachbegriffe, so sollten Sie die Dinge ebenfalls vereinfachen. Findet eine aktive Form des Redens mit vielen Gesten statt, dann kann es hilfreich sein, wenn Sie Ihre Gedanken ähnlich vortragen. Hintergrund ist hierbei, dass ähnliches Verhalten bei anderen Menschen eine positivere und aufgeschlossene Grundhaltung auslöst.

 

Weiterhin ist es in manchen Situationen auch schlichtweg besser, weniger statt mehr zu sagen. Gerade bei komplexen Themen neigen wir dazu, Dinge zu oft oder zu ausführlich zu erklären. Das überfordert Ihre Gesprächspartner aber eher, als dass es zum Verständnis beiträgt. Lassen Sie unnötiges Geplänkel und verunsichernde Wortfüller wie “äh, öh und mh”  weg und legen Sie sich stattdessen schon vor Ihrer Rede die passenden und vor allem treffenden Argumente zurecht. Überzeugen Sie durch prägnanten und ehrlichen Inhalt, formuliert mit den richtigen Worten.     

 

Achten Sie auf Ihre Körpersprache

 

Laut Studien hängt der Erfolg der Kommunikation zu 93% von der Körpersprache ab. Entsprechend aufmerksam sollten Sie bei Ihrer eigenen nonverbalen Kommunikation vorgehen. Achten Sie auf eine offene und zugleich selbstbewusste Körperhaltung. Verschränkte Arme oder ein gebeugter Rücken tragen nicht sonderlich zur Vertrauensgewinnung bei.

 

Laut Studien wirken zudem jene Personen glaubwürdiger und kompetenter, die das gesprochene Wort mit Gesten unterstützen. Hände können Ihrem Gegenüber beispielsweise dabei helfen, das Gesprochene zu visualisieren und so besser zu verstehen.

 

Weitere hilfreiche Elemente der Körpersprache sind ein konstanter, aber nicht aufdringlicher Augenkontakt, eine in Lautstärke und Ton angenehme Sprechweise sowie ein Lächeln im richtigen Augenblick. Der richtige Einsatz all dieser Aspekte wird Ihnen helfen, das Vertrauen Ihres Gegenübers zu gewinnen und die andere Person so empfänglicher für Ihre Ideen zu stimmen.      

 

Geben Sie so viele Details und Beweise wie möglich

 

Um andere besser zu erreichen, sollten Sie vielleicht zunächst bei sich selbst beginnen. Was bedarf es, um Sie von etwas zu überzeugen? Sind es mehr Details, handfeste Beweise? Dann liefern Sie diese auch Ihren Gesprächspartnern!

 

Verwenden Sie stets einleuchtende Argumente, um Ihre Ideen und Vorschläge zu stützen. Erklären Sie Ihrem Gegenüber, was genau Sie meinen und welche Konsequenzen es nach sich ziehen wird. Bleiben Sie menschlich und gestehen Sie ein, dass etwas “schwer zu glauben ist” oder Sie wissen, dass “diese Entscheidung nicht leicht” ist. Umso eher wird sich die Skepsis der anderen Person erweichen lassen, sodass Sie sie mit Hilfe von Tatsachen überzeugen können.

 

Sie müssen selbst daran glauben

 

Wenn Sie nicht selbst an sich glauben, wird es sonst niemand für Sie tun. Sind Sie sich selbst unsicher, so fehlt Ihrem Auftreten gegenüber anderen die entscheidende Motivation, Beharrlichkeit und Kommunikation. Erst wenn Sie selbst von Ihrer Meinung überzeugt sind, vermitteln Sie diese positive Energie auch an andere.

 

Ein Beispiel hierfür sind Jungunternehmer. Je stärker sie an die Idee Ihrer Firma glauben und diese auch aktiv verfolgen, umso eher strahlen sie diese Zuversichtlichkeit an andere aus. Einmal überzeugt verhelfen Sie dem Entrepreneur schließlich zu dem Erfolg, der ohne diese positive Einstellung vielleicht gar nicht möglich gewesen wäre.

 

Sie sehen, umso überzeugter Sie von Ihren eigenen Ideen sind, umso überzeugender wirken Sie auf andere.   

 

Wagen Sie den Versuch

 

Letztendlich können Sie mit all diesen Tricks wahrscheinlich nicht jede Person von sich überzeugen. Aber die richtige Anwendung wird Ihre Chancen massiv erhöhen.

 

Sollten Sie sich bisher mit Ihrer Meinung zurückgehalten haben, auch wenn Sie von deren Richtigkeit überzeugt waren, dann wagen Sie zur Abwechslung den Schritt nach vorn! Überzeugen Sie andere von sich und lernen dabei anhand von kleinen Erfolgen, dass es für alle Beteiligten von Vorteil sein kann, wenn auch Sie aktiver Part eines Diskurses sind.

 

Sie sind nicht sicher, ob Sie das im Büroalltag schaffen? Kein Problem! Dafür haben wir die Lösung: die realitätsnahen, teamgebundenen Live Escape Games von Exit Mania. In diesem kontrollierten Umfeld einer künstlichen Ausnahmesituation, der Sie sich mit Ihren Kollegen stellen müssen, werden Sie gezwungen sein, sich einzubringen und zu überzeugen. So können Sie theoretisch Erlerntes praktisch umsetzen und gemeinsam mit Ihrem Team einen spaßigen Tag ganz ohne Zwänge verbringen.

 

Das Beste daran: Sie können direkt mit dem Training beginnen, indem Sie Ihre Kollegen noch heute davon überzeugen, wie vorteilhaft ein Live Escape Game für alle wäre.  

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei und freuen uns schon, Sie bald zu sehen!

Warum Ihr Unternehmen dringend Millennials einstellen sollte und wie Live Escape Games dabei helfen können

Ob in Magazinen, Nachrichtenbeiträgen oder auf den stummgeschalteten Bildschirmen in Wartehallen – der Begriff “Millennials” findet häufig seinen Weg in die aktuelle Berichterstattung.

Dabei ist meist von einer vielversprechenden wie faszinierenden Generation die Rede. Eine Generation, die für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft von enormer Bedeutung ist und zugleich interessante Rückschlüsse für uns alle bietet.

Die Thematisierung der Millennials wird für Unternehmen umso brisanter, weil viele von ihnen bereits den Einstieg in den Arbeitsmarkt gefunden haben oder aber kurz davor stehen. Ihr Einfluss wird so stark eingeschätzt, dass manch einer ihnen sogar zutraut, die Arbeitswelt in ihren Grundfesten zu erschüttern und zu revolutionieren.

Doch wer oder was sind eigentlich diese Millennials? Sind sie wirklich so besonders? Und was hat das Ganze überhaupt mit Ihnen zu tun?

 

Millennials – die verwöhnte Generation, die die Welt verändern will

 

All jene, die in den Jahren 1980 bis 2000 geboren wurden, erhalten viele Namen: Generation Me, Generation Y, Generation Peter Pan oder einfach Millennials. Sie sind die Kinder der Baby Boomer und der Generation X, damit praktisch die erste Generation, die vollständig im hart erkämpften Wohlstand und Frieden der Neuzeit rund um das Millennium herangewachsen ist. Dafür werden sie geliebt wie kritisiert. Nicht selten werden die Millennials als verwöhnte, nimmersatte Tagträumer mit Uni-Abschluss dargestellt.  

 

Es sei an dieser Stelle vorweg gesagt, dass es selbstverständlich wissenschaftlich wie politisch inkorrekt ist, sprichwörtlich alle über einen Kamm zu scheren. Schließlich kann man die Mannigfaltigkeit der Eigenschaften einer ganzen Generation nicht auf einzelne Aspekte herunterbrechen. Oder etwa doch?

Fakt ist, dass sich gewisse übereinstimmende Charakteristika innerhalb einer Generation nicht von der Hand weisen lassen. Die vorherrschenden soziokulturellen und politischen Umstände haben ihren Einfluss auf die menschliche Entwicklung. Das wiederum begünstigt gewisse Gemeinsamkeiten, so wie die folgenden Beispiele, die den ca. 1.700 Millionen Millennials weltweit zugesprochen werden:

 

  • Wirtschaftlicher Wohlstand – Sie alle wurden in einer Zeit geboren, in der keine größeren Krisen oder Kriege wie in den vorhergehenden Dekaden die Welt erschütternden. Sie wuchsen in Jahren heran, die für die meisten von ihnen durch Wohlstand, Sicherheit und Fortschritt geprägt waren. Gleichzeitig gingen die Geburtenzahlen zurück, wovon die Generation Y zusätzlich profitierte, denn pro Kopf blieb in Familien mit einem oder zwei Kindern mehr für den Einzelnen übrig, als in Großfamilien. Das brachte ihnen einige Vorteile, von der gesteigerten Kaufkraft bis hin zu mehr Freiheiten.

 

  • Hoher Bildungsstand – Tatsächlich sind die Millennials eine der am besten vorbereiteten Generationen der Menschheitsgeschichte. Die Zahlen variieren von Land zu Land, aber zumeist kann jeder Dritte und zuweilen sogar jeder Zweite einen höheren Universitätsabschluss vorweisen. Laut der Studie “No Collar Workers” des TV-Senders MTV ist es 89% von ihnen wichtig, konstant Neues bei der Arbeit zu lernen und sich stets weiterzuentwickeln. Zusätzlich steht ihnen mit dem Internet und anderen modernen Technologien eine schier unbegrenzte Menge an Wissen und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, von denen sie umfassend profitieren.

 

  • Digitale Kommunikation – Zu behaupten, dass Millennials Experten der Technik sind, ist etwas ungenau formuliert. Viele von ihnen wüssten wahrscheinlich nicht, wie man eine Zündkerze wechselt oder ein Schloss repariert. Aber dafür können sie binnen Minuten ein Betriebssystem eines Computers wiederherstellen oder eine Videokonferenz einrichten. Die Generation Y ist quasi parallel zur digitalen Kommunikation groß geworden, vom anfänglichen Boom des Internets und der Mobiltelefone bis hin zu den heutigen Smartphones, den Sozialen Medien und der ständigen Erreichbarkeit. Das erlaubt ihnen einen starken, fast schon natürlichen Umgang mit den modernen Kommunikationsmedien.   

 

  • Starke Ideale – Den Millennials wird eine sehr eigene Einstellung zu den Prioritäten im Leben nachgesagt. Während vorhergehende Generationen es als selbstverständlich empfanden, sich eine langfristige Arbeit zu suchen und eine Familie zu gründen, so sucht die Generation Y zunächst nach ihrer Bestimmung, ihrem Platz im Leben. Zusätzlich steht ihnen mit der zunehmenden Internationalisierung überspitzt gesagt überall auf der Welt eine Tür offen. Millennials sind sich ihrer Möglichkeiten bewusst, weshalb sie auch laut der MTV-Studie “No Collar Workers” bevorzugen, arbeitslos zu sein, anstatt einen Job zu behalten, den sie nicht mögen. Sie wollen das Leben genießen, sich stets weiterentwickeln und verschieben daher häufig größere Entscheidungen, bis sie sicher sind, die für sich richtige Wahl zu treffen.
  • Selbstbewusst und selbstständig –  Das Paradigma des stärkeren Bewusstseins für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fördert bei den Millennials oftmals ein größeres Misstrauen gegenüber Obrigkeiten, als es bei vorhergehenden Generationen der Fall war. Als Resultat vernimmt man von ihnen sehr häufig ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Wunsches nach Veränderung. Oftmals wird genau dieser Aspekt von Außenstehenden fehlinterpretiert, die die Millennials dadurch als zu sehr verwöhnt und gierig wahrnehmen. Doch das Kuriose ist, dass junge Menschen der Generation Y diese Probleme auch tatsächlich selbst in die Hand nehmen. Viele von ihnen wagen sehr früh den Schritt in die Selbstständigkeit oder mischen sich unter die vielversprechenden Startups, die ihre “neumodischen” Bedürfnisse am Arbeitsplatz verstehen und leben. Andere wiederum engagieren sich politisch oder sozial, um ihre Vorstellungen einer besseren Welt zu realisieren. Sie schaffen die Veränderung, die sie wollen.    

 

Warum Ihr Unternehmen dringend Millennials einstellen sollte

Nach dieser kurzen Umschreibung einiger der wichtigsten Charakteristika der Millennials ist es wohl angebracht zu behaupten, dass die jungen Menschen dieser Generation für Arbeitgeber augenscheinlich nicht die leichteste Herausforderung sind. Ihr mitunter hervorragender Bildungsstand und ihre interkulturellen und kommunikativen Fähigkeiten bieten großes Potential. Hingegen ist die systematische Unangepasstheit und Unzufriedenheit mit dem Status Quo verständlicherweise vielen Chefetagen ein Dorn im Auge.

Das hält sie in ihrer Personalpolitik dennoch nicht davon ab, um die Generation Y zu werben und eigens für sie neue Arbeitskonditionen zu schaffen. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Laut einer im The Wall Street Journal veröffentlichten Studie des Bureau of Labor Statistics werden allein in den Vereinigten Staaten von Amerika die Millennials im Jahr 2020 bereits 40% der Arbeitskraft stellen, bis zum Jahr 2025 wird der Anteil bis auf 75% steigen. Ähnlich verhält es sich in Ländern Europas und so auch in Deutschland. Nüchtern und demographisch betrachtet werden die Millennials in den kommenden Jahren die Mehrheit des Arbeitsmarktes stellen. Eine Tatsache, die ein Umdenken hinsichtlich der Bedürfnisse und Fähigkeiten dieser neuen Generation von Arbeitnehmern erfordert.

Allerdings ist das nicht der einzige Grund, warum Ihr Unternehmen dringend Millennials einstellen sollte. Laut einer Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte lohnt sich das Risiko, denn die Vertreter dieser Generation neigen dazu, viel früher Verantwortung zu übernehmen, als ältere Arbeitnehmer. Sie fürchten sich nicht vor Herausforderungen, streben stets nach einer besseren Version ihrer selbst und weisen in der Regel eine hohe Intelligenz darin auf, Nachfragen des Arbeitsmarktes zu befriedigen. Hinzu kommt ihr sehr human ausgeprägtes Verständnis von Sozialverhalten. Glaubt man den Befragten der “No Collar Workers” Studie von MTV, so

 

  • Möchten 88% der Millennials ihre Mitarbeiter als Freunde betrachten;
  • Sind ⅔ der Millennials überzeugt, dass sie ihre Mitarbeiter mit ihren technischen Fähigkeiten unterstützen können und sollten;
  • Wünschen sich 9 von 10 Millennials einen lockeren und sozialen Umgang unter Kollegen;
  • Streben 93% der Millennials nach einem Arbeitsplatz, an dem sie sie selbst sein können;
  • Bevorzugt ⅓ der Millennials die Anerkennung durch den Vorgesetzten oder eine Beförderung statt eines höheren Gehalts. 

Wir sprechen hier also von einer Generation, die es liebt, im Team zu arbeiten. Die lieber in bequemen Jeans als im Anzug zur Arbeit fährt. Die ihr kreatives und kognitives Potential bestmöglich einsetzen möchte. Die schlichtweg wahrgenommen und anerkannt werden möchte.  

Zusammengefasst: Einer Generation, die ihre Karriere nicht am Gehalt, sondern an der Arbeitsatmosphäre festmacht. Das macht sie so so anders als alles zuvor dagewesene. Das macht sie so besonders.

Kein Wunder also, dass Unternehmen zunehmend nach Möglichkeiten suchen, Millennials mit für sie attraktiven Arbeitsangeboten zu überzeugen. Dabei sind Live Escape Games für die Prozesse vom Recruiting, Onboarding und Teambuilding mit Millennials eine sehr effektive, aber oftmals noch völlig unbeachtete Methode.

 

Wie Live Escape Games die Zusammenarbeit mit Millennials fördern können

 

Sogenannte Escape Games kommen ursprünglich aus dem Bereich der Computerspiele und verlangen vom Spieler, innerhalb einer begrenzten Zeit einen verschlossenen Raum durch das Lösen von Rätseln zu verlassen. Über die letzten Jahre entwickelte sich daraus die Idee der Exit Rooms bzw. Live Escape Games. Ein Spielprinzip, dass mehreren Spielern als Gruppe ein spaßiges Erlebnis bietet und gleichzeitig durch anspruchsvolle Herausforderungen fordert. Man muss dabei in der realen Welt den Ausweg aus einer Ausnahmesituation finden, was nur mittels gemeinsamen Kombinationsvermögen und kreativem Denken gelingt.

Das Team von Exit Mania erkannte das Potential der Live Escape Games für Unternehmen früh und entwickelte daraufhin speziell aufs Teambuilding ausgerichtete Spielkonzepte. Denn wann sonst haben Vorgesetzte die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiter in einem kontrollierten Umfeld Zeit- und Leistungsdruck auszusetzen, der noch dazu Spaß bereitet?

Durch das Rennen gegen die Uhr und den Wettkampf gegen andere Gruppen sind die Spieler gezwungen, effektiv zusammenzuarbeiten. Häufig geschieht dies in Rollen, die von üblichen Arbeitsverhältnissen und Inhalten komplett abweichen. Das bietet eine ideale Grundlage, um die Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter außerhalb des gewohnten Arbeitsumfeldes zu beobachten und zudem das Gemeinschaftsgefühl als Gruppe zu stärken. Kommunikation und Kreativität sind gefragt, was beide Fähigkeiten nachhaltig fördert. Nachbereitende Workshops helfen zusätzlich bei Analyse und Festigung des Erlebten.

Durch den hohen Mehrwert für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber ist der Einsatz von Live Escape Games in der Zusammenarbeit mit Millennials in vielerlei Szenarien denkbar. Hier einige Beispiele:   

 

-> Millennials sind häufig sehr vielversprechende Jobkandidaten, sind aber durch ihre Denk- und Lebensweise nicht immer leicht in bereits bestehende Gefüge zu integrieren.

 

Um ideale Arbeitsbedingungen für Menschen schaffen zu können, sollte man sie zunächst kennenlernen. Eine gemeinsame Live Escape Game Erfahrung kann dabei Wunder bewirken. Eingesetzt beim Assessment Center oder als Onboarding-Maßnahme helfen sie Ihnen dabei, sich mit den sozialen, kreativen und kognitiven Fähigkeiten eines potentiellen Mitarbeiters vertraut zu machen. Gleichzeitig können Sie dabei wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, wie der Kandidat im Team funktioniert und welche Arbeitsbedingungen seine Stärken am besten zur Geltung bringen können.

 

-> Millennials sind Teamplayer und legen großen Wert auf das soziale Umfeld am Arbeitsplatz. Woher weiß man, ob es “passt”? Und was ist, wenn es innerhalb eines Teams oder einer Abteilung einmal zwischen den Kollegen nicht passt?

 

An dieser Stelle ist Teambuilding gefragt! Das oberste Gebot eines funktionierenden Teams und eines guten Arbeitsverhältnisses ist Kommunikation. Häufig gehen gewisse soziale Aspekte im Trott und Stress des Alltags unter oder werden gar nicht richtig angewandt. Ein Live Escape Game kann hier Abhilfe schaffen. Ob als gezielte Teambuilding-Maßnahme oder als wohlverdiente Auflockerung eingesetzt, den Mitarbeitern wird es in jedem Fall gut tun und die bessere Zusammenarbeit wird nachhaltig gefördert.

 

-> Millennials streben nach Herausforderungen, Weiterentwicklung und Anerkennung, was ihre Bindung an ein Unternehmen stärkt. Im Arbeitsalltag gehen diese Werte aber schnell unter.

 

Für das professionelle Miteinander kann es eine unglaubliche Bereicherung sein, wenn man bei der Zusammenarbeit einmal alle Hierarchien, Rollen und Verpflichtungen hinter sich lassen kann. Genau dieses Szenario bietet Ihnen ein Live Escape Game! Ein Arbeitgeber kann die Stärken seiner Mitarbeiter wieder- oder sogar neu entdecken. Gegenseitige Motivation und Lob sind zugleich Balsam auf der Seele. Direktes Feedback hilft den Spielern, sich weiterzuentwickeln. Nicht zu vergessen, dass die unterhaltsame Erfahrung die Bindung der Arbeitnehmer ans Unternehmen erhöht und auch die Kollegen einander näher bringt. Und das in nur einem Tag!

Sind Sie neugierig geworden? Kontaktieren Sie uns gern für weitere Informationen rund um unsere Live Escape Games und wir helfen Ihnen bei Ihrem Start in eine erfolgreiche Zukunft mit den Millennials!  

„Wir wissen, was wir wollen: Anders leben. Anders arbeiten. Anders sein.“

(Wirtschaftsredakteurin und Sachbuchautorin Kerstin Bund in „Glück schlägt Geld“)

8 Merkmale erfolgreicher Teamarbeit

Es ist kein Geheimnis, dass die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt zunehmend komplexer werden. In den Organisationsstrukturen von Unternehmen kommt es deshalb immer häufiger zum Einsatz von Teams. Speziell geschaffene Einheiten von Experten, die gemeinsam Großes bewegen sollten.   

Doch was macht eigentlich ein Team zu einem guten Team? Woran lässt sich erkennen, ob das Zusammenspiel aller Mitglieder einer Arbeitsgruppe zu Erfolg führt?

Wir zeigen es Ihnen anhand von 8 Merkmalen erfolgreicher Teamarbeit:

 

Kommunikation

Einer der wichtigsten Aspekte funktionierender Teamarbeit ist eine offene Kommunikation. Dies geht damit einher, dass einzelne Mitglieder der Arbeitsgruppe unter Umständen ihre Komfortzone verlassen müssen. Introvertierte Einzelkämpfer unterstützen die gemeinsame Interaktion ebenso wenig wie vorlaute Aufmerksamkeitshascher. Die richtige Balance zwischen persönlichen Eigenschaften der einzelnen Mitarbeiter ist daher entscheidend, um eine angenehme Kommunikation für alle im Team zu ermöglichen.

Aber muss denn wirklich jeder an jedem Entscheidungsprozess beteiligt sein und jeder über alles Bescheid wissen?

Je nach Beschaffenheit des Teams und seiner Aufgaben, nicht zwingend. Jedoch ist es für die Moral und den Zusammenhalt im Team essentiell, Transparenz und die nötige Beteiligung jedes Einzelnen am Gesamtprozess sicherzustellen. Fühlen sich vielleicht einige Teammitglieder von Entscheidungen, die die Teamarbeit betreffen, ausgeschlossen, so kann das für Unmut sorgen. Ebenso ist es für eine reibungslose Zusammenarbeit wichtig, dass jeder Mitarbeiter im Team über das große Ziel, die einzelnen Aufgaben seiner Kollegen und der aktuellen Situation informiert ist, um so bestmöglich sein eigene Arbeit erledigen zu können.

Bei erfolgreicher Teamarbeit hat die Gruppe Abläufe etabliert, nach denen die Mitglieder regelmäßig persönlich und offen miteinander kommunizieren. Das kann beispielsweise in Form von wöchentlichen Meetings sein oder, im Falle von lokal verteilt arbeitenden Teams, mit Hilfe von digitalen Tools. Bei diesen Zusammenkünften können und sollen alle Teammitglieder ohne Zweifel oder Ängste ihre Gedanken und Meinungen frei äußern. Ebenfalls auf der Agenda dieser Meetings stehen Informationen über wichtige interne Prozesse und Entscheidungen. Ein weiteres Merkmal erfolgreicher Kommunikation im Team ist, dass Unstimmigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten zwischen den davon betroffenen Personen im konstruktiven Gespräch gelöst werden und nicht mit verletzenden Worten hinter dem Rücken.

Nur mit dem Wissen und dem Wohlgefühl, dass Mitarbeiter dank offener Kommunikation im Team erhalten, können sie alle gemeinsam dazu beitragen, maximale Erfolge zu erzielen.


Respekt

Respekt ist, ähnlich wie die offene Kommunikation, eine unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiche Teamarbeit. Dazu zählt sowohl für die Beziehung der Teammitglieder zu ihrem Vorgesetzten bzw. Teamleiter, als auch für den Umgang der einzelnen Mitarbeiter untereinander.

Betrachtet man die hohe Zahl an Stunden, die ein Team in der Woche mit gemeinsamer Arbeit verbringt, so ist es nur logisch, dass diese Zeit von einer respektvollen Atmosphäre geprägt sein sollte. Das beginnt bei den Basics des Zusammenarbeitens wie Pünktlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Gewissenhaftigkeit und Ordnung. Was auf den ersten Blick logisch erscheint, erfordert in der Praxis öfters die Anpassung Einzelner an ein Gruppenverständnis dieser Werte. Ist zum Beispiel ein Mitarbeiter im kreativen Chaos am produktivsten, so muss er dennoch diese Unordnung auf einem Maß betreiben, das die Arbeit der restlichen Gruppe nicht stört.     

Damit ein Team ein sicherer und angenehmer Arbeitsplatz sein kann, ist es ebenso grundlegend, dass sich Teammitglieder untereinander respektieren. Das beginnt mit der offenen Kommunikation untereinander und beinhaltet ebenso die Toleranz gegenüber allen Aspekten, die die Kollegen ausmachen. Bei erfolgreicher Teamarbeit tolerieren und respektieren Mitarbeiter die Ideen, Meinungen, kulturellen Hintergründe, Religionen, Traditionen und Arbeitsweisen ihrer Kollegen – selbst wenn sie nicht immer mit diesen übereinstimmen.

Erstklassige Teams haben für sich die Fähigkeit entwickelt, respektvoll gegenüber anderen und sich selbst aufzutreten. Sie können reibungslos und effektiv miteinander arbeiten, ohne sich dabei verstellen zu müssen. Der Zusammenhalt in solchen Gruppen ist wesentlich stärker und treibt den Einzelnen so zu größeren Leistungen für das Wohl des Teams an.

 

Ein gemeinsames Ziel

Ein Team wird zum Team durch eine gemeinsame Vision. Denn es ist nicht die Eigenbrötlerei, die verschiedene Menschen dazu bringt, zusammenzuarbeiten. Es ist ein gemeinsames Verständnis des angestrebten Ziels.

Wenn mehrere Personen gleichzeitig dasselbe erreichen wollen, so sind sie als Einheit nachweislich stärker und effektiver, als eine einzelne Person. In einem erfolgreichen Team steht deshalb das gemeinsame Ziel über den individuellen Interessen der Teammitglieder. Denn das Festhalten an der gleichen Vision schweißt zusammen und fördert die Kameradschaft. Alle verstehen, wofür sie arbeiten und ihr Bestes geben.

Das gemeinsame Ziel ist zudem der Ausgangspunkt für eine produktive Organisation des Teams. Erst wenn ersichtlich ist, was zusammen erreicht werden soll, kann man festlegen, wie dies geschehen soll. Teammitglieder können ihre Rolle innerhalb des Gefüges besser nachvollziehen und ihre Stärken und Fähigkeiten bestmöglich einsetzen.

Zudem hilft ein kollektives Verständnis der Zielstellung bei der internen Entscheidungsfindung. Ein erfolgreiches Team löst Meinungsverschiedenheiten und Probleme nach der Fragestellung, welche Entscheidung die Beste für das gemeinsame Ziel ist.

 

Geteilte Verantwortung

Sätze wie “Das ist nicht mein Thema” oder “Schuld hat allein XY” kommen im Vokabular eines erfolgreichen Teams nicht vor.

In einem funktionierenden Team sind sich alle Mitarbeiter ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kollegen und der gemeinsamen Mission bewusst. Jeder trägt zur Lösungsfindung bestmöglich bei und geht dafür wenn nötig auch über gesteckte Grenzen hinaus. Studien haben zum Beispiel ergeben, dass in produktiven Arbeitsgruppen die Aufgaben ausgefallener Kollegen viel häufiger zusätzlich übernommen werden, als in Betrieben, in denen Arbeiter Einzelkämpfer sind. Das Verantwortungsgefühl gegenüber den Teamkameraden und dem gemeinsamen Ziel ist in erfolgreichen Teams schlichtweg stärker ausgeprägt, was letztendlich den Erfolg ausmacht. Der Einzelne leistet für das Wohl aller mehr, auf persönlicher wie professioneller Ebene.

Im Arbeitsalltag lassen sich die Effekte der geteilten Verantwortung in einem erfolgreichen Team an vielerlei Aspekten messen: höhere Aufmerksamkeit in Besprechungen, stärkeres Engagement bei gestellten Aufgaben, gesteigerte Effizienz in der Zusammenarbeit und ein bewusster, sozialer Umgang miteinander.    

 

Sinnvolle Rollenverteilung

Umso vielfältiger ein Team gestaltet ist, umso aussichtsreicher ist die Zusammenarbeit.

Effektive Teams fördern und erstreben deshalb unter ihren Mitgliedern eine Vielfalt an Altersklassen, Kulturen, Talenten und Persönlichkeiten. Diese breite Palette an Eigenschaften kann die Kreativität und Innovativität aller Mitarbeiter fördern, indem die eigentlichen Unterschiede in positive Impulse umgewandelt werden. Mitglieder eines sehr heterogenen Teams sind in der Regel offener, toleranter und denken über den Tellerrand hinaus. Sofern sie richtig geführt werden, neigen Teams mit einem breiten Spektrum an Persönlichkeiten zudem seltener zu Konflikten als Arbeitsgruppen, die sehr homogen strukturiert sind. Viele Köpfe mit unterschiedlichen Denkweisen sind vielen Köpfen mit ähnlichen Schrittweisen in der Problemlösung einen Schritt voraus.

Zudem ist es für den Erfolg eines Teams erforderlich, innerhalb des Teamgefüges eine klare Rollenverteilung zu etablieren. Zwar haben alle ein gemeinsames Ziel, jedoch trägt jeder auf seine Art dazu bei. Die Stärken und Fähigkeiten jedes Teammitgliedes sollten sich in seiner Funktion widerspiegeln und nicht mit dem Aufgabenbereich eines anderen Mitarbeiters kollidieren.

Bei einem erfolgreichen Team trägen die Anstrengungen des Einzelnen zu einem Funktionieren der Gesamtheit bei – ähnlich der kleinen Zahnräder in einem Uhrwerk. Jedes Teammitglied ist sich seiner Rolle bewusst und agiert als Teil eines Ganzen.

 

Köpfchen      

Der Unterschied zwischen erfolgreicher Teamarbeit und weniger effektiven Arbeitsgruppen liegt häufig darin, wie die Mitglieder des Teams ihre Ressourcen einzusetzen vermögen.

Wie zuvor erwähnt ist Vielfalt ein entscheidender Faktor zur Stärkung der Gruppe. Diverse Sichtweisen und Kenntnisstände zu ein und demselben Problem sorgen für neue Denkanstöße, oftmals über bestehende Gegebenheiten hinaus. Daraus resultieren häufig Innovationen oder Lösungen für Probleme, die unter anderen Umständen nicht möglich gewesen wären.

Erfolgreiche Teamarbeit bedeutet auch, effizient mit Ideen umzugehen. Jeder Input vonseiten eines Teammitglieds, sei er auch noch so nichtig, wird ernst genommen und diskutiert. Es werden regelmäßig Brainstorming-Treffen abgehalten, bei denen man versucht, so viele Informationen wie möglich zu einem relevanten Thema zusammenzutragen. Auf Fragen werden Antworten kreiert, während unbrauchbare Ideen knallhart aussortiert werden. Nur dieser interne Prozess des gemeinsamen Denkens und der Lösungsfindung ermöglicht es einem Team, mit seinen Leistungen den Schritt von “gewöhnlich” zu “außergewöhnlich” zu vollziehen.

 

Menschlichkeit

Wir sind alle nur Menschen. Dieser Fakt gerät im schnellen Rhythmus der heutigen Gesellschaft mit ständig zu erfüllenden Pflichten oftmals ins Hintertreffen.

In einem funktionierendem Team wurde dieses Denken längst überwunden und auf die nächste Ebene gehoben. Der Arbeitsplatz ist nicht länger ein zwangsläufiges Muss, sondern ein Ort, an dem jedes Teammitglied sich wohlfühlt und gern arbeitet. Dies wird nur über ansprechende Arbeitsbedingungen erreicht, die letztendlich über das Wohl eines jeden Mitarbeiters entscheiden. Denn so gern man auch an das gemeinsame Ziel glaubt und die Kollegen mag – wenn die Konditionen nicht stimmen, führt das langfristig immer zum Bruch mit dem Team bzw. Unternehmen.

Bei allem Leistungs- und Erfolgsdruck ist vor daher von Seiten der Führungsebene vor allem darauf zu achten, dass man mit Menschen arbeitet. Krankheitsfälle, Babypausen, persönliche Probleme und viele andere Vorkommnisse dieser Art sollten nicht als vermeintliche “Störfaktoren”, sondern als gemeinsam zu lösende Herausforderungen betrachtet werden. Eine humane Führungsweise führt zu mehr Loyalität bei den Teammitgliedern, da diese sich gern durch entsprechende Leistungen für die erhaltene Aufmerksamkeit bedanken.

Ähnlich verhält es sich auch mit angebrachten Gehaltserhöhungen, Betriebsfeiern, Urlaubswünschen usw. – umso besser die Führungsebene die Teammitglieder behandelt und damit als wertvoll erachtet, umso stärker ist die Verbindung zum Arbeitgeber. Bei guter Teamarbeit ist diese Work-Life-Balance eine Selbstverständlichkeit, die den Unterschied zum Erfolg ausmachen kann.    

 

Teambuilding

So sehr man das beim Anblick mancher Teams auch glauben mag, es ist noch kein perfektes Team vom Himmel gefallen. Die harmonische Synergie vorher einander unbekannter Personen ist in der Regel kein gegebener Umstand, sondern das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten. Aspekte wie die hier zuvor benannte offene Kommunikation, der Respekt, die interne Arbeitsstruktur und das Streben nach einem gemeinsamen Ziel müssen erlernt und regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden.

Effektives Arbeiten im Team entsteht durch viele, kollektiv gewonnene Erfahrungen und damit verbundenes kontinuierliches Lernen. Teammitglieder entwickeln sich auf persönlicher und professioneller weiter und helfen damit der gesamten Gruppe, sich ebenso zu verbessern. Maßnahmen zum Teambuilding können auf diesem Wege der entscheidende Schlüssel zum Erfolg sein. Nicht selten kommt es im modernen Zeitalter vor, dass Teams ortsunabhängig voneinander arbeiten und sich, abgesehen von digitalen Kommunikationsmedien, selten sehen. Bei anderen Teams kommt die persönliche Interaktion im Arbeitsalltag vielleicht zu kurz oder es fehlt am passenden Umfeld, um sich näher kennenzulernen.

Bei gezielt angewendeten Teambuildingmaßnahmen oder Teambuilding-Events können spezifische Aspekte der Teamarbeit, wie zum Beispiel die Kommunikation oder das Verfolgen eines gemeinsamen Ziels, thematisiert und dadurch verbessert werden. Spannende und herausfordernde Aufgaben reißen die Teammitglieder förmlich aus ihrem Arbeitsalltag und geben ihnen so die Möglichkeit, eine andere Art von Beziehung zu ihren Kollegen aufzubauen. Nicht zu vergessen natürlich, dass der Spaß bei einer solchen Veranstaltung ein großer Motivations- und Vertrauenskatalysator ist.

Bei einer erfolgreichen Teamarbeit findet ein bewusstes Fokussieren auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Teams in Form von Teambuilding regelmäßig statt. Denn nur wenn alle kontinuierlich und gemeinsam über sich hinauswachsen und so immer stärker zusammenrücken, kann das Team ohne mit der Wimper zu zucken jeder Herausforderung ins Auge blicken.       

 

Ist Ihr Team erfolgreich?

Die oben aufgeführten Merkmale erfolgreicher Teamarbeit sind nur einige von vielen Indizien, nach denen Sie Ihr Team bewerten können. Haben Sie im Gedanken an Ihr Team einige Parallelen oder gar Defizite erkennen können?

Ob Sie nun bereits Teil eines Dream-Teams sind, dass nach mehr strebt oder ob Sie gern am stärkeren Zusammenhalt mit Ihren Kollegen arbeiten möchten – wagen Sie den Schritt! Die investierte Zeit, Kraft und Mühe in eine harmonische und erfolgreiche Teamarbeit zahlt sich am Ende doppelt in Leistung aus.

Und sollten Sie auf diesem Weg Hilfe in Form von Teambuilding-Events in Anspruch nehmen wollen, so helfen wir Ihnen gern weiter!

Warum Ihr Unternehmen noch dieses Jahr ein Exit Box Event veranstalten sollte

Nur noch 5 Minuten, um die richtige Zahlenkombination zu finden. Doch die Hinweise ergeben nicht die richtige Zahlenfolge. Sie rütteln an dem Schloss, überprüfen nochmals die Eingabe. Da muss ein Fehler passiert sein!

Nur noch 4:30 Minuten. Ihr Kopf arbeitet auf Hochtouren. Schweißperlen bilden sich auf Ihrer Stirn. Alle reden wild durcheinander, hören kaum noch zu. Es bleiben 4 Minuten und noch immer ist der rettende Code nicht in Sicht. Ihre Mitspieler werden hektisch, Sie auch. Scheitern Sie jetzt, war all die Mühe umsonst.

Und da ist sie, die rettende Idee! Bei einer Anzeige von 3:30 Minuten drehen Sie die neue Kombination, das Schloss knackt. Mit schnellen Bewegungen öffnen Sie die Kiste…in der eine weitere verschlossene Box wartet. Sie haben noch 3 Minuten – die Panik beginnt…

Hätten Sie gedacht, dass eine simple Kiste gleich mehrere Personen auf einmal so unter Druck setzen kann? Unsere Exit Box schafft das mit Leichtigkeit!

 

Was ist die Exit Box?

Die Exit Box ist eine eigens von Exit Mania entwickelte Art von Live Escape Games.

Live Escape Games stammen ursprünglich aus dem Bereich der Computerspiele, wo man sie auch unter den Begriffen “Exit Room” oder “Exit Game” kennt. Unter dieses Genre fallen Spiele, bei denen man innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne Aufgaben und Rätsel lösen muss, um aus einem verschlossenen Raum zu entfliehen.

Diese Games erfreuten sich solch großer Beliebtheit, dass mit den Jahren die Idee entstand, das Spielprinzip in die reale Welt zu übernehmen.

2011 gab es in Budapest die ersten Möglichkeiten in Europa, sich unter Zeitdruck aus einem versiegelten Raum zu befreien. Ab den Jahren 2013/2014 gab es die ersten Angebote von Live Escape Games in Deutschland. Selbstverständlich gehörte Exit Mania zu jenen Vorreitern, die das ermöglichten.

Im Laufe der vergangenen Jahre verfeinerten wir unser Angebot an Spiele-Paketen und schufen dafür zwei KategorienExit City Events und Exit Box Events. Wie der Name schon verrät, geht es bei Exit Box Events darum, dass ein Team bzw. mehrere Teams im Wettstreit gegeneinander verschiedene Hindernisse überwinden müssen, um eine Box zu öffnen und so symbolisch den Ausweg aus dem Spiel zu finden.

 

Das Spielprinzip der Exit Box

Vor dem Tag der Veranstaltung müssen Sie bei der Buchung Ihres Exit Box-Events eine schwierige Entscheidung treffen: Welches unserer spannenden Spiele darf es sein?

 

Virus Attack

Nichts macht ein Unternehmen so verwundbar, wie ein Hackerangriff auf seine sensibelsten Daten. Ein digitaler Virus steht kurz davor, den gesamten Inhalt des Hauptrechners zu löschen und die Zukunft Ihrer Firma liegt damit in Ihren Händen. Nur der richtige Lösungscode kann die Katastrophe abwenden, doch der ist nur mit Hilfe von kniffligen Rätseln und Teamarbeit zu ermitteln. Schaffen Sie es, gemeinsam mit Ihrem Team den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und die drohende Attacke des vernichtenden Computer-virus abzuwehren?

 

Medicine Box

Vor Ihnen liegt ein schwerkranker Patient und der behandelnde Arzt ist nirgends zu finden. Was zunächst nach einem billigen Kitschroman klingt, wird bei diesem Live Escape Game spannende Realität. Schlüpfen Sie bei dieser mysteriösen Geschichte in die Rolle eines Detektivs und versuchen Sie im Team, die rettende Medizin für den Patienten zu finden. Doch das wird nicht so leicht, wie es sich anhört. Nur wer clever kombiniert und zusammenarbeitet, gewinnt!

Die gewählte Hintergrundgeschichte bestimmt den kompletten Ablauf des Spiels, sodass die Teilnehmer vollkommen in ihren Rollen im Gefüge aufgehen können.

Zu Beginn der Veranstaltung werden die Spieler in Teams von höchstens 15 Personen aufgeteilt. Durch ein ausgefeiltes System kann Exit Mania mehrere Exit Boxen für ein Spiel miteinander verknüpfen, sodass maximal bis zu 500 Personen gegeneinander antreten können.

Diese Teams werden anschließend rund um die jeweilige Exit Box platziert, welche aus mehreren, durch Schlösser und Codes gesicherten Kisten besteht. Nur, wenn die Spieler gegebene Hinweise der Geschichte richtig anwenden und Rätsel lösen, können sie diese knacken. Dafür sind logische und kombinatorische Fähigkeiten gefragt, vor allem aber die Zusammenarbeit im Team. Scheitern die Teilnehmer beim gemeinsamen Ziehen an einem Gedankenstrang, so verlieren sie den Kampf gegen die Uhr. Dieser kann übrigens, je nach gewählter Variante – 90-120 Minuten dauern.

Auf Ihren Wunsch hin kann im Anschluss einer unserer beliebten Power Workshops stattfinden. In diesen können 30- bis 90-minütigen Seminaren wird das Spielgeschehen mit einem darauf spezialisierten Coach analysiert, nachbereitet und in interessanten wie lehrreichen Aspekten zusammengefasst. Je nach gewünschter Ausrichtung kann der Power Workshop auch weitere kleine Spiele und Herausforderungen beinhalten. Vor allem für Teilnehmer, die ein Exit Box Event für Teambuildingmaßnahmen oder Trainingszwecke erleben möchten, lohnt sich der Workshop als Ergänzung zum Live Escape Game.

 

Für welche Anlässe eignet sich ein Exit Box Event?   

Im Gegensatz zu den Exit City Events, die ausschließlich als Outdoor Events organisiert werden können, kann ein Exit Box Event drinnen wie draußen stattfinden. Das ist ein starker Vorteil, den Sie bei der Konzipierung Ihrer Veranstaltung nutzen können. Ob in den eigenen Geschäftsräumen, in der angesagtesten Location der Stadt, auf der Wiese im Park bei Sonnenschein oder als Schlechtwettervariante – Exit Box Events sind leicht und flexibel umsetzbar. Und das deutschlandweit!

 

Perfekt für Firmenfeiern

Feiert Ihr Unternehmen Jubiläum? Hat ein Mitarbeiter Geburtstag? Oder suchen Sie für das nächste Weihnachts- oder Sommerfest nach einer ausgefallenen Idee? Dann bietet Exit Box die passende Lösung! Das spannende Spielprinzip und die unterhaltsamen Geschichten bieten den Teilnehmern viel Spaß und Kurzweil, die jede Veranstaltung zu einem Erfolg machen.

 

Hilfreich fürs Teambuilding

Durch den fast unmittelbaren Zwang, gemeinsam an der Lösung des Spiels zu arbeiten, eignen sich Exit Box Spiele hervorragend für Teambuildingmaßnahmen. Das gemeinsame Agieren unter Leistungs- und Zeitdruck fördert Soft Skills wie angemessene Interaktion, Kommunikation und kreatives Denken. Fähigkeiten, die gerade in heutigen Zeiten der Teamarbeit von immer größerer Bedeutung sind. Sollte in Ihrem Team also einmal der Zusammenhalt fehlen oder müssen Sie sich als neu erstelltes Team erst zusammenfinden, so könnte ein Exit Box Event die perfekte Wahl sein.

 

Allzweckwaffe fürs Unternehmen

Die Anforderungen an Arbeitnehmer wie Arbeitgeber steigen zunehmend. Entsprechend willkommen sind daher spannende Abwechslungen, die noch dazu einen Mehrwert für die Teilnehmer bieten. Der Anwendungsbereich eines Exit Box Events ist breit gefächert – vom Managementtraining, über das Onboarding neuer Mitarbeiter bis hin zum speziellen Recruiting Event.

 

Auf Wunsch auch maßgeschneidert

Das beste an unseren Exit Box Events ist, dass sie bei Bedarf auch über den standardisierten Spielaufbau hinaus individualisiert werden können. So kann zum Beispiel der Name des Unternehmens in die Handlung eingeflochten werden bzw. kann auf Anfrage und mit genügend Vorbereitungszeit auch ein komplett eigenständiges Spiel nach Ihren Vorgaben erstellt werden.

 

Was sind die Vorteile einer Exit Box Veranstaltung?

  • Ein Exit Box Event ist logistisch leicht umzusetzen und daher flexibel organisierbar. Sie können den gewünschten Ort der Veranstaltung daher fast nahezu frei wählen, ob drinnen oder draußen, überall in Deutschland – sofern das Wetter mitspielt natürlich.
  • Die Exit Box Live Escape Games sind spannend, unterhaltsam, herausfordernd und bringen allen Teilnehmern jede Menge Spaß.
  • Das Spielprinzip fördert die Kommunikationsfähigkeit, logisches und kreatives Denken sowie die Zusammenarbeit in der Gruppe. Schaffen Sie die Aufgaben in der Zeit, werden Sie sich danach wie ein Superhelden-Team fühlen – und das wird auch noch lange danach anhalten.
  • Sie treffen die Entscheidung, eine Exit Box Veranstaltung zu buchen und wir übernehmen den Rest! Von der Planung, Organisation und bis zur Umsetzung, alles aus einer Hand.
  • Durch die standardisierte Konzipierung der Spiele kommen Sie in den Genuss von fairen Preisen bei höchster Qualität und Erfahrung.  

 

Wie kann ich ein Exit Box Event buchen?

Ganz einfach – kontaktieren Sie uns! Teilen Sie uns Ihre ersten Gedanken, Wünsche oder Ideen zur geplanten Veranstaltung mit und wir beraten Sie gern über die Möglichkeiten für die Organisation. Unsere Mitarbeiter werden Ihnen anschließend ein unverbindliches Angebot erstellen und stehen Ihnen jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich wünschen wir uns, dass auch Sie möglichst bald selbst erleben, warum unsere Exit Box Events so beliebt sind.

 

Wir freuen uns auf Sie!

5 Eisbrecher, die jedes Meeting oder Teambuilding-Event ins Rollen bringen

Kennen Sie die aus Western und Komödien bekannten Filmszenen, in denen absolute Stille herrscht und ein kleiner Strohballen angetrieben vom Wind durch das Bild rollt? Und haben Sie sich in einem Treffen mit Ihren Arbeitskollegen schon einmal an genau jene, unangenehme Szene erinnert, weil einfach niemand zuerst sprechen wollte?

Diese festgefahrenen Situationen können im Berufsleben häufiger auftreten, als Sie vielleicht denken – Meetings mit Kunden oder potentiellen Partnern, Teambuilding-Events mit neuen Mitarbeitern, bei Zusammenführungen verschiedener Arbeitsgruppen, auf Messen und Kongressen oder schlicht und ergreifend am gemeinsamen Tisch in der Kantine mit unbekannten Mitarbeitern.

Nicht selten gleicht der erste Schritt ins Gespräch mit dem Gegenüber einem sozialen Minenfeld. Stellt man die falsche Frage, hinterlässt man schnell einen negativen Eindruck. Zögert man, die Interaktion zu beginnen, wirkt man schnell zurückhaltend oder gar introvertiert. Spult man Standardphrasen ab, wird man vielleicht als einfallslos oder gar unsympathisch empfunden. Beginnt man das Gespräch zu offen, so wirkt man aufdringlich.

Der Grad zwischen angemessener Gesprächsführung und Zurückhaltung ist schmal, von Hürden wie Gepflogenheiten oder charakterlichen Zügen ganz zu schweigen. Denn während der Eine scheinbar mühelos über das Networking-Parkett schwebt, ist der Andere in der gleichen Situation furchtbar angespannt und fühlt sich unwohl

Doch es gibt keinen Grund, an der Eröffnung eines Gesprächs in der Gruppe oder mit einzelnen Personen zu verzagen. Denn es gibt sie, die ultimativen Signalfeuer aller Strohballenszenen: die altbewährten Eisbrecher.

Eisbrecher sind jede Form von Frage, Spiel, Aktivität oder Event, bei dem Menschen auf angenehme und einfache Art miteinander ins Gespräch kommen, also miteinander warm werden können. In der Meinungsforschung finden Sie häufig als Einstiegsfrage Anwendung, um das Interesse der Studienteilnehmer zu wecken. Bei Teambuilding-Events sind sie hingegen ein geeignetes Mittel, sich kennenzulernen, das Gespräch anzukurbeln und gemeinsam bei dieser Interaktion Spaß zu haben.

 

Die wichtigsten Gründe für den Einsatz eines Eisbrechers sind demnach:

  • Einander unbekannte Teilnehmer eines Gesprächs oder Meetings sollen sich auf angenehme und ungezwungene Art besser kennenlernen.
  • Bereits einander bekannte Teilnehmer einer Interaktion können mit Hilfe eines Eisbrechers besser miteinander ins Gespräch kommen.
  • Im Falle eventueller Hierarchien unter den Gesprächsteilnehmern, zum Beispiel durch Altersunterschiede oder verschiedene Jobpositionen, können Eisbrecher eine wertvolle Unterstützung beim Überwinden von Barrieren in der Kommunikation sein.
  • Ein Eisbrecher kann situationsbedingt ein wichtiger Impuls für ein Meeting sein, indem er zum Beispiel gezielt die Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Eisbrecher in ein Team-Event oder in die Begegnung mit Arbeitskollegen oder Unbekannten einzubauen. Manche Personen entwickeln die Kommunikationsstützen sogar selbst, was einer gewissen Erfahrung im Umgang mit Gesprächen und Menschenkenntnis bedarf. Damit Sie jedoch ohne weiteren Aufwand von der Wirkung eines Eisbrechers profitieren können, haben wir für Sie eine kleine Auswahl vorbereitet.  

 

  1. Witzige und lockere Fragen als Gesprächseinstieg

Diese Form des Eisbrechers eignet sich besonders für Meetings oder Teambuilding-Events mit dem Ziel, einander kennenzulernen. Für Gespräche auf Kongressen oder mit potentiellen Partnern sind sie durch den nicht ganz ernst gemeinten Charakter nur bedingt geeignet, können aber in vereinzelten Gelegenheiten dennoch hilfreich sein.

 

Der Sinn einer witzigen Frage als Einstieg liegt darin, Teilnehmer aufzulockern. Der Fokus soll vom konservativen und wahrscheinlich viel zu ernsten Rahmen des Treffens hinweg gelenkt werden und so Ihren Mitarbeitern helfen, sich wohl zu fühlen. Denn wer Spaß bei der Sache hat, ist gegenüber allem, was folgt, viel aufgeschlossener. Unter den Gesprächsteilnehmern stellt sich viel schneller das Gefühl von Zugehörigkeit, Kameradschaft und Verständnis ein.   

 

Hier sind einige Beispiele für solche Fragen:

 

  • Heißt es “die” oder “das” Nutella? Isst man sie nun mit Butter oder ohne?
  • Wenn Sie eine Gemüsesorte wären, welche wäre das und warum?
  • Würden Sie auf einer einsamen Insel landen, welche drei Gegenstände würden Sie mitnehmen?
  • Wenn Sie mit einer Person Ihrer Wahl zu Mittag essen könnten, wen würden Sie wählen?
  • Welchen Namen würden Sie wählen, wenn Sie den Ihrigen verändern dürften?

 

Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt! Legen Sie sich ein paar Fragen zurecht, von denen Sie sicher sind, dass sie Ihr Team bzw. Ihr Gegenüber amüsieren könnten. Sie werden beobachten, wie der Spaß sich dann von ganz allein einstellt.

 

2) Dreierkombo als Eisbrecher

Ähnlich dem ersten Beispiel kann dieser Eisbrecher sowohl bei einander bekannten wie einander unbekannten Gesprächsteilnehmern verwendet werden. Sie können diesen je nach Bedarf und Vorliebe locker oder relevant gestalten, denn das Grundprinzip bleibt dabei gleich: Sie fragen Ihr Gegenüber nach 3 Antworten zu einer bestimmten Frage und einer Begründung.

 

Hier einige Varianten für den zwanglosen Gebrauch, der sich vor allem zum Kennenlernen und Aufwärmen des Gesprächs eignet:

 

  • Welche 3 Bücher haben Sie zuletzt gelesen und warum?
  • Welche 3 Filme sind die schlechtesten, die Sie jemals gesehen haben und warum?
  • Welche 3 Länder würden Sie gern einmal bereisen? Warum?

 

Ebenso interessant ist auch die Anwendung dieses Eisbrechers mit Fragen, die sich auf das Team bzw. die Zusammenkunft der Gesprächsteilnehmer beziehen:

 

  • Welche 3 Aspekte würden Sie an Ihrer Arbeit verändern?
  • Welche 3 Dinge mögen Sie am Kontakt mit Kunden/Partnern?
  • Welche 3 Veränderungen würden Sie sich im Unternehmen wünschen?

 

Auch hier können Sie in der Gestaltung aus den Vollen schöpfen und den Eisbrecher ganz Ihren Vorstellungen anpassen. Bei größeren Gruppen können Sie diese auch in kleine Teams separieren und diese untereinander die Fragen ausarbeiten lassen. Sollte der Zeitrahmen es zulassen, könnte ein Repräsentant jedes Teams kurz die gemeinsamen Antworten vorstellen. Für gewöhnlich birgt dieser Austausch viel Potential für weitere Gespräche und Interaktion.  

 

3) Der Ein-Wort-Eisbrecher

Diese Form des Eisbrechers ist ebenfalls ideal für Meetings im Team oder bei Teambuilding- Events. Es geht darum, die ersten Gedanken und Reaktionen der Teilnehmer zu einem bestimmten Thema zu erfassen und so die Diskussion anzuregen. Das kann praktischerweise ein Thema sein, dass ohnehin für die Arbeitsgruppe zur Debatte stand oder ein anderer beliebiger Gesprächsgegenstand.

 

Bei einer geringen Anzahl an Teilnehmern können diese individuell agieren. Bei einer größeren Gruppe oder gar dem Aufeinandertreffen mehrerer Abteilungen, lohnt sich die Einteilung in Gruppen. Dabei sollten Sie darauf achten, gewohnte Gruppierungen zu sprengen und die Personen stattdessen willkürlich aufteilen. Das kann durch das Ziehen von Nummern erfolgen oder durch kreativere Methoden wie das zufällige Verteilen von Schokoriegeln sein (zum Beispiel “Team Snickers” etc.). Der Vorteil von Letzterem ist, dass Schokoriegel automatisch die Stimmung heben, denn Meetings machen immer hungrig.

 

Die darauffolgende Aufgabe ist einfach: “Welches Wort fällt Ihnen ein zu X”. Ergänzen Sie das “X” durch das zu besprechende Thema. In einer kleinen Gruppe mit individuell agierenden Teilnehmern, soll jeder seinen Gedanken auf ein Stück Papier schreiben und hochheben. Bei Arbeitsgruppen lohnt sich eine Minute Bedenkzeit, in der die Gruppen untereinander diskutieren und sich dann auf ein Wort festlegen.

 

Sie werden überrascht sein, welch interessante Impulse diese ersten Assoziationen für die weitere Diskussion des Themas geben werden! Fragen Sie die Teilnehmer ruhig anschließend, warum Sie die jeweiligen Worte wählten und erhalten Sie so weiteren Input.

 

Wenn Sie kein gezieltes Thema behandeln, sondern stattdessen einander besser kennenlernen möchten, so können Sie diese Ein-Wort-Übung auch mit folgenden Fragen verwenden:

 

  • Mit welchem Wort würden Sie Ihr Team/Ihre Person beschreiben?
  • Mit welchem Wort würden Sie Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef beschreiben?
  • Mit welchem Wort würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

 

4) Eisbrecher-Spiele

Einige bekannter Party- und Schulhofspiele lassen sich genauso für Business-Meetings und Teambuilding verwenden. Dabei wird in der Regel nicht nur das Eis gebrochen, sondern es werden auch die Lachmuskeln strapaziert. Hier sind einige Spiele-Varianten, die Sie für etwas Auflockerung in einem Meeting nutzen können.

 

Wer war es?

Verteilen Sie an alle Teilnehmer Klebezettel und bitten Sie sie, darauf eine peinliche Eigenschaft oder eine lustige Arbeitsanekdote zu vermerken (auch hier sind Sie wieder flexibel in der Ausgestaltung). Mischen Sie die Zettel danach und bitten Sie reihum alle Teilnehmer, einen zufällig gezogenen Klebezettel der Person anzuheften, die Sie als Urheber vermuten.

 

Wer bin ich?

Wieder beginnt es mit Klebezetteln, die Sie an alle Teilnehmer verteilen. Bitten Sie sie nun, sich im Kreis zu setzen und dann ihrem linken Sitznachbar eine imaginäre Person zuzuordnen. Das kann eine historische Persönlichkeit, ein Star oder eine allen bekannte Person vom Arbeitsplatz sein. Die Teilnehmer sollen den Namen der gewählten Person dann verdeckt auf den Zettel schreiben und ihn – ohne Schummeln – dem linken Sitznachbarn an die Stirn kleben. Nun muss jeder reihum Fragen zu “seiner Person” stellen und so erraten, wer er ist. Die Gruppe beantwortet die Fragen kollektiv. Kann die Frage mit einem “Ja” beantwortet werden, so darf der Teilnehmer eine weitere Frage stellen. Wird sie mit “Nein” beantwortet, ist der nächste mit Fragen dran.

 

Wahrheit oder Lüge?

Jeder Teilnehmer wird gebeten, sich 3 Anekdoten auszudenken, von denen zwei der Wahrheit entsprechen und eine erfunden ist. Diese müssen sie dann dem Rest der Gruppe erzählen, wobei die anderen erraten sollen, welche Anekdote eine Lüge ist.  

 

Assoziationsfeuer

Die Teilnehmer sollen im Kreis stehen (Betonung auf dem Stehen, denn so werden müde Geister geweckt und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert). Die erste Person soll ein beliebiges Wort laut sagen. Der darauf folgende Teilnehmer zu Linken soll dann ein Wort nennen, dass er gedanklich mit dem ersten verbindet. Wichtig ist, dass dieser Prozess sehr schnell und ohne lange Bedenkzeit vonstatten gehen soll.

 

5) Der Eisbrecher der Gemeinsamkeiten

Dieser Eisbrecher ist eine tolle Gelegenheit, Mitglieder eines Teams einander näher zu bringen. Teilen Sie hierfür die Teilnehmer in kleine Gruppen auf. Eine faire Option hierfür ist, mit Zahlen von 1 bis x (x steht für die Anzahl der Gruppen) durch zuzählen. Alle Einsen sind dann in einer Gruppe, alle Zweien in einer anderen und so weiter.

 

Bitten Sie nun die Teilnehmer jeder Gruppe, 10 Gemeinsamkeiten zu finden und diese auf einen Zettel zu schreiben. Dies dürfen keine offensichtlichen Dinge wie beispielsweise “Zwei Augen” oder “Ich arbeite in der gleichen Firma” sein, sondern sollten stattdessen eher persönlicher Art sein.

 

Mit dieser Übung stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter miteinander ins Gespräch kommen, die unter normalen Arbeitsbedingungen vielleicht niemals diese Art von persönlichem Kontakt hätten. Beobachten Sie, wie die Teilnehmer zur Erfüllung der Aufgabe Hemmschwellen überschreiten, die sie sonst einhalten würden. Sofern sich alle wohl fühlen, können anschließend die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet werden.

 

Die Wahl des richtigen Eisbrechers

 

Neben den soeben genannten gibt es noch vielerlei weitere Möglichkeiten, um eine Zusammenkunft angenehmer zu gestalten und den Einstieg in eine Veranstaltung wie ein Teammeeting zu finden. Wichtig ist dabei, dass Sie bei der Wahl bzw. der eigenen Gestaltung eines Eisbrechers die folgenden Kriterien beachten:

 

  • Zeit – Wie viel Zeit steht Ihnen zur Verfügung? Wie viele Minuten wollen Sie dem Eisbrecher beimessen? Soll er nur zum Einstieg ins Thema dienen oder soll er ein tragendes Element des Gespräches sein?
  • Zusammensetzung – Aus welchem Personenkreis besteht die Veranstaltung? Ist das Ambiente für den Eisbrecher geeignet? Was sind mögliche Interessen und Präferenzen der Teilnehmer?
  • Zweck – Was wollen Sie mit dem Eisbrecher erreichen? Soll er nur die Interaktion zwischen den Teilnehmern anstossen oder soll er helfen, bei tiefergehenden Themen Berührungsängste abzubauen?  

 

Sobald Sie die notwendigen Kriterien für Ihre Veranstaltung ermittelt haben, wird Ihnen die Wahl des passenden Eisbrechers (oder vielleicht gar der passenden Eisbrecher) wesentlich leichter fallen.

 

Die Mühe wird sich lohnen!

Körpersprache bei der Teamarbeit: So wirken Sie auf andere

Ob bei der täglichen Büroarbeit, in Meetings, während persönlicher Gespräche oder bei gemeinsamen Aktivitäten – viele Menschen begehen in all diesen Situationen gravierende Fehler. Und sie bemerken es nicht einmal!

 

Oftmals versenden wir mit unserem Körper Signale an unser Gegenüber, ohne uns dessen tatsächlich bewusst zu sein. Sei es ein versehentliches Augenrollen, verschränkte Arme aus Gewohnheit oder nervöses Scharren mit dem Fuß. Genau diese kleinen Details, die uns oftmals völlig gedankenlos unterlaufen, können den Verlauf und das Resultat einer Interaktion mit einer anderen Person maßgeblich beeinflussen. Denn neben den Dingen, die wir sagen, vermitteln wir mit unserem Körper eine weitere, subtile Botschaft. Eine Botschaft, die nicht selten unsere wahren Gefühle oder Gedanken verrät.

 

Deshalb ist die Körpersprache für das private wie berufliche Leben enorm wichtig. Sie bestimmt, was wir ausstrahlen und wie wir auf unsere Mitmenschen wirken. Wenn zum Beispiel eine Person mündlich Begeisterung ausdrückt, aber körperlich in Abwehrhaltung verharrt, so vermittelt sie gegenüber dem Gesprächspartner einen Kontrast, der kein Vertrauen weckt. Die Princeton University hat in Studien sogar beweisen können, dass wir uns zur Identifizierung von Emotionen noch stärker auf die Körpersprache verlassen, als auf die Mimik.

 

Um also einen Einfluss auf die eigene Wirkung auf andere zu haben und sicherzustellen, dass man nicht aus Versehen falsche Botschaften sendet, sollte man sich im Lesen, im gezielten Senden und auch im Deuten von Körpersprache üben. Diese Fähigkeiten bringen gerade im beruflichen Leben entscheidende Vorteile. Menschen, die die Kunst der Körpersprache beherrschen, können zum Beispiel in schwierigen Situationen mit einem emotionslosen Pokerface die Ruhe bewahren oder durch taktvolle Bewegungen bei einem Diskurs alle in ihren Bann ziehen.

 

Die Teamarbeit ist ein weiteres Feld, in dem die Anwendung der richtigen Körpersprache besonders wichtig ist. Bei dem gemeinsamen Streben nach einem Ziel stehen Faktoren wie Vertrauen, Kommunikation und Interaktion im Mittelpunkt. Ein Team kann nur so erfolgreich und effektiv sein, wie seine einzelnen Mitglieder miteinander harmonieren und funktionieren. Es ist daher von entscheidendem Vorteil, wenn sich Ihre Teammitglieder ihrer Außenwirkung auf andere bewusst sind und dazu in der Lage sind, die Körpersprache anderer zu deuten. Auf diese Weise kann das vertrauensvolle Miteinander gestärkt werden und das Zusammenarbeiten wird massiv gefördert.

 

Was versteht man unter Körpersprache?   

Wenn es um Körpersprache geht, sollten Sie nie vergessen, dass die Körpersprache lediglich eines ist: Auslegungssache.  

Fest steht, die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation. Auch wenn Ihre Interpretation von Mensch zu Mensch sowie innerhalb verschiedener Erdteile variiert, gibt es dennoch innerhalb der jeweiligen Kulturkreise ein allgemeines Verständnis über ihre Bedeutung. Bestimmte Bewegungen, Haltungen oder Gesichtsausdrücke werden automatisch mit spezifischen Emotionen verknüpft – selbst wenn dies gar nicht intentioniert war.

Haben Sie schon einmal jemandem im Gespräch gegenüber gesessen, der sowohl Arme als auch Beine verschränkt hatte und dadurch verschlossen oder desinteressiert wirkte? Nun, was wäre, wenn diese Person einfach gern auf diese Weise dasitzt, weil es so bequemer ist?

Laut Dr. Albert Mehrabian, einem führenden Forscher auf dem Gebiet der nonverbalen Kommunikation, macht unsere Körpersprache 55% all jener Nachrichten aus, die wir kommunizieren. Das heißt, wir teilen mit unserem Körper mehr mit, als mit unseren Worten. Hinzu kommt, dass die Körpersprache in der Regel unterbewusst erfolgt und schwerer zu beherrschen ist, als verbale Aussagen. Deshalb wird sie oftmals als ehrlicher empfunden.  

Wenn Sie nun oben genanntes Beispiel überdenken, so hätte die Person von Ihnen sicherlich mehr Vertrauen erhalten, wenn sie in einer aufgeschlossenen Position dagesessen wäre. Im Arbeitsalltag begegnen wir einer Vielzahl solcher Situationen, die zu Missverständnissen und Unwohlsein führen können. Wie würden Sie zum Beispiel die folgenden vier Situationen bewerten?

  • Sie bitten einen Mitarbeiter oder Kollegen um Mithilfe bei einem Projekt. Dieser antwortet mit “Ja natürlich, mache ich doch gern!”, allerdings mit einem ernsten, gestressten Gesichtsausdruck.
  • Ihr Vorgesetzter möchte mit Ihnen über den Erfolg Ihres letzten Projekts sprechen und erwartet Sie in seinem Büro mit unfreundlichem Gesicht und verschränkten Armen.
  • Sie geben einem Teamkameraden Anweisungen für eine wichtige Aufgabe, doch der sieht sie nicht an und wirkt in seinen Bewegungen nervös.
  • Nachdem Sie einem Mitarbeiter oder Kollegen konstruktive Kritik für sein Projekt gegeben haben und dieser sich freundlich bedankt hat, knallt er mit der Bürotür auf dem Weg hinaus.

Welche nonverbalen Informationen würden Sie aus den Reaktionen der Personen ziehen? Wie beeinflussen Sie die Bedeutung der Situation?

Sie sehen, die Körpersprache hat in der menschlichen Interaktion einen extrem hohen Stellenwert, weshalb es für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten im Team essentiell ist, sie zu beherrschen. Denn nur so können Sie

  1. Vermeiden, falsche Signale an Ihre Gesprächspartner zu senden;
  2. Ihren Gesprächspartnern die richtigen/gewünschten Signale mitteilen;
  3. Die Signale Ihre Gegenübers korrekt deuten;
  4. Ihre Menschenkenntnis verbessern;
  5. Aktiv den Ausgang von Interaktionen positiv beeinflussen.

 

Kontrolle der Körpersprache

Um die eigene Körpersprache kontrollieren zu können, sollten Sie sich zunächst vergegenwärtigen, welche Teile Ihres Körpers dazu beitragen. Denn das sind durchaus mehr, als Sie vielleicht vermuten: Ihre Augen, Augenbrauen, Mund, Nase, Hände, Arme, Beine, Füße, Rücken – sie alle ergeben ein Gesamtbild.

Gern wird das Zusammenspiel all dieser Körperteile in drei Aspekten zusammengefasst, die die nonverbale Kommunikation gestalten: Mimik, Gestik und Körperhaltung.

Die Mimik umfasst all die Gefühlsregungen, die man an unserem Gesicht ablesen kann. Im Hauptfokus liegen dabei unsere Augen und der Mund, da diese Partien die beweglichsten sind. Auch wenn die Interpretation der Gesichtszüge stets subjektiv ist, liegt man damit in der Regel instinktiv richtig. Aus diesem Grund verrät die Mimik von allen Aspekten der Körperhaltung am meisten unsere Gedanken.

Der Einsatz von Mimik in Gesprächen und anderen Interaktionen kann zum Beispiel durch Selbstbeobachtung und Übungen vor dem Spiegel trainiert und verbessert werden. Jedoch ist davon abzuraten, die eigenen Gesichtszüge zu stark zu kontrollieren, da dies schnell einen aufgesetzten, unnatürlichen Eindruck erzeugt. Weniger und natürlich ist an dieser Stelle mehr!     

Die Gestik ist die Gesamtheit all der Dinge, die wir mit Hilfe unserer Gliedmaßen wie zum Beispiel Hände oder Füße kommunizieren. Gesten sind stark durch kulturelle Einflüsse geprägt. Während es in Nord- und Mitteleuropa zu einem eher zweckmäßigen Einsatz kommt, sind Südländer oder Asiaten beispielsweise stärker daran gewöhnt, Emotionen über Gesten auszudrücken. Denken Sie zum Beispiel an energische Handbewegungen der Italiener bei Fußballspielen oder das geschmeidige Kopfschütteln von Indern, wenn sie Zuneigung ausdrücken.

Der Gebrauch der richtigen Gestik zur bildhaften Darstellung und Betonung von Erzähltem sowie zum Unterstreichen wichtiger Botschaften ist für die Kommunikation essentiell. Deshalb sollten Sie sich ausgiebig mit der Bedeutung bestimmter Gesten und Bewegungen in Ihrem gegenwärtigen Kulturkreis vertraut machen und möglichst negativ konnotierte Gesten vermeiden.       

Die Körperhaltung ist ein sehr bedeutender Aspekt unserer Körpersprache. Sie bestimmt unsere Wirkung auf andere und betont das von uns Kommunizierte. Häufig werden gewisse Haltungen sogar mit Charakterzügen assoziiert. So gilt aufrechtes Gehen und Stehen zum Beispiel als souverän und kompetent, während eine gekrümmte Haltung als Schwäche ausgelegt wird.  

Um eine positive Ausstrahlung auf Ihre Mitmenschen zu haben, sollten Sie also auch auf Ihre Körperhaltung achten. Der erste Schritt dafür ist ein Bewusstsein über die eigene Außenwirkung. Übungen vor dem Spiegel wirken dabei wahre Wunder! Trainieren Sie eine offene, aufrechte Körperhaltung, ohne dabei steif oder unnatürlich zu wirken und Sie werden sehen, wie Sie plötzlich anders wahrgenommen werden.

Um eine möglichst richtige Deutung der Körpersprache eines Gegenübers zu ermöglichen, sollten Mimik, Gestik und Körperhaltung niemals isoliert, sondern immer im Zusammenspiel betrachtet werden. Erst dieser Gesamteindruck ermöglicht es Ihnen, einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der anderen Person zu erhalten. Und vice versa können Sie so erkennen, ob man Ihren Worten die gewünschte Beachtung schenkt.

Gerade bei der Arbeit im Team, egal ob als Teamleiter oder Mitglied, spielt das Beherrschen der Körpersprache eine wichtige Rolle. Sie müssen lernen, die Körpersprache Ihrer Teamkollegen zu interpretieren. Das bedeutet, Sie müssen nicht nur das Gesprochene wahrnehmen, sondern auch die nonverbal gesandte Nachricht richtig einordnen. Ebenso sollten Sie mit Ihrem eigenen Verhalten dazu beitragen, dass Ihre Körpersprache ein vertrauensvolles, positives Ambiente für die Zusammenarbeit schafft.

Damit Ihnen dies in Zukunft leichter fällt, haben wir für Sie einige Beispiele negativer Körpersprache und ihrer Bedeutung zusammengestellt:

 

Negative Körpersprache bei der Teamarbeit

 

 

  • Verschränken der Arme, Beine oder Füße

 

Diese Position des Körpers ist die wohl bekannteste unter den “No-Go”-Haltungen. Denn wer sich physisch seinem Gegenüber verschränkt, dem unterstellt man schnell im Geiste auch eine mentale Barriere. Gekreuzte Arme oder Beine werden daher schnell als Desinteresse oder Ablehnung gewertet. Obwohl diese Haltung von vielen bevorzugt wird, weil sie nachweislich das Nachdenken in schwierigen Situationen fördern kann. Wenn Sie also Ihren Teammitgliedern Interesse an deren Gedanken kommunizieren möchten, so sollten Sie auch auf eine offene Körpersprache ohne Barrieren in Form von verschränkten Gliedmaßen achten.

 

 

  • Augenkontakt vermeiden

 

Die Augen sind bekanntlich der Spiegel zur Seele. Entsprechend verdächtig ist es, wenn Sie Ihren Kollegen diesen Einblick nicht gewähren, selbst wenn es aus Versehen ist. Hinter fehlendem Blickkontakt vermutet man deshalb oft Schwäche oder gar schlechte Intentionen.

Achten Sie darauf, bei Gesprächen aktiv den Augenkontakt mit Ihrem Gegenüber zu suchen. Halten Sie selbst in unangenehmen Situationen Blicken stand und lehnen Sie sich bei Gruppensitzungen in die Runde statt nach hinten, um allen Sprechern in die Augen sehen zu können. So zeigen Sie wahre Stärke und schenken Ihren Mitarbeitern das Gefühl, ganz bei ihnen zu sein. Übertreiben Sie es aber nicht, um nicht zu dominant zu wirken. Studien haben ergeben, dass ein optimales Maß für den Blickkontakt etwa 60% der Gesprächszeit sind.

 

 

  • Verräterische Position der Füße

 

Neben unserem Gesicht gibt es einen weiteren sehr markanten Anhaltspunkt für unsere Emotionen, von dessen Bedeutung sich viele aber gar nicht bewusst sind – unsere Füße. Kein Wunder, liegt doch der Oberkörper mit dem Gesicht in einem stärkeren Fokus! Doch während ein Mensch in der Lage ist, seine Mimik zu kontrollieren, so zeigen die Füße in der Regel die Wahrheit. Und genau diese Wahrheit nehmen wir unterschwellig wahr. Unterhalten Sie sich also beispielsweise mit jemandem, der Sie zwar anlächelt, aber dessen Fuß in eine andere Richtung und nicht auf Sie zeigt, so ist das ein Zeichen, das die Person gedanklich nicht ganz bei der Konversation ist. Auch ein massives Wippen oder Zappeln der Füße kann negative Gefühle wie Nervosität verraten.   

 

 

  • Zu viel Bewegung

 

Ob bei persönlichen Gesprächen oder Gruppenmeetings, zu viel Bewegung wird schnell als Zeichen von Nervosität, Unsicherheit und Unruhe interpretiert. Darunter fallen Gewohnheiten wie zu schnelle Hand- und Fußbewegungen, das Kauen von Fingernägeln, das Spielen mit den Haaren oder anderen Gegenständen. Auch das Zupfen am Ohr, das Reiben über Stirn und Augen sowie das Kratzen im Nacken gehört dazu. Verstehen Sie es nicht falsch: wenn es kurz juckt, muss man dem nachgehen. Aber eine dauerhaftes kombiniertes Auftreten solcher Bewegungen wecken bei Ihrem Gegenüber keinen positiven Eindruck.

 

 

  • Hände in den Taschen

 

Diese Frage beschäftigt uns vor allem, wenn es um Situationen wie Präsentationen oder wichtige Gespräche geht: Wohin nur mit den Händen? Generell gilt, dass offene Handflächen Aufrichtigkeit und Offenheit signalisieren, wohingegen die geschlossene Hand oder geballte Faust schnell Wut oder Frustration darstellen. Landen die Hände in den Hosentaschen, so strahlen Sie Unsicherheit und Nervosität aus. Setzen Sie sie stattdessen aktiv ein, um Gesagtes mit Gesten zu unterstützen (natürlich ohne dabei zu theatralisch zu werden). Sollten Sie jemandem zuhören, so lassen Sie die Hände offen ruhen oder halten Sie sie auf Höhe der Taille, ohne sie zu verschränken.

 

 

  • Zuwendung zu Ablenkungen und Gegenständen

 

Sind Sie ein Fan des Multitaskings und in der Lage, Ihre Emails zu checken und dennoch aufmerksam dem Team-Meeting zu folgen? Ihre Kollegen werden das sicher nicht so sehen. Wer statt zuzuhören lieber mit dem Handy, seiner Uhr oder seinem Notizblock spielt, der wirkt unaufmerksam und im schlimmsten Fall sogar ignorant. Ähnlich negativ ist der Gebrauch von Gegenständen während persönlicher Gespräche, wenn diese Dinge wie eine Art Schutzschild vor den eigenen Körper gehalten werden. Ihr Gegenüber spürt diese Abwehrhaltung schnell.   

 

Wie kann man die eigene Körpersprache verbessern?

Wie bereits zuvor angedeutet, gibt es Möglichkeiten, die eigene Wahrnehmung und Anwendung der Körpersprache zu trainieren. Hilfreich sind dabei vor allem einige grundlegende Verhaltensweisen, die in der Regel als positiv empfunden werden. So ist es beispielsweise von Vorteil, so oft wie möglich zu lächeln. Auf diese Weise strahlen Sie aus, dass es Ihnen gut geht und Sie sich wohl fühlen. Ein Gefühl, dass sich schnell auch auf Ihr Umfeld übertragen wird und schon werden Sie auf viele lächelnde Gesichter treffen.   

Dieser Effekt fällt unter das sogenannte “Mirroring”-Verhalten, also das Spiegeln. Was normalerweise auf natürlichem Wege in Unterhaltungen geschieht, wenn sich Personen miteinander verbunden fühlen, kann auch ein Stück weit absichtlich herbeigeführt werden. Wenn Personen einander in Mimik und Gestik reflektieren, erzeugt das Harmonie. Bricht dagegen jemand aus der Reihe, indem er beispielsweise in einer anregenden Unterhaltung den Kopf gelangweilt abstützt, so erzeugt er einen Widerspruch. Forscher der Stanford University fanden sogar heraus, dass übereinstimmende Körpersprache zwischen Teammitgliedern Anzeichen einer erhöhten Kreativität ist.

Wenn Sie also Ihre eigene Körpersprache in der Teamarbeit verbessern wollen, achten Sie auf die nonverbalen Signale, die Sie aussenden. Versuchen Sie, negative Botschaften zu vermeiden und üben Sie sich stattdessen in einem positiven, offenen Auftreten. Demonstrieren Sie Ihren Teammitgliedern Vertrauen, Offenheit und spiegeln Sie ab und an deren Haltung, um Ihr Interesse zu bestärken.

Und sollte all das nicht die gewünschten Effekte zeigen, so können wir Ihnen in unseren Teambuilding-Events und Power-Workshops gern mehr über die Körpersprache bei der Teamarbeit zeigen.  

Warum Exit City Events die beste Wahl für Ihr Team-Event sind

Kennen Sie diese scheinbar endlosen Tage in künstlichem Neonlicht? In einer fremden Stadt, für deren Erkundung Sie sich noch nie wirklich Zeit genommen haben?

Ja? Warum schlagen Sie dann nicht einmal zwei Fliegen mit einer Klappe?

Mit unseren Exit City Events kombinieren Sie Ihr nächstes Firmen- bzw. Team-Event mit einer aufregenden, digitalen Schnitzeljagd durch eine Stadt Ihrer Wahl. So profitieren Sie gleich mehrfach: Sie verbinden den praktischen Nutzen einer Teambuilding-Maßnahme mit einem aktiven Ausflug an der frischen Luft – und Spaß macht das Ganze obendrein auch noch.

 

Was bedeutet “Exit City”?

Wie der Name schon verrät: es geht raus in die Stadt! Genauer gesagt, in eine Stadt Ihrer Wahl. Sei es die Heimatstadt, der Sitz Ihrer Firma oder ein Wunschziel, das Sie schon seit Ewigkeiten für einen Betriebsausflug im Blick hatten. Wir passen uns mit unseren flexiblen und mobilen Mitarbeiter-Teams ganz Ihren Vorstellungen an und kommen zu Ihnen in eine von über 45 Städten deutschlandweit. In besonderen Fällen auch gern über die Landesgrenzen hinaus!

 

Doch der wohl wichtigste Aspekt ist, dass Sie für dieses Event nicht in einem tristen Veranstaltungsraum beim Griechen um die Ecke sitzen, sondern es geht raus an die frische Luft! Exit City Events sind Outdoor-Events, die sich vor allem für Tage mit schönem Wetter eignen. Dabei wird auf spielerische Weise die gewählte Stadt zu Fuß erkundet, wobei es je nach Spieltyp mehr oder weniger rasant zugeht.

 

Worum geht es bei “Exit City”?

Jedem Exit City Event liegt ein Live Escape Game zugrunde. Live Escape Games sind sehr realitätsnahe Spiele, bei denen es in der Regel darum geht, in Gruppen innerhalb eines bestimmten Zeitlimits durch Lösen von Aufgaben und Rätseln zu einem Ziel zu gelangen. Das kann entweder innerhalb eines geschlossenen Raumes, also einem Exit Room, passieren oder aber, wie bei Exit City, in einem abgesteckten Areal stattfinden. Letzteres ähnelt vom Prinzip her einer Art modernen Schnitzeljagd oder dem Geo-Caching in einer Stadt, nur das durch den spielerischen Charakter zusätzlich noch stärker der Spaß- und Lernfaktor erhöht werden. Live Escape Games eignen sich dadurch außerordentlich gut für Teambuilding-Events Workshops und andere Veranstaltungen, bei denen die Soft Skills der Teilnehmer im Vordergrund stehen sollen.

Für unsere Exit City Events können Sie derzeit aus drei verschiedenen Live Escape Games wählen:

Beim Crime Adventure schlüpfen die Teilnehmer einen Tag lang in die Rolle eines Privatdetektivs, denn es gilt einen mysteriösen Kriminalitätsfall zu lösen. Ausgestattet mit einigen ersten Hinweisen müssen sie sich anhand von kniffligen Rätseln neue Spuren erarbeiten und erkunden dabei die Stadt.

Bei der Foto Rallye dreht sich alles um Bilder. Die Teilnehmer kämpfen im Team gegen die Zeit und die anderen Gruppen. Dabei helfen entweder Bildhinweise, die nächste Station des Spiels zu erraten oder aber es geht darum, selbst das richtige Foto als Lösung einer Aufgabe zu schießen. Nette Schnappschüsse als Erinnerung sind inklusive!

Wenn es etwas gemütlicher zugehen soll, ist das History Game die beste Wahl. Bei dieser Variante lernen Sie die Kultur und Geschichte Ihrer Stadt spielerisch besser kennen. Die Inhalte werden dabei der verfügbaren Zeitspanne angepasst, sodass ohne Druck wichtige Stationen erlaufen werden können und noch genügend Luft für einen entspannten Besuch in einem Café bleibt.

Auf Wunsch können die einzelnen Live Escape Games auch individuell an Ihre Vorstellungen angepasst bzw. können völlig neue Spielabläufe entwickelt werden.

 

Wie ist der Ablauf der Veranstaltung?

Am Anfang steht Ihre Entscheidung für das Live Escape Game, das dem Exit City Event zugrunde liegt. Ist die Wahl einmal getroffen, organisieren wir in Absprache mit Ihnen im Vorfeld alle notwendigen Rahmenbedingungen des Veranstaltungstages. Ob Koordination aller Beteiligten, Kontrolle des Spielablaufes oder das Planen zusätzlicher Aktivitäten wie Kanufahren, Grillabende oder Weihnachtsmarktbesuche – wir übernehmen das!

Am großen Tag der Veranstaltung erhalten schließlich alle Teilnehmer eine kurze Einführung zu den Spielregeln und werden anschließend in Teams aufgeteilt. Jede Gruppe erhält ein Tablet, das mit unserer integrierten tabbrain Software ausgestattet ist sowie einige erste Hinweise für einen reibungslosen Start ins Spiel. Danach liegt es am Kombinationsvermögen und Teamgeist der Teilnehmer, wie schnell und erfolgreich sie die ihnen bevorstehenden Aufgaben lösen.

Die Routen durch die Städte sind vorab festgelegt und können durch unsere Mitarbeiter live per GPS verfolgt werden. Im Notfall bzw. bei Denkblockaden können sie auch per Live-Chat in das Spiel eingreifen und Teams wieder auf den rechten Weg lotsen. Diese digitale Form der Steuerung des Events hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens wird sichergestellt, dass niemand sich verlieren kann oder gar das Spiel wegen einer fehlenden Idee abbrechen muss. Zweitens können dank unserer eigens dafür entwickelten Software mehrere Teams gleichzeitig und gegeneinander spielen – um genau zu sein bis zu 1000 Personen gleichzeitig!     

Sollten Sie Ihr Exit City Event als Teambuilding-Maßnahme planen und daran Interesse haben, die im Spiel aufgetretenen Gruppendynamiken näher zu beleuchten und gemeinsam daraus zu lernen, so bieten sich unsere Power-Workshops an. Diese können in Kombination mit dem teamgebundenen Live Escape Game organisiert werden und dienen der Nachbereitung des Erlebten. Unsere professionellen Coaches werden gemeinsam mit Ihnen gezieltes Feedback üben und Strategien für zukünftige Handlungsweisen in ähnlichen Situationen unter Stress, Zeit- und Leistungsdruck entwickeln.

 

Was sind die Vorteile von Exit City?

Ein Event dieser Art bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Hier sind einige davon:

  • Exit City Events versprechen einen hohen Spaßfaktor durch spannende Spielabläufe.
  • Die Art des Spiels als Erkundungstour an der frischen Luft bringt Abwechslung in den Arbeitsalltag.
  • Lernen Sie Ihre Mitarbeiter unter spielerischem Zeit- und Leistungsdruck ganz neu kennen.
  • Verbessern Sie die Zusammenarbeit Ihres Teams sowie Ihre persönlichen Soft Skills.
  • Sie müssen sich keinerlei Sorgen um die Planung und Organisation machen.
  • Die Veranstaltung kann deutschlandweit in über 45 Städten und auf Wunsch auch im Ausland stattfinden.
  • Unser professionelles Team aus Coaches und Spielleitern sorgt für einen reibungslosen und lehrreichen Ablauf des Live Escape Games.
  • Exit City ist vielseitig anwendbar, so zum Beispiel für Teambuilding-Maßnahmen, Recruiting-Events, Firmenfeiern, Incentives oder gar Produktpräsentationen.
  • Durch Nutzung von integrierter tabbrain Software ist eine Koordination von vielen Teams gleichzeitig möglich, maximal können so bis zu 1000 Personen gleichzeitig rätseln.
  • Auf Wunsch kann der Spielverlauf auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden.
  • Für eventuelle Wetterkapriolen kann auch vorab eine Indoor-Variante als Ausweichoption organisiert werden.
  • Die Spiele stehen zweisprachig (Deutsch und Englisch) zur Verfügung, sodass auch internationale Teams sich daran versuchen können.

 

Wie kann man ein Exit City Event buchen?

Hat Exit City Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns und stellen Sie eine unverbindliche Anfrage für Ihre geplante Veranstaltung. Wichtige Infos wären das voraussichtliche Datum für Ihr Event, die gewünschte Stadt sowie eine ungefähre Teilnehmerzahl. Wir setzen uns daraufhin schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung und erarbeiten Ihnen ein persönliches Angebot mit fairen Preisen.  

Sind Sie bereit für ein unvergessliches Event in Ihrer Stadt? Wir sind es!

8 Quick Tipps, die die Kreativität Ihres Teams steigern werden

Ein leeres Blatt Papier.

Kennen Sie das?

Ihr Team steht vor der Aufgabe, eine kreative Lösung für ein Problem zu finden. Sei es eine Innovation, eine neue interne Struktur oder beispielsweise der Anstoß für ein neues Produkt oder Branding. Aber was passiert im Meeting? Nach einem anstrengenden Arbeitstag, mit den Gedanken bei vielen anderen Prozessen und völlig unkreativ sitzen alle vor einem weißen Blatt Papier. Das schreit förmlich nach Ideenlosigkeit, richtig?

Falsch!

Kreativität und Ideenfindung sind ein Prozess, der nicht immer auf Abruf funktionieren kann. Ganz im Gegenteil, vielmehr können Faktoren wie Druck, Stress, eingefahrene Routinen und fehlendes Vertrauen sogar unsere Fähigkeit, kreativ zu sein, stark beeinträchtigen. Das bringt uns zur wichtigen Frage…

Was sind die Voraussetzungen für Kreativität?

Der folgende Satz wird Sie sicher erstaunen, er ist aber tatsächlich wahr: Jeder Mensch ist kreativ!

Sicher gibt es von Mensch zu Mensch Unterschiede, inwieweit unsere Fähigkeit zum innovativen Denken und zur Lösungsfindung ausgeprägt ist, dennoch sind wir alle dazu in der Lage. Das bringt uns auch schon zur zweiten wichtigen Erkenntnis: Kreativität kann man lernen und trainieren!

Der amerikanische Wissenschaftler George Land beschäftigt sich schon seit vielen Jahrzehnten mit der Erforschung der menschlichen Kreativität und der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten. In mehreren seiner Studien gelangte er zur These, dass jeder Mensch von Geburt an kreativ ist, wir diese Eigenschaft allerdings im Laufe der Jahre schlichtweg verlernen. Der Grund dafür ist sind starre Regeln, soziale Gepflogenheiten und Konformität. Während kleine Kinder noch in der Lage sind, sich die kuriosesten Dinge vorzustellen, so geht bis zur Pubertät bereits ein Großteil dieses Potentials verloren. Wir passen uns an unsere Umwelt an, immer auf der Hut vor negativen Gefühlen wie Ablehnung, Angst aus der Reihe zu fallen oder zu versagen.

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten. Dieser Prozess lässt sich durch regelmäßige Übung wieder umkehren. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze, generell helfen aber Methoden, bei denen man gezwungen ist, umzudenken. Dazu gehört das Experimentieren mit vorhandenem Wissen, das Hinterfragen und vor allem auch das Träumen und Vorstellen. Auf diese Weise werden jene Regionen des Gehirns trainiert, die bei kreativem Denken aktiviert sind.

Das kann ein massiver Vorteil sein, denn während manch ein Kollege verzweifelt darauf hofft, dass ihm die rettende Idee irgendwann spontan einfallen wird, können Sie bewusst das kreative Denken verwenden, wenn es notwendig ist.

All die Übung kann aber nicht die gewünschten Effekte zeigen, wenn die Rahmenbedingungen bei der Teamarbeit nicht stimmen. Deshalb stellen wir Ihnen 8 Quicktipps vor, wie Sie die Kreativität Ihres Teams direkt am Arbeitsplatz steigern können.

1. Schaffen Sie die richtige Atmosphäre für kreatives Denken!

Nichts blockiert neue Ideen so sehr, wie die Angst vor negativen Reaktionen. Können die Mitarbeiter in Ihrem Team wirklich frei sprechen, ohne sich vor Vorurteilen oder Konsequenzen fürchten zu müssen? Werden die Gedanken Einzelner ernst genommen? Herrscht untereinander Vertrauen? Gibt es für Beiträge konstruktives Feedback?

Die positive Umsetzung all dieser Aspekte und noch vieler mehr tragen zur Gestaltung einer Atmosphäre bei, in der Ihr Team sich wohl, sicher und wertgeschätzt fühlt. Das ist, was Menschen über sich hinauswachsen lässt.

Wenn Sie also in Ihrem Betrieb Innovationen fördern wollen, sollten Sie eine Unternehmenskultur schaffen, die die dafür benötigte Freiheit und Geborgenheit bietet.

2. Es gibt keine schlechten Ideen!

Selbst die scheinbar lapidarsten Einwürfe in Meetings können manchmal zu genialen Lösungen führen. Deshalb sollten Sie das Potenzial von Ideen nicht unterschätzen! Ermutigen Sie Ihr Team in regelmäßigen Kreativ-Sitzungen dazu, frei heraus alles zu sagen, was ihnen zu einem bestimmten Thema einfällt.

Auf diese Weise wird Ihr Team zum Think Tank, also zum Ideenlabor, das in der Lage ist, Antworten auf wichtige Fragen des Arbeitsalltages zu finden. Wichtig ist dabei jedoch, dass jedem Teilnehmer und allen Ideen eine echte Chance eingeräumt werden. Sollten Mitarbeiter einander für Ihre Gedanken auslachen, entmutigen oder gar angreifen, so müssen entsprechende Maßnahmen des Teambuildings ergriffen werden.

3. Über den Tellerrand schauen

Henry Ford sagte einmal: “Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.” Dieser großartige Unternehmer und Pionier seiner Zeit hatte erkannt, dass es für den Erfolg im Leben essentiell ist, sich immer wieder Neuen Dingen zu widmen.

Gerade bei Arbeitsplätzen mit hohem Anteil an wiederkehrenden Aufgaben stellt sich schnell Routine ein. Und das ist gefährlich! Routine lässt uns abstumpfen, den Blick für Alternativen verlieren und sie schwächt dadurch auch unsere Kreativität.

Motivieren Sie deshalb Ihr Team, seinen Horizont zu erweitern! Führen Sie Buchwochen ein, in denen sich alle Mitarbeiter mit Werken eines ihnen unbekannten Themas beschäftigen sollen. Organisieren Sie Trainings oder Workshops mit neuen Ausrichtungen, fördern Sie die Weiterbildung. Aber vor allem: Unterstützen Sie Ihr Team dabei, über den gewohnten Tellerrand zu schauen. Denn nur wer sich auf unbekanntes Terrain wagt, kann neue Entdeckungen machen.

4. Ein inspirierendes Umfeld wirkt Wunder

Sattes Grün der Pflanzenblätter; Sonnenstrahlen, die auf der Nase kitzeln; buntes Farbspiel und Wolkentürme, die vielerlei Gestalten annehmen. Haben all diese Stichworte Sie gerade in Gedanken an einen anderen Ort getragen?

Genau darum geht es! Gestalten Sie den Arbeitsplatz Ihres Teams so, dass deren Köpfe einerseits äußere Einflüsse und Reize erhalten, aber andererseits in einem entspannten Modus die Gedanken schweifen lassen können.

Dekorieren Sie mit vielen Zimmerpflanzen, die das Raumklima nachweislich verbessern und Stress reduzieren. Sorgen Sie für ausreichend Tageslicht in den Arbeitsräumen oder zumindest für entsprechende Freiheit am Arbeitsplatz, sich einmal die Beine vertreten und kurz die Sonne genießen zu können. Brechen Sie mit grauer Monotonie bei der Einrichtung und regen Sie den Geist Ihres Teams mit farbenfrohen Bildern, Wandbemalungen und anderen ausgefallenen Dekorationsideen an. Den Farben Grün und Blau wird zum Beispiel nachgesagt, dass sie die kognitiven Fähigkeiten anregen.

Versuchen Sie es und Sie werden sehen, wie Ihr Team plötzlich viel kreativer an die Arbeit geht!

5. Mit der Struktur des Teams spielen

Es wurde zuvor schon erwähnt: strenge Regeln, Monotonie und Routine sind Gift für das kreative Denken bei der Teamarbeit. Warum also halten Sie es nicht einmal so, wie schon in frühen Kindertagen bei dem Laufspiel “Bäumchen, Bäumchen, wechsel dich”?

Arbeiten stets dieselben Kollegen zusammen an einem Projekt? Sitzen Ihre Mitarbeiter schon seit Jahren am gleichen Platz? Sind die Sympathien in Ihrem Team klar verteilt, sodass manch einer ab und zu außen vor bleibt? Schluss damit!

Brechen Sie die Strukturen innerhalb Ihres Teams regelmäßig auf, um so das kreative Potential aller zu fördern. Bringen Sie Mitarbeiter ins Gespräch, die normalerweise nicht zusammenarbeiten würden und Sie werden überrascht sein, wie sich plötzlich neue Synergien ergeben. Erfolgreiche Teams praktizieren diese Art des kontinuierlichen Wechsels regelmäßig.

6. Weg mit der Technik!

Back to Oldschool! Verbannen Sie öfters Rechner, Mobiltelefon, Tablet und was sich sonst noch alles an technischen Geräten in den Händen Ihres Teams befindet und kehren Sie zurück zu den Wurzeln, sprich, zu Notizblock und Bleistift.

Die Technik der modernen Zeit erleichtert und effektiviert zwar viele unserer Arbeitsprozesse um ein Vielfaches, doch der Segen ist auch zugleich ein Fluch. Statt uns Dinge auswendig zu merken, werden wir von unserer digitalen Agenda ständig erinnert. Statt selbstständig zu suchen, werden uns von intelligenten Algorithmen Vorschläge gemacht.

Die nostalgische Rückkehr zu Stift und Papier hat für die Kreativität mehr Vorteile, als man zunächst denken mag. Der Denkprozess vor dem Festhalten einer Idee ist ein ganz anderer, denn Worte lassen sich nicht so leicht löschen. Es gibt keine direkten Ablenkungen wie beispielsweise den Internetexplorer in Klicknähe. Doch der wohl interessanteste Aspekt ist, dass der motorische Prozess des Schreibens völlig andere Teile des Gehirns beansprucht, als das ständige Hacken auf die Tastatur. Die kognitive Verarbeitung wird stimuliert, das Geschriebene wird komplexer durchdacht und die Kreativität wird angeregt.

Sie sehen, es wird Zeit, dass Sie Ihrem Team einen Satz Notizbücher und Post-its spendieren!

7. Raus aus gewohnter Umgebung!

Sie kennen sicher diesen Moment, in dem einfach gar nichts mehr geht. Das sind in der Regel die besten Gelegenheiten für eine Pause, um den Kopf frei zu bekommen und sich anschließend mit neuer Energie dem Problem zu stellen.
Nun, Ihr Team kennt diese Momente wahrscheinlich auch. Warum entführen Sie also Ihre Mitarbeiter nicht ab und an aus dem Alltagstrott und bieten Ihnen eine Abwechslung?

Feiern Sie Geburtstage, Feierabendtreffs, Pizzapausen und Eisnachmittage im Hochsommer! Indem Sie gemeinsam hinausgehen, Zeit miteinander verbringen und miteinander lachen wachsen Sie nicht nur stärker als Team zusammen, sondern Sie stärken auch Ihre Kreativität. Gute Laune und die vielen äußerlichen Reize stimulieren die Hirnregionen, die dann am nächsten Arbeitstag für die entscheidenden innovativen Ideen sorgen werden.

8. Teambuilding-Events

Bei einem Teambuilding-Event geht es darum, Ihr Team durch gezielte Herausforderungen zu stärken. Um dabei erfolgreich zu sein, müssen Ihre Mitarbeiter in einem ungewohnten Umfeld, fernab von jeglicher Routine und gewohnter Strukturen, gemeinsam Aufgaben und Rätsel lösen. Das macht nicht nur unglaublich Spaß, sondern beinhaltet zudem auch viele der entscheidenden Faktoren, die die Kreativität Ihres Teams steigern werden.

Das Handeln und Denken unter Zeitdruck beansprucht kognitive Fähigkeiten, die bei dem einen oder anderen normalerweise nicht sehr stark gefordert sind. Man kooperiert mit Kollegen, mit denen man vielleicht im Arbeitsalltag kaum Zeit verbringt und man stellt sich Aufgaben, die man für gewöhnlich nicht bewältigen muss. All das stimuliert das Gehirn – und damit die Kreativität!

Dabei sollten Sie auch nicht vergessen, dass Sie mit einem Teambuilding-Event Ihrem Team ein spaßiges und effektives Erlebnis bieten, von dem sie noch lange profitieren werden.

Das waren unsere 8 Quick-Tipps zur Steigerung der Kreativität Ihres Teams. Sie sind sicher, dass es da noch mehr gibt? Aber natürlich, denn dies hier ist nur eine Anregung, der Rest bleibt Ihrer Kreativität überlassen!

9 Teambuilding Hacks – Wie Sie Ihr perfektes Team aufbauen

Teamarbeit. Ein Garant für Effizienz und strahlender Schimmer am Horizont der Zukunft.

Nicht nur wir wissen bereits um das Potential funktionierender Arbeitsgruppen für Unternehmen – alle wissen es! Experten schreiben der Teamarbeit eine immer größere Bedeutung zu, Unternehmen ändern zunehmend ihre Strukturen, die Situation am Arbeitsmarkt wandelt sich.

Doch diese stärkere Orientierung auf die koordinierte Zusammenarbeit und produktive Synergien birgt auch neue Herausforderungen für Arbeitgeber. Denn erfolgreiche Teams lauern in der Regel nicht einfach in freier Wildbahn, sondern sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen werden. Und das ist komplexer, als Sie im ersten Moment denken mögen!

Deshalb unterstützen wir Sie mit 9 hilfreichen Hacks für den Aufbau Ihres ganz eigenen Erfolgs-Teams.

 

1. Definieren Sie klar das Team, dass Sie benötigen

Eines sollte Ihnen von vornherein klar sein: Sie haben die Fäden in der Hand. Ob Ihr Team in seiner Zusammensetzung erfolgreich ist oder nicht, hängt zu einem Großteil davon ab, welches Gespür Sie bei der Auswahl der einzelnen Mitglieder haben. Dabei sollten Sie nicht nur nach persönlichen oder professionellen Aspekten handeln, sondern zudem auch den größeren Rahmen im Blick behalten.

Wichtig ist natürlich, dass Teammitglieder miteinander harmonieren. Das heißt, Sie sollten bei den einzelnen Personen neben dem fachlichen Know How vor allem Wert auf entsprechende Soft Skills legen. Zu introvertierte, starrköpfige oder schlichtweg sozial inkompatible Charaktere hemmen die Dynamik einer Gruppe, anstatt sie zu bereichern. Entsprechend sollten Sie darauf achten, dass alle gleichermaßen und kollegial auf die gewünschten Resultate hinarbeiten.

Doch was bringt all die Harmonie, wenn die Zusammensetzung des Teams nicht dem gesetzten Arbeitsziel gerecht wird? Wenn die Kollegen sich zwar toll verstehen, sie aber gemeinsam hinsichtlich ihrer Fähigkeiten unmöglich erfolgreich sein können? Das ist der Knackpunkt, an dem viele Führungskräfte scheitern: das Definieren des Teams, das Sie zum Erreichen des angestrebten Ziels brauchen. Denn nur, wer von Anfang an genau weiß, wie das perfekte Team für die Umsetzung eines Projektes aussehen würde, kann dieses Team dann erschaffen. Verlieren Sie also beim Abwägen von fachlichen und persönlichen Stärken möglicher Mitarbeiter nicht den Blick für das Ganze.          

2. Mittelmäßig ist nicht gut genug

Es ist nie leicht, negative Personalentscheidungen zu treffen. Deshalb wählen Führungskräfte häufig den leichteren Weg, indem sie trotz eventuell auftretender Schwierigkeiten zu lange an dem Mitarbeiter festhalten, den sie zuerst für die zu besetzende Stelle gewählt haben. Doch genau diese Entscheidung gegen einen schnellen Wechsel kann Sie wertvolle Zeit und letztendlich sogar den Erfolg kosten.

In manchen Situationen war die erste Wahl eines Teammitgliedes auf langfristige Sicht vielleicht nicht die beste Wahl. Unabhängig ist dabei, ob es an der Zusammenarbeit oder fehlender Expertise liegt, denn fest steht: Sie dürfen sich niemals mit “mittelmäßig” zufrieden geben. Das führt zwangsläufig zu Schwächen in der Teamdynamik, die die anderen Mitarbeiter nachteilig beeinflussen werden. Streben Sie deshalb immer nach dem Besten und schieben Sie das Handeln nicht auf die lange Bank!

Suchen Sie das Gespräch mit Teammitgliedern, die unter ihren Möglichkeiten bleiben und sollte es dennoch keine Hoffnung auf Verbesserung geben, scheuen Sie sich nicht vor einer unangenehmen Entscheidung. Der perfekte Player für Ihr Team wartet da draußen ganz sicher bereits auf seine Chance!  

 

3. Vielfalt als Garant für Innovation, Einheit sorgt für Stabilität

Es ist ein schmaler Grat, die richtige Balance zwischen homogenen und heterogenen Eigenschaften eines Teams zu finden.

Generell sind sich viele Experten darin einig, dass eine gewisse Vielfalt in der Besetzung einer Arbeitsgruppe die Innovativität aller enorm steigern kann. Ob Frau oder Mann, jung oder alt, international oder von unterschiedlicher religiöser Ansicht – eine bunte Zusammensetzung eines Teams garantiert eine ebenso breit gefächerte Basis an Know How, Denkweisen und persönlichen Eigenschaften. Das erhöht die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe ungemein gegenüber sehr homogen orientierten Teams.

Jedoch sollte dabei stets bedacht werden, dass auch ein gewisses Maß an Homogenität unabdingbar für eine gute Gruppenatmosphäre ist. Sollten zum Beispiel gleichzeitig zu viele verantwortungslose oder chaotische Charaktere vertreten sein, so kann das die allgemeine Teamarbeit stören. Ein gewisses Grundverständnis der gemeinsamen Mission und geteilte Werte sollten daher alle Teammitglieder besitzen, unabhängig ihrer individuellen Stärken.  

 

4. Konsens ist König

Der vorhergehende Punkt liefert bereits das nächste Stichwort: Konsens. Ob in der Demokratie, der Planung einer Reise mit Freunden oder der schlichten Wahl des Fernsehprogramms beim Familienabend, einen Konsens zu erzielen ist nicht immer einfach.

Bei der Teamarbeit lohnt sich die Mühe allerdings. Egal ob in der Teambesprechung für die Weihnachtsfeier, dem nächsten Projektziel oder der Wahl des gemeinsamen Logos – streben Sie wenn möglich stets eine Entscheidung im Konsens an. Durch das gemeinsame Evaluieren, Diskutieren und Planen erreichen Sie, dass Ihr Team sich ausreichend an allen Prozessen beteiligt fühlt. So vermeiden Sie mögliche Konflikte durch unausgesprochene Gefühle und stärken zugleich die Produktivität Ihrer Mitarbeiter.

Denn durch das Einbeziehen aller Mitglieder der Gruppe wird sich jeder Einzelne in der Verpflichtung fühlen, seinen Anteil an den einzelnen Arbeits- und Entscheidungsphasen zu übernehmen. Zudem stärkt die Transparenz die Beziehung zwischen Ihnen als Führungskraft und dem Team.

5.   Setzen Sie auf Kommunikation

Das A und O eines funktionierenden Teams ist die Kommunikation innerhalb seiner Mitglieder. Weiß jeder genau über die anstehenden Aufgaben und seine Arbeitsschritte Bescheid? Wissen alle Gruppenmitglieder, wie sie untereinander interagieren können und sollen? Gibt es regelmäßiges Feedback untereinander und mit Ihnen als Führungskraft? Werden Ziele, Probleme, Möglichkeiten oder Hindernisse klar und transparent kommuniziert oder eher verschleiert? Ist festgelegt, wie die Kommunikation mit Partnern, Kunden oder Dienstleistern erfolgt?

Sie sehen, die richtige Kommunikationsstrategie ist maßgeblich für die Produktivität eines Teams. Erstellen Sie dementsprechend interne Informationsabläufe, nutzen Sie mögliche Hilfsmittel in der Teamkommunikation und überwachen Sie alle Prozesse. Erst wenn das gesamte Team alle relevanten Schritte kennt und strikt miteinander danach arbeitet, kann sich auch der Erfolg einstellen. Vernachlässigen Sie also niemals die Kommunikation im Team, sonst wird das Team schnell die Arbeit vernachlässigen.  

6. Ihr Team besteht aus Menschen

Wir alle haben einmal einen schlechten Tag oder sind einmal krank. Genauso wie wir alle ein Leben außerhalb unserer Beschäftigung haben. Umso schneller Sie die Menschlichkeit Ihres Teams nicht als Schwäche, sondern als Stärke sehen, umso schneller sind Sie auf Erfolgskurs.

Gönnen Sie Ihrem Team ruhig allseits beliebte Ereignisse wie Weihnachts- und Geburtstagsfeiern. Entführen Sie sie zu Teambuilding-Events, um das Miteinander zu stärken. Helfen Sie Ihnen wenn möglich bei privaten Problemen und trauen Sie sich ruhig, sich bei guten Leistungen erkenntlich zu zeigen.

Das schafft nicht nur Vertrauen zu Ihnen als Führungskraft, sondern stärkt auch die Loyalität Ihrer Mitarbeiter. Das zahlt sich auf lange Sicht aus, sowohl bei Ihnen, als auch beim Team. Mit etwas Glück entwickeln sich daraus vielleicht sogar echte Freundschaften.   

7. Teilen Sie Informationen

Was bringt es Ihnen, wenn nur ein Mitglied im Team genauestens über ein Thema informiert ist, dass alle betrifft? Und was bringt es Ihnen, wenn Ihre Mitarbeiter von neuesten Trends erst viele Wochen später erfahren? Richtig. Nicht viel.

Ein Mitarbeiter ist immer nur so gut, wie sein Wissen es zulässt. Animieren Sie also Ihr Team dazu, einen gewissen Teil Ihrer Arbeitszeit offiziell zur Weiterbildung und Information nutzen zu dürfen. Nicht zu vergessen, dass so erarbeitetes Wissen anschließend bestenfalls mit allen geteilt werden sollte. Denn nur wer sich stets bildet, viel liest und auf dem neuesten Stand bleibt, kann mit aktuellen Entwicklungen mithalten und das Team mit wertvollen Ressourcen unterstützen.

Warum etablieren Sie also nicht entsprechende Elemente in Ihrem Team? Lassen Sie jede Woche einen anderen Mitarbeiter ein relevantes Buch vorstellen oder teilen Sie untereinander interessante Artikel. Sie werden sehen, wir Ihr Team davon profitiert, dass Weiterbildung als wichtiger Aspekt der Arbeit und nicht als lästige Pflicht in der Freizeit gezählt wird. Abgesehen davon, dass Sie das Potential Ihres Teams dadurch ungemein stärken.

8. Systematisieren und Vereinfachen

In der Regel ist gerade aller Anfang meist schwer: Teammitglieder müssen sich zunächst in Ihre Rollen hineinfinden, die richtigen Ziele müssen gesteckt und Arbeitsabläufe koordiniert werden. Doch mit der Zeit werden Sie als Führungskraft realisieren, an welchen Stellen Sie Prozesse systematisieren und vereinfachen können.

Effektives Projektmanagement und das richtige Handling der Teamarbeit bietet Ihnen die Möglichkeit, Ergebnisse zu optimieren und vor allem wertvolle Zeit sowie Energie zu gewinnen.

Diese beiden Ressourcen können Ihre Teammitglieder wiederum in Prozesse investieren, die sonst vernachlässigt würden. Denken Sie also über die Routine und Standards hinaus und suchen Sie nach praktischen Lösungen, die das Arbeitsleben aller erleichtern werden. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.  

 

9. Seien Sie der Fels in der Brandung

Selbstverständlich ist es für das Funktionieren eines Teams essentiell, den einzelnen Mitgliedern genügend Freiheit und Verantwortung einzuräumen. Das entlastet Sie jedoch nicht von der Aufgabe, Ihre Mitarbeiter auf Ihrem Weg zu unterstützen.

Schaffen Sie Vertrauen zu Ihren Teammitgliedern, indem Sie stets der Ansprechpartner sind, den sie benötigen. Als Teamführer müssen Sie deshalb einerseits über den Dingen stehen und dennoch zur gleichen Zeit in allen Aspekten involviert sein. Brainstormen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, klären Sie mögliche Konflikte, kanalisieren Sie die Stärken Ihrer Arbeiter und überwachsen Sie interne Prozesse. Achten Sie darauf, gute Leistungen richtig anzuerkennen und bei möglichen Defiziten angemessen zu reagieren. Beobachten Sie nicht nur, sondern steuern Sie die Qualität Ihres Teams aktiv und auf Augenhöhe.

Es ist zeitaufwendig und arbeitsintensiv, ein erfolgreiches Team von Null aufzubauen. Jedoch sollten Sie während dieser langen Reise stets daran denken, dass sich die Mühe lohnen wird. Ein leistungsfähiges, aufeinander abgestimmtes und motiviertes Team kann bekanntlich Berge versetzen und das entscheidende Zünglein an der Waage sein, wenn es bei einem Projekt um langfristigen Erfolg geht.

Starten Sie also noch heute mit der Umsetzung einiger dieser Hacks und Sie werden sehen, wie das Erschaffen Ihres ganz eigenen Rockstar-Teams nur noch halb so schwer sein wird.

Adieu, Prokrastination! 4 Tipps zur Steigerung Ihrer Produktivität am Arbeitsplatz

Es ist 11 Uhr. Sie sitzen bereits seit 08:30 Uhr am Arbeitsplatz, haben es aber effektiv noch nicht geschafft, über den lustlosen Blick ins Email-Postfach und die neuesten Sinnlos-Videos auf Youtube hinaus zu kommen? Ist Großmutters Lieblingssatz “Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen” wegen fehlender Motivation in Vergessenheit geraten?

 

Vorsicht! Denn die allseits belächelte Prokrastination auf Arbeit mag zwar im ersten Moment wie eine lapidare Bagatelle anmuten, hat aber in chronischer Form entscheidende Nachteile – für den Arbeitnehmer wie für den Arbeitgeber.

 

-> Die Zusammenarbeit im Team wird durch die fehlende Leistung nachhaltig gestört.

-> Das Klima im Team/Betrieb leidet.

-> Weniger produktive Mitarbeiter fühlen sich häufig gestresst bzw. unter Druck gesetzt.

-> Es entstehen wirtschaftliche Verluste.

-> usw.

 

Die Gründe für das Aufschieben wichtiger Aufgaben sind dabei ebenso vielfältig; vom falschen Perfektionismus und Versagensangst, über falsche Prioritätensetzung und fehlender Sorgfalt bis hin zur Unterforderung.

Wie aber lässt sich diese Abwärtsspirale der eigenen Leistungsfähigkeit umdrehen? Wir zeigen es Ihnen mit 4 Tipps zur Steigerung Ihrer Produktivität!

 

  1. Die richtige Organisation

 

Hand aufs Herz: wie oft haben Sie sich auf Arbeit schon sprichwörtlich verzettelt? Keine Sorge, Sie sind damit nicht allein! In Zeiten stetig steigender Email- und Antragszahlen, ständig klingelnder Telefone, rauschender Informationsfluten und enger Deadlines fällt es zunehmend schwerer, den Überblick zu behalten. Wer dann noch Probleme hat, nach Dringlichkeit zu unterscheiden oder bei der Erfüllung von Aufgaben das richtige Maß zu finden, der ist schnell verloren.

 

Deshalb ist einer der wichtigsten Schritte zur Steigerung der eigenen Produktivität die richtige Organisation.

 

Setzen Sie Prioritäten

 

Anstatt alles auf einmal erledigen zu wollen und so mit der Masse unterzugehen, sollten Sie streng selektieren. Unterteilen Sie Ihre Aufgaben, E-mails, Projekte oder Meetings nach Bedeutung bzw. Dringlichkeit. Setzen Sie die wichtigen Fälle ganz oben auf Ihre To-Do-Liste, um ihnen vollste Aufmerksamkeit und Konzentration zuwenden zu können. Für alle anderen Dinge sollten Sie zeitweise, natürlich nur sofern möglich, den regelmäßigen Gebrauch eines simplen, aber effektiven Satzes lernen: “Nein, jetzt nicht”.

 

Verwenden Sie Hilfsmittel

 

Um Ihnen die Umsetzung einer Struktur am Arbeitsplatz zu erleichtern empfiehlt es sich, auf technische wie systematische Hilfsmittel zurückzugreifen. Eine große Unterstützung sind zum Beispiel digitale Projektmanagementsysteme wie Trello oder Evernote. Sie helfen, umfangreiche Projekte und Aufgaben in ihre Bestandteile herunterzubrechen, in einzelnen Schritten zu verwalten und sich mit Hilfe von selbst gesetzten Deadlines zu motivieren.

 

Eine weitere Möglichkeit ist das Adaptieren von Systemen zum produktiven Arbeiten wie zum Beispiel das von David Allen entwickelte “Getting Things Done”-System. Bei diesem arbeitet man mit verschiedenen Listen wie einer To-Do-Liste, einer Not-To-Do-Liste, einer Ideenliste und so weiter. Aufgaben werden dabei nach der 2 Minuten-Regel kategorisiert. Das bedeutet, kann man Aufgaben in dieser Zeitspanne erledigen, so kümmert man sich darum sofort. Ist dies nicht möglich, so kann man sie entweder delegieren, in die passende To-Do-Liste verschieben oder verwerfen.

 

Die Pomodoro-Technik ist ein weiteres solches System, nur das hierbei einzelne Aufgaben in 25-Minuten Blöcke unterteilt werden. Während dieser Blöcke sollte ausschließlich und ohne Störung daran gearbeitet werden, dazwischen darf man sich kurze Pausen von 5 Minuten Länge genehmigen.

 

2. Der richtige Fokus

 

Die wohl grundlegendste Voraussetzung für das Aufschieben von Arbeit und fehlende Produktivität ist die Existenz von Ablenkung. Und davon gibt es vielerlei Arten! Seien es die gesprächigen Kollegen auf dem Büroflur oder im Teamchat, der neue Facebook-Status des Expartners oder blümerante Schlagzeilen in digitalen Kanälen. Nicht zu vergessen natürlich das Video dieser kleinen, niedlichen Pandas auf der Schaukel bei Youtube.

 

Auch wenn der gelegentliche Blick in die sozialen Medien und der Plausch mit den Kollegen laut Studien förderlich für die Produktivität sein sollen, so ist es dennoch schwer, Grenzen zu ziehen. Zu schnell werden aus 5 Minuten plötzlich 45 Minuten.

 

Tricksen Sie mit Tools

 

Fehlt Ihnen die Willenskraft, das Facebook-Fenster dauerhaft zu schließen? Für solche Fälle gibt es Tools wie SelfControl oder StayFocusd. Diese Browsererweiterungen bzw. Apps sperren Ihnen für eine festgelegte Zeit den Zugang zu sozialen Medien und anderen definierten Webseiten.

 

Wer zunächst erst einmal über sich selbst erschrecken möchte, kann auch vorab mit Hilfe von TrackingTime prüfen, wie man eigentlich seine Zeit am Computer verbringt. Diese App misst jede Aktivität minutengenau und liefert am Ende des Tages einen schonungslosen, aber motivierenden Report.  

 

Arbeiten Sie in einer angemessenen Umgebung

 

Das Umfeld des Arbeitsplatz ist laut vielen Studien ebenso ein entscheidender Aspekt für die Produktivität. Auch wenn wir nicht immer einen direkten Einfluss auf die Wahl des Ambientes haben, so können wir dennoch einige unmittelbare Details verändern.

 

Zum Beispiel ist die Ordnung auf dem Schreibtisch essentiell für einen reibungslosen Arbeitsablauf. Zu viel Zeit wird bei der Suche nach Notizen und Arbeitsmaterialien vergeudet – abgesehen davon, dass Berge von Klebezetteln und der Pizzakarton von letzter Woche keinen guten Eindruck bei Chef und Kunden hinterlassen. Nicht zu reden von wichtigen Dokumenten, die plötzlich verschwinden. Schaffen Sie sich also ein geeignetes Ablagesystem und erarbeiten Sie sich eine Routine, täglich einen sauberen und einladenden Arbeitsplatz vorzufinden.

Apropos einladend: Eine Studie der Universität Hiroshima will ergeben haben, dass das Aufhängen von Fotos mit Kleintierbabys am Arbeitsplatz die Produktivität von Beschäftigten gesteigert hat. Wem das Bild vom kleinen Bello zu albern erscheint, der sollte dennoch auf eine ansprechende Dekoration achten. Grünpflanzen auf dem Schreibtisch erhöhen zum Beispiel ebenso nachweislich die Produktivität. Und sollte das alles nicht umsetzbar sein, so sorgt auch ein 5-minütiger Spaziergang im Freien für die nötige Frische.

 

3. Die richtige Vorbereitung

 

Produktivität auf der Arbeit beginnt außerhalb der Arbeit. Wann waren Sie das letzte Mal am Vorabend eines Arbeitstages lange wach oder gar lange aus? Erinnern Sie sich daran, wie produktiv Sie dann am darauffolgenden Tag auf Arbeit waren? Das ist kein Zufall!

 

Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf

 

Schlafdefizit ist nachweislich einer der größten Killer der Leistungsfähigkeit. Experten schätzen die jährlichen Wirtschaftsverluste durch übermüdete Arbeitnehmer auf mehrere Milliarden. Denn bei regelmäßigem Schlafmangel – der bei unter 6 Stunden Schlaf pro Nacht beginnt – leidet die Konzentration und die Gesundheit. Die Folgen sind Fehler, Abstinenz von Kreativität und ein leidendes Immunsystem.   

 

Genießen Sie also einen langen, erholsamen Schlaf und werden Sie bestenfalls zusätzlich noch zum Frühaufsteher! In den frühen Morgenstunden gibt es weniger Ablenkungen und es ist unglaublich motivierend, schon viel abgearbeitet zu haben, wenn andere gerade erst anfangen.

 

Leben Sie gesund

 

Auch wenn dies angesichts der Masse an Lifestyle-Blogs, Ernährungsratgeber, Sportfanatiker und Fitness-Abos einem ausgelaugten Stereotyp gleicht – es ist etwas dran! Ein gesunder Körper ist leistungsfähiger und der Weg dahin führt nun einmal über die richtige Ernährung, ausreichend Sport und entsprechende Verhaltensweisen.

 

Regelmäßiges Trainieren baut, unabhängig von der Intensität, Stress ab und macht den Kopf frei. Die richtigen Lebensmittel, sogenanntes Brainfood, stärken das Immunsystem und schaffen ideale Voraussetzungen für ein leistungsfähiges Gehirn. Abgerundet durch viel Wasser und wenig Laster wie Alkohol oder Zigaretten, schaffen Sie so beste Bedingungen für Produktivität am Arbeitsplatz. Denn wie es so schön heißt: in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.  

 

4. Die richtige Motivation

 

Die richtige Einstellung ist oftmals ein wichtiger Schritt aus der Prokrastination heraus und hinein in die Produktivität.

 

Arbeiten Sie an Ihrem Mindset

 

Trainieren Sie Ihren Geist zur Produktivität und täuschen Sie Ihren inneren Schweinehund der schlechten Gewohnheiten mittels einfacher Übungen. Zum Beispiel kann es förderlich sein, mit Hilfe von kleinen Gedankenspielen ein dauerhaftes Umdenken zu erreichen. Versuchen Sie einmal aktiv. Arbeit nicht als Last, sondern als spannende Herausforderung zu betrachten.

 

Oder probieren Sie, sich am Anfang eines neuen Projektes nicht gleich selbstsicher “Das schaffe ich schon” zu sagen, was der Motivation sofort jeglichen Reiz nimmt. Denken Sie sich eine viel enger gesteckte Deadline oder versuchen Sie, Aufgaben respektvoller anzugehen und schon werden Sie den Anstieg Ihrer Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit verspüren.

 

Manchmal kann es aber auch schon helfen, einen Grund für die fehlende Motivation auf Arbeit zu ermitteln und aktiv daran zu arbeiten.   

 

Sorgen Sie für angemessene Ablenkung

So wichtig die Arbeit auch ist, mindestens genauso wichtig sind Pausen und angemessene Ablenkung. Nein, damit sind keine Dauerschleifen im Internet gemeint, sondern aktives Erholen des Gehirns. Das kann ein Spaziergang sein, ein anregendes Gespräch mit den Teamkollegen oder ein simples Durchatmen.  

 

Eine weitere unterhaltsame und gleichzeitig sehr motivierende Unterbrechung der Routine können Teamevents bzw. Teambuildingmaßnahmen sein. Dabei steigert man nicht nur den Zusammenhalt, sondern fördert sogar aktiv die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

 

Los geht es also mit der Steigerung Ihrer Produktivität

Letztendlich bleiben diese Produktivitäts-Tipps aber Eines, eine ganz persönliche Entscheidung. Denn genauso wie es verschiedene Arbeits- und Kreativitätstypen gibt, so funktioniert nicht jeder Ratschlag automatisch bei allen gleich. Wichtig ist, zunächst das eigene Verhalten am Arbeitsplatz aktiv zu beobachten und nach individuell geeigneten Möglichkeiten der Effektivitätssteigerung zu suchen. Bei dem Einen reicht da schon ein Ausschalten digitaler Ablenkungen, während der andere mehr von einer Kompletterneuerung seiner Arbeitsabläufe profitiert. Das Ziel ist immer gleich: Mehr aus dem Tag machen und mit dem ruhigen Gewissen nach Hause zu gehen, die Arbeit geschafft zu haben. Umso mehr Zeit bleibt schließlich am Abend für Katzenvideos auf Youtube!