Nein, das ist kein Witz. Vielmehr ist es ein Trend, der sich immer stärker in amerikanischen Unternehmen durchsetzt und Schritt für Schritt auch in Europa Einzug hält.

 

Ein sehr bekanntes Beispiel, dass beim Stichwort “Freizeit auf Arbeit” häufig zuerst genannt wird, ist der Suchmaschinen-Gigant Google. Fast jeder hat schon einmal Bilder oder Videoaufnahmen aus der prestigeträchtigen Firmenzentrale Googleplex in Kalifornien gesehen, die mit ihren Multicolor-Büros ein wahres Paradies für Angestellte zu sein scheint. Mehrere Kantinen mit erstklassiger Auswahl, Schwimmhalle, Dinosaurierskelette, Spielautomaten, Massagesäle, Billardtische und sogar ein Beachvolleyball-Platz sollen den Mitarbeitern den Arbeitsalltag versüßen.

 

Entsprechend bizarr wirkt diese Vorstellung, wenn man sie mit dem Konzept der meisten deutschen Firmen vergleicht. Hierzulande herrscht in vielerlei Betrieben nach wie vor eine tendenziell eher traditionelle, seriöse Sichtweise des Arbeitsplatzes. Er sollte für das Erbringen der erforderlichen Leistungen passend eingerichtet, bestenfalls modern ausgestattet und zweckmäßig sein. Meist wird mit einer Kantine, Automaten und einem kleinen Aufenthaltsraum für die Grundbedürfnisse gesorgt. Mehr aber auch nicht, denn alles andere ist ja Freizeit. Nicht mit der Arbeit verbunden. Fast schon ein Störfaktor.

 

Doch es gibt sie, jene jungen und vorwärtsgerichteten Betriebe, die einen wichtigen Zusammenhang verstanden haben: Wir sind alle Menschen. Menschen brauchen Freiraum, Ablenkung, Erholung und Ruhe, um all den Stress und Leistungsdruck auszugleichen, der sie am Arbeitsplatz erwartet. Warum also sollte man Mitarbeiter immer bis zum wohlverdienten Feierabend warten lassen, damit sie regenerierenden Freizeitaktivitäten nachgehen können, wenn diese während der Arbeitszeit viel effektiver sind?  

 

Denn in einem Punkt sind sich viele Experten einig: die Integration von mehr Freizeit in einem Betrieb fördert motiviertere, effektivere und glücklichere Mitarbeiter.

 

Was die Freizeit mit den Menschen macht

 

Wir leben in einer Hektomatik-Welt. Alles wird schneller, ständige Erreichbarkeit auf vielen Kanälen, es muss immer mehr geschafft werden. Die Grenze zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmt in vielen Professionen zusehends. Laut einer repräsentativen Umfrage der IKK Classic, fühlt sich jeder Dritte auf Arbeit überfordert. Hauptgründe dafür sind Zeit- und Leistungsdruck, fehlende Anerkennung sowie die schwere Vereinbarkeit von Job und privaten Pflichten. Mal eben schnell die Kinder aus der Schule abholen gerät da zum Hürdenlauf.

Die Folgen dieser Belastung schlagen sich je nach Fall und Dauer in vielen Formen nieder, von fehlender Produktivität bis hin zu möglichen berufsbedingten Erkrankungen von Mitarbeitern. Dabei müsste es gar nicht so weit kommen! Durch gezielte Entspannungspausen könnte man den Dauerstress bewusst unterbrechen.

 

So belegte beispielsweise der Wissenschaftler Kevin Eschleman bei einer Studie der San Francisco State University, dass kreative Freizeit Arbeitern dabei hilft, sich von den Strapazen ihres Berufs zu erholen. Durch die Entspannung und das Versetzen des Gehirns in einen ruhigeren Modus werden Kräfte geweckt, die sich dann wieder direkt auf den Arbeitsalltag anwenden lassen. Auf Basis dieser und ähnlicher Erkenntnisse gab es in den letzten Jahren zahlreiche Studien und Pilotversuche zum Konzept der bewussten Freizeit auf Arbeit. Ein einheitliches Ergebnis war, dass mehr Pausen und bessere Möglichkeiten zum Verbringen dieser arbeitsfreien Zeit die Produktivität und Zufriedenheit von Mitarbeitern sichtbar steigerte.    

 

Ebenfalls fiel positiv auf, dass Mitarbeiter durch die gemeinsamen Aktivitäten während solcher Pausen ein stärkeres Gruppengefühl entwickeln konnten. Sie identifizierten sich besser mit dem Unternehmen und der Marke. Die Betriebe wiederum erhielten dadurch ein Instrument, um ideal vom Talent ihrer Mitarbeiter profitieren zu können.

Wie Firmen mehr Freizeit in den Arbeitsalltag integrieren können

Das mit einer Revolution der Arbeitsweise auch neue Ansätze für die Personalpolitik geschaffen werden müssen, ist nahezu selbsterklärend. Gerade im modernen digitalen Zeitalter, geprägt von der Generation der Millennials, ist ein Umdenken gefragt. Mit steigenden Arbeitszeiten und den immer größer werdenden Erwartungen wünschen sich viele Mitarbeiter, dass das Unternehmen im Rückkehrschluss auch seine Verantwortung gegenüber den Beschäftigten steigert. Es sind immer mehr Betriebe, klein und groß, die das Bedürfnis nach einem gesunden Arbeitsumfeld und einer Balance zwischen Job und Privatleben verstehen und sich am amerikanischen Vorbild orientieren. Neue Trend-Begriffe wie “Work Life Integration” oder “Creative Benefits” fallen immer häufiger.

 

Eine Glassdoor Studie aus dem Jahr 2016 hat allerdings gezeigt, dass die eher exotischen Zusatzleistungen nicht langfristig zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen. Stattdessen sollten Firmen sich auf jene Angebote konzentrieren, die ihren Angestellten einen wirklichen Mehrwert bieten. Sprich, statt sofort in ein hauseigenes Yoga-Studio zu investieren, könnten regelmäßige Sportpausen schon den gewünschten Effekt eines besseren Arbeitsklimas erbringen.  

 

Möglichkeiten zur genauen Ausgestaltung gibt es sehr viele, die tatsächliche Wirksamkeit variiert stark. Es ist das Unternehmen selbst, dass hier den ersten Schritt machen muss und bestenfalls die Mitarbeiter sowie professionelle Dienstleister in die Entscheidung einbezieht.

 

Einige dieser Möglichkeiten für die Integration von mehr Pausen und Freizeit in den Arbeitsalltag sind:

 

  • Hausarbeit bzw. Ortsunabhängige Arbeit – Hierbei handelt es sich um einen Trend, der bereits in vielen Teilen der Welt in vollem Gange ist und vor allem in den USA Erfolge feiert. Mitarbeiter erhalten so die Freiheit, sich den Arbeitstag selbst gestalten zu können und auf diese Weise private Belange besser zu organisieren. Nicht unerheblich ist auch der Zeitanteil, der durch lange Anfahrtswege zum Arbeitsplatz eingespart wird.

 

  • Spezielle Modelle für die Arbeitszeit – Gleitzeit, kürzere Arbeitszeiten oder sogar völlig flexible Stundenvorgaben: der übliche “Nine to Five” Bürotag muss nicht zwingend die beste Wahl für ein Unternehmen sein.    

 

  • Informelle Essen – Sei es Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot, ein informelles Essen ist immer eine tolle Möglichkeit für Mitarbeiter, aus der Routine auszubrechen. Man tankt Energie, spricht über andere Themen, stärkt die soziale Bindung untereinander.

   

  • Regelmäßige Team-Events – Gemeinsame Unternehmungen lenken nicht nur vom Arbeitsalltag ab, sie stärken zudem den Zusammenhalt und die Interaktion. Ob spannende Live Escape Games, spezielle Indoor und Outdoor Teambuilding-Maßnahmen oder gemeinsame Workshops, jede gemeinsame Aktivität außerhalb des gewöhnlichen Arbeitsplatzes kann erhebliche positive Effekte auf die Produktivität eines Teams haben.

 

  • Geeignete Ausstattung der Büroräume – Das Einbinden von Freizeitphasen in den Arbeitsalltag kann nur unter zwei Voraussetzungen erfolgreich gelingen. Erstens sollten die Rückzugsorte innerhalb des Betriebes entsprechend ausgestattet sein. Die richtigen Möbel und passende Dekoration schaffen eine angenehme Atmosphäre zum Entspannen, die sich von dem Ambiente in den eigentlichen Büroräumen abheben sollte. Zusätzliche Highlights wie Leseecken, Spielautomaten oder gar Tischtennistische können die vorteilhaften Effekte der Entspannung und Ablenkung verstärken. Aber all das funktioniert nur, wenn zweitens auch ein entsprechendes Pausensystem vom Arbeitgeber eingeführt wird. Denn die schönsten Aufenthaltsräume sind zwecklos, wenn der Mitarbeiter sie nur vom Schreibtisch aus betrachten kann.   
  • Sportliche Aktivitäten – Sport ist bekanntlich ein großartiges Mittel, um Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen. Entsprechend effektiv könnte das aktive Einbinden von sportlichen Aktivitäten am Arbeitsplatz wirken. Was spricht also dagegen, den Arbeitsalltag durch gemeinsame Bewegung zu ergänzen? Noch dazu, wenn Teamsportarten ausgeübt werden, die den Zusammenhalt der Mitarbeiter festigen.    

 

Dies sind natürlich nur einige von mannigfalten Lösungen für das Einbeziehen von aktiven Erholungsphasen in den Arbeitsalltag. Gerade in großen Unternehmen ist deshalb sogar zunehmend zu beobachten, dass spezielle Abteilungen eigens für die Entwicklung neuer Ideenkonzepte für Incentives eingerichtet werden. Das zu verfolgende Ziel sollte stets ein Ambiente sein, in dem die Sozialisierung unter den Mitarbeitern ermöglicht wird sowie in dem glückliche und zufriedene Mitarbeiter gemeinsam im Team beste Resultate liefern.

 

Die Freizeit im Arbeitsalltag und die Produktivität eines Mitarbeiters sind also keine völlig gegensätzlichen Auffassungen. Im Gegenteil, erholte und glückliche Mitarbeiter steigern die Produktivität eines Unternehmens maßgeblich.

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Gibt es in Ihrer Firma auch so einen?

So einen Mitarbeiter oder Vorgesetzten, mit dem es einfach Spaß macht, zu kommunizieren und der deswegen den Respekt aller anderen genießt? Bei dem Sie immer fundierten Rat erhalten, sich im Gespräch wohl und wertgeschätzt fühlen und stets motiviert aus der Situation gehen?

Wir sprechen hier von einem Kommunikationsexperten. Jemandem, der die Regeln guter Kommunikation im Schlaf beherrscht und entsprechend erfolgreich durch Alltag und Arbeitsleben zieht. Denn solche Personen wirken nicht nur wie eine Art Magnet auf Mitarbeiter, sondern auch auf beruflichen Erfolg.  

Gute, also effektive Kommunikation wirkt förderlich auf zwischenmenschliche Beziehungen, steigert dadurch die Leistungsbereitschaft, verhindert Missverständnisse und stärkt so die Zusammenarbeit im Team. Mit Hilfe der richtigen Worte und des richtigen Auftretens können vielerlei Ziele wesentlich schneller erreicht werden.  

Nun ist der Moment gekommen, an dem Sie aus dem Schatten der Bewunderung treten und selbst ein solcher Kommunikationsexperte werden können. Sicherlich bedarf es dazu einiger Übung und Expertise, aber die folgenden 7 Geheimnisse guter Kommunikation sind ein bedeutender Anfang:

 

Hören Sie mehr zu, als dass Sie sprechen

Rufen Sie sich einmal ein fachliches oder gar persönliches Gespräch in Erinnerung, an dem Sie sehr interessiert waren und sich auf einen anregenden Diskurs gefreut haben, diesen aber nicht in die Tat umsetzen konnten, weil Ihr Gegenüber ununterbrochen sprach. Ein Gespräch, bei dem Sie das Gefühl hatten, Ihr Gesprächspartner konnte das Ende Ihrer Rede kaum erwarten, um wieder bei seinen eigenen Punkten anzusetzen. Das kann sehr frustrierend wirken, nicht wahr?

Bei guter Kommunikation kommt es, entgegen der weitläufigen Meinung, nicht allein auf den Redeanteil einer Person an. Stattdessen spielt nonverbale Kommunikation eine genauso wichtige Rolle. Eine der wichtigsten Fähigkeiten ist dabei das aktive Zuhören. Mit aktiv ist gemeint, dass Sie sich nicht nur von den Worten eines Gesprächspartners berieseln lassen, sondern diesen bewusst und konzentriert lauschen. Denn dies hat gleich mehrere Vorteile.

Zunächst erfahren Sie nur über das aktive Zuhören wertvolle Informationen, die für das Gespräch von entscheidender Bedeutung sein können. Sie können diese in Relation zu Vorkenntnissen setzen, zwischen den Zeilen lesen oder gar direkt in die laufende Unterhaltung einbinden und nutzen. Wenn Sie beispielsweise mit einem Geschäftspartner über neue Trends auf dem Online-Markt sprechen, kann Ihnen aktives Zuhören wertvolle Einblicke in den Kenntnisstand Ihres Gegenübers liefern. Das schafft zum einen eine gemeinsame Basis für das Gespräch und reduziert die Gefahr von Missverständnissen, zum anderen verhilft es Ihnen zu neuen Informationen.

Dieses neue Wissen können Sie ebenso vorteilhaft direkt im Gespräch einsetzen. Durch Zuhören erfahren Sie mehr über die Haltung, Emotionen und Gedanken Ihres Gesprächspartners zu einem bestimmten Thema. Entsprechend können Sie anschließend Ihre eigene Kommunikation darauf ausrichten. Erzählt Ihnen zum Beispiel Ihr Gegenüber von seiner Enttäuschung über ein gescheitertes Projekt in der vorhergehenden Woche, so können Sie Ihre eigenen Erfolgsberichte hinten anstellen und stattdessen auf seine Sorgen eingehen.

Denn der wichtigste Vorteil des aktiven Zuhörens ist, dass Sie damit Empathie ausstrahlen. Ihr Gesprächspartner wird sich im Gespräch mit Ihnen wesentlich wohler und verstanden fühlen, was zu einem positiven und aufgeschlossenem Verlauf der Interaktion beiträgt. Es zeigt ihrem Gegenüber, dass seine Meinung zählt und er wertgeschätzt wird. Diese Botschaften sind vor allem in der Teamarbeit sehr hilfreich. Es zeichnet Sie also als ein großes Kommunikationstalent aus, wenn Sie in der Lage sind, richtig zuzuhören und auf den anderen einzugehen.

 

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Gegenüber richtig verstehen

Einhergehend mit dem eben Genannten ist es essentiell für ein Gespräch, dass Sie das Gesagte von Ihrem Gesprächspartner auch wirklich verstehen. Dies ist von zwei Faktoren abhängig.

Erstens sollten Sie, wie zuvor erwähnt, aktives Zuhören praktizieren. Denken Sie nicht während der Rede Ihres Gegenübers schon über Ihre eigene Antwort nach! Das lenkt Ihre gesamte Aufmerksamkeit auf Sie selbst und nicht auf den Gegenstand des Gesprächs. Üben Sie stattdessen, sich ausschließlich auf das Gesagte zu fokussieren. Haken Sie, wenn nötig, nach oder bitten Sie die andere Person, sich zu wiederholen. So stellen Sie sicher, dass Sie alle wichtigen Informationen aufgreifen.  

Zweitens sollten Sie anschließend bei bedeutenden Details überprüfen, ob Sie diese richtig verstanden haben. Das gelingt am einfachsten, indem Sie einen bestimmten Sachverhalt mit eigenen Worten zusammenfassen und ihn noch einmal mit dem Gesprächspartner teilen, zum Beispiel so: “Also XY, verstehe ich richtig, dass Sie personelle Unterstützung bei dem Projekt XY benötigen, um es rechtzeitig bis zum geplanten Datum fertigzustellen?” Achten Sie darauf, bei solchen Wiederholungen keinerlei Wertung auf das Gesagte zu legen. Es geht lediglich darum, gemeinsam mit Ihrem Gesprächspartner sicherzustellen, dass Sie das Gesagte richtig verstanden haben. Erst dann reagieren Sie.

Starten Sie ein Gespräch mit Vertrauen, nicht mit Eile

Wenn sich ein Kommunikationsexperte an eine andere Person wendet, so nimmt er sich dafür Zeit. Sie würden dabei niemals Sätze hören wie “Hallo XY, ich muss mit Ihnen dringend über das Projekt letzter Woche sprechen”. Dies wäre zwar ein sehr effektiver Einstieg, bei dem keine Zeit verloren wird, allerdings trägt diese Eile auch nicht unmittelbar zum Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Dialogpartnern bei.

Besser wäre es stattdessen, zunächst einen freundlichen und interessierten Start in das Gespräch zu suchen. Sie können Ihren Gesprächspartner zum Beispiel zunächst fragen, wie es ihm geht, wie sein letztes Wochenende oder sein letzter Urlaub war und wie aktuell die Arbeit an einem bestimmten Projekt läuft. Auch wenn Small Talk – meist zu Unrecht – den Ruf genießt, oberflächlich zu sein, kann er für einen Einstieg in ein berufliches oder persönliches Gespräch vorteilhaft sein. Sie lenken dadurch den Fokus zunächst auf Ihr Gegenüber, das durch das Interesse an seiner Person wesentlich positiver eingestellt sein wird, als bei einem kalten, unpersönlichen Start.

 

Sie sollten wissen, worüber Sie sprechen

Sie möchten sich für Ihre Expertise den Respekt Ihrer Kollegen verdienen? Dann müssen Sie sich diese auch aneignen! Sammeln Sie alles an notwendigem Wissen, Einsichten und vorausschauendem Denken, dass speziell für Ihr Tätigkeitsfeld von Bedeutung ist. Bilden Sie sich stets weiter, zeigen Sie Neugier gegenüber dem Unbekannten und seien Sie aufgeschlossen, dazuzulernen.

Denn Ihre Kollegen beeindrucken Sie nicht dadurch, dass Sie bei fachlichen Fragen nicht Bescheid wissen. Sie können Ihr Vertrauen gewinnen, indem Sie umfassend informiert sind und dieses Wissen auch verständlich weitergeben können. Wahre Expertise wird stets respektiert und Sie werden bemerken, wie Kollegen Sie für Ihren Rat und den Wert, den Sie zu Gesprächen beitragen, schätzen.

Und sollten Sie einmal tatsächlich nicht über etwas Bescheid wissen: Seien Sie ehrlich! Nichts ist schlimmer, als Kenntnis vorzutäuschen und dann im Laufe eines Gespräches als vollkommen unwissend entlarvt zu werden. Sagen Sie Ihrem Gegenüber lieber direkt, dass Sie von einem bestimmten Sachverhalt keine Ahnung haben, aber gern bereit sind, von ihm mehr darüber zu erfahren.

 

Seien Sie klar und direkt

Gerade bei fachlichen oder gar technischen Themen neigen Experten ihres Gebiets meist dazu, bei ihrem Gesprächspartner Fachwissen vorauszusetzen und so Sachverhalte viel zu kompliziert und ausschweifend zu erklären. Häufig blicken diese dann bei Ihrem Gegenüber in interessierte Gesichter, in den Köpfen selbst aber leuchten große Fragezeichen auf. Im schlimmsten Fall verliert der Gesprächspartner sogar komplett den Faden.

Bei guter Kommunikation sagt man genau das richtige – nicht zu viel, nicht zu wenig und nicht zu komplex. Versuchen Sie, Ihr Anliegen mit so wenigen Worten wie möglich vorzutragen, ohne dabei aber entscheidende Informationen auszulassen. Die berühmten “W-Fragen” – Wer, Was, Wie, Wann, Wo, Warum – sollten im Laufe des Gesprächs natürlich beantwortet werden. Sollte das aber zu ausschweifend geraten, wird die andere Person entweder gedanklich abschweifen oder aber nicht nachvollziehen können, worauf Sie eigentlich hinauswollen.

Ein wichtiger Aspekt bei komplexen und technischen Themen ist, diese mit einfachen Worten zu erklären. Eine beliebte Technik ist, ausgedrückt im Internetslang, Eli5. Das bedeutet “Explain like I’m 5 (years old)„, also “Erkläre es mir, als wäre ich 5 Jahre alt”. Die Botschaft dahinter ist, komplizierte Sachverhalte herunter zu brechen und sie so zu erklären, dass auch Personen ohne Vorwissen sie verstehen können.     

 

Achten Sie auf Ihre nonverbale Kommunikation und die Ihres Gesprächspartners

Körpersprache ist ein sehr wichtiger Bestandteil guter Kommunikation. Denn auch wenn wir einmal nicht sprechen, so senden wir dennoch unserem Gegenüber Signale. Unsere Mimik, Gestik und Körperhaltung vermittelt teilweise sogar noch deutlichere Botschaften, als es unsere Worte jemals könnten. Wenn Sie mit einem Kollegen über ein Projekt sprechen und dieser mit verschränkten Armen und zusammengekniffenen Augenbrauen lauscht, so können Sie daraus eine tendenziell eher negative Haltung zum Thema ableiten. Vielleicht ist er skeptisch, vielleicht auch nur übermäßig konzentriert – aber er ist nicht aufgeschlossen.

Entsprechend wird auch Ihre nonverbale Kommunikation von Ihrem Gegenüber wahrgenommen, weshalb Sie besonderen Wert auf Ihre eigene Haltung legen sollten. Verschränken Sie in Gesprächen weder Arme noch Beine, reden Sie in einer angenehmen und angemessenen Lautstärke und achten Sie auf eine offene, freundliche Ausstrahlung. All diese Faktoren werden Ihrem Gegenüber positive Signale senden und entsprechend auch zu einem vorteilhaften Verlauf des Gesprächs beitragen.

Sicher benötigt die aktive Beeinflussung der eigenen Körpersprache anfangs Übung und Geduld. Gerade unbewusste Gewohnheiten wie häufiges Räuspern, gebeugte Körperhaltung oder nervöses Spielen mit Gegenständen sind anfangs schwer abzulegen. Aber der Aufwand lohnt sich! De facto bevorzugen wahre Kommunikationsexperten gerade wegen der nonverbalen Kommunikation persönliche Gespräche. Denn so können sie ehrliche Informationen über die Haltung Ihres Gesprächspartners sammeln und selbst bewusst positiv auf ihr Gegenüber wirken. Moderne Mittel der Kommunikation wie das Telefon, die E-mail oder die Textnachricht können diese Vorteile nicht bieten.

 

Denken Sie nach, bevor Sie sprechen

Dieser Ratschlag ist hat zwei verschiedene Auslegungsmöglichkeiten:

Erstens sollten Sie niemals unüberlegt drauf losreden. Beherzigen Sie die zuvor genannten Ratschläge für gute Kommunikation – informieren Sie sich, hören Sie gut zu, schätzen Sie die Haltung und Gedanken Ihres Gegenübers ein. All das wird Ihnen dabei helfen, für Ihr Anliegen die passenden Worte zu finden. Wer sich stattdessen unvorbereitet und unaufmerksam in wichtige Gespräche begibt, der riskiert, das Falsche zu sagen oder unangemessen zu reagieren.

 

Zweitens ist dieser Rat auch im übergreifenden Sinne gemeint. Sind Sie mit etwas nicht einverstanden, ungehalten wegen einer Aussage oder gar wütend, so sollten Sie diesen Gefühle nicht unbedacht freien Raum lassen. Sie sind der Verantwortliche für Ihre eigenen Emotionen. Bleiben Sie sachlich und formulieren Sie möglichst aus Ihrer eigenen Perspektive wie beispielsweise “Es hat mich etwas verwundert, dass Sie der Meinung sind…”

 

Ganz besonders wichtig ist diese Bedachtheit bei wichtigen Entscheidungen, Mitteilungen und starken negativen Gefühlen. Möchten Sie jemandem Kritik mitteilen oder über negative Gefühle sprechen, so warten Sie damit – sofern möglich – besser bis zum nächsten Tag. Sind Ihre Absichten dann immer noch unverändert, so sollten Sie es auch wirklich umsetzen. Sollten sich Ihre Intentionen allerdings ändern und Sie sich gar nicht mehr danach fühlen, so wäre es vermutlich eine falsche Entscheidung gewesen, direkt darüber zu sprechen.

 

Das Nachdenken vor dem Sprechen ist eine oftmals unterschätzte, aber sehr wichtige Eigenschaft guter Kommunikation. Tatsächlich werden Ihre Worte wesentlich durchdachter und aussagekräftiger erscheinen, wenn Sie sie zuvor einige Zeit in Ihrem Geist reifen lassen. Noch dazu werden Sie in der Zeit moderner Kommunikation, in der an jeder Stelle augenblickliche Antworten und Reaktionen gefragt sind, für Ihre durchdachten und bedeutenden Aussagen geschätzt werden.  

Das waren Sie, unsere 7 Geheimnisse guter Kommunikation. Bei richtiger Anwendung werden Sie überrascht sein, wie stark diese Ratschläge den Verlauf Ihrer zukünftigen Gespräche verändern werden.

Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

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Im Herbst des Jahres 2017 erscheint ein Horrorfilm namens “Escape Room” international in den Kinos. In dem Streifen besuchen mehrere Freunde einen Live Escape Room, dessen Betreiber das Spiel durch eine neue Requisite in Form einer Totenkopf-Kiste aufpeppen wollte. Doch schnell stellt sich heraus, dass in besagter Box ein Dämon gefangen ist. So wird aus der spaßigen Idee des Entkommens ein ernsthafter Kampf ums Überleben.

 

Sony Pictures, die treibende Kraft hinter dem Filmprojekt, scheint mit dem Werk vor allem auf eines zu setzen: den aktuellen Trend der Live Escape Games. Denn abgesehen davon, dass sich die Thematik ideal for das Horror-Genre eignet, bietet das Szenario für viele Zuschauer einen hohen Wiedererkennungswert. Immer mehr Menschen haben selbst schon einmal einen Exit Room oder ein ähnliches Spielprinzip durchlaufen und können sich daher hervorragend in die verzweifelte Situation der Filmcharaktere versetzen.

 

Der wahre Kassenschlager ist an dieser Stelle aber nicht der Film, sondern die Live Escape Games selbst. Weltweit gibt es mehrere Tausend Escape Room Betreiber, die wiederum bereits Millionen von Besuchern mit einnehmenden Szenarien und kniffligen Rätseln begeistern konnten. In Europa findet man mittlerweile sogar in fast jeder größeren Stadt mindestens ein Exit Room Angebot. Kein Wunder also, dass avantgardistische Kunstformen wie Film oder Literatur die Entwicklung schon länger verfolgten und bereits in anderen Werken wie beispielsweise der “Saw” Filmreihe oder in den Büchern und Kinofilmen rund um den “Da Vinci Code” einfließen ließen.  

 

Dennoch ist die schnelle Entwicklung von Live Escape Games für viele Besucher etwas undurchsichtig. Nahezu überall scheinen Begriffe wie “Exit Room” oder “Live Action Game” aufzutauchen, in Städten und Online erblickt man zunehmend deren einladende Werbung. Doch die wenigsten wissen eine Antwort darauf, was diese Live Escape Games eigentlich sind und woher sie so plötzlich kommen. Deshalb möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der Exit Games geben, damit Sie für Ihre ganz eigene Erfahrung mit diesem Spielprinzip bestens mit Hintergrundwissen ausgestattet sind.

 

Was ist ein Live Escape Game?  

 

Es hat viele Namen: Live Escape Game, Exit Game, Exit Room, Live Action Game, Escape Room und so weiter.

 

Doch trotz der vielen Bezeichnungen bleibt das Grundprinzip eines Live Escape Games immer gleich und besteht darin, dass eine oder mehrere Person sich in einem geschlossenen Raum befinden und diesen innerhalb eines festgelegten Zeitlimits verlassen müssen.

 

Dies gelingt nur mit Hilfe der Lösung von Aufgaben und Rätseln, deren Hinweise sich in diesem Raum finden lassen. Durch logisches und kreatives Denken sowie Zusammenarbeit im Team, können die einzelnen Spieler die Herausforderungen meistern. Ziel ist – je nach Spielvariante – das Entkommen aus dem Raum innerhalb der vorgegebenen Zeit (meist 60 Minuten). Findet ein Wettbewerb mit anderen Spielergruppen statt, so ist der Sieger häufig das schnellste Team oder die Gruppe mit der größten Anzahl gesammelter Punkte.   

 

Die meisten Betreiber verleihen ihren Spielen eine Hintergrundgeschichte, die die Teilnehmer zusätzlich unterhalten und die Aufgaben in einen verständlichen Rahmen setzen soll. Besonders beliebt sind dabei Szenarien wie Kriminalitätsfälle, Agenten-Abenteuer oder Gruselgeschichten. Aber der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, auch ausgefallenere Varianten wie Zombie-Apokalypsen, Handlungen berühmter Filme und besonders schwere Wissenschafts-Szenarien existieren.  

 

Die Geschichte der Live Escape Games

 

Die Anfänge von Escape Room Games

 

Die meisten Menschen haben von der Existenz von Live Escape Games innerhalb der letzten Dekade erfahren. Jedoch liegt der Ursprung des eigentlichen Spielprinzips viel weiter zurück, nämlich in der Welt der Computerspiele der 80er Jahre.

 

Das bekannteste Beispiel jener Zeit ist das textbasierte Interactive Fiction Spiel “Behind closed doors” von John Wilson. Bei diesem musste der Spieler durch das Lösen von Denkaufgaben einen Mann aus dem kleinsten Raum eines Hauses befreien. Daraufhin wurden in den folgenden Jahren viele weitere solcher Point-and-Click-Adventures entwickelt, von frei erhältlichen Browser Games bis hin zu käuflich erhältlichen Computer- und Konsolenspielen. Seit der Erscheinung des Online-Spiels “Mystery Of Time And Space” von Jan Albartus, in dem der Spieler in Egoperspektive 20 Level mit Räumen voller Rätsel durchläuft, sprach man in der Szene bei dieser Art von Games offiziell von “Escape the room” oder “Escape room”.

 

Der wirkliche Durchbruch kam allerdings erst im Jahr 2004 in Japan. Dort schuf Toshimitsu Takagi das Flash Game “Crimson Room”, bei dem man mit furchtbaren Kopfschmerzen und ohne jegliche Erinnerung in einem roten Zimmer aufwacht und nur durch das Lösen von Rätseln die Tür zum Verlassen dieses Raumes öffnen kann. Crimson Room war unter Computerspielern ein Erfolg und erfreut sich sogar bis heute erstaunlicher Popularität.

 

Nach dem Hype um “Crimson Room” gingen einige Vorreiter der Idee nach, dass Spielprinzip der Escape Games in die reale Welt zu übertragen. Die Geburtsstunde der Live Escape Games war gekommen und verschiedene Anbieter reklamierten den Thron der ersten Umsetzung für sich. Eines der bekanntesten Beispiele ist Takao Kato, der mit seiner japanischen Firma SCRAP in Kyoto seit dem Jahr 2007 unter dem Markennamen “Real Escape Game” Besucher in thematisierte Räume sperrt und nur gegen Entschlüsselung von Rätseln wieder gehen lässt. Schauorte waren dabei unter anderen Schulen, stillgelegte Krankenhäuser und sogar ganze Sportstadien.  

 

Einmal um die ganze Welt

 

Die Live Escape Games begannen kurz darauf mit ihrem Siegeszug rund um den Erdball. Vor allem in Asien verbreitete sich der Trend stark. Neben Japan wurden vor allem China, Indonesien und Singapur Anhänger des Phänomens, das, laut Meinung einiger Experten, vom stressigen Leben in den Großstädten des Kontinents ablenken sollte. In Singapur gab es im Jahr 2015 sogar bereits über 50 real spielbare Varianten von Exit Games.

 

Diverse Quellen behaupten, die wahren Anfänge der Live Escape Games in den USA lägen bei einem Spiel namens “Origin” aus dem Silicon Valley, jedoch ist die Beweislage hierfür leider nicht ganz eindeutig. Bewiesen ist allerdings, dass Kazuya Iwata, ein guter Freund des SCRAP-Gründers Takao Kato, die Marke “Real Escape Game” im Jahr 2012 nach San Francisco brachte. Im Jahr darauf wurde in Seattle mit “Puzzle Break” der erste nationale Anbieter der Vereinigten Staaten gegründet.

 

In Europa begann die Geschichte der Live Escape Games im Jahr 2011 in Budapest, Ungarn. Attila Gyurkovics gründete hier, nach seinen Angaben ohne Wissen um die japanischen Vorgänger, die Firma Parapark und bot ein Exit Game in einem der vielen Ruinenkeller der Stadt an. Die Reaktionen der Besucher waren so positiv, dass schon bald verschiedene Firmen das Konzept kopierten und im September 2015 allein in Budapest bereits über 30 Anbieter anzufinden waren. Parapark expandierte in kurzer Zeit nach seiner Gründung in verschiedene Länder Europas, andere ungarische Veranstalter fanden ausländische Partner oder lizenzierten ihre Spielabläufe.

 

Im Jahr 2015 öffneten zudem die ersten Escape Game Anbieter in Porto Alegre und São Paulo ihre Türen in Südamerika.    

 

Live Escape Games in Deutschland

 

Im deutschsprachigen Raum verbreiten sich die Live Escape Games seit dem Jahr 2013.

 

In diesem Jahr eröffnete ein schweizer Physiklehrer namens Gabriel Palacios in Bern eine Einrichtung namens “Adventure Rooms”. Die Inhalte der Spiele waren ursprünglich einmal für dessen Schüler gedacht, jedoch ließ der Erfolg der Exit Games in Ungarn zu dieser Zeit auf mehr hoffen. Völlig berechtigt, denn das Angebot wurde von Besuchern sehr gut angenommen und erlangte schnell Berühmtheit. Auch Palacios expandierte und lizenzierte  daraufhin ins Ausland und gehört heute mit über 30 Exit Rooms weltweit zu den größten Betreibern.

 

In Deutschland eröffnete 2013 HintQuest als erster Anbieter in München eine Einrichtung für Live Escape Games. Auch hier folgten in den nächsten Jahren viele weitere, darunter auch Exit Mania. Wir eröffneten im Jahr 2014 als erster Anbieter im Rhein Main Gebiet unsere Exit Rooms in Darmstadt und Frankfurt, wo wir vielen Hunderten Unternehmens- und Privatkunden spannende Erlebnisse geboten haben. Vom Betrieb der stationären Räume entwickelten wir uns daraufhin weiter zu einem exklusiven Anbieter von teamgebundene Live Escape Games für Unternehmen deutschlandweit.

 

Zu Beginn des Jahres 2017 gab es allein in Deutschland bereits über 200 Veranstalter, die über 400 Escape Rooms in 90 Städten betrieben.    

 

Live Escape Games als Trend

Trotz der schon relativ langen Entwicklungsgeschichte des Trends scheint die Popularität von Live Escape Games nach wie vor nicht abzunehmen. Ganz im Gegenteil, die Vorteile vom Lern- und Unterhaltungseffekt der Spiele scheinen sogar für eine immer größere Nachfrage und damit auch für unterschiedlichste Variationen der Spielidee zu sorgen.

 

Neben den Escape Room Games für den Computer und den Live Escape Games finden sich immer mehr Bereiche im Alltagsleben, die vom Spielprinzip des “Entkommens durch Rätseln” inspiriert sind. So gibt es, wie eingangs angedeutet, zahlreiche Buch- und Filmadaptionen. Auch Brettspiele griffen das Thema auf, wie zum Beispiel die Reihe “Exit – Das Spiel” vom Kosmos Verlag beweist.   

 

Ein Beispiel, das den Kult-Status der Spiele weiter untermauerte, lieferte der ehemalige US-Präsident Barack Obama. Dieser wurde Ende 2015 vom Veranstalter Breakout KC über Twitter spaßeshalber herausgefordert, sich bei seinem nächsten Hawaii-Urlaub einmal wirklich schwierigen Aufgaben zu stellen. Es folgte keine Reaktion. Doch als im nächsten Jahr am Morgen des Weihnachtsabends das Telefon klingelte und eine berühmte Persönlichkeit sich ankündigte, hatte niemand damit gerechnet, dass Familie Obama die Herausforderung angenommen hatte. Sie erschienen tatsächlich in Breakout Waikiki und meisterten eines der schwierigsten Live Escape Games des Anbieters 12 Sekunden vor Ende der Zeit. Abgesehen von der tollen Erfahrung für die Präsidentenfamilie und die Mitarbeiter des Exit Games, konnten nun Spieler des “Mission Manoa Rooms” in Waikiki ihre Spielergebnisse mit denen eines ehemaligen Präsidenten vergleichen.   

 

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ebenfalls Schauplatz von Game Shows, die den Gedanken der Exit Rooms aufgreifen. Bei “Race to Escape” treten zwei Teams aus jeweils drei Spielern gegeneinander an. Das Team, das zuerst einen Ausweg aus einem Raum voller Puzzle und Rätsel findet, gewinnt 25.000 US$. Eine abgewandelte Version mit Stars und Sternchen lieferte “Escape!” mit der Komikerin Janet Varney als Moderatorin.


Neueste Ansätze verknüpfen nun Live Escape Games mit Virtual Reality Brillen, um den Spielern ein noch intensiveres Erlebnis zu bieten.

 

Genau das ist es auch, was das Spielprinzip der Live Escape Games so erfolgreich macht – das Erlebnis. Exit Games bieten den Spielern nicht nur einen hohen Unterhaltungswert und Möglichkeiten, sich selbst weiterzuentwickeln. Sie spiegeln zudem auch eine aktuelle Veränderung innerhalb der Gesellschaft wieder: der bewusste Konsum. Statt Geld für belanglose Dinge auszugeben, streben viele Menschen – vor allem Millennials – heutzutage lieber nach Erfahrungen und wertvollen Erinnerungen. Live Escape Games schaffen durch ihr Konzept dafür das ideale Angebot. Egal ob man mit Freunden, Kollegen oder Unbekannten spielt, Live Action Games verbinden die Spieler miteinander und bieten ihnen eine einmalige Zeit voller Spannung, Spaß und Kopfzerbrechen.

 

Und das Beste daran ist: die Branche ist noch sehr jung! Die Entwicklung von Live Escape Games steckt quasi noch in ihren Kinderschuhen und hat großes Potential, ein fester Bestandteil der modernen Erlebniskultur zu werden. Ob Ausbruch aus dem Alltag, als Teambuilding-Maßnahme oder als einmaliges Setting für eine Produktpräsentation, der Anwendungsbereich vom Spielkonzept der Exit Games ist breit gefächert und bietet damit auch Ihnen tolle Optionen.

 

Sind Sie neugierig, wie Sie ein Live Escape Game bei einem Firmen-Event durchführen können? Dann kontaktieren Sie uns unverbindlich und wir helfen Ihnen gern weiter!

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Hinter den Kulissen von Live Escape Games zu arbeiten kann einer der schönsten Berufe der Welt sein!

 

Man ist viel unterwegs, lernt ständig neue Menschen kennen und ist live dabei, wenn sie sich spannenden Herausforderungen stellen. Dabei gewährleisten unsere Team-Mitglieder vor Ort und hinter den Bildschirmen, dass die Teilnehmer eines Exit Room Games auch an schwierigen Stellen im Spiel weiterkommen und Spaß bei der Sache haben. Der wohl interessanteste Teil ist allerdings die Analyse des Verhaltens der Spieler.

 

Beim Großteil der Fälle erfolgt eine sachkundige und ernsthafte Bewertung der Verhaltensweisen, die von unseren Coaches und Psychologen ausgeführt wird. Auf Grundlage dieser Daten kann das Geschehen im Nachhinein in einem Power-Workshop gemeinsam ergründet und als Grundlage für die Erarbeitung neuer Kommunikations- und Handlungsstrategien verwendet werden. Das ist vor allem nützlich, wenn das Erlebnis des Live Escape Games professionellen Zwecken wie dem Teambuilding, der Weiterentwicklung und Weiterbildung von Mitarbeitern sowie dem Recruiting und Onboarding dient.

 

Jedoch kommt man bei der Beobachtung so vieler Menschen bei dem Spielen von Exit Games nicht umhin, dabei gewisse Strukturen zu erkennen. Damit sind nicht nur witzige Anekdoten gemeint, die wir im Laufe der Jahre mit unseren Kunden sammeln konnten. Wir haben zudem gewisse amüsante Spielertypen feststellen können, von denen sich in fast jeder Gruppe mindestens ein oder gar mehrere Exemplare finden lassen.  

 

Natürlich ist diese Auflistung nicht ganz ernst, sondern eher zum Schmunzeln gemeint. Vielleicht haben Sie ja bereits an einem unserer teamgebundenen Live Escape Games teilgenommen und erkennen sich oder andere Spieler anhand der Merkmale wieder. Oder es hilft Ihnen bei der Vorfreude auf ein bevorstehendes Spiel. Schließlich kann man nicht sicher sein, wie man sich verhalten würde, ehe man tatsächlich der Situation ausgesetzt ist.  

 

Spielertypen bei Live Escape Games

 

Der Kommentator

Man muss ihn gar nicht sehen, man hört ihn. Ähnlich der Live-Übertragungen von Sportveranstaltungen ist der Kommentator auch beim Exit Room Game voll dabei. Ob nur 60 Minuten oder auch mit Verlängerung auf 90 Minuten, er unterhält Zuschauer wie Spieler mit seiner Berichterstattung. Wie Dinge funktionieren, was gerade passiert, wie er sich fühlt, welches Rätsel bevorsteht, welche Hinweise es gibt – er kommentiert einfach alles.

 

Woran erkennt man ihn: Er ist stets mitten im Geschehen und gibt alles laut wieder, was er sieht.

 

Typische Worte: “Seht mal da, eine Kiste!”, “Was ist das? Oh, ein Schloss! Da sollten wir uns jetzt aber einmal überlegen, wie wir das aufbekommen!”, “Es hat funktioniert!”, “Schaut, noch eine Kiste!”   

 

Der Zweifler

Der Zweifler kann als Mitspieler vorteilhaft wie vernichtend sein. Mit seiner skeptischen Haltung kann er die Gruppe auf der falschen Fährte sehr gut bremsen und zur Räson bringen. Wenn aber der eingeschlagene Lösungsweg richtig ist, kann der Zweifler mit seiner tendenziell negativen Einstellung zur Herausforderung werden. Schließlich kostet es dann extra Zeit, ihn zum gemeinsamen Handeln zu überreden. Oder er bringt gar alle von der eigentlich richtigen Idee ab.

 

Woran erkennt man ihn: Die körperliche Abwehrhaltung während des Spielens ist auffällig und vornehmlich an gekreuzten Armen oder Beinen zu sehen.

 

Typische Worte: “Das wird sowieso nichts.”, “Ich glaube nicht, dass wir das noch schaffen.” “Das Rätsel kann man gar nicht lösen, das ist viel zu schwer!”

 

Der Optimist

Der Optimist ist das exakte Gegenteil vom Zweifler. Er motiviert die Gruppe durch seine überschäumende Energie und sieht in jedem kleinsten Hinweis bereits die finale Lösung näher rücken. Er lässt sich durch kleine Rückschläge nicht aufhalten und macht unbeirrt weiter. Das kann unglaublich aufbauend sein, wenn das Team im Begriff ist, das Spiel erfolgreich zu meistern. Scheitern allerdings alle Spieler an einem Rätsel, so können seine Phrasen schnell die Nerven strapazieren.

 

Woran erkennt man ihn: Am Dauergrinsen und enthusiastisch aufgerissenen Augen.

Typische Worte: “Nur noch 10 Minuten und wir sind gerade einmal bei der Hälfte der Rätsel? Da liegen wir doch gut im Schnitt!”, “Wir packen das!”, “Das wird schon werden!”

 

Der Streber

Ja, auch bei Live Escape Games kann man ihn manchmal beobachten, den Streber. Er bemüht sich äußerst ehrgeizig, jedes noch so kleine Rätsel als Erster zu lösen, um vor seinen Teamkameraden zu glänzen. Das ultimative Ziel ist der Sieg der Gruppe, alles andere wäre wahrlich enttäuschend. Entsprechend motiviert ist er bei der Sache, was dem Team durchaus zu Gute kommen kann.

 

Woran erkennt man ihn: Er versucht schon vor Beginn des Spiels Freundschaft mit den Veranstaltern zu schließen und erhofft sich davon zusätzliche Hinweise während des Spiels.

 

Typische Worte: “Wir müssen unbedingt den ersten Platz belegen!”, “Ich weiß das, ich weiß das!”

 

Der Theoretiker

 

Der Theoretiker ist der große Denker unter den Spielern. Während andere schon in Panik ausbrechen, bemüht er hochkonzentriert seine grauen Zellen, um die Lösung zu erraten. Er hinterfragt die Logik, kombiniert verschiedene Möglichkeiten, wägt Alternativen ab, rechnet Variablen zusammen und stellt wilde Theorien auf. Auch wenn diese vielleicht manchmal im Nichts verlaufen, so gibt er dennoch dem Team Hoffnung und hilfreiche Ansätze.

 

Woran erkennt man ihn: Der Zeigefinger ruht am Kinn oder an der Schläfe, leicht zusammengekniffene Augen.

 

Typische Worte: “Ich glaube ja, dass…”, “Ich denke, dass…”, “Meine Theorie ist ja, dass…”

 

Der Teamplayer

Wenn unter Zeit- und Leistungsdruck die Nerven blank liegen, kann es schon einmal zu Spannungen zwischen Mitspielern kommen. In deren Mitte befindet sich meist der Teamplayer und versucht, diese zu schlichten. Er motiviert alle Spieler, gemeinsam zu arbeiten und treibt sie zu Höchstleistungen an. Gezielt spielt er demjenigen Teilnehmer den Ball zu, der mit seinen Fähigkeiten in der jeweiligen Situation am ehesten weiterhelfen kann. Streit, Neid, Missgunst, Konkurrenz oder Kompetenzgerangel sind für ihn Fremdworte, stattdessen setzt er auf Teamgeist und schafft diesen zur Not selbst.

 

Woran erkennt man ihn: Worte und Gesten, die an motivierende Mannschaftsansprachen von Sporttrainern erinnern.

 

Typische Worte: “Teamwork makes the dream work!”, “Alle zusammen!”, “Den zeigen wir es!“

 

Der Hektiker

Kommen wir nun zum wohl unruhigsten der Spielertypen, dem Hektiker. Er ist schon vor Beginn des Live Escape Games vom Sekundenzeiger getrieben und verarbeitet daher den zusätzlichen Stress des Spiels nicht sehr positiv. Er treibt seine Mitspieler zu großer Eile an, auch wenn stattdessen kurzes Innehalten produktiver wäre. Ein Countdown ist für ihn ein rotes Tuch, ebenso wie bedachtere Mitspieler.

 

Woran erkennt man ihn: Er unterhält eine fast manische Beziehung zur Uhr und pflegt ein recht angespanntes Auftreten.  

 

Typische Worte: “Schnell, schnell, schnell!”, “Wir müssen uns beeilen!”, “Wir haben für dieses Geplänkel keine Zeit!”

 

Die Schlaftablette

Eine prima Ergänzung zum Hektiker ist die Schlaftablette. Diese Spieler sind nicht einfach nur entspannt, sie sind die absolute Ruhe in Person. Es schert sie relativ wenig, dass die Zeit abläuft und die Mitspieler immer aufgeregter agieren. Sie sind der Fels in der Brandung, der sich nicht stressen lässt. Der aber auch seine Schwierigkeiten hat, überhaupt an dem Spiel teilzunehmen, weil der Rest der Gruppe stets zwei Schritte weiter zu sein scheint.

Woran erkennt man ihn: Der verwirrte Blick beim Versuch, die Zahlenkombination in ein bereits geöffnetes Schloss einzugeben.

Typische Worte: “Worum geht es hier überhaupt?”, “Ruhig, ruhig, keine Hektik!”, “Wieso ist diese Kiste denn schon offen?”

Der Choleriker

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch den leidenschaftlichsten aller Spielertypen vorstellen, den Choleriker. Er ist mit Leib und Seele dabei und lässt seinen Emotionen ungefiltert freien Lauf. Besonders ersichtlich wird dies, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert oder das Team einer falschen Spur nachgegangen ist. In solchen Momenten erinnert der Choleriker alle daran, wie schlecht die Situation tatsächlich ist und übt sich in lautstarker Negativ-Motivation. Bleibt man allerdings von seiner Schimpfwortparade unbeeindruckt, so kann der Choleriker durchaus eine erfrischende Wirkung haben.

Woran erkennt man ihn: Pulsierende Halsschlagadern und Arme, die impulsiv über dem Kopf zusammengeschlagen werden.

Typische Worte: “Jetzt geht dieses verdammte Schloss nicht auf!”, “So ein verflixter Mist!”, “Das ist doch (beliebiges Schimpfwort einsetzen)!”

 

Und, konnten Sie sich mit einem dieser amüsanten Spielertypen bei Live Escape Games identifizieren? Ob ja oder nein, die Hauptintention dieser Auflistung ist weniger zu urteilen als vielmehr Ihnen zu zeigen, dass einer der Hauptfaktoren für die Einzigartigkeit eines Exit Games in der Vielschichtigkeit der Spieler liegt.

 

Sie könnten ein und dasselbe Spiel zwei Mal spielen und würden dennoch niemals das gleiche Erlebnis haben. Es sind die Mitspieler, die den Aufgaben Würze verleihen. Sei es, weil alle Teilnehmer prima als Team zusammenarbeiten und gemeinsam Erfolge verbuchen können oder sei es, weil konträre Charaktere für zusätzliche Herausforderungen sorgen.

 

Beim Buchen eines Live Escape Games als gemeinsame Unternehmung geht es also nicht nur darum, eine unterhaltsame Exit-Geschichte zu spielen, sondern auch um die einmalige Gelegenheit, Ihre Kollegen als Mitspieler in einer außergewöhnlichen Lage zu erleben. Da verwandelt sich durch Zeitdruck manch eine Schlaftablette zum Hektiker oder gar manch ein Optimist zum Zweifler. Diese gemeinsame Erfahrung ist den meisten unserer Kunden eine Erinnerung, über die sie auch einige Zeit später noch herzhaft lachen können.  

Möchten Sie selbst herausfinden, welche Spielertypen ihn Ihnen und Ihren Kollegen stecken? Dann kontaktieren Sie uns für Ihr Live Escape Game für Unternehmen und finden Sie es heraus!

Finden Sie bei uns zahlreiche Tipps und Informationen zu allen Bereichen des Teambuildings

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All die Teambuilding-Events, die wir Ihnen deutschlandweit anbieten, haben einen vorteilhaften Nebeneffekt: sie helfen den Teilnehmern, ihr Stressmanagement zu verbessern.

 

Was das ist? Nun, zunächst einmal kann Stress in den verschiedensten der alltäglichen Arbeitssituationen auf uns lauern. Ob nun die Deadline für ein wichtiges Projekt viel zu schnell näher rückt oder ein eher introvertierter Mitarbeiter eine Präsentation vor großem Publikum halten muss.

 

Zwischenmenschliche, hierarchische und professionelle Konflikte gehören ebenso zu den Ursachen wie hoher Termin- und Leistungsdruck. Die Liste der Dinge, die Stress bei einer Person auslösen können, ist lang und variiert individuell je nach Charakter und Fähigkeiten.

 

Grob lassen sich die Auslöser von Stress in die folgenden vier Kategorien einteilen:

 

  • Soziale Auslöser – wie fehlende, unzureichende oder sehr angespannte Kommunikation mit den Kollegen oder Vorgesetzten, fehlendes Feedback oder fehlendes Mitspracherecht usw.
  • Arbeitsbedingungen – wie ein zu lautes Arbeitsumfeld in Großraumbüros, mangelnde Frischluft oder zu heiße/kalte Arbeitsräume, fehlende Pausen usw.
  • Arbeitsaufgaben – wie zu monotone oder zu anspruchsvolle Anforderungen, ständiges Multitasking ohne Ausgleich usw.
  • Betriebsinterne Bedingungen – wie zu hohe Verantwortung, fehlendes Personal für zu viel Workload, schlecht koordinierte Abläufe usw.

 

Was ihn auch auslöst – der Stress ist ein Mechanismus des Körpers, der uns schon seit Urzeiten innewohnt und durchaus seine natürliche Berechtigung hat. Laut Wissenschaftlern wie dem spanischen Mediziner und Stressforscher Mario Alonso Puig ist er sogar ein wesentlicher Bestandteil des Lebens, weshalb ein Unterdrücken von Stressreaktionen letztendlich ein Unterdrücken wichtiger Lebensfunktionen und damit ungesund wäre.

 

Stattdessen liegt die Lösung darin, den Stress nicht zu unterdrücken oder Überhand nehmen zu lassen, sondern ihn angemessen zu steuern. Dazu gehört, seine Ursachen und Folgen zu kennen und bewusst damit umzugehen. Diese Fähigkeit wird auch als Stressmanagement bezeichnet.

 

Angesichts der tendenziell steigenden Krankheitsfälle, der zunehmenden Frühverrentungen und stetig wachsenden Prozentzahlen unglücklicher Beschäftigter in Deutschland ist diese Fähigkeit wahres Gold wert. Denn zu lang anhaltender Stress kann dem menschlichen Körper und der Psyche großen Schaden zufügen, was im schlimmsten Fall sogar zu chronischen Berufskrankheiten führen kann. Hier nur einige Beispiele der möglichen Folgen von dauerhaftem Stress am Arbeitsplatz:

 

  • Bluthochdruck
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Gehirns (Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefizite)
  • Burnout
  • Neigung zu Suchtmitteln wie Alkohol, Zigaretten und Drogen sowie Glücksspiel
  • Chronische Schmerzen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Tinnitus
  • Magen-Darmbeschwerden
  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger

 

Selbstverständlich kann man von Seiten des Arbeitgebers viel unternehmen, damit es gar nicht erst soweit kommt. Die Palette reicht dabei von den richtigen Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter über starke Kommunikation und Motivation bis hin zu gezielten Maßnahmen wie Teambuilding-Events.

 

Denn auch der Arbeitnehmer selbst kann sich mit der Fähigkeit des Stressmanagements vor eben genannten gesundheitlichen Folgen schützen. Stressmanagement kann man erlernen und kontinuierlich trainieren, wofür Teambuilding-Events die ideale Gelegenheit sind. In diesem angenehmen Rahmen können Ihre Mitarbeiter spielerisch und dennoch unter realitätsnahen Bedingungen experimentieren und wichtige Erkenntnisse gewinnen. Ideal sind zum Beispiel unsere Live Escape Games, bei denen die Teilnehmer innerhalb einer bestimmten Zeitspanne kooperativ an der Lösung von Aufgaben arbeiten, um das Spiel zu gewinnen.

 

Wie können Teambuilding-Events bei der Verbesserung des Stressmanagements helfen?

Im Laufe der Evolution hat der menschliche Körper Abläufe entwickelt, die er in stressigen Situationen abspult:

 

Beim Beginnen einer herausfordernden Aktivität empfinden wir positiven Stress. In unserem Blut reichert sich eine mächtige Kombination aus Hormonen an, darunter Adrenalin und Noradrenalin, welche unser Interesse und unsere Motivation anregen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Hormon Dopamin, das uns eine bessere Konzentrationsleistung ermöglicht und vor Ablenkung schützt, während es uns zur gleichen Zeit ein Wohlgefühl verleiht. Nicht zu vergessen das Serotonin, ein Hormon, dass stark auf unseren Gemütszustand wirkt. Es verleiht uns Selbstvertrauen und hilft uns, besonnen auf die Herausforderung zu reagieren. Wir können das schaffen!

 

Doch hält die auslösende (positive) Stresssituation zu lange an oder treten unvorhergesehene Widrigkeiten auf, so reagiert der Körper ebenfalls mittels chemischer Prozesse. In unserem Blutkreislauf sind die ausgeschütteten Mengen an Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin fast aufgebraucht. Stattdessen sammelt sich darin immer mehr Cortisol. Wir beginnen, uns erschöpft zu fühlen, verlieren an Konzentration und negative Gefühle wie Angst und Verzweiflung ersetzen das vorherige Hochgefühl des Vertrauens und der Zuversicht. Diese Phase nennt man auch negativen Stress.  

 

Beim Stressmanagement geht es darum, genau diesen negativen Stress richtig zu bewältigen und zu lernen, damit umzugehen. Bei einer dafür geeigneten Teambuilding-Maßnahme werden die Teilnehmer in Situationen versetzt, die negativen Stress auslösen können. Unter Anleitung des Coaches, des Teamführers und mit Hilfe der Teamkollegen können sie so mehr über die eigenen Reaktionen in einer solchen Lage erfahren und sich darin üben, diese zu kontrollieren.

 

Licht am Ende des Tunnels

 

Wenn der menschliche Körper negativen Stress erlebt, leidet er schnell unter gesteigertem Blutdruck, was wiederum in einigen Regionen des Gehirns (genauer: die präfrontalen Lappen) zu einer geringeren Sauerstoffversorgung der Neuronen führt. Die dadurch leicht geschwächte Funktion dieser Hirnregion sorgt dafür, dass die Person sich fühlt, als befinde sie sich in einem Tunnel. Die Fähigkeiten der Entscheidungsfindung und Aufmerksamkeit sind leicht vermindert, tendenziell setzen eher negative Gedanken und Erinnerungen ein. Man reagiert hektisch, verzweifelt, mitunter sogar panisch und unbedacht.

 

In diesem Moment ist es wichtig, genau diese Entwicklung im eigenen Körper zu realisieren und sich bewusst klarzumachen, dass dieser Tunnel kein dauerhafter oder bedrohlicher Zustand ist, sondern nur eine natürliche Reaktion auf zu viel Belastung. Ein offenes Umgehen mit solchen Situationen und das intentionierte Praktizieren von Entspannung sind hierbei gute Hilfsmittel.  

 

Beispielsweise können Teilnehmer, die unter Zeitdruck schnell in Hektik geraten, von den Verhaltensweisen anderer Gruppenmitglieder während des Teambuildings lernen. Sie können zum Beispiel beim Lösen von Rätseln in einem Live Escape Game reflektieren, dass Stress schnell die eigenen kognitiven Fähigkeiten verringern kann, wenn man dies nicht bewusst durch Entspannung und Besonnenheit beeinflusst.

 

Ein Rückbesinnen auf die wahre Natur des Problems (das in der Regel nicht lebensgefährlich ist, so wie unser Körper es manchmal signalisiert) und auf unser Selbstvertrauen, schafft einen völlig neuen Gemütszustand. Durch das bewusste Training dieser Situation und dem Sammeln positiver Erfahrungen mit ihrem Umgang, werden Teilnehmer in zukünftigen stressigen Momenten besser vorbereitet sein. Ganz nach dem Motto: Durchatmen hilft!

 

Gemeinsam gegen den Stress

 

Eine weitere wichtige Lektion im Umgang mit Stress kann sein, dass man ihn gemeinsam bewältigen und dem Stress sogar vorbeugen kann. Das gilt sowohl für die Mitglieder eines Teams, wie auch den Teamleiter.

 

Im Arbeitsalltag schleichen sich allseits leicht Routinen ein, die zwar den allgemeinen Ablauf vereinfachen mögen, aber nicht in jedem Fall dem Wohl des Einzelnen dienen. Besteht zum Beispiel eine starke Diskrepanz zwischen den erbrachten Leistungen eines Mitarbeiters und der Anerkennung von Seiten des Betriebs bzw. des Vorgesetzten, so kann das bei besagtem Beschäftigten negativen Stress auslösen. Auch eine schlechte interne Kommunikation oder die mangelnde Organisation von Arbeitsprozessen können durch Über- oder Unterforderung Einzelner Stressreaktionen hervorrufen.

 

Im Rahmen einer Teambuildingmaßnahme kann man solche Schwachstellen in der Teamarbeit anhand der Verlegung gewohnter Prozesse in ein neutrales Umfeld gekonnt identifizieren. Die Teilnehmer lernen einander näher kennen und schaffen so mehr Vertrauen untereinander. Die Kommunikation und Interaktion in der Gruppe können gezielt verbessert werden, ebenso wie mögliche Mängel in der Zusammenarbeit offen adressiert und zusammen aus dem Weg geräumt werden können. Letztlich ist es auch für alle eine lohnenswerte Erfahrung, gemeinsam spielerisch ein Ziel zu erreichen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen und anzuerkennen. Von diesem Erlebnis werden alle Teilnehmer in Zukunft profitieren.    

 

Probieren Sie es aus

Negativer Stress ist ein Thema, das man niemals auf die leichte Schulter nehmen sollte. Zu groß sind die gesundheitlichen Risiken und zu groß sind die persönlichen und betrieblichen Schäden, die dadurch entstehen können.    

 

Wie Sie den Ausführungen entnehmen können, bieten Teambuilding-Events großes Potential, Ihr Team beim aktiven Erlernen von Stressmanagement zu unterstützen. Sei es das Ausräumen zwischenmenschlicher Konflikte, das Identifizieren von suboptimalen Abläufen im Team oder eine Verbesserung der individuellen Fähigkeiten und der Teamdynamik – es gibt vielerlei Möglichkeiten, wie Sie Ihre Mitarbeiter beim Teambuilding besser auf die stressigen Anforderungen des Arbeitsalltages einstellen können.

Wenn Sie es dann noch schaffen, Ihre Mitarbeiter zu einem gesunden Leben mit ausreichend Schlaf, reichhaltiger Ernährung und genügend Bewegung zu motivieren, dann steht Ihrem gemeinsamen Erfolg auch in stressigen Zeiten nichts im Weg!

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Sie kennen die Lösung.

 

Sie sind sich absolut sicher, wie man das Rätsel knackt.


Aber keiner scheint ihnen zu glauben.

 

Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, als ein Live Escape Game mit Freunden oder Kollegen, um sich darüber bewusst zu werden, wie schwer man andere von etwas überzeugen kann. Entweder man kommt gar nicht erst zu Wort, geht in dem hektischen Gewühl unter oder man wird nicht ernst genommen.

Bei Exit Games stehen solche Situationen häufig im Fokus, denn trotz der gemeinsamen Teamarbeit muss es ab und an einen Wortführer geben, der das weitere Vorgehen bestimmt. Jemand, der die anderen von seiner Idee einer Lösung überzeugt. Doch kurioserweise fällt diese Rolle nicht immer an jene Person, die Recht hat oder die bessere Idee anbringt. Meist sind es dominante Spieler, die hier die Führung übernehmen. Das erscheint im ersten Moment die bequemste Lösung, kann sich aber längerfristig auch nachteilig auswirken. Denn wussten Sie die richtige Antwort, haben Sie durch Ihre Zurückhaltung dem Team nicht geholfen.

Wechselt man von den realitätsnahen Szenarios der Live Escape Games in den tatsächlichen Alltag von Unternehmen und Teamarbeit, so ist dieses Phänomen keine Seltenheit. Leistungsdruck, Angst vor dem Versagen und hohe Erwartungen sind nur ein paar der Aspekte, die diese falsche Zurückhaltung fördern. Häufig stecken wir zurück, stehen für unsere Ideen und Meinung nicht ein. Man wird überzeugt, anstatt zu überzeugen.  

Aber seien Sie unbesorgt: man kann lernen, andere von sich zu überzeugen! Das sei keinesfalls mit Überheblichkeit oder Arroganz zu verwechseln. Nein, es geht darum, in den richtigen Situationen an sich selbst zu glauben und auch andere dazu zu bewegen, dieses Vertrauen zu teilen.

 

Wie Sie andere von etwas überzeugen

 

Verwenden Sie Worte, die Ihnen Macht verleihen

Wenn es darum geht, jemanden in Ihren Bann zu ziehen, sind Worte häufig das Mittel der Wahl. Umso wichtiger ist es, die richtigen Worte zu verwenden!

Im Folgenden zeigen wir Ihnen 5 Wörter, deren Wirkung geradezu magisch ist, wenn es um Überzeugungskraft geht.

 

Du

Laut einer Studie der Universität Yale hat das Wort “Du”, bzw. die direkte Ansprache Ihres Gegenübers, den größten Einfluss in der Kommunikation. Durch dessen Verwendung in persönlichen Gesprächen beweisen Sie Empathie. Sie zeigen Ihrem Gesprächspartner, dass Sie zuhören und ganz bei ihm sind. Das vermittelt der anderen Person wiederum das Gefühl, ähnlich agieren zu müssen und schon haben Sie den gewünschten Effekt: volle Aufmerksamkeit für das, was Sie zu sagen haben. Nutzen Sie die Chance!

 

Weil

Menschen denken häufig auf eine rationale Art und Weise. Sie berufen sich auf Fakten, durchdenken Prozesse und suchen in vielen Umständen nach einer Erklärung nach dem Prinzip “Ursache-Wirkung”. Umso überzeugender ist es also, wenn Sie bei einem Gespräch direkt die jeweiligen Gründe und Folgen erläutern. Benutzen Sie häufig Nebensätze, die mit den Wörtern “weil”, “weshalb” und “dann” beginnen und schon werden Sie merken, wie Ihr Gesprächspartner ihren Ausführungen gegenüber aufgeschlossener ist.

 

Jetzt

Das kleine Wörtchen “jetzt” suggeriert viele Dinge: Druck, Stärke, Verbindlichkeit und Aufforderung. Gerade in jenen Branchen, in denen schnelle Verkäufe zählen, gehört “jetzt” zum Standardwortschatz. Denn wenn etwas “jetzt” möglich ist oder zu tun ist, ist der Weg zu einem positiven Ergebnis hoffentlich nicht weit. Nutzen Sie also dieses Wort und zeigen Sie so Ihrem Gesprächspartner, dass ein Resultat unmittelbar bevorsteht, sofern gehandelt wird. Das löst in dessen Verstand eine Art Zufriedenheit aus, die beim Überzeugen unterstützend wirken kann.   

 

Vorstellungskraft

Dinge werden für uns Menschen greifbarer, wenn wir sie uns vorstellen. Außerdem lässt sich so unser Gehirn so austricksen. Sobald Sie Ihr Gegenüber auffordern, sich etwas bestimmtes einmal bewusst vorzustellen, überspringt dessen Geist die üblichen Stadien der kritischen Analyse und Besorgtheit. Die Person wird direkt zum angenehmen Teil übergehen, in dem Ihr Vorschlag bereits Wirklichkeit erlangt hat und so überzeugender wirkt.

 

Garantie

Sie sind sich mehr als nur 100%ig sicher? Dann garantieren Sie das Ihrem Gegenüber! Halten Sie sich nicht zurück, sondern stehen Sie zu Ihrer Meinung und begründen Sie sie mit der Tatsache, dass Sie sich wirklich sicher sind. Diese Garantie von Sicherheit kann sehr überzeugend wirken, vor allem wenn sie direkt und persönlich ausgesprochen wird.   

 

Sagen Sie nicht zuviel, sondern das Richtige

 

Es ist für den Erfolg eines Gespräches essentiell, dass Sie die Sprache Ihres Umfeldes sprechen! So ist es zum Beispiel ein wahres No-Go, Ihrem Gegenüber ins Wort zu fallen oder in wahre Redeschwälle auszubrechen, um zu überzeugen. In beiden Situationen würde sich die andere Person überfahren fühlen, da Sie Ihre Meinung aufdrängen. Achten Sie stattdessen darauf, wie Ihre Gesprächspartner kommunizieren. Drücken sie sich sehr gezielt und auf den Punkt aus, so tun Sie dies auch. Vermeiden sie Jargon oder zu viele Fachbegriffe, so sollten Sie die Dinge ebenfalls vereinfachen. Findet eine aktive Form des Redens mit vielen Gesten statt, dann kann es hilfreich sein, wenn Sie Ihre Gedanken ähnlich vortragen. Hintergrund ist hierbei, dass ähnliches Verhalten bei anderen Menschen eine positivere und aufgeschlossene Grundhaltung auslöst.

 

Weiterhin ist es in manchen Situationen auch schlichtweg besser, weniger statt mehr zu sagen. Gerade bei komplexen Themen neigen wir dazu, Dinge zu oft oder zu ausführlich zu erklären. Das überfordert Ihre Gesprächspartner aber eher, als dass es zum Verständnis beiträgt. Lassen Sie unnötiges Geplänkel und verunsichernde Wortfüller wie “äh, öh und mh”  weg und legen Sie sich stattdessen schon vor Ihrer Rede die passenden und vor allem treffenden Argumente zurecht. Überzeugen Sie durch prägnanten und ehrlichen Inhalt, formuliert mit den richtigen Worten.     

 

Achten Sie auf Ihre Körpersprache

 

Laut Studien hängt der Erfolg der Kommunikation zu 93% von der Körpersprache ab. Entsprechend aufmerksam sollten Sie bei Ihrer eigenen nonverbalen Kommunikation vorgehen. Achten Sie auf eine offene und zugleich selbstbewusste Körperhaltung. Verschränkte Arme oder ein gebeugter Rücken tragen nicht sonderlich zur Vertrauensgewinnung bei.

 

Laut Studien wirken zudem jene Personen glaubwürdiger und kompetenter, die das gesprochene Wort mit Gesten unterstützen. Hände können Ihrem Gegenüber beispielsweise dabei helfen, das Gesprochene zu visualisieren und so besser zu verstehen.

 

Weitere hilfreiche Elemente der Körpersprache sind ein konstanter, aber nicht aufdringlicher Augenkontakt, eine in Lautstärke und Ton angenehme Sprechweise sowie ein Lächeln im richtigen Augenblick. Der richtige Einsatz all dieser Aspekte wird Ihnen helfen, das Vertrauen Ihres Gegenübers zu gewinnen und die andere Person so empfänglicher für Ihre Ideen zu stimmen.      

 

Geben Sie so viele Details und Beweise wie möglich

 

Um andere besser zu erreichen, sollten Sie vielleicht zunächst bei sich selbst beginnen. Was bedarf es, um Sie von etwas zu überzeugen? Sind es mehr Details, handfeste Beweise? Dann liefern Sie diese auch Ihren Gesprächspartnern!

 

Verwenden Sie stets einleuchtende Argumente, um Ihre Ideen und Vorschläge zu stützen. Erklären Sie Ihrem Gegenüber, was genau Sie meinen und welche Konsequenzen es nach sich ziehen wird. Bleiben Sie menschlich und gestehen Sie ein, dass etwas “schwer zu glauben ist” oder Sie wissen, dass “diese Entscheidung nicht leicht” ist. Umso eher wird sich die Skepsis der anderen Person erweichen lassen, sodass Sie sie mit Hilfe von Tatsachen überzeugen können.

 

Sie müssen selbst daran glauben

 

Wenn Sie nicht selbst an sich glauben, wird es sonst niemand für Sie tun. Sind Sie sich selbst unsicher, so fehlt Ihrem Auftreten gegenüber anderen die entscheidende Motivation, Beharrlichkeit und Kommunikation. Erst wenn Sie selbst von Ihrer Meinung überzeugt sind, vermitteln Sie diese positive Energie auch an andere.

 

Ein Beispiel hierfür sind Jungunternehmer. Je stärker sie an die Idee Ihrer Firma glauben und diese auch aktiv verfolgen, umso eher strahlen sie diese Zuversichtlichkeit an andere aus. Einmal überzeugt verhelfen Sie dem Entrepreneur schließlich zu dem Erfolg, der ohne diese positive Einstellung vielleicht gar nicht möglich gewesen wäre.

 

Sie sehen, umso überzeugter Sie von Ihren eigenen Ideen sind, umso überzeugender wirken Sie auf andere.   

 

Wagen Sie den Versuch

 

Letztendlich können Sie mit all diesen Tricks wahrscheinlich nicht jede Person von sich überzeugen. Aber die richtige Anwendung wird Ihre Chancen massiv erhöhen.

 

Sollten Sie sich bisher mit Ihrer Meinung zurückgehalten haben, auch wenn Sie von deren Richtigkeit überzeugt waren, dann wagen Sie zur Abwechslung den Schritt nach vorn! Überzeugen Sie andere von sich und lernen dabei anhand von kleinen Erfolgen, dass es für alle Beteiligten von Vorteil sein kann, wenn auch Sie aktiver Part eines Diskurses sind.

 

Sie sind nicht sicher, ob Sie das im Büroalltag schaffen? Kein Problem! Dafür haben wir die Lösung: die realitätsnahen, teamgebundenen Live Escape Games von Exit Mania. In diesem kontrollierten Umfeld einer künstlichen Ausnahmesituation, der Sie sich mit Ihren Kollegen stellen müssen, werden Sie gezwungen sein, sich einzubringen und zu überzeugen. So können Sie theoretisch Erlerntes praktisch umsetzen und gemeinsam mit Ihrem Team einen spaßigen Tag ganz ohne Zwänge verbringen.

 

Das Beste daran: Sie können direkt mit dem Training beginnen, indem Sie Ihre Kollegen noch heute davon überzeugen, wie vorteilhaft ein Live Escape Game für alle wäre.  

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei und freuen uns schon, Sie bald zu sehen!

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Ob in Magazinen, Nachrichtenbeiträgen oder auf den stummgeschalteten Bildschirmen in Wartehallen – der Begriff “Millennials” findet häufig seinen Weg in die aktuelle Berichterstattung.

Dabei ist meist von einer vielversprechenden wie faszinierenden Generation die Rede. Eine Generation, die für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft von enormer Bedeutung ist und zugleich interessante Rückschlüsse für uns alle bietet.

Die Thematisierung der Millennials wird für Unternehmen umso brisanter, weil viele von ihnen bereits den Einstieg in den Arbeitsmarkt gefunden haben oder aber kurz davor stehen. Ihr Einfluss wird so stark eingeschätzt, dass manch einer ihnen sogar zutraut, die Arbeitswelt in ihren Grundfesten zu erschüttern und zu revolutionieren.

Doch wer oder was sind eigentlich diese Millennials? Sind sie wirklich so besonders? Und was hat das Ganze überhaupt mit Ihnen zu tun?

 

Millennials – die verwöhnte Generation, die die Welt verändern will

 

All jene, die in den Jahren 1980 bis 2000 geboren wurden, erhalten viele Namen: Generation Me, Generation Y, Generation Peter Pan oder einfach Millennials. Sie sind die Kinder der Baby Boomer und der Generation X, damit praktisch die erste Generation, die vollständig im hart erkämpften Wohlstand und Frieden der Neuzeit rund um das Millennium herangewachsen ist. Dafür werden sie geliebt wie kritisiert. Nicht selten werden die Millennials als verwöhnte, nimmersatte Tagträumer mit Uni-Abschluss dargestellt.  

 

Es sei an dieser Stelle vorweg gesagt, dass es selbstverständlich wissenschaftlich wie politisch inkorrekt ist, sprichwörtlich alle über einen Kamm zu scheren. Schließlich kann man die Mannigfaltigkeit der Eigenschaften einer ganzen Generation nicht auf einzelne Aspekte herunterbrechen. Oder etwa doch?

Fakt ist, dass sich gewisse übereinstimmende Charakteristika innerhalb einer Generation nicht von der Hand weisen lassen. Die vorherrschenden soziokulturellen und politischen Umstände haben ihren Einfluss auf die menschliche Entwicklung. Das wiederum begünstigt gewisse Gemeinsamkeiten, so wie die folgenden Beispiele, die den ca. 1.700 Millionen Millennials weltweit zugesprochen werden:

 

  • Wirtschaftlicher Wohlstand – Sie alle wurden in einer Zeit geboren, in der keine größeren Krisen oder Kriege wie in den vorhergehenden Dekaden die Welt erschütternden. Sie wuchsen in Jahren heran, die für die meisten von ihnen durch Wohlstand, Sicherheit und Fortschritt geprägt waren. Gleichzeitig gingen die Geburtenzahlen zurück, wovon die Generation Y zusätzlich profitierte, denn pro Kopf blieb in Familien mit einem oder zwei Kindern mehr für den Einzelnen übrig, als in Großfamilien. Das brachte ihnen einige Vorteile, von der gesteigerten Kaufkraft bis hin zu mehr Freiheiten.

 

  • Hoher Bildungsstand – Tatsächlich sind die Millennials eine der am besten vorbereiteten Generationen der Menschheitsgeschichte. Die Zahlen variieren von Land zu Land, aber zumeist kann jeder Dritte und zuweilen sogar jeder Zweite einen höheren Universitätsabschluss vorweisen. Laut der Studie “No Collar Workers” des TV-Senders MTV ist es 89% von ihnen wichtig, konstant Neues bei der Arbeit zu lernen und sich stets weiterzuentwickeln. Zusätzlich steht ihnen mit dem Internet und anderen modernen Technologien eine schier unbegrenzte Menge an Wissen und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, von denen sie umfassend profitieren.

 

  • Digitale Kommunikation – Zu behaupten, dass Millennials Experten der Technik sind, ist etwas ungenau formuliert. Viele von ihnen wüssten wahrscheinlich nicht, wie man eine Zündkerze wechselt oder ein Schloss repariert. Aber dafür können sie binnen Minuten ein Betriebssystem eines Computers wiederherstellen oder eine Videokonferenz einrichten. Die Generation Y ist quasi parallel zur digitalen Kommunikation groß geworden, vom anfänglichen Boom des Internets und der Mobiltelefone bis hin zu den heutigen Smartphones, den Sozialen Medien und der ständigen Erreichbarkeit. Das erlaubt ihnen einen starken, fast schon natürlichen Umgang mit den modernen Kommunikationsmedien.   

 

  • Starke Ideale – Den Millennials wird eine sehr eigene Einstellung zu den Prioritäten im Leben nachgesagt. Während vorhergehende Generationen es als selbstverständlich empfanden, sich eine langfristige Arbeit zu suchen und eine Familie zu gründen, so sucht die Generation Y zunächst nach ihrer Bestimmung, ihrem Platz im Leben. Zusätzlich steht ihnen mit der zunehmenden Internationalisierung überspitzt gesagt überall auf der Welt eine Tür offen. Millennials sind sich ihrer Möglichkeiten bewusst, weshalb sie auch laut der MTV-Studie “No Collar Workers” bevorzugen, arbeitslos zu sein, anstatt einen Job zu behalten, den sie nicht mögen. Sie wollen das Leben genießen, sich stets weiterentwickeln und verschieben daher häufig größere Entscheidungen, bis sie sicher sind, die für sich richtige Wahl zu treffen.
  • Selbstbewusst und selbstständig –  Das Paradigma des stärkeren Bewusstseins für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fördert bei den Millennials oftmals ein größeres Misstrauen gegenüber Obrigkeiten, als es bei vorhergehenden Generationen der Fall war. Als Resultat vernimmt man von ihnen sehr häufig ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Wunsches nach Veränderung. Oftmals wird genau dieser Aspekt von Außenstehenden fehlinterpretiert, die die Millennials dadurch als zu sehr verwöhnt und gierig wahrnehmen. Doch das Kuriose ist, dass junge Menschen der Generation Y diese Probleme auch tatsächlich selbst in die Hand nehmen. Viele von ihnen wagen sehr früh den Schritt in die Selbstständigkeit oder mischen sich unter die vielversprechenden Startups, die ihre “neumodischen” Bedürfnisse am Arbeitsplatz verstehen und leben. Andere wiederum engagieren sich politisch oder sozial, um ihre Vorstellungen einer besseren Welt zu realisieren. Sie schaffen die Veränderung, die sie wollen.    

 

Warum Ihr Unternehmen dringend Millennials einstellen sollte

Nach dieser kurzen Umschreibung einiger der wichtigsten Charakteristika der Millennials ist es wohl angebracht zu behaupten, dass die jungen Menschen dieser Generation für Arbeitgeber augenscheinlich nicht die leichteste Herausforderung sind. Ihr mitunter hervorragender Bildungsstand und ihre interkulturellen und kommunikativen Fähigkeiten bieten großes Potential. Hingegen ist die systematische Unangepasstheit und Unzufriedenheit mit dem Status Quo verständlicherweise vielen Chefetagen ein Dorn im Auge.

Das hält sie in ihrer Personalpolitik dennoch nicht davon ab, um die Generation Y zu werben und eigens für sie neue Arbeitskonditionen zu schaffen. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Laut einer im The Wall Street Journal veröffentlichten Studie des Bureau of Labor Statistics werden allein in den Vereinigten Staaten von Amerika die Millennials im Jahr 2020 bereits 40% der Arbeitskraft stellen, bis zum Jahr 2025 wird der Anteil bis auf 75% steigen. Ähnlich verhält es sich in Ländern Europas und so auch in Deutschland. Nüchtern und demographisch betrachtet werden die Millennials in den kommenden Jahren die Mehrheit des Arbeitsmarktes stellen. Eine Tatsache, die ein Umdenken hinsichtlich der Bedürfnisse und Fähigkeiten dieser neuen Generation von Arbeitnehmern erfordert.

Allerdings ist das nicht der einzige Grund, warum Ihr Unternehmen dringend Millennials einstellen sollte. Laut einer Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte lohnt sich das Risiko, denn die Vertreter dieser Generation neigen dazu, viel früher Verantwortung zu übernehmen, als ältere Arbeitnehmer. Sie fürchten sich nicht vor Herausforderungen, streben stets nach einer besseren Version ihrer selbst und weisen in der Regel eine hohe Intelligenz darin auf, Nachfragen des Arbeitsmarktes zu befriedigen. Hinzu kommt ihr sehr human ausgeprägtes Verständnis von Sozialverhalten. Glaubt man den Befragten der “No Collar Workers” Studie von MTV, so

 

  • Möchten 88% der Millennials ihre Mitarbeiter als Freunde betrachten;
  • Sind ⅔ der Millennials überzeugt, dass sie ihre Mitarbeiter mit ihren technischen Fähigkeiten unterstützen können und sollten;
  • Wünschen sich 9 von 10 Millennials einen lockeren und sozialen Umgang unter Kollegen;
  • Streben 93% der Millennials nach einem Arbeitsplatz, an dem sie sie selbst sein können;
  • Bevorzugt ⅓ der Millennials die Anerkennung durch den Vorgesetzten oder eine Beförderung statt eines höheren Gehalts. 

Wir sprechen hier also von einer Generation, die es liebt, im Team zu arbeiten. Die lieber in bequemen Jeans als im Anzug zur Arbeit fährt. Die ihr kreatives und kognitives Potential bestmöglich einsetzen möchte. Die schlichtweg wahrgenommen und anerkannt werden möchte.  

Zusammengefasst: Einer Generation, die ihre Karriere nicht am Gehalt, sondern an der Arbeitsatmosphäre festmacht. Das macht sie so so anders als alles zuvor dagewesene. Das macht sie so besonders.

Kein Wunder also, dass Unternehmen zunehmend nach Möglichkeiten suchen, Millennials mit für sie attraktiven Arbeitsangeboten zu überzeugen. Dabei sind Live Escape Games für die Prozesse vom Recruiting, Onboarding und Teambuilding mit Millennials eine sehr effektive, aber oftmals noch völlig unbeachtete Methode.

 

Wie Live Escape Games die Zusammenarbeit mit Millennials fördern können

 

Sogenannte Escape Games kommen ursprünglich aus dem Bereich der Computerspiele und verlangen vom Spieler, innerhalb einer begrenzten Zeit einen verschlossenen Raum durch das Lösen von Rätseln zu verlassen. Über die letzten Jahre entwickelte sich daraus die Idee der Exit Rooms bzw. Live Escape Games. Ein Spielprinzip, dass mehreren Spielern als Gruppe ein spaßiges Erlebnis bietet und gleichzeitig durch anspruchsvolle Herausforderungen fordert. Man muss dabei in der realen Welt den Ausweg aus einer Ausnahmesituation finden, was nur mittels gemeinsamen Kombinationsvermögen und kreativem Denken gelingt.

Das Team von Exit Mania erkannte das Potential der Live Escape Games für Unternehmen früh und entwickelte daraufhin speziell aufs Teambuilding ausgerichtete Spielkonzepte. Denn wann sonst haben Vorgesetzte die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiter in einem kontrollierten Umfeld Zeit- und Leistungsdruck auszusetzen, der noch dazu Spaß bereitet?

Durch das Rennen gegen die Uhr und den Wettkampf gegen andere Gruppen sind die Spieler gezwungen, effektiv zusammenzuarbeiten. Häufig geschieht dies in Rollen, die von üblichen Arbeitsverhältnissen und Inhalten komplett abweichen. Das bietet eine ideale Grundlage, um die Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter außerhalb des gewohnten Arbeitsumfeldes zu beobachten und zudem das Gemeinschaftsgefühl als Gruppe zu stärken. Kommunikation und Kreativität sind gefragt, was beide Fähigkeiten nachhaltig fördert. Nachbereitende Workshops helfen zusätzlich bei Analyse und Festigung des Erlebten.

Durch den hohen Mehrwert für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber ist der Einsatz von Live Escape Games in der Zusammenarbeit mit Millennials in vielerlei Szenarien denkbar. Hier einige Beispiele:   

 

-> Millennials sind häufig sehr vielversprechende Jobkandidaten, sind aber durch ihre Denk- und Lebensweise nicht immer leicht in bereits bestehende Gefüge zu integrieren.

 

Um ideale Arbeitsbedingungen für Menschen schaffen zu können, sollte man sie zunächst kennenlernen. Eine gemeinsame Live Escape Game Erfahrung kann dabei Wunder bewirken. Eingesetzt beim Assessment Center oder als Onboarding-Maßnahme helfen sie Ihnen dabei, sich mit den sozialen, kreativen und kognitiven Fähigkeiten eines potentiellen Mitarbeiters vertraut zu machen. Gleichzeitig können Sie dabei wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, wie der Kandidat im Team funktioniert und welche Arbeitsbedingungen seine Stärken am besten zur Geltung bringen können.

 

-> Millennials sind Teamplayer und legen großen Wert auf das soziale Umfeld am Arbeitsplatz. Woher weiß man, ob es “passt”? Und was ist, wenn es innerhalb eines Teams oder einer Abteilung einmal zwischen den Kollegen nicht passt?

 

An dieser Stelle ist Teambuilding gefragt! Das oberste Gebot eines funktionierenden Teams und eines guten Arbeitsverhältnisses ist Kommunikation. Häufig gehen gewisse soziale Aspekte im Trott und Stress des Alltags unter oder werden gar nicht richtig angewandt. Ein Live Escape Game kann hier Abhilfe schaffen. Ob als gezielte Teambuilding-Maßnahme oder als wohlverdiente Auflockerung eingesetzt, den Mitarbeitern wird es in jedem Fall gut tun und die bessere Zusammenarbeit wird nachhaltig gefördert.

 

-> Millennials streben nach Herausforderungen, Weiterentwicklung und Anerkennung, was ihre Bindung an ein Unternehmen stärkt. Im Arbeitsalltag gehen diese Werte aber schnell unter.

 

Für das professionelle Miteinander kann es eine unglaubliche Bereicherung sein, wenn man bei der Zusammenarbeit einmal alle Hierarchien, Rollen und Verpflichtungen hinter sich lassen kann. Genau dieses Szenario bietet Ihnen ein Live Escape Game! Ein Arbeitgeber kann die Stärken seiner Mitarbeiter wieder- oder sogar neu entdecken. Gegenseitige Motivation und Lob sind zugleich Balsam auf der Seele. Direktes Feedback hilft den Spielern, sich weiterzuentwickeln. Nicht zu vergessen, dass die unterhaltsame Erfahrung die Bindung der Arbeitnehmer ans Unternehmen erhöht und auch die Kollegen einander näher bringt. Und das in nur einem Tag!

Sind Sie neugierig geworden? Kontaktieren Sie uns gern für weitere Informationen rund um unsere Live Escape Games und wir helfen Ihnen bei Ihrem Start in eine erfolgreiche Zukunft mit den Millennials!  

„Wir wissen, was wir wollen: Anders leben. Anders arbeiten. Anders sein.“

(Wirtschaftsredakteurin und Sachbuchautorin Kerstin Bund in „Glück schlägt Geld“)

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Es ist kein Geheimnis, dass die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt zunehmend komplexer werden. In den Organisationsstrukturen von Unternehmen kommt es deshalb immer häufiger zum Einsatz von Teams. Speziell geschaffene Einheiten von Experten, die gemeinsam Großes bewegen sollten.   

Doch was macht eigentlich ein Team zu einem guten Team? Woran lässt sich erkennen, ob das Zusammenspiel aller Mitglieder einer Arbeitsgruppe zu Erfolg führt?

Wir zeigen es Ihnen anhand von 8 Merkmalen erfolgreicher Teamarbeit:

 

Kommunikation

Einer der wichtigsten Aspekte funktionierender Teamarbeit ist eine offene Kommunikation. Dies geht damit einher, dass einzelne Mitglieder der Arbeitsgruppe unter Umständen ihre Komfortzone verlassen müssen. Introvertierte Einzelkämpfer unterstützen die gemeinsame Interaktion ebenso wenig wie vorlaute Aufmerksamkeitshascher. Die richtige Balance zwischen persönlichen Eigenschaften der einzelnen Mitarbeiter ist daher entscheidend, um eine angenehme Kommunikation für alle im Team zu ermöglichen.

Aber muss denn wirklich jeder an jedem Entscheidungsprozess beteiligt sein und jeder über alles Bescheid wissen?

Je nach Beschaffenheit des Teams und seiner Aufgaben, nicht zwingend. Jedoch ist es für die Moral und den Zusammenhalt im Team essentiell, Transparenz und die nötige Beteiligung jedes Einzelnen am Gesamtprozess sicherzustellen. Fühlen sich vielleicht einige Teammitglieder von Entscheidungen, die die Teamarbeit betreffen, ausgeschlossen, so kann das für Unmut sorgen. Ebenso ist es für eine reibungslose Zusammenarbeit wichtig, dass jeder Mitarbeiter im Team über das große Ziel, die einzelnen Aufgaben seiner Kollegen und der aktuellen Situation informiert ist, um so bestmöglich sein eigene Arbeit erledigen zu können.

Bei erfolgreicher Teamarbeit hat die Gruppe Abläufe etabliert, nach denen die Mitglieder regelmäßig persönlich und offen miteinander kommunizieren. Das kann beispielsweise in Form von wöchentlichen Meetings sein oder, im Falle von lokal verteilt arbeitenden Teams, mit Hilfe von digitalen Tools. Bei diesen Zusammenkünften können und sollen alle Teammitglieder ohne Zweifel oder Ängste ihre Gedanken und Meinungen frei äußern. Ebenfalls auf der Agenda dieser Meetings stehen Informationen über wichtige interne Prozesse und Entscheidungen. Ein weiteres Merkmal erfolgreicher Kommunikation im Team ist, dass Unstimmigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten zwischen den davon betroffenen Personen im konstruktiven Gespräch gelöst werden und nicht mit verletzenden Worten hinter dem Rücken.

Nur mit dem Wissen und dem Wohlgefühl, dass Mitarbeiter dank offener Kommunikation im Team erhalten, können sie alle gemeinsam dazu beitragen, maximale Erfolge zu erzielen.


Respekt

Respekt ist, ähnlich wie die offene Kommunikation, eine unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiche Teamarbeit. Dazu zählt sowohl für die Beziehung der Teammitglieder zu ihrem Vorgesetzten bzw. Teamleiter, als auch für den Umgang der einzelnen Mitarbeiter untereinander.

Betrachtet man die hohe Zahl an Stunden, die ein Team in der Woche mit gemeinsamer Arbeit verbringt, so ist es nur logisch, dass diese Zeit von einer respektvollen Atmosphäre geprägt sein sollte. Das beginnt bei den Basics des Zusammenarbeitens wie Pünktlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Gewissenhaftigkeit und Ordnung. Was auf den ersten Blick logisch erscheint, erfordert in der Praxis öfters die Anpassung Einzelner an ein Gruppenverständnis dieser Werte. Ist zum Beispiel ein Mitarbeiter im kreativen Chaos am produktivsten, so muss er dennoch diese Unordnung auf einem Maß betreiben, das die Arbeit der restlichen Gruppe nicht stört.     

Damit ein Team ein sicherer und angenehmer Arbeitsplatz sein kann, ist es ebenso grundlegend, dass sich Teammitglieder untereinander respektieren. Das beginnt mit der offenen Kommunikation untereinander und beinhaltet ebenso die Toleranz gegenüber allen Aspekten, die die Kollegen ausmachen. Bei erfolgreicher Teamarbeit tolerieren und respektieren Mitarbeiter die Ideen, Meinungen, kulturellen Hintergründe, Religionen, Traditionen und Arbeitsweisen ihrer Kollegen – selbst wenn sie nicht immer mit diesen übereinstimmen.

Erstklassige Teams haben für sich die Fähigkeit entwickelt, respektvoll gegenüber anderen und sich selbst aufzutreten. Sie können reibungslos und effektiv miteinander arbeiten, ohne sich dabei verstellen zu müssen. Der Zusammenhalt in solchen Gruppen ist wesentlich stärker und treibt den Einzelnen so zu größeren Leistungen für das Wohl des Teams an.

 

Ein gemeinsames Ziel

Ein Team wird zum Team durch eine gemeinsame Vision. Denn es ist nicht die Eigenbrötlerei, die verschiedene Menschen dazu bringt, zusammenzuarbeiten. Es ist ein gemeinsames Verständnis des angestrebten Ziels.

Wenn mehrere Personen gleichzeitig dasselbe erreichen wollen, so sind sie als Einheit nachweislich stärker und effektiver, als eine einzelne Person. In einem erfolgreichen Team steht deshalb das gemeinsame Ziel über den individuellen Interessen der Teammitglieder. Denn das Festhalten an der gleichen Vision schweißt zusammen und fördert die Kameradschaft. Alle verstehen, wofür sie arbeiten und ihr Bestes geben.

Das gemeinsame Ziel ist zudem der Ausgangspunkt für eine produktive Organisation des Teams. Erst wenn ersichtlich ist, was zusammen erreicht werden soll, kann man festlegen, wie dies geschehen soll. Teammitglieder können ihre Rolle innerhalb des Gefüges besser nachvollziehen und ihre Stärken und Fähigkeiten bestmöglich einsetzen.

Zudem hilft ein kollektives Verständnis der Zielstellung bei der internen Entscheidungsfindung. Ein erfolgreiches Team löst Meinungsverschiedenheiten und Probleme nach der Fragestellung, welche Entscheidung die Beste für das gemeinsame Ziel ist.

 

Geteilte Verantwortung

Sätze wie “Das ist nicht mein Thema” oder “Schuld hat allein XY” kommen im Vokabular eines erfolgreichen Teams nicht vor.

In einem funktionierenden Team sind sich alle Mitarbeiter ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kollegen und der gemeinsamen Mission bewusst. Jeder trägt zur Lösungsfindung bestmöglich bei und geht dafür wenn nötig auch über gesteckte Grenzen hinaus. Studien haben zum Beispiel ergeben, dass in produktiven Arbeitsgruppen die Aufgaben ausgefallener Kollegen viel häufiger zusätzlich übernommen werden, als in Betrieben, in denen Arbeiter Einzelkämpfer sind. Das Verantwortungsgefühl gegenüber den Teamkameraden und dem gemeinsamen Ziel ist in erfolgreichen Teams schlichtweg stärker ausgeprägt, was letztendlich den Erfolg ausmacht. Der Einzelne leistet für das Wohl aller mehr, auf persönlicher wie professioneller Ebene.

Im Arbeitsalltag lassen sich die Effekte der geteilten Verantwortung in einem erfolgreichen Team an vielerlei Aspekten messen: höhere Aufmerksamkeit in Besprechungen, stärkeres Engagement bei gestellten Aufgaben, gesteigerte Effizienz in der Zusammenarbeit und ein bewusster, sozialer Umgang miteinander.    

 

Sinnvolle Rollenverteilung

Umso vielfältiger ein Team gestaltet ist, umso aussichtsreicher ist die Zusammenarbeit.

Effektive Teams fördern und erstreben deshalb unter ihren Mitgliedern eine Vielfalt an Altersklassen, Kulturen, Talenten und Persönlichkeiten. Diese breite Palette an Eigenschaften kann die Kreativität und Innovativität aller Mitarbeiter fördern, indem die eigentlichen Unterschiede in positive Impulse umgewandelt werden. Mitglieder eines sehr heterogenen Teams sind in der Regel offener, toleranter und denken über den Tellerrand hinaus. Sofern sie richtig geführt werden, neigen Teams mit einem breiten Spektrum an Persönlichkeiten zudem seltener zu Konflikten als Arbeitsgruppen, die sehr homogen strukturiert sind. Viele Köpfe mit unterschiedlichen Denkweisen sind vielen Köpfen mit ähnlichen Schrittweisen in der Problemlösung einen Schritt voraus.

Zudem ist es für den Erfolg eines Teams erforderlich, innerhalb des Teamgefüges eine klare Rollenverteilung zu etablieren. Zwar haben alle ein gemeinsames Ziel, jedoch trägt jeder auf seine Art dazu bei. Die Stärken und Fähigkeiten jedes Teammitgliedes sollten sich in seiner Funktion widerspiegeln und nicht mit dem Aufgabenbereich eines anderen Mitarbeiters kollidieren.

Bei einem erfolgreichen Team trägen die Anstrengungen des Einzelnen zu einem Funktionieren der Gesamtheit bei – ähnlich der kleinen Zahnräder in einem Uhrwerk. Jedes Teammitglied ist sich seiner Rolle bewusst und agiert als Teil eines Ganzen.

 

Köpfchen      

Der Unterschied zwischen erfolgreicher Teamarbeit und weniger effektiven Arbeitsgruppen liegt häufig darin, wie die Mitglieder des Teams ihre Ressourcen einzusetzen vermögen.

Wie zuvor erwähnt ist Vielfalt ein entscheidender Faktor zur Stärkung der Gruppe. Diverse Sichtweisen und Kenntnisstände zu ein und demselben Problem sorgen für neue Denkanstöße, oftmals über bestehende Gegebenheiten hinaus. Daraus resultieren häufig Innovationen oder Lösungen für Probleme, die unter anderen Umständen nicht möglich gewesen wären.

Erfolgreiche Teamarbeit bedeutet auch, effizient mit Ideen umzugehen. Jeder Input vonseiten eines Teammitglieds, sei er auch noch so nichtig, wird ernst genommen und diskutiert. Es werden regelmäßig Brainstorming-Treffen abgehalten, bei denen man versucht, so viele Informationen wie möglich zu einem relevanten Thema zusammenzutragen. Auf Fragen werden Antworten kreiert, während unbrauchbare Ideen knallhart aussortiert werden. Nur dieser interne Prozess des gemeinsamen Denkens und der Lösungsfindung ermöglicht es einem Team, mit seinen Leistungen den Schritt von “gewöhnlich” zu “außergewöhnlich” zu vollziehen.

 

Menschlichkeit

Wir sind alle nur Menschen. Dieser Fakt gerät im schnellen Rhythmus der heutigen Gesellschaft mit ständig zu erfüllenden Pflichten oftmals ins Hintertreffen.

In einem funktionierendem Team wurde dieses Denken längst überwunden und auf die nächste Ebene gehoben. Der Arbeitsplatz ist nicht länger ein zwangsläufiges Muss, sondern ein Ort, an dem jedes Teammitglied sich wohlfühlt und gern arbeitet. Dies wird nur über ansprechende Arbeitsbedingungen erreicht, die letztendlich über das Wohl eines jeden Mitarbeiters entscheiden. Denn so gern man auch an das gemeinsame Ziel glaubt und die Kollegen mag – wenn die Konditionen nicht stimmen, führt das langfristig immer zum Bruch mit dem Team bzw. Unternehmen.

Bei allem Leistungs- und Erfolgsdruck ist vor daher von Seiten der Führungsebene vor allem darauf zu achten, dass man mit Menschen arbeitet. Krankheitsfälle, Babypausen, persönliche Probleme und viele andere Vorkommnisse dieser Art sollten nicht als vermeintliche “Störfaktoren”, sondern als gemeinsam zu lösende Herausforderungen betrachtet werden. Eine humane Führungsweise führt zu mehr Loyalität bei den Teammitgliedern, da diese sich gern durch entsprechende Leistungen für die erhaltene Aufmerksamkeit bedanken.

Ähnlich verhält es sich auch mit angebrachten Gehaltserhöhungen, Betriebsfeiern, Urlaubswünschen usw. – umso besser die Führungsebene die Teammitglieder behandelt und damit als wertvoll erachtet, umso stärker ist die Verbindung zum Arbeitgeber. Bei guter Teamarbeit ist diese Work-Life-Balance eine Selbstverständlichkeit, die den Unterschied zum Erfolg ausmachen kann.    

 

Teambuilding

So sehr man das beim Anblick mancher Teams auch glauben mag, es ist noch kein perfektes Team vom Himmel gefallen. Die harmonische Synergie vorher einander unbekannter Personen ist in der Regel kein gegebener Umstand, sondern das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten. Aspekte wie die hier zuvor benannte offene Kommunikation, der Respekt, die interne Arbeitsstruktur und das Streben nach einem gemeinsamen Ziel müssen erlernt und regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden.

Effektives Arbeiten im Team entsteht durch viele, kollektiv gewonnene Erfahrungen und damit verbundenes kontinuierliches Lernen. Teammitglieder entwickeln sich auf persönlicher und professioneller weiter und helfen damit der gesamten Gruppe, sich ebenso zu verbessern. Maßnahmen zum Teambuilding können auf diesem Wege der entscheidende Schlüssel zum Erfolg sein. Nicht selten kommt es im modernen Zeitalter vor, dass Teams ortsunabhängig voneinander arbeiten und sich, abgesehen von digitalen Kommunikationsmedien, selten sehen. Bei anderen Teams kommt die persönliche Interaktion im Arbeitsalltag vielleicht zu kurz oder es fehlt am passenden Umfeld, um sich näher kennenzulernen.

Bei gezielt angewendeten Teambuildingmaßnahmen oder Teambuilding-Events können spezifische Aspekte der Teamarbeit, wie zum Beispiel die Kommunikation oder das Verfolgen eines gemeinsamen Ziels, thematisiert und dadurch verbessert werden. Spannende und herausfordernde Aufgaben reißen die Teammitglieder förmlich aus ihrem Arbeitsalltag und geben ihnen so die Möglichkeit, eine andere Art von Beziehung zu ihren Kollegen aufzubauen. Nicht zu vergessen natürlich, dass der Spaß bei einer solchen Veranstaltung ein großer Motivations- und Vertrauenskatalysator ist.

Bei einer erfolgreichen Teamarbeit findet ein bewusstes Fokussieren auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Teams in Form von Teambuilding regelmäßig statt. Denn nur wenn alle kontinuierlich und gemeinsam über sich hinauswachsen und so immer stärker zusammenrücken, kann das Team ohne mit der Wimper zu zucken jeder Herausforderung ins Auge blicken.       

 

Ist Ihr Team erfolgreich?

Die oben aufgeführten Merkmale erfolgreicher Teamarbeit sind nur einige von vielen Indizien, nach denen Sie Ihr Team bewerten können. Haben Sie im Gedanken an Ihr Team einige Parallelen oder gar Defizite erkennen können?

Ob Sie nun bereits Teil eines Dream-Teams sind, dass nach mehr strebt oder ob Sie gern am stärkeren Zusammenhalt mit Ihren Kollegen arbeiten möchten – wagen Sie den Schritt! Die investierte Zeit, Kraft und Mühe in eine harmonische und erfolgreiche Teamarbeit zahlt sich am Ende doppelt in Leistung aus.

Und sollten Sie auf diesem Weg Hilfe in Form von Teambuilding-Events in Anspruch nehmen wollen, so helfen wir Ihnen gern weiter!

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Nur noch 5 Minuten, um die richtige Zahlenkombination zu finden. Doch die Hinweise ergeben nicht die richtige Zahlenfolge. Sie rütteln an dem Schloss, überprüfen nochmals die Eingabe. Da muss ein Fehler passiert sein!

Nur noch 4:30 Minuten. Ihr Kopf arbeitet auf Hochtouren. Schweißperlen bilden sich auf Ihrer Stirn. Alle reden wild durcheinander, hören kaum noch zu. Es bleiben 4 Minuten und noch immer ist der rettende Code nicht in Sicht. Ihre Mitspieler werden hektisch, Sie auch. Scheitern Sie jetzt, war all die Mühe umsonst.

Und da ist sie, die rettende Idee! Bei einer Anzeige von 3:30 Minuten drehen Sie die neue Kombination, das Schloss knackt. Mit schnellen Bewegungen öffnen Sie die Kiste…in der eine weitere verschlossene Box wartet. Sie haben noch 3 Minuten – die Panik beginnt…

Hätten Sie gedacht, dass eine simple Kiste gleich mehrere Personen auf einmal so unter Druck setzen kann? Unsere Exit Box schafft das mit Leichtigkeit!

 

Was ist die Exit Box?

Die Exit Box ist eine eigens von Exit Mania entwickelte Art von Live Escape Games.

Live Escape Games stammen ursprünglich aus dem Bereich der Computerspiele, wo man sie auch unter den Begriffen “Exit Room” oder “Exit Game” kennt. Unter dieses Genre fallen Spiele, bei denen man innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne Aufgaben und Rätsel lösen muss, um aus einem verschlossenen Raum zu entfliehen.

Diese Games erfreuten sich solch großer Beliebtheit, dass mit den Jahren die Idee entstand, das Spielprinzip in die reale Welt zu übernehmen.

2011 gab es in Budapest die ersten Möglichkeiten in Europa, sich unter Zeitdruck aus einem versiegelten Raum zu befreien. Ab den Jahren 2013/2014 gab es die ersten Angebote von Live Escape Games in Deutschland. Selbstverständlich gehörte Exit Mania zu jenen Vorreitern, die das ermöglichten.

Im Laufe der vergangenen Jahre verfeinerten wir unser Angebot an Spiele-Paketen und schufen dafür zwei KategorienExit City Events und Exit Box Events. Wie der Name schon verrät, geht es bei Exit Box Events darum, dass ein Team bzw. mehrere Teams im Wettstreit gegeneinander verschiedene Hindernisse überwinden müssen, um eine Box zu öffnen und so symbolisch den Ausweg aus dem Spiel zu finden.

 

Das Spielprinzip der Exit Box

Vor dem Tag der Veranstaltung müssen Sie bei der Buchung Ihres Exit Box-Events eine schwierige Entscheidung treffen: Welches unserer spannenden Spiele darf es sein?

 

Virus Attack

Nichts macht ein Unternehmen so verwundbar, wie ein Hackerangriff auf seine sensibelsten Daten. Ein digitaler Virus steht kurz davor, den gesamten Inhalt des Hauptrechners zu löschen und die Zukunft Ihrer Firma liegt damit in Ihren Händen. Nur der richtige Lösungscode kann die Katastrophe abwenden, doch der ist nur mit Hilfe von kniffligen Rätseln und Teamarbeit zu ermitteln. Schaffen Sie es, gemeinsam mit Ihrem Team den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und die drohende Attacke des vernichtenden Computer-virus abzuwehren?

 

Medicine Box

Vor Ihnen liegt ein schwerkranker Patient und der behandelnde Arzt ist nirgends zu finden. Was zunächst nach einem billigen Kitschroman klingt, wird bei diesem Live Escape Game spannende Realität. Schlüpfen Sie bei dieser mysteriösen Geschichte in die Rolle eines Detektivs und versuchen Sie im Team, die rettende Medizin für den Patienten zu finden. Doch das wird nicht so leicht, wie es sich anhört. Nur wer clever kombiniert und zusammenarbeitet, gewinnt!

Die gewählte Hintergrundgeschichte bestimmt den kompletten Ablauf des Spiels, sodass die Teilnehmer vollkommen in ihren Rollen im Gefüge aufgehen können.

Zu Beginn der Veranstaltung werden die Spieler in Teams von höchstens 15 Personen aufgeteilt. Durch ein ausgefeiltes System kann Exit Mania mehrere Exit Boxen für ein Spiel miteinander verknüpfen, sodass maximal bis zu 500 Personen gegeneinander antreten können.

Diese Teams werden anschließend rund um die jeweilige Exit Box platziert, welche aus mehreren, durch Schlösser und Codes gesicherten Kisten besteht. Nur, wenn die Spieler gegebene Hinweise der Geschichte richtig anwenden und Rätsel lösen, können sie diese knacken. Dafür sind logische und kombinatorische Fähigkeiten gefragt, vor allem aber die Zusammenarbeit im Team. Scheitern die Teilnehmer beim gemeinsamen Ziehen an einem Gedankenstrang, so verlieren sie den Kampf gegen die Uhr. Dieser kann übrigens, je nach gewählter Variante – 90-120 Minuten dauern.

Auf Ihren Wunsch hin kann im Anschluss einer unserer beliebten Power Workshops stattfinden. In diesen können 30- bis 90-minütigen Seminaren wird das Spielgeschehen mit einem darauf spezialisierten Coach analysiert, nachbereitet und in interessanten wie lehrreichen Aspekten zusammengefasst. Je nach gewünschter Ausrichtung kann der Power Workshop auch weitere kleine Spiele und Herausforderungen beinhalten. Vor allem für Teilnehmer, die ein Exit Box Event für Teambuildingmaßnahmen oder Trainingszwecke erleben möchten, lohnt sich der Workshop als Ergänzung zum Live Escape Game.

 

Für welche Anlässe eignet sich ein Exit Box Event?   

Im Gegensatz zu den Exit City Events, die ausschließlich als Outdoor Events organisiert werden können, kann ein Exit Box Event drinnen wie draußen stattfinden. Das ist ein starker Vorteil, den Sie bei der Konzipierung Ihrer Veranstaltung nutzen können. Ob in den eigenen Geschäftsräumen, in der angesagtesten Location der Stadt, auf der Wiese im Park bei Sonnenschein oder als Schlechtwettervariante – Exit Box Events sind leicht und flexibel umsetzbar. Und das deutschlandweit!

 

Perfekt für Firmenfeiern

Feiert Ihr Unternehmen Jubiläum? Hat ein Mitarbeiter Geburtstag? Oder suchen Sie für das nächste Weihnachts- oder Sommerfest nach einer ausgefallenen Idee? Dann bietet Exit Box die passende Lösung! Das spannende Spielprinzip und die unterhaltsamen Geschichten bieten den Teilnehmern viel Spaß und Kurzweil, die jede Veranstaltung zu einem Erfolg machen.

 

Hilfreich fürs Teambuilding

Durch den fast unmittelbaren Zwang, gemeinsam an der Lösung des Spiels zu arbeiten, eignen sich Exit Box Spiele hervorragend für Teambuildingmaßnahmen. Das gemeinsame Agieren unter Leistungs- und Zeitdruck fördert Soft Skills wie angemessene Interaktion, Kommunikation und kreatives Denken. Fähigkeiten, die gerade in heutigen Zeiten der Teamarbeit von immer größerer Bedeutung sind. Sollte in Ihrem Team also einmal der Zusammenhalt fehlen oder müssen Sie sich als neu erstelltes Team erst zusammenfinden, so könnte ein Exit Box Event die perfekte Wahl sein.

 

Allzweckwaffe fürs Unternehmen

Die Anforderungen an Arbeitnehmer wie Arbeitgeber steigen zunehmend. Entsprechend willkommen sind daher spannende Abwechslungen, die noch dazu einen Mehrwert für die Teilnehmer bieten. Der Anwendungsbereich eines Exit Box Events ist breit gefächert – vom Managementtraining, über das Onboarding neuer Mitarbeiter bis hin zum speziellen Recruiting Event.

 

Auf Wunsch auch maßgeschneidert

Das beste an unseren Exit Box Events ist, dass sie bei Bedarf auch über den standardisierten Spielaufbau hinaus individualisiert werden können. So kann zum Beispiel der Name des Unternehmens in die Handlung eingeflochten werden bzw. kann auf Anfrage und mit genügend Vorbereitungszeit auch ein komplett eigenständiges Spiel nach Ihren Vorgaben erstellt werden.

 

Was sind die Vorteile einer Exit Box Veranstaltung?

  • Ein Exit Box Event ist logistisch leicht umzusetzen und daher flexibel organisierbar. Sie können den gewünschten Ort der Veranstaltung daher fast nahezu frei wählen, ob drinnen oder draußen, überall in Deutschland – sofern das Wetter mitspielt natürlich.
  • Die Exit Box Live Escape Games sind spannend, unterhaltsam, herausfordernd und bringen allen Teilnehmern jede Menge Spaß.
  • Das Spielprinzip fördert die Kommunikationsfähigkeit, logisches und kreatives Denken sowie die Zusammenarbeit in der Gruppe. Schaffen Sie die Aufgaben in der Zeit, werden Sie sich danach wie ein Superhelden-Team fühlen – und das wird auch noch lange danach anhalten.
  • Sie treffen die Entscheidung, eine Exit Box Veranstaltung zu buchen und wir übernehmen den Rest! Von der Planung, Organisation und bis zur Umsetzung, alles aus einer Hand.
  • Durch die standardisierte Konzipierung der Spiele kommen Sie in den Genuss von fairen Preisen bei höchster Qualität und Erfahrung.  

 

Wie kann ich ein Exit Box Event buchen?

Ganz einfach – kontaktieren Sie uns! Teilen Sie uns Ihre ersten Gedanken, Wünsche oder Ideen zur geplanten Veranstaltung mit und wir beraten Sie gern über die Möglichkeiten für die Organisation. Unsere Mitarbeiter werden Ihnen anschließend ein unverbindliches Angebot erstellen und stehen Ihnen jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich wünschen wir uns, dass auch Sie möglichst bald selbst erleben, warum unsere Exit Box Events so beliebt sind.

 

Wir freuen uns auf Sie!

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Kennen Sie die aus Western und Komödien bekannten Filmszenen, in denen absolute Stille herrscht und ein kleiner Strohballen angetrieben vom Wind durch das Bild rollt? Und haben Sie sich in einem Treffen mit Ihren Arbeitskollegen schon einmal an genau jene, unangenehme Szene erinnert, weil einfach niemand zuerst sprechen wollte?

Diese festgefahrenen Situationen können im Berufsleben häufiger auftreten, als Sie vielleicht denken – Meetings mit Kunden oder potentiellen Partnern, Teambuilding-Events mit neuen Mitarbeitern, bei Zusammenführungen verschiedener Arbeitsgruppen, auf Messen und Kongressen oder schlicht und ergreifend am gemeinsamen Tisch in der Kantine mit unbekannten Mitarbeitern.

Nicht selten gleicht der erste Schritt ins Gespräch mit dem Gegenüber einem sozialen Minenfeld. Stellt man die falsche Frage, hinterlässt man schnell einen negativen Eindruck. Zögert man, die Interaktion zu beginnen, wirkt man schnell zurückhaltend oder gar introvertiert. Spult man Standardphrasen ab, wird man vielleicht als einfallslos oder gar unsympathisch empfunden. Beginnt man das Gespräch zu offen, so wirkt man aufdringlich.

Der Grad zwischen angemessener Gesprächsführung und Zurückhaltung ist schmal, von Hürden wie Gepflogenheiten oder charakterlichen Zügen ganz zu schweigen. Denn während der Eine scheinbar mühelos über das Networking-Parkett schwebt, ist der Andere in der gleichen Situation furchtbar angespannt und fühlt sich unwohl

Doch es gibt keinen Grund, an der Eröffnung eines Gesprächs in der Gruppe oder mit einzelnen Personen zu verzagen. Denn es gibt sie, die ultimativen Signalfeuer aller Strohballenszenen: die altbewährten Eisbrecher.

Eisbrecher sind jede Form von Frage, Spiel, Aktivität oder Event, bei dem Menschen auf angenehme und einfache Art miteinander ins Gespräch kommen, also miteinander warm werden können. In der Meinungsforschung finden Sie häufig als Einstiegsfrage Anwendung, um das Interesse der Studienteilnehmer zu wecken. Bei Teambuilding-Events sind sie hingegen ein geeignetes Mittel, sich kennenzulernen, das Gespräch anzukurbeln und gemeinsam bei dieser Interaktion Spaß zu haben.

 

Die wichtigsten Gründe für den Einsatz eines Eisbrechers sind demnach:

  • Einander unbekannte Teilnehmer eines Gesprächs oder Meetings sollen sich auf angenehme und ungezwungene Art besser kennenlernen.
  • Bereits einander bekannte Teilnehmer einer Interaktion können mit Hilfe eines Eisbrechers besser miteinander ins Gespräch kommen.
  • Im Falle eventueller Hierarchien unter den Gesprächsteilnehmern, zum Beispiel durch Altersunterschiede oder verschiedene Jobpositionen, können Eisbrecher eine wertvolle Unterstützung beim Überwinden von Barrieren in der Kommunikation sein.
  • Ein Eisbrecher kann situationsbedingt ein wichtiger Impuls für ein Meeting sein, indem er zum Beispiel gezielt die Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Eisbrecher in ein Team-Event oder in die Begegnung mit Arbeitskollegen oder Unbekannten einzubauen. Manche Personen entwickeln die Kommunikationsstützen sogar selbst, was einer gewissen Erfahrung im Umgang mit Gesprächen und Menschenkenntnis bedarf. Damit Sie jedoch ohne weiteren Aufwand von der Wirkung eines Eisbrechers profitieren können, haben wir für Sie eine kleine Auswahl vorbereitet.  

 

  1. Witzige und lockere Fragen als Gesprächseinstieg

Diese Form des Eisbrechers eignet sich besonders für Meetings oder Teambuilding-Events mit dem Ziel, einander kennenzulernen. Für Gespräche auf Kongressen oder mit potentiellen Partnern sind sie durch den nicht ganz ernst gemeinten Charakter nur bedingt geeignet, können aber in vereinzelten Gelegenheiten dennoch hilfreich sein.

 

Der Sinn einer witzigen Frage als Einstieg liegt darin, Teilnehmer aufzulockern. Der Fokus soll vom konservativen und wahrscheinlich viel zu ernsten Rahmen des Treffens hinweg gelenkt werden und so Ihren Mitarbeitern helfen, sich wohl zu fühlen. Denn wer Spaß bei der Sache hat, ist gegenüber allem, was folgt, viel aufgeschlossener. Unter den Gesprächsteilnehmern stellt sich viel schneller das Gefühl von Zugehörigkeit, Kameradschaft und Verständnis ein.   

 

Hier sind einige Beispiele für solche Fragen:

 

  • Heißt es “die” oder “das” Nutella? Isst man sie nun mit Butter oder ohne?
  • Wenn Sie eine Gemüsesorte wären, welche wäre das und warum?
  • Würden Sie auf einer einsamen Insel landen, welche drei Gegenstände würden Sie mitnehmen?
  • Wenn Sie mit einer Person Ihrer Wahl zu Mittag essen könnten, wen würden Sie wählen?
  • Welchen Namen würden Sie wählen, wenn Sie den Ihrigen verändern dürften?

 

Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt! Legen Sie sich ein paar Fragen zurecht, von denen Sie sicher sind, dass sie Ihr Team bzw. Ihr Gegenüber amüsieren könnten. Sie werden beobachten, wie der Spaß sich dann von ganz allein einstellt.

 

2) Dreierkombo als Eisbrecher

Ähnlich dem ersten Beispiel kann dieser Eisbrecher sowohl bei einander bekannten wie einander unbekannten Gesprächsteilnehmern verwendet werden. Sie können diesen je nach Bedarf und Vorliebe locker oder relevant gestalten, denn das Grundprinzip bleibt dabei gleich: Sie fragen Ihr Gegenüber nach 3 Antworten zu einer bestimmten Frage und einer Begründung.

 

Hier einige Varianten für den zwanglosen Gebrauch, der sich vor allem zum Kennenlernen und Aufwärmen des Gesprächs eignet:

 

  • Welche 3 Bücher haben Sie zuletzt gelesen und warum?
  • Welche 3 Filme sind die schlechtesten, die Sie jemals gesehen haben und warum?
  • Welche 3 Länder würden Sie gern einmal bereisen? Warum?

 

Ebenso interessant ist auch die Anwendung dieses Eisbrechers mit Fragen, die sich auf das Team bzw. die Zusammenkunft der Gesprächsteilnehmer beziehen:

 

  • Welche 3 Aspekte würden Sie an Ihrer Arbeit verändern?
  • Welche 3 Dinge mögen Sie am Kontakt mit Kunden/Partnern?
  • Welche 3 Veränderungen würden Sie sich im Unternehmen wünschen?

 

Auch hier können Sie in der Gestaltung aus den Vollen schöpfen und den Eisbrecher ganz Ihren Vorstellungen anpassen. Bei größeren Gruppen können Sie diese auch in kleine Teams separieren und diese untereinander die Fragen ausarbeiten lassen. Sollte der Zeitrahmen es zulassen, könnte ein Repräsentant jedes Teams kurz die gemeinsamen Antworten vorstellen. Für gewöhnlich birgt dieser Austausch viel Potential für weitere Gespräche und Interaktion.  

 

3) Der Ein-Wort-Eisbrecher

Diese Form des Eisbrechers ist ebenfalls ideal für Meetings im Team oder bei Teambuilding- Events. Es geht darum, die ersten Gedanken und Reaktionen der Teilnehmer zu einem bestimmten Thema zu erfassen und so die Diskussion anzuregen. Das kann praktischerweise ein Thema sein, dass ohnehin für die Arbeitsgruppe zur Debatte stand oder ein anderer beliebiger Gesprächsgegenstand.

 

Bei einer geringen Anzahl an Teilnehmern können diese individuell agieren. Bei einer größeren Gruppe oder gar dem Aufeinandertreffen mehrerer Abteilungen, lohnt sich die Einteilung in Gruppen. Dabei sollten Sie darauf achten, gewohnte Gruppierungen zu sprengen und die Personen stattdessen willkürlich aufteilen. Das kann durch das Ziehen von Nummern erfolgen oder durch kreativere Methoden wie das zufällige Verteilen von Schokoriegeln sein (zum Beispiel “Team Snickers” etc.). Der Vorteil von Letzterem ist, dass Schokoriegel automatisch die Stimmung heben, denn Meetings machen immer hungrig.

 

Die darauffolgende Aufgabe ist einfach: “Welches Wort fällt Ihnen ein zu X”. Ergänzen Sie das “X” durch das zu besprechende Thema. In einer kleinen Gruppe mit individuell agierenden Teilnehmern, soll jeder seinen Gedanken auf ein Stück Papier schreiben und hochheben. Bei Arbeitsgruppen lohnt sich eine Minute Bedenkzeit, in der die Gruppen untereinander diskutieren und sich dann auf ein Wort festlegen.

 

Sie werden überrascht sein, welch interessante Impulse diese ersten Assoziationen für die weitere Diskussion des Themas geben werden! Fragen Sie die Teilnehmer ruhig anschließend, warum Sie die jeweiligen Worte wählten und erhalten Sie so weiteren Input.

 

Wenn Sie kein gezieltes Thema behandeln, sondern stattdessen einander besser kennenlernen möchten, so können Sie diese Ein-Wort-Übung auch mit folgenden Fragen verwenden:

 

  • Mit welchem Wort würden Sie Ihr Team/Ihre Person beschreiben?
  • Mit welchem Wort würden Sie Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef beschreiben?
  • Mit welchem Wort würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

 

4) Eisbrecher-Spiele

Einige bekannter Party- und Schulhofspiele lassen sich genauso für Business-Meetings und Teambuilding verwenden. Dabei wird in der Regel nicht nur das Eis gebrochen, sondern es werden auch die Lachmuskeln strapaziert. Hier sind einige Spiele-Varianten, die Sie für etwas Auflockerung in einem Meeting nutzen können.

 

Wer war es?

Verteilen Sie an alle Teilnehmer Klebezettel und bitten Sie sie, darauf eine peinliche Eigenschaft oder eine lustige Arbeitsanekdote zu vermerken (auch hier sind Sie wieder flexibel in der Ausgestaltung). Mischen Sie die Zettel danach und bitten Sie reihum alle Teilnehmer, einen zufällig gezogenen Klebezettel der Person anzuheften, die Sie als Urheber vermuten.

 

Wer bin ich?

Wieder beginnt es mit Klebezetteln, die Sie an alle Teilnehmer verteilen. Bitten Sie sie nun, sich im Kreis zu setzen und dann ihrem linken Sitznachbar eine imaginäre Person zuzuordnen. Das kann eine historische Persönlichkeit, ein Star oder eine allen bekannte Person vom Arbeitsplatz sein. Die Teilnehmer sollen den Namen der gewählten Person dann verdeckt auf den Zettel schreiben und ihn – ohne Schummeln – dem linken Sitznachbarn an die Stirn kleben. Nun muss jeder reihum Fragen zu “seiner Person” stellen und so erraten, wer er ist. Die Gruppe beantwortet die Fragen kollektiv. Kann die Frage mit einem “Ja” beantwortet werden, so darf der Teilnehmer eine weitere Frage stellen. Wird sie mit “Nein” beantwortet, ist der nächste mit Fragen dran.

 

Wahrheit oder Lüge?

Jeder Teilnehmer wird gebeten, sich 3 Anekdoten auszudenken, von denen zwei der Wahrheit entsprechen und eine erfunden ist. Diese müssen sie dann dem Rest der Gruppe erzählen, wobei die anderen erraten sollen, welche Anekdote eine Lüge ist.  

 

Assoziationsfeuer

Die Teilnehmer sollen im Kreis stehen (Betonung auf dem Stehen, denn so werden müde Geister geweckt und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert). Die erste Person soll ein beliebiges Wort laut sagen. Der darauf folgende Teilnehmer zu Linken soll dann ein Wort nennen, dass er gedanklich mit dem ersten verbindet. Wichtig ist, dass dieser Prozess sehr schnell und ohne lange Bedenkzeit vonstatten gehen soll.

 

5) Der Eisbrecher der Gemeinsamkeiten

Dieser Eisbrecher ist eine tolle Gelegenheit, Mitglieder eines Teams einander näher zu bringen. Teilen Sie hierfür die Teilnehmer in kleine Gruppen auf. Eine faire Option hierfür ist, mit Zahlen von 1 bis x (x steht für die Anzahl der Gruppen) durch zuzählen. Alle Einsen sind dann in einer Gruppe, alle Zweien in einer anderen und so weiter.

 

Bitten Sie nun die Teilnehmer jeder Gruppe, 10 Gemeinsamkeiten zu finden und diese auf einen Zettel zu schreiben. Dies dürfen keine offensichtlichen Dinge wie beispielsweise “Zwei Augen” oder “Ich arbeite in der gleichen Firma” sein, sondern sollten stattdessen eher persönlicher Art sein.

 

Mit dieser Übung stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter miteinander ins Gespräch kommen, die unter normalen Arbeitsbedingungen vielleicht niemals diese Art von persönlichem Kontakt hätten. Beobachten Sie, wie die Teilnehmer zur Erfüllung der Aufgabe Hemmschwellen überschreiten, die sie sonst einhalten würden. Sofern sich alle wohl fühlen, können anschließend die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet werden.

 

Die Wahl des richtigen Eisbrechers

 

Neben den soeben genannten gibt es noch vielerlei weitere Möglichkeiten, um eine Zusammenkunft angenehmer zu gestalten und den Einstieg in eine Veranstaltung wie ein Teammeeting zu finden. Wichtig ist dabei, dass Sie bei der Wahl bzw. der eigenen Gestaltung eines Eisbrechers die folgenden Kriterien beachten:

 

  • Zeit – Wie viel Zeit steht Ihnen zur Verfügung? Wie viele Minuten wollen Sie dem Eisbrecher beimessen? Soll er nur zum Einstieg ins Thema dienen oder soll er ein tragendes Element des Gespräches sein?
  • Zusammensetzung – Aus welchem Personenkreis besteht die Veranstaltung? Ist das Ambiente für den Eisbrecher geeignet? Was sind mögliche Interessen und Präferenzen der Teilnehmer?
  • Zweck – Was wollen Sie mit dem Eisbrecher erreichen? Soll er nur die Interaktion zwischen den Teilnehmern anstossen oder soll er helfen, bei tiefergehenden Themen Berührungsängste abzubauen?  

 

Sobald Sie die notwendigen Kriterien für Ihre Veranstaltung ermittelt haben, wird Ihnen die Wahl des passenden Eisbrechers (oder vielleicht gar der passenden Eisbrecher) wesentlich leichter fallen.

 

Die Mühe wird sich lohnen!

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Ob bei der täglichen Büroarbeit, in Meetings, während persönlicher Gespräche oder bei gemeinsamen Aktivitäten – viele Menschen begehen in all diesen Situationen gravierende Fehler. Und sie bemerken es nicht einmal!

 

Oftmals versenden wir mit unserem Körper Signale an unser Gegenüber, ohne uns dessen tatsächlich bewusst zu sein. Sei es ein versehentliches Augenrollen, verschränkte Arme aus Gewohnheit oder nervöses Scharren mit dem Fuß. Genau diese kleinen Details, die uns oftmals völlig gedankenlos unterlaufen, können den Verlauf und das Resultat einer Interaktion mit einer anderen Person maßgeblich beeinflussen. Denn neben den Dingen, die wir sagen, vermitteln wir mit unserem Körper eine weitere, subtile Botschaft. Eine Botschaft, die nicht selten unsere wahren Gefühle oder Gedanken verrät.

 

Deshalb ist die Körpersprache für das private wie berufliche Leben enorm wichtig. Sie bestimmt, was wir ausstrahlen und wie wir auf unsere Mitmenschen wirken. Wenn zum Beispiel eine Person mündlich Begeisterung ausdrückt, aber körperlich in Abwehrhaltung verharrt, so vermittelt sie gegenüber dem Gesprächspartner einen Kontrast, der kein Vertrauen weckt. Die Princeton University hat in Studien sogar beweisen können, dass wir uns zur Identifizierung von Emotionen noch stärker auf die Körpersprache verlassen, als auf die Mimik.

 

Um also einen Einfluss auf die eigene Wirkung auf andere zu haben und sicherzustellen, dass man nicht aus Versehen falsche Botschaften sendet, sollte man sich im Lesen, im gezielten Senden und auch im Deuten von Körpersprache üben. Diese Fähigkeiten bringen gerade im beruflichen Leben entscheidende Vorteile. Menschen, die die Kunst der Körpersprache beherrschen, können zum Beispiel in schwierigen Situationen mit einem emotionslosen Pokerface die Ruhe bewahren oder durch taktvolle Bewegungen bei einem Diskurs alle in ihren Bann ziehen.

 

Die Teamarbeit ist ein weiteres Feld, in dem die Anwendung der richtigen Körpersprache besonders wichtig ist. Bei dem gemeinsamen Streben nach einem Ziel stehen Faktoren wie Vertrauen, Kommunikation und Interaktion im Mittelpunkt. Ein Team kann nur so erfolgreich und effektiv sein, wie seine einzelnen Mitglieder miteinander harmonieren und funktionieren. Es ist daher von entscheidendem Vorteil, wenn sich Ihre Teammitglieder ihrer Außenwirkung auf andere bewusst sind und dazu in der Lage sind, die Körpersprache anderer zu deuten. Auf diese Weise kann das vertrauensvolle Miteinander gestärkt werden und das Zusammenarbeiten wird massiv gefördert.

 

Was versteht man unter Körpersprache?   

Wenn es um Körpersprache geht, sollten Sie nie vergessen, dass die Körpersprache lediglich eines ist: Auslegungssache.  

Fest steht, die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation. Auch wenn Ihre Interpretation von Mensch zu Mensch sowie innerhalb verschiedener Erdteile variiert, gibt es dennoch innerhalb der jeweiligen Kulturkreise ein allgemeines Verständnis über ihre Bedeutung. Bestimmte Bewegungen, Haltungen oder Gesichtsausdrücke werden automatisch mit spezifischen Emotionen verknüpft – selbst wenn dies gar nicht intentioniert war.

Haben Sie schon einmal jemandem im Gespräch gegenüber gesessen, der sowohl Arme als auch Beine verschränkt hatte und dadurch verschlossen oder desinteressiert wirkte? Nun, was wäre, wenn diese Person einfach gern auf diese Weise dasitzt, weil es so bequemer ist?

Laut Dr. Albert Mehrabian, einem führenden Forscher auf dem Gebiet der nonverbalen Kommunikation, macht unsere Körpersprache 55% all jener Nachrichten aus, die wir kommunizieren. Das heißt, wir teilen mit unserem Körper mehr mit, als mit unseren Worten. Hinzu kommt, dass die Körpersprache in der Regel unterbewusst erfolgt und schwerer zu beherrschen ist, als verbale Aussagen. Deshalb wird sie oftmals als ehrlicher empfunden.  

Wenn Sie nun oben genanntes Beispiel überdenken, so hätte die Person von Ihnen sicherlich mehr Vertrauen erhalten, wenn sie in einer aufgeschlossenen Position dagesessen wäre. Im Arbeitsalltag begegnen wir einer Vielzahl solcher Situationen, die zu Missverständnissen und Unwohlsein führen können. Wie würden Sie zum Beispiel die folgenden vier Situationen bewerten?

  • Sie bitten einen Mitarbeiter oder Kollegen um Mithilfe bei einem Projekt. Dieser antwortet mit “Ja natürlich, mache ich doch gern!”, allerdings mit einem ernsten, gestressten Gesichtsausdruck.
  • Ihr Vorgesetzter möchte mit Ihnen über den Erfolg Ihres letzten Projekts sprechen und erwartet Sie in seinem Büro mit unfreundlichem Gesicht und verschränkten Armen.
  • Sie geben einem Teamkameraden Anweisungen für eine wichtige Aufgabe, doch der sieht sie nicht an und wirkt in seinen Bewegungen nervös.
  • Nachdem Sie einem Mitarbeiter oder Kollegen konstruktive Kritik für sein Projekt gegeben haben und dieser sich freundlich bedankt hat, knallt er mit der Bürotür auf dem Weg hinaus.

Welche nonverbalen Informationen würden Sie aus den Reaktionen der Personen ziehen? Wie beeinflussen Sie die Bedeutung der Situation?

Sie sehen, die Körpersprache hat in der menschlichen Interaktion einen extrem hohen Stellenwert, weshalb es für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten im Team essentiell ist, sie zu beherrschen. Denn nur so können Sie

  1. Vermeiden, falsche Signale an Ihre Gesprächspartner zu senden;
  2. Ihren Gesprächspartnern die richtigen/gewünschten Signale mitteilen;
  3. Die Signale Ihre Gegenübers korrekt deuten;
  4. Ihre Menschenkenntnis verbessern;
  5. Aktiv den Ausgang von Interaktionen positiv beeinflussen.

 

Kontrolle der Körpersprache

Um die eigene Körpersprache kontrollieren zu können, sollten Sie sich zunächst vergegenwärtigen, welche Teile Ihres Körpers dazu beitragen. Denn das sind durchaus mehr, als Sie vielleicht vermuten: Ihre Augen, Augenbrauen, Mund, Nase, Hände, Arme, Beine, Füße, Rücken – sie alle ergeben ein Gesamtbild.

Gern wird das Zusammenspiel all dieser Körperteile in drei Aspekten zusammengefasst, die die nonverbale Kommunikation gestalten: Mimik, Gestik und Körperhaltung.

Die Mimik umfasst all die Gefühlsregungen, die man an unserem Gesicht ablesen kann. Im Hauptfokus liegen dabei unsere Augen und der Mund, da diese Partien die beweglichsten sind. Auch wenn die Interpretation der Gesichtszüge stets subjektiv ist, liegt man damit in der Regel instinktiv richtig. Aus diesem Grund verrät die Mimik von allen Aspekten der Körperhaltung am meisten unsere Gedanken.

Der Einsatz von Mimik in Gesprächen und anderen Interaktionen kann zum Beispiel durch Selbstbeobachtung und Übungen vor dem Spiegel trainiert und verbessert werden. Jedoch ist davon abzuraten, die eigenen Gesichtszüge zu stark zu kontrollieren, da dies schnell einen aufgesetzten, unnatürlichen Eindruck erzeugt. Weniger und natürlich ist an dieser Stelle mehr!     

Die Gestik ist die Gesamtheit all der Dinge, die wir mit Hilfe unserer Gliedmaßen wie zum Beispiel Hände oder Füße kommunizieren. Gesten sind stark durch kulturelle Einflüsse geprägt. Während es in Nord- und Mitteleuropa zu einem eher zweckmäßigen Einsatz kommt, sind Südländer oder Asiaten beispielsweise stärker daran gewöhnt, Emotionen über Gesten auszudrücken. Denken Sie zum Beispiel an energische Handbewegungen der Italiener bei Fußballspielen oder das geschmeidige Kopfschütteln von Indern, wenn sie Zuneigung ausdrücken.

Der Gebrauch der richtigen Gestik zur bildhaften Darstellung und Betonung von Erzähltem sowie zum Unterstreichen wichtiger Botschaften ist für die Kommunikation essentiell. Deshalb sollten Sie sich ausgiebig mit der Bedeutung bestimmter Gesten und Bewegungen in Ihrem gegenwärtigen Kulturkreis vertraut machen und möglichst negativ konnotierte Gesten vermeiden.       

Die Körperhaltung ist ein sehr bedeutender Aspekt unserer Körpersprache. Sie bestimmt unsere Wirkung auf andere und betont das von uns Kommunizierte. Häufig werden gewisse Haltungen sogar mit Charakterzügen assoziiert. So gilt aufrechtes Gehen und Stehen zum Beispiel als souverän und kompetent, während eine gekrümmte Haltung als Schwäche ausgelegt wird.  

Um eine positive Ausstrahlung auf Ihre Mitmenschen zu haben, sollten Sie also auch auf Ihre Körperhaltung achten. Der erste Schritt dafür ist ein Bewusstsein über die eigene Außenwirkung. Übungen vor dem Spiegel wirken dabei wahre Wunder! Trainieren Sie eine offene, aufrechte Körperhaltung, ohne dabei steif oder unnatürlich zu wirken und Sie werden sehen, wie Sie plötzlich anders wahrgenommen werden.

Um eine möglichst richtige Deutung der Körpersprache eines Gegenübers zu ermöglichen, sollten Mimik, Gestik und Körperhaltung niemals isoliert, sondern immer im Zusammenspiel betrachtet werden. Erst dieser Gesamteindruck ermöglicht es Ihnen, einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der anderen Person zu erhalten. Und vice versa können Sie so erkennen, ob man Ihren Worten die gewünschte Beachtung schenkt.

Gerade bei der Arbeit im Team, egal ob als Teamleiter oder Mitglied, spielt das Beherrschen der Körpersprache eine wichtige Rolle. Sie müssen lernen, die Körpersprache Ihrer Teamkollegen zu interpretieren. Das bedeutet, Sie müssen nicht nur das Gesprochene wahrnehmen, sondern auch die nonverbal gesandte Nachricht richtig einordnen. Ebenso sollten Sie mit Ihrem eigenen Verhalten dazu beitragen, dass Ihre Körpersprache ein vertrauensvolles, positives Ambiente für die Zusammenarbeit schafft.

Damit Ihnen dies in Zukunft leichter fällt, haben wir für Sie einige Beispiele negativer Körpersprache und ihrer Bedeutung zusammengestellt:

 

Negative Körpersprache bei der Teamarbeit

 

 

  • Verschränken der Arme, Beine oder Füße

 

Diese Position des Körpers ist die wohl bekannteste unter den “No-Go”-Haltungen. Denn wer sich physisch seinem Gegenüber verschränkt, dem unterstellt man schnell im Geiste auch eine mentale Barriere. Gekreuzte Arme oder Beine werden daher schnell als Desinteresse oder Ablehnung gewertet. Obwohl diese Haltung von vielen bevorzugt wird, weil sie nachweislich das Nachdenken in schwierigen Situationen fördern kann. Wenn Sie also Ihren Teammitgliedern Interesse an deren Gedanken kommunizieren möchten, so sollten Sie auch auf eine offene Körpersprache ohne Barrieren in Form von verschränkten Gliedmaßen achten.

 

 

  • Augenkontakt vermeiden

 

Die Augen sind bekanntlich der Spiegel zur Seele. Entsprechend verdächtig ist es, wenn Sie Ihren Kollegen diesen Einblick nicht gewähren, selbst wenn es aus Versehen ist. Hinter fehlendem Blickkontakt vermutet man deshalb oft Schwäche oder gar schlechte Intentionen.

Achten Sie darauf, bei Gesprächen aktiv den Augenkontakt mit Ihrem Gegenüber zu suchen. Halten Sie selbst in unangenehmen Situationen Blicken stand und lehnen Sie sich bei Gruppensitzungen in die Runde statt nach hinten, um allen Sprechern in die Augen sehen zu können. So zeigen Sie wahre Stärke und schenken Ihren Mitarbeitern das Gefühl, ganz bei ihnen zu sein. Übertreiben Sie es aber nicht, um nicht zu dominant zu wirken. Studien haben ergeben, dass ein optimales Maß für den Blickkontakt etwa 60% der Gesprächszeit sind.

 

 

  • Verräterische Position der Füße

 

Neben unserem Gesicht gibt es einen weiteren sehr markanten Anhaltspunkt für unsere Emotionen, von dessen Bedeutung sich viele aber gar nicht bewusst sind – unsere Füße. Kein Wunder, liegt doch der Oberkörper mit dem Gesicht in einem stärkeren Fokus! Doch während ein Mensch in der Lage ist, seine Mimik zu kontrollieren, so zeigen die Füße in der Regel die Wahrheit. Und genau diese Wahrheit nehmen wir unterschwellig wahr. Unterhalten Sie sich also beispielsweise mit jemandem, der Sie zwar anlächelt, aber dessen Fuß in eine andere Richtung und nicht auf Sie zeigt, so ist das ein Zeichen, das die Person gedanklich nicht ganz bei der Konversation ist. Auch ein massives Wippen oder Zappeln der Füße kann negative Gefühle wie Nervosität verraten.   

 

 

  • Zu viel Bewegung

 

Ob bei persönlichen Gesprächen oder Gruppenmeetings, zu viel Bewegung wird schnell als Zeichen von Nervosität, Unsicherheit und Unruhe interpretiert. Darunter fallen Gewohnheiten wie zu schnelle Hand- und Fußbewegungen, das Kauen von Fingernägeln, das Spielen mit den Haaren oder anderen Gegenständen. Auch das Zupfen am Ohr, das Reiben über Stirn und Augen sowie das Kratzen im Nacken gehört dazu. Verstehen Sie es nicht falsch: wenn es kurz juckt, muss man dem nachgehen. Aber eine dauerhaftes kombiniertes Auftreten solcher Bewegungen wecken bei Ihrem Gegenüber keinen positiven Eindruck.

 

 

  • Hände in den Taschen

 

Diese Frage beschäftigt uns vor allem, wenn es um Situationen wie Präsentationen oder wichtige Gespräche geht: Wohin nur mit den Händen? Generell gilt, dass offene Handflächen Aufrichtigkeit und Offenheit signalisieren, wohingegen die geschlossene Hand oder geballte Faust schnell Wut oder Frustration darstellen. Landen die Hände in den Hosentaschen, so strahlen Sie Unsicherheit und Nervosität aus. Setzen Sie sie stattdessen aktiv ein, um Gesagtes mit Gesten zu unterstützen (natürlich ohne dabei zu theatralisch zu werden). Sollten Sie jemandem zuhören, so lassen Sie die Hände offen ruhen oder halten Sie sie auf Höhe der Taille, ohne sie zu verschränken.

 

 

  • Zuwendung zu Ablenkungen und Gegenständen

 

Sind Sie ein Fan des Multitaskings und in der Lage, Ihre Emails zu checken und dennoch aufmerksam dem Team-Meeting zu folgen? Ihre Kollegen werden das sicher nicht so sehen. Wer statt zuzuhören lieber mit dem Handy, seiner Uhr oder seinem Notizblock spielt, der wirkt unaufmerksam und im schlimmsten Fall sogar ignorant. Ähnlich negativ ist der Gebrauch von Gegenständen während persönlicher Gespräche, wenn diese Dinge wie eine Art Schutzschild vor den eigenen Körper gehalten werden. Ihr Gegenüber spürt diese Abwehrhaltung schnell.   

 

Wie kann man die eigene Körpersprache verbessern?

Wie bereits zuvor angedeutet, gibt es Möglichkeiten, die eigene Wahrnehmung und Anwendung der Körpersprache zu trainieren. Hilfreich sind dabei vor allem einige grundlegende Verhaltensweisen, die in der Regel als positiv empfunden werden. So ist es beispielsweise von Vorteil, so oft wie möglich zu lächeln. Auf diese Weise strahlen Sie aus, dass es Ihnen gut geht und Sie sich wohl fühlen. Ein Gefühl, dass sich schnell auch auf Ihr Umfeld übertragen wird und schon werden Sie auf viele lächelnde Gesichter treffen.   

Dieser Effekt fällt unter das sogenannte “Mirroring”-Verhalten, also das Spiegeln. Was normalerweise auf natürlichem Wege in Unterhaltungen geschieht, wenn sich Personen miteinander verbunden fühlen, kann auch ein Stück weit absichtlich herbeigeführt werden. Wenn Personen einander in Mimik und Gestik reflektieren, erzeugt das Harmonie. Bricht dagegen jemand aus der Reihe, indem er beispielsweise in einer anregenden Unterhaltung den Kopf gelangweilt abstützt, so erzeugt er einen Widerspruch. Forscher der Stanford University fanden sogar heraus, dass übereinstimmende Körpersprache zwischen Teammitgliedern Anzeichen einer erhöhten Kreativität ist.

Wenn Sie also Ihre eigene Körpersprache in der Teamarbeit verbessern wollen, achten Sie auf die nonverbalen Signale, die Sie aussenden. Versuchen Sie, negative Botschaften zu vermeiden und üben Sie sich stattdessen in einem positiven, offenen Auftreten. Demonstrieren Sie Ihren Teammitgliedern Vertrauen, Offenheit und spiegeln Sie ab und an deren Haltung, um Ihr Interesse zu bestärken.

Und sollte all das nicht die gewünschten Effekte zeigen, so können wir Ihnen in unseren Teambuilding-Events und Power-Workshops gern mehr über die Körpersprache bei der Teamarbeit zeigen.  

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Kennen Sie diese scheinbar endlosen Tage in künstlichem Neonlicht? In einer fremden Stadt, für deren Erkundung Sie sich noch nie wirklich Zeit genommen haben?

Ja? Warum schlagen Sie dann nicht einmal zwei Fliegen mit einer Klappe?

Mit unseren Exit City Events kombinieren Sie Ihr nächstes Firmen- bzw. Team-Event mit einer aufregenden, digitalen Schnitzeljagd durch eine Stadt Ihrer Wahl. So profitieren Sie gleich mehrfach: Sie verbinden den praktischen Nutzen einer Teambuilding-Maßnahme mit einem aktiven Ausflug an der frischen Luft – und Spaß macht das Ganze obendrein auch noch.

 

Was bedeutet “Exit City”?

Wie der Name schon verrät: es geht raus in die Stadt! Genauer gesagt, in eine Stadt Ihrer Wahl. Sei es die Heimatstadt, der Sitz Ihrer Firma oder ein Wunschziel, das Sie schon seit Ewigkeiten für einen Betriebsausflug im Blick hatten. Wir passen uns mit unseren flexiblen und mobilen Mitarbeiter-Teams ganz Ihren Vorstellungen an und kommen zu Ihnen in eine von über 45 Städten deutschlandweit. In besonderen Fällen auch gern über die Landesgrenzen hinaus!

 

Doch der wohl wichtigste Aspekt ist, dass Sie für dieses Event nicht in einem tristen Veranstaltungsraum beim Griechen um die Ecke sitzen, sondern es geht raus an die frische Luft! Exit City Events sind Outdoor-Events, die sich vor allem für Tage mit schönem Wetter eignen. Dabei wird auf spielerische Weise die gewählte Stadt zu Fuß erkundet, wobei es je nach Spieltyp mehr oder weniger rasant zugeht.

 

Worum geht es bei “Exit City”?

Jedem Exit City Event liegt ein Live Escape Game zugrunde. Live Escape Games sind sehr realitätsnahe Spiele, bei denen es in der Regel darum geht, in Gruppen innerhalb eines bestimmten Zeitlimits durch Lösen von Aufgaben und Rätseln zu einem Ziel zu gelangen. Das kann entweder innerhalb eines geschlossenen Raumes, also einem Exit Room, passieren oder aber, wie bei Exit City, in einem abgesteckten Areal stattfinden. Letzteres ähnelt vom Prinzip her einer Art modernen Schnitzeljagd oder dem Geo-Caching in einer Stadt, nur das durch den spielerischen Charakter zusätzlich noch stärker der Spaß- und Lernfaktor erhöht werden. Live Escape Games eignen sich dadurch außerordentlich gut für Teambuilding-Events Workshops und andere Veranstaltungen, bei denen die Soft Skills der Teilnehmer im Vordergrund stehen sollen.

Für unsere Exit City Events können Sie derzeit aus drei verschiedenen Live Escape Games wählen:

Beim Crime Adventure schlüpfen die Teilnehmer einen Tag lang in die Rolle eines Privatdetektivs, denn es gilt einen mysteriösen Kriminalitätsfall zu lösen. Ausgestattet mit einigen ersten Hinweisen müssen sie sich anhand von kniffligen Rätseln neue Spuren erarbeiten und erkunden dabei die Stadt.

Bei der Foto Rallye dreht sich alles um Bilder. Die Teilnehmer kämpfen im Team gegen die Zeit und die anderen Gruppen. Dabei helfen entweder Bildhinweise, die nächste Station des Spiels zu erraten oder aber es geht darum, selbst das richtige Foto als Lösung einer Aufgabe zu schießen. Nette Schnappschüsse als Erinnerung sind inklusive!

Wenn es etwas gemütlicher zugehen soll, ist das History Game die beste Wahl. Bei dieser Variante lernen Sie die Kultur und Geschichte Ihrer Stadt spielerisch besser kennen. Die Inhalte werden dabei der verfügbaren Zeitspanne angepasst, sodass ohne Druck wichtige Stationen erlaufen werden können und noch genügend Luft für einen entspannten Besuch in einem Café bleibt.

Auf Wunsch können die einzelnen Live Escape Games auch individuell an Ihre Vorstellungen angepasst bzw. können völlig neue Spielabläufe entwickelt werden.

 

Wie ist der Ablauf der Veranstaltung?

Am Anfang steht Ihre Entscheidung für das Live Escape Game, das dem Exit City Event zugrunde liegt. Ist die Wahl einmal getroffen, organisieren wir in Absprache mit Ihnen im Vorfeld alle notwendigen Rahmenbedingungen des Veranstaltungstages. Ob Koordination aller Beteiligten, Kontrolle des Spielablaufes oder das Planen zusätzlicher Aktivitäten wie Kanufahren, Grillabende oder Weihnachtsmarktbesuche – wir übernehmen das!

Am großen Tag der Veranstaltung erhalten schließlich alle Teilnehmer eine kurze Einführung zu den Spielregeln und werden anschließend in Teams aufgeteilt. Jede Gruppe erhält ein Tablet, das mit unserer integrierten tabbrain Software ausgestattet ist sowie einige erste Hinweise für einen reibungslosen Start ins Spiel. Danach liegt es am Kombinationsvermögen und Teamgeist der Teilnehmer, wie schnell und erfolgreich sie die ihnen bevorstehenden Aufgaben lösen.

Die Routen durch die Städte sind vorab festgelegt und können durch unsere Mitarbeiter live per GPS verfolgt werden. Im Notfall bzw. bei Denkblockaden können sie auch per Live-Chat in das Spiel eingreifen und Teams wieder auf den rechten Weg lotsen. Diese digitale Form der Steuerung des Events hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens wird sichergestellt, dass niemand sich verlieren kann oder gar das Spiel wegen einer fehlenden Idee abbrechen muss. Zweitens können dank unserer eigens dafür entwickelten Software mehrere Teams gleichzeitig und gegeneinander spielen – um genau zu sein bis zu 1000 Personen gleichzeitig!     

Sollten Sie Ihr Exit City Event als Teambuilding-Maßnahme planen und daran Interesse haben, die im Spiel aufgetretenen Gruppendynamiken näher zu beleuchten und gemeinsam daraus zu lernen, so bieten sich unsere Power-Workshops an. Diese können in Kombination mit dem teamgebundenen Live Escape Game organisiert werden und dienen der Nachbereitung des Erlebten. Unsere professionellen Coaches werden gemeinsam mit Ihnen gezieltes Feedback üben und Strategien für zukünftige Handlungsweisen in ähnlichen Situationen unter Stress, Zeit- und Leistungsdruck entwickeln.

 

Was sind die Vorteile von Exit City?

Ein Event dieser Art bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Hier sind einige davon:

  • Exit City Events versprechen einen hohen Spaßfaktor durch spannende Spielabläufe.
  • Die Art des Spiels als Erkundungstour an der frischen Luft bringt Abwechslung in den Arbeitsalltag.
  • Lernen Sie Ihre Mitarbeiter unter spielerischem Zeit- und Leistungsdruck ganz neu kennen.
  • Verbessern Sie die Zusammenarbeit Ihres Teams sowie Ihre persönlichen Soft Skills.
  • Sie müssen sich keinerlei Sorgen um die Planung und Organisation machen.
  • Die Veranstaltung kann deutschlandweit in über 45 Städten und auf Wunsch auch im Ausland stattfinden.
  • Unser professionelles Team aus Coaches und Spielleitern sorgt für einen reibungslosen und lehrreichen Ablauf des Live Escape Games.
  • Exit City ist vielseitig anwendbar, so zum Beispiel für Teambuilding-Maßnahmen, Recruiting-Events, Firmenfeiern, Incentives oder gar Produktpräsentationen.
  • Durch Nutzung von integrierter tabbrain Software ist eine Koordination von vielen Teams gleichzeitig möglich, maximal können so bis zu 1000 Personen gleichzeitig rätseln.
  • Auf Wunsch kann der Spielverlauf auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden.
  • Für eventuelle Wetterkapriolen kann auch vorab eine Indoor-Variante als Ausweichoption organisiert werden.
  • Die Spiele stehen zweisprachig (Deutsch und Englisch) zur Verfügung, sodass auch internationale Teams sich daran versuchen können.

 

Wie kann man ein Exit City Event buchen?

Hat Exit City Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns und stellen Sie eine unverbindliche Anfrage für Ihre geplante Veranstaltung. Wichtige Infos wären das voraussichtliche Datum für Ihr Event, die gewünschte Stadt sowie eine ungefähre Teilnehmerzahl. Wir setzen uns daraufhin schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung und erarbeiten Ihnen ein persönliches Angebot mit fairen Preisen.  

Sind Sie bereit für ein unvergessliches Event in Ihrer Stadt? Wir sind es!

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Ein leeres Blatt Papier.

Kennen Sie das?

Ihr Team steht vor der Aufgabe, eine kreative Lösung für ein Problem zu finden. Sei es eine Innovation, eine neue interne Struktur oder beispielsweise der Anstoß für ein neues Produkt oder Branding. Aber was passiert im Meeting? Nach einem anstrengenden Arbeitstag, mit den Gedanken bei vielen anderen Prozessen und völlig unkreativ sitzen alle vor einem weißen Blatt Papier. Das schreit förmlich nach Ideenlosigkeit, richtig?

Falsch!

Kreativität und Ideenfindung sind ein Prozess, der nicht immer auf Abruf funktionieren kann. Ganz im Gegenteil, vielmehr können Faktoren wie Druck, Stress, eingefahrene Routinen und fehlendes Vertrauen sogar unsere Fähigkeit, kreativ zu sein, stark beeinträchtigen. Das bringt uns zur wichtigen Frage…

Was sind die Voraussetzungen für Kreativität?

Der folgende Satz wird Sie sicher erstaunen, er ist aber tatsächlich wahr: Jeder Mensch ist kreativ!

Sicher gibt es von Mensch zu Mensch Unterschiede, inwieweit unsere Fähigkeit zum innovativen Denken und zur Lösungsfindung ausgeprägt ist, dennoch sind wir alle dazu in der Lage. Das bringt uns auch schon zur zweiten wichtigen Erkenntnis: Kreativität kann man lernen und trainieren!

Der amerikanische Wissenschaftler George Land beschäftigt sich schon seit vielen Jahrzehnten mit der Erforschung der menschlichen Kreativität und der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten. In mehreren seiner Studien gelangte er zur These, dass jeder Mensch von Geburt an kreativ ist, wir diese Eigenschaft allerdings im Laufe der Jahre schlichtweg verlernen. Der Grund dafür ist sind starre Regeln, soziale Gepflogenheiten und Konformität. Während kleine Kinder noch in der Lage sind, sich die kuriosesten Dinge vorzustellen, so geht bis zur Pubertät bereits ein Großteil dieses Potentials verloren. Wir passen uns an unsere Umwelt an, immer auf der Hut vor negativen Gefühlen wie Ablehnung, Angst aus der Reihe zu fallen oder zu versagen.

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten. Dieser Prozess lässt sich durch regelmäßige Übung wieder umkehren. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze, generell helfen aber Methoden, bei denen man gezwungen ist, umzudenken. Dazu gehört das Experimentieren mit vorhandenem Wissen, das Hinterfragen und vor allem auch das Träumen und Vorstellen. Auf diese Weise werden jene Regionen des Gehirns trainiert, die bei kreativem Denken aktiviert sind.

Das kann ein massiver Vorteil sein, denn während manch ein Kollege verzweifelt darauf hofft, dass ihm die rettende Idee irgendwann spontan einfallen wird, können Sie bewusst das kreative Denken verwenden, wenn es notwendig ist.

All die Übung kann aber nicht die gewünschten Effekte zeigen, wenn die Rahmenbedingungen bei der Teamarbeit nicht stimmen. Deshalb stellen wir Ihnen 8 Quicktipps vor, wie Sie die Kreativität Ihres Teams direkt am Arbeitsplatz steigern können.

1. Schaffen Sie die richtige Atmosphäre für kreatives Denken!

Nichts blockiert neue Ideen so sehr, wie die Angst vor negativen Reaktionen. Können die Mitarbeiter in Ihrem Team wirklich frei sprechen, ohne sich vor Vorurteilen oder Konsequenzen fürchten zu müssen? Werden die Gedanken Einzelner ernst genommen? Herrscht untereinander Vertrauen? Gibt es für Beiträge konstruktives Feedback?

Die positive Umsetzung all dieser Aspekte und noch vieler mehr tragen zur Gestaltung einer Atmosphäre bei, in der Ihr Team sich wohl, sicher und wertgeschätzt fühlt. Das ist, was Menschen über sich hinauswachsen lässt.

Wenn Sie also in Ihrem Betrieb Innovationen fördern wollen, sollten Sie eine Unternehmenskultur schaffen, die die dafür benötigte Freiheit und Geborgenheit bietet.

2. Es gibt keine schlechten Ideen!

Selbst die scheinbar lapidarsten Einwürfe in Meetings können manchmal zu genialen Lösungen führen. Deshalb sollten Sie das Potenzial von Ideen nicht unterschätzen! Ermutigen Sie Ihr Team in regelmäßigen Kreativ-Sitzungen dazu, frei heraus alles zu sagen, was ihnen zu einem bestimmten Thema einfällt.

Auf diese Weise wird Ihr Team zum Think Tank, also zum Ideenlabor, das in der Lage ist, Antworten auf wichtige Fragen des Arbeitsalltages zu finden. Wichtig ist dabei jedoch, dass jedem Teilnehmer und allen Ideen eine echte Chance eingeräumt werden. Sollten Mitarbeiter einander für Ihre Gedanken auslachen, entmutigen oder gar angreifen, so müssen entsprechende Maßnahmen des Teambuildings ergriffen werden.

3. Über den Tellerrand schauen

Henry Ford sagte einmal: “Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.” Dieser großartige Unternehmer und Pionier seiner Zeit hatte erkannt, dass es für den Erfolg im Leben essentiell ist, sich immer wieder Neuen Dingen zu widmen.

Gerade bei Arbeitsplätzen mit hohem Anteil an wiederkehrenden Aufgaben stellt sich schnell Routine ein. Und das ist gefährlich! Routine lässt uns abstumpfen, den Blick für Alternativen verlieren und sie schwächt dadurch auch unsere Kreativität.

Motivieren Sie deshalb Ihr Team, seinen Horizont zu erweitern! Führen Sie Buchwochen ein, in denen sich alle Mitarbeiter mit Werken eines ihnen unbekannten Themas beschäftigen sollen. Organisieren Sie Trainings oder Workshops mit neuen Ausrichtungen, fördern Sie die Weiterbildung. Aber vor allem: Unterstützen Sie Ihr Team dabei, über den gewohnten Tellerrand zu schauen. Denn nur wer sich auf unbekanntes Terrain wagt, kann neue Entdeckungen machen.

4. Ein inspirierendes Umfeld wirkt Wunder

Sattes Grün der Pflanzenblätter; Sonnenstrahlen, die auf der Nase kitzeln; buntes Farbspiel und Wolkentürme, die vielerlei Gestalten annehmen. Haben all diese Stichworte Sie gerade in Gedanken an einen anderen Ort getragen?

Genau darum geht es! Gestalten Sie den Arbeitsplatz Ihres Teams so, dass deren Köpfe einerseits äußere Einflüsse und Reize erhalten, aber andererseits in einem entspannten Modus die Gedanken schweifen lassen können.

Dekorieren Sie mit vielen Zimmerpflanzen, die das Raumklima nachweislich verbessern und Stress reduzieren. Sorgen Sie für ausreichend Tageslicht in den Arbeitsräumen oder zumindest für entsprechende Freiheit am Arbeitsplatz, sich einmal die Beine vertreten und kurz die Sonne genießen zu können. Brechen Sie mit grauer Monotonie bei der Einrichtung und regen Sie den Geist Ihres Teams mit farbenfrohen Bildern, Wandbemalungen und anderen ausgefallenen Dekorationsideen an. Den Farben Grün und Blau wird zum Beispiel nachgesagt, dass sie die kognitiven Fähigkeiten anregen.

Versuchen Sie es und Sie werden sehen, wie Ihr Team plötzlich viel kreativer an die Arbeit geht!

5. Mit der Struktur des Teams spielen

Es wurde zuvor schon erwähnt: strenge Regeln, Monotonie und Routine sind Gift für das kreative Denken bei der Teamarbeit. Warum also halten Sie es nicht einmal so, wie schon in frühen Kindertagen bei dem Laufspiel “Bäumchen, Bäumchen, wechsel dich”?

Arbeiten stets dieselben Kollegen zusammen an einem Projekt? Sitzen Ihre Mitarbeiter schon seit Jahren am gleichen Platz? Sind die Sympathien in Ihrem Team klar verteilt, sodass manch einer ab und zu außen vor bleibt? Schluss damit!

Brechen Sie die Strukturen innerhalb Ihres Teams regelmäßig auf, um so das kreative Potential aller zu fördern. Bringen Sie Mitarbeiter ins Gespräch, die normalerweise nicht zusammenarbeiten würden und Sie werden überrascht sein, wie sich plötzlich neue Synergien ergeben. Erfolgreiche Teams praktizieren diese Art des kontinuierlichen Wechsels regelmäßig.

6. Weg mit der Technik!

Back to Oldschool! Verbannen Sie öfters Rechner, Mobiltelefon, Tablet und was sich sonst noch alles an technischen Geräten in den Händen Ihres Teams befindet und kehren Sie zurück zu den Wurzeln, sprich, zu Notizblock und Bleistift.

Die Technik der modernen Zeit erleichtert und effektiviert zwar viele unserer Arbeitsprozesse um ein Vielfaches, doch der Segen ist auch zugleich ein Fluch. Statt uns Dinge auswendig zu merken, werden wir von unserer digitalen Agenda ständig erinnert. Statt selbstständig zu suchen, werden uns von intelligenten Algorithmen Vorschläge gemacht.

Die nostalgische Rückkehr zu Stift und Papier hat für die Kreativität mehr Vorteile, als man zunächst denken mag. Der Denkprozess vor dem Festhalten einer Idee ist ein ganz anderer, denn Worte lassen sich nicht so leicht löschen. Es gibt keine direkten Ablenkungen wie beispielsweise den Internetexplorer in Klicknähe. Doch der wohl interessanteste Aspekt ist, dass der motorische Prozess des Schreibens völlig andere Teile des Gehirns beansprucht, als das ständige Hacken auf die Tastatur. Die kognitive Verarbeitung wird stimuliert, das Geschriebene wird komplexer durchdacht und die Kreativität wird angeregt.

Sie sehen, es wird Zeit, dass Sie Ihrem Team einen Satz Notizbücher und Post-its spendieren!

7. Raus aus gewohnter Umgebung!

Sie kennen sicher diesen Moment, in dem einfach gar nichts mehr geht. Das sind in der Regel die besten Gelegenheiten für eine Pause, um den Kopf frei zu bekommen und sich anschließend mit neuer Energie dem Problem zu stellen.
Nun, Ihr Team kennt diese Momente wahrscheinlich auch. Warum entführen Sie also Ihre Mitarbeiter nicht ab und an aus dem Alltagstrott und bieten Ihnen eine Abwechslung?

Feiern Sie Geburtstage, Feierabendtreffs, Pizzapausen und Eisnachmittage im Hochsommer! Indem Sie gemeinsam hinausgehen, Zeit miteinander verbringen und miteinander lachen wachsen Sie nicht nur stärker als Team zusammen, sondern Sie stärken auch Ihre Kreativität. Gute Laune und die vielen äußerlichen Reize stimulieren die Hirnregionen, die dann am nächsten Arbeitstag für die entscheidenden innovativen Ideen sorgen werden.

8. Teambuilding-Events

Bei einem Teambuilding-Event geht es darum, Ihr Team durch gezielte Herausforderungen zu stärken. Um dabei erfolgreich zu sein, müssen Ihre Mitarbeiter in einem ungewohnten Umfeld, fernab von jeglicher Routine und gewohnter Strukturen, gemeinsam Aufgaben und Rätsel lösen. Das macht nicht nur unglaublich Spaß, sondern beinhaltet zudem auch viele der entscheidenden Faktoren, die die Kreativität Ihres Teams steigern werden.

Das Handeln und Denken unter Zeitdruck beansprucht kognitive Fähigkeiten, die bei dem einen oder anderen normalerweise nicht sehr stark gefordert sind. Man kooperiert mit Kollegen, mit denen man vielleicht im Arbeitsalltag kaum Zeit verbringt und man stellt sich Aufgaben, die man für gewöhnlich nicht bewältigen muss. All das stimuliert das Gehirn – und damit die Kreativität!

Dabei sollten Sie auch nicht vergessen, dass Sie mit einem Teambuilding-Event Ihrem Team ein spaßiges und effektives Erlebnis bieten, von dem sie noch lange profitieren werden.

Das waren unsere 8 Quick-Tipps zur Steigerung der Kreativität Ihres Teams. Sie sind sicher, dass es da noch mehr gibt? Aber natürlich, denn dies hier ist nur eine Anregung, der Rest bleibt Ihrer Kreativität überlassen!

Finden Sie bei uns zahlreiche Tipps und Informationen zu allen Bereichen des Teambuildings

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Teamarbeit. Ein Garant für Effizienz und strahlender Schimmer am Horizont der Zukunft.

Nicht nur wir wissen bereits um das Potential funktionierender Arbeitsgruppen für Unternehmen – alle wissen es! Experten schreiben der Teamarbeit eine immer größere Bedeutung zu, Unternehmen ändern zunehmend ihre Strukturen, die Situation am Arbeitsmarkt wandelt sich.

Doch diese stärkere Orientierung auf die koordinierte Zusammenarbeit und produktive Synergien birgt auch neue Herausforderungen für Arbeitgeber. Denn erfolgreiche Teams lauern in der Regel nicht einfach in freier Wildbahn, sondern sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen werden. Und das ist komplexer, als Sie im ersten Moment denken mögen!

Deshalb unterstützen wir Sie mit 9 hilfreichen Hacks für den Aufbau Ihres ganz eigenen Erfolgs-Teams.

 

1. Definieren Sie klar das Team, dass Sie benötigen

Eines sollte Ihnen von vornherein klar sein: Sie haben die Fäden in der Hand. Ob Ihr Team in seiner Zusammensetzung erfolgreich ist oder nicht, hängt zu einem Großteil davon ab, welches Gespür Sie bei der Auswahl der einzelnen Mitglieder haben. Dabei sollten Sie nicht nur nach persönlichen oder professionellen Aspekten handeln, sondern zudem auch den größeren Rahmen im Blick behalten.

Wichtig ist natürlich, dass Teammitglieder miteinander harmonieren. Das heißt, Sie sollten bei den einzelnen Personen neben dem fachlichen Know How vor allem Wert auf entsprechende Soft Skills legen. Zu introvertierte, starrköpfige oder schlichtweg sozial inkompatible Charaktere hemmen die Dynamik einer Gruppe, anstatt sie zu bereichern. Entsprechend sollten Sie darauf achten, dass alle gleichermaßen und kollegial auf die gewünschten Resultate hinarbeiten.

Doch was bringt all die Harmonie, wenn die Zusammensetzung des Teams nicht dem gesetzten Arbeitsziel gerecht wird? Wenn die Kollegen sich zwar toll verstehen, sie aber gemeinsam hinsichtlich ihrer Fähigkeiten unmöglich erfolgreich sein können? Das ist der Knackpunkt, an dem viele Führungskräfte scheitern: das Definieren des Teams, das Sie zum Erreichen des angestrebten Ziels brauchen. Denn nur, wer von Anfang an genau weiß, wie das perfekte Team für die Umsetzung eines Projektes aussehen würde, kann dieses Team dann erschaffen. Verlieren Sie also beim Abwägen von fachlichen und persönlichen Stärken möglicher Mitarbeiter nicht den Blick für das Ganze.          

2. Mittelmäßig ist nicht gut genug

Es ist nie leicht, negative Personalentscheidungen zu treffen. Deshalb wählen Führungskräfte häufig den leichteren Weg, indem sie trotz eventuell auftretender Schwierigkeiten zu lange an dem Mitarbeiter festhalten, den sie zuerst für die zu besetzende Stelle gewählt haben. Doch genau diese Entscheidung gegen einen schnellen Wechsel kann Sie wertvolle Zeit und letztendlich sogar den Erfolg kosten.

In manchen Situationen war die erste Wahl eines Teammitgliedes auf langfristige Sicht vielleicht nicht die beste Wahl. Unabhängig ist dabei, ob es an der Zusammenarbeit oder fehlender Expertise liegt, denn fest steht: Sie dürfen sich niemals mit “mittelmäßig” zufrieden geben. Das führt zwangsläufig zu Schwächen in der Teamdynamik, die die anderen Mitarbeiter nachteilig beeinflussen werden. Streben Sie deshalb immer nach dem Besten und schieben Sie das Handeln nicht auf die lange Bank!

Suchen Sie das Gespräch mit Teammitgliedern, die unter ihren Möglichkeiten bleiben und sollte es dennoch keine Hoffnung auf Verbesserung geben, scheuen Sie sich nicht vor einer unangenehmen Entscheidung. Der perfekte Player für Ihr Team wartet da draußen ganz sicher bereits auf seine Chance!  

 

3. Vielfalt als Garant für Innovation, Einheit sorgt für Stabilität

Es ist ein schmaler Grat, die richtige Balance zwischen homogenen und heterogenen Eigenschaften eines Teams zu finden.

Generell sind sich viele Experten darin einig, dass eine gewisse Vielfalt in der Besetzung einer Arbeitsgruppe die Innovativität aller enorm steigern kann. Ob Frau oder Mann, jung oder alt, international oder von unterschiedlicher religiöser Ansicht – eine bunte Zusammensetzung eines Teams garantiert eine ebenso breit gefächerte Basis an Know How, Denkweisen und persönlichen Eigenschaften. Das erhöht die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe ungemein gegenüber sehr homogen orientierten Teams.

Jedoch sollte dabei stets bedacht werden, dass auch ein gewisses Maß an Homogenität unabdingbar für eine gute Gruppenatmosphäre ist. Sollten zum Beispiel gleichzeitig zu viele verantwortungslose oder chaotische Charaktere vertreten sein, so kann das die allgemeine Teamarbeit stören. Ein gewisses Grundverständnis der gemeinsamen Mission und geteilte Werte sollten daher alle Teammitglieder besitzen, unabhängig ihrer individuellen Stärken.  

 

4. Konsens ist König

Der vorhergehende Punkt liefert bereits das nächste Stichwort: Konsens. Ob in der Demokratie, der Planung einer Reise mit Freunden oder der schlichten Wahl des Fernsehprogramms beim Familienabend, einen Konsens zu erzielen ist nicht immer einfach.

Bei der Teamarbeit lohnt sich die Mühe allerdings. Egal ob in der Teambesprechung für die Weihnachtsfeier, dem nächsten Projektziel oder der Wahl des gemeinsamen Logos – streben Sie wenn möglich stets eine Entscheidung im Konsens an. Durch das gemeinsame Evaluieren, Diskutieren und Planen erreichen Sie, dass Ihr Team sich ausreichend an allen Prozessen beteiligt fühlt. So vermeiden Sie mögliche Konflikte durch unausgesprochene Gefühle und stärken zugleich die Produktivität Ihrer Mitarbeiter.

Denn durch das Einbeziehen aller Mitglieder der Gruppe wird sich jeder Einzelne in der Verpflichtung fühlen, seinen Anteil an den einzelnen Arbeits- und Entscheidungsphasen zu übernehmen. Zudem stärkt die Transparenz die Beziehung zwischen Ihnen als Führungskraft und dem Team.

5.   Setzen Sie auf Kommunikation

Das A und O eines funktionierenden Teams ist die Kommunikation innerhalb seiner Mitglieder. Weiß jeder genau über die anstehenden Aufgaben und seine Arbeitsschritte Bescheid? Wissen alle Gruppenmitglieder, wie sie untereinander interagieren können und sollen? Gibt es regelmäßiges Feedback untereinander und mit Ihnen als Führungskraft? Werden Ziele, Probleme, Möglichkeiten oder Hindernisse klar und transparent kommuniziert oder eher verschleiert? Ist festgelegt, wie die Kommunikation mit Partnern, Kunden oder Dienstleistern erfolgt?

Sie sehen, die richtige Kommunikationsstrategie ist maßgeblich für die Produktivität eines Teams. Erstellen Sie dementsprechend interne Informationsabläufe, nutzen Sie mögliche Hilfsmittel in der Teamkommunikation und überwachen Sie alle Prozesse. Erst wenn das gesamte Team alle relevanten Schritte kennt und strikt miteinander danach arbeitet, kann sich auch der Erfolg einstellen. Vernachlässigen Sie also niemals die Kommunikation im Team, sonst wird das Team schnell die Arbeit vernachlässigen.  

6. Ihr Team besteht aus Menschen

Wir alle haben einmal einen schlechten Tag oder sind einmal krank. Genauso wie wir alle ein Leben außerhalb unserer Beschäftigung haben. Umso schneller Sie die Menschlichkeit Ihres Teams nicht als Schwäche, sondern als Stärke sehen, umso schneller sind Sie auf Erfolgskurs.

Gönnen Sie Ihrem Team ruhig allseits beliebte Ereignisse wie Weihnachts- und Geburtstagsfeiern. Entführen Sie sie zu Teambuilding-Events, um das Miteinander zu stärken. Helfen Sie Ihnen wenn möglich bei privaten Problemen und trauen Sie sich ruhig, sich bei guten Leistungen erkenntlich zu zeigen.

Das schafft nicht nur Vertrauen zu Ihnen als Führungskraft, sondern stärkt auch die Loyalität Ihrer Mitarbeiter. Das zahlt sich auf lange Sicht aus, sowohl bei Ihnen, als auch beim Team. Mit etwas Glück entwickeln sich daraus vielleicht sogar echte Freundschaften.   

7. Teilen Sie Informationen

Was bringt es Ihnen, wenn nur ein Mitglied im Team genauestens über ein Thema informiert ist, dass alle betrifft? Und was bringt es Ihnen, wenn Ihre Mitarbeiter von neuesten Trends erst viele Wochen später erfahren? Richtig. Nicht viel.

Ein Mitarbeiter ist immer nur so gut, wie sein Wissen es zulässt. Animieren Sie also Ihr Team dazu, einen gewissen Teil Ihrer Arbeitszeit offiziell zur Weiterbildung und Information nutzen zu dürfen. Nicht zu vergessen, dass so erarbeitetes Wissen anschließend bestenfalls mit allen geteilt werden sollte. Denn nur wer sich stets bildet, viel liest und auf dem neuesten Stand bleibt, kann mit aktuellen Entwicklungen mithalten und das Team mit wertvollen Ressourcen unterstützen.

Warum etablieren Sie also nicht entsprechende Elemente in Ihrem Team? Lassen Sie jede Woche einen anderen Mitarbeiter ein relevantes Buch vorstellen oder teilen Sie untereinander interessante Artikel. Sie werden sehen, wir Ihr Team davon profitiert, dass Weiterbildung als wichtiger Aspekt der Arbeit und nicht als lästige Pflicht in der Freizeit gezählt wird. Abgesehen davon, dass Sie das Potential Ihres Teams dadurch ungemein stärken.

8. Systematisieren und Vereinfachen

In der Regel ist gerade aller Anfang meist schwer: Teammitglieder müssen sich zunächst in Ihre Rollen hineinfinden, die richtigen Ziele müssen gesteckt und Arbeitsabläufe koordiniert werden. Doch mit der Zeit werden Sie als Führungskraft realisieren, an welchen Stellen Sie Prozesse systematisieren und vereinfachen können.

Effektives Projektmanagement und das richtige Handling der Teamarbeit bietet Ihnen die Möglichkeit, Ergebnisse zu optimieren und vor allem wertvolle Zeit sowie Energie zu gewinnen.

Diese beiden Ressourcen können Ihre Teammitglieder wiederum in Prozesse investieren, die sonst vernachlässigt würden. Denken Sie also über die Routine und Standards hinaus und suchen Sie nach praktischen Lösungen, die das Arbeitsleben aller erleichtern werden. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.  

 

9. Seien Sie der Fels in der Brandung

Selbstverständlich ist es für das Funktionieren eines Teams essentiell, den einzelnen Mitgliedern genügend Freiheit und Verantwortung einzuräumen. Das entlastet Sie jedoch nicht von der Aufgabe, Ihre Mitarbeiter auf Ihrem Weg zu unterstützen.

Schaffen Sie Vertrauen zu Ihren Teammitgliedern, indem Sie stets der Ansprechpartner sind, den sie benötigen. Als Teamführer müssen Sie deshalb einerseits über den Dingen stehen und dennoch zur gleichen Zeit in allen Aspekten involviert sein. Brainstormen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, klären Sie mögliche Konflikte, kanalisieren Sie die Stärken Ihrer Arbeiter und überwachsen Sie interne Prozesse. Achten Sie darauf, gute Leistungen richtig anzuerkennen und bei möglichen Defiziten angemessen zu reagieren. Beobachten Sie nicht nur, sondern steuern Sie die Qualität Ihres Teams aktiv und auf Augenhöhe.

Es ist zeitaufwendig und arbeitsintensiv, ein erfolgreiches Team von Null aufzubauen. Jedoch sollten Sie während dieser langen Reise stets daran denken, dass sich die Mühe lohnen wird. Ein leistungsfähiges, aufeinander abgestimmtes und motiviertes Team kann bekanntlich Berge versetzen und das entscheidende Zünglein an der Waage sein, wenn es bei einem Projekt um langfristigen Erfolg geht.

Starten Sie also noch heute mit der Umsetzung einiger dieser Hacks und Sie werden sehen, wie das Erschaffen Ihres ganz eigenen Rockstar-Teams nur noch halb so schwer sein wird.

Finden Sie bei uns zahlreiche Tipps und Informationen zu allen Bereichen des Teambuildings

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Es ist 11 Uhr. Sie sitzen bereits seit 08:30 Uhr am Arbeitsplatz, haben es aber effektiv noch nicht geschafft, über den lustlosen Blick ins Email-Postfach und die neuesten Sinnlos-Videos auf Youtube hinaus zu kommen? Ist Großmutters Lieblingssatz “Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen” wegen fehlender Motivation in Vergessenheit geraten?

 

Vorsicht! Denn die allseits belächelte Prokrastination auf Arbeit mag zwar im ersten Moment wie eine lapidare Bagatelle anmuten, hat aber in chronischer Form entscheidende Nachteile – für den Arbeitnehmer wie für den Arbeitgeber.

 

-> Die Zusammenarbeit im Team wird durch die fehlende Leistung nachhaltig gestört.

-> Das Klima im Team/Betrieb leidet.

-> Weniger produktive Mitarbeiter fühlen sich häufig gestresst bzw. unter Druck gesetzt.

-> Es entstehen wirtschaftliche Verluste.

-> usw.

 

Die Gründe für das Aufschieben wichtiger Aufgaben sind dabei ebenso vielfältig; vom falschen Perfektionismus und Versagensangst, über falsche Prioritätensetzung und fehlender Sorgfalt bis hin zur Unterforderung.

Wie aber lässt sich diese Abwärtsspirale der eigenen Leistungsfähigkeit umdrehen? Wir zeigen es Ihnen mit 4 Tipps zur Steigerung Ihrer Produktivität!

 

  1. Die richtige Organisation

 

Hand aufs Herz: wie oft haben Sie sich auf Arbeit schon sprichwörtlich verzettelt? Keine Sorge, Sie sind damit nicht allein! In Zeiten stetig steigender Email- und Antragszahlen, ständig klingelnder Telefone, rauschender Informationsfluten und enger Deadlines fällt es zunehmend schwerer, den Überblick zu behalten. Wer dann noch Probleme hat, nach Dringlichkeit zu unterscheiden oder bei der Erfüllung von Aufgaben das richtige Maß zu finden, der ist schnell verloren.

 

Deshalb ist einer der wichtigsten Schritte zur Steigerung der eigenen Produktivität die richtige Organisation.

 

Setzen Sie Prioritäten

 

Anstatt alles auf einmal erledigen zu wollen und so mit der Masse unterzugehen, sollten Sie streng selektieren. Unterteilen Sie Ihre Aufgaben, E-mails, Projekte oder Meetings nach Bedeutung bzw. Dringlichkeit. Setzen Sie die wichtigen Fälle ganz oben auf Ihre To-Do-Liste, um ihnen vollste Aufmerksamkeit und Konzentration zuwenden zu können. Für alle anderen Dinge sollten Sie zeitweise, natürlich nur sofern möglich, den regelmäßigen Gebrauch eines simplen, aber effektiven Satzes lernen: “Nein, jetzt nicht”.

 

Verwenden Sie Hilfsmittel

 

Um Ihnen die Umsetzung einer Struktur am Arbeitsplatz zu erleichtern empfiehlt es sich, auf technische wie systematische Hilfsmittel zurückzugreifen. Eine große Unterstützung sind zum Beispiel digitale Projektmanagementsysteme wie Trello oder Evernote. Sie helfen, umfangreiche Projekte und Aufgaben in ihre Bestandteile herunterzubrechen, in einzelnen Schritten zu verwalten und sich mit Hilfe von selbst gesetzten Deadlines zu motivieren.

 

Eine weitere Möglichkeit ist das Adaptieren von Systemen zum produktiven Arbeiten wie zum Beispiel das von David Allen entwickelte “Getting Things Done”-System. Bei diesem arbeitet man mit verschiedenen Listen wie einer To-Do-Liste, einer Not-To-Do-Liste, einer Ideenliste und so weiter. Aufgaben werden dabei nach der 2 Minuten-Regel kategorisiert. Das bedeutet, kann man Aufgaben in dieser Zeitspanne erledigen, so kümmert man sich darum sofort. Ist dies nicht möglich, so kann man sie entweder delegieren, in die passende To-Do-Liste verschieben oder verwerfen.

 

Die Pomodoro-Technik ist ein weiteres solches System, nur das hierbei einzelne Aufgaben in 25-Minuten Blöcke unterteilt werden. Während dieser Blöcke sollte ausschließlich und ohne Störung daran gearbeitet werden, dazwischen darf man sich kurze Pausen von 5 Minuten Länge genehmigen.

 

2. Der richtige Fokus

 

Die wohl grundlegendste Voraussetzung für das Aufschieben von Arbeit und fehlende Produktivität ist die Existenz von Ablenkung. Und davon gibt es vielerlei Arten! Seien es die gesprächigen Kollegen auf dem Büroflur oder im Teamchat, der neue Facebook-Status des Expartners oder blümerante Schlagzeilen in digitalen Kanälen. Nicht zu vergessen natürlich das Video dieser kleinen, niedlichen Pandas auf der Schaukel bei Youtube.

 

Auch wenn der gelegentliche Blick in die sozialen Medien und der Plausch mit den Kollegen laut Studien förderlich für die Produktivität sein sollen, so ist es dennoch schwer, Grenzen zu ziehen. Zu schnell werden aus 5 Minuten plötzlich 45 Minuten.

 

Tricksen Sie mit Tools

 

Fehlt Ihnen die Willenskraft, das Facebook-Fenster dauerhaft zu schließen? Für solche Fälle gibt es Tools wie SelfControl oder StayFocusd. Diese Browsererweiterungen bzw. Apps sperren Ihnen für eine festgelegte Zeit den Zugang zu sozialen Medien und anderen definierten Webseiten.

 

Wer zunächst erst einmal über sich selbst erschrecken möchte, kann auch vorab mit Hilfe von TrackingTime prüfen, wie man eigentlich seine Zeit am Computer verbringt. Diese App misst jede Aktivität minutengenau und liefert am Ende des Tages einen schonungslosen, aber motivierenden Report.  

 

Arbeiten Sie in einer angemessenen Umgebung

 

Das Umfeld des Arbeitsplatz ist laut vielen Studien ebenso ein entscheidender Aspekt für die Produktivität. Auch wenn wir nicht immer einen direkten Einfluss auf die Wahl des Ambientes haben, so können wir dennoch einige unmittelbare Details verändern.

 

Zum Beispiel ist die Ordnung auf dem Schreibtisch essentiell für einen reibungslosen Arbeitsablauf. Zu viel Zeit wird bei der Suche nach Notizen und Arbeitsmaterialien vergeudet – abgesehen davon, dass Berge von Klebezetteln und der Pizzakarton von letzter Woche keinen guten Eindruck bei Chef und Kunden hinterlassen. Nicht zu reden von wichtigen Dokumenten, die plötzlich verschwinden. Schaffen Sie sich also ein geeignetes Ablagesystem und erarbeiten Sie sich eine Routine, täglich einen sauberen und einladenden Arbeitsplatz vorzufinden.

Apropos einladend: Eine Studie der Universität Hiroshima will ergeben haben, dass das Aufhängen von Fotos mit Kleintierbabys am Arbeitsplatz die Produktivität von Beschäftigten gesteigert hat. Wem das Bild vom kleinen Bello zu albern erscheint, der sollte dennoch auf eine ansprechende Dekoration achten. Grünpflanzen auf dem Schreibtisch erhöhen zum Beispiel ebenso nachweislich die Produktivität. Und sollte das alles nicht umsetzbar sein, so sorgt auch ein 5-minütiger Spaziergang im Freien für die nötige Frische.

 

3. Die richtige Vorbereitung

 

Produktivität auf der Arbeit beginnt außerhalb der Arbeit. Wann waren Sie das letzte Mal am Vorabend eines Arbeitstages lange wach oder gar lange aus? Erinnern Sie sich daran, wie produktiv Sie dann am darauffolgenden Tag auf Arbeit waren? Das ist kein Zufall!

 

Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf

 

Schlafdefizit ist nachweislich einer der größten Killer der Leistungsfähigkeit. Experten schätzen die jährlichen Wirtschaftsverluste durch übermüdete Arbeitnehmer auf mehrere Milliarden. Denn bei regelmäßigem Schlafmangel – der bei unter 6 Stunden Schlaf pro Nacht beginnt – leidet die Konzentration und die Gesundheit. Die Folgen sind Fehler, Abstinenz von Kreativität und ein leidendes Immunsystem.   

 

Genießen Sie also einen langen, erholsamen Schlaf und werden Sie bestenfalls zusätzlich noch zum Frühaufsteher! In den frühen Morgenstunden gibt es weniger Ablenkungen und es ist unglaublich motivierend, schon viel abgearbeitet zu haben, wenn andere gerade erst anfangen.

 

Leben Sie gesund

 

Auch wenn dies angesichts der Masse an Lifestyle-Blogs, Ernährungsratgeber, Sportfanatiker und Fitness-Abos einem ausgelaugten Stereotyp gleicht – es ist etwas dran! Ein gesunder Körper ist leistungsfähiger und der Weg dahin führt nun einmal über die richtige Ernährung, ausreichend Sport und entsprechende Verhaltensweisen.

 

Regelmäßiges Trainieren baut, unabhängig von der Intensität, Stress ab und macht den Kopf frei. Die richtigen Lebensmittel, sogenanntes Brainfood, stärken das Immunsystem und schaffen ideale Voraussetzungen für ein leistungsfähiges Gehirn. Abgerundet durch viel Wasser und wenig Laster wie Alkohol oder Zigaretten, schaffen Sie so beste Bedingungen für Produktivität am Arbeitsplatz. Denn wie es so schön heißt: in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.  

 

4. Die richtige Motivation

 

Die richtige Einstellung ist oftmals ein wichtiger Schritt aus der Prokrastination heraus und hinein in die Produktivität.

 

Arbeiten Sie an Ihrem Mindset

 

Trainieren Sie Ihren Geist zur Produktivität und täuschen Sie Ihren inneren Schweinehund der schlechten Gewohnheiten mittels einfacher Übungen. Zum Beispiel kann es förderlich sein, mit Hilfe von kleinen Gedankenspielen ein dauerhaftes Umdenken zu erreichen. Versuchen Sie einmal aktiv. Arbeit nicht als Last, sondern als spannende Herausforderung zu betrachten.

 

Oder probieren Sie, sich am Anfang eines neuen Projektes nicht gleich selbstsicher “Das schaffe ich schon” zu sagen, was der Motivation sofort jeglichen Reiz nimmt. Denken Sie sich eine viel enger gesteckte Deadline oder versuchen Sie, Aufgaben respektvoller anzugehen und schon werden Sie den Anstieg Ihrer Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit verspüren.

 

Manchmal kann es aber auch schon helfen, einen Grund für die fehlende Motivation auf Arbeit zu ermitteln und aktiv daran zu arbeiten.   

 

Sorgen Sie für angemessene Ablenkung

So wichtig die Arbeit auch ist, mindestens genauso wichtig sind Pausen und angemessene Ablenkung. Nein, damit sind keine Dauerschleifen im Internet gemeint, sondern aktives Erholen des Gehirns. Das kann ein Spaziergang sein, ein anregendes Gespräch mit den Teamkollegen oder ein simples Durchatmen.  

 

Eine weitere unterhaltsame und gleichzeitig sehr motivierende Unterbrechung der Routine können Teamevents bzw. Teambuildingmaßnahmen sein. Dabei steigert man nicht nur den Zusammenhalt, sondern fördert sogar aktiv die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

 

Los geht es also mit der Steigerung Ihrer Produktivität

Letztendlich bleiben diese Produktivitäts-Tipps aber Eines, eine ganz persönliche Entscheidung. Denn genauso wie es verschiedene Arbeits- und Kreativitätstypen gibt, so funktioniert nicht jeder Ratschlag automatisch bei allen gleich. Wichtig ist, zunächst das eigene Verhalten am Arbeitsplatz aktiv zu beobachten und nach individuell geeigneten Möglichkeiten der Effektivitätssteigerung zu suchen. Bei dem Einen reicht da schon ein Ausschalten digitaler Ablenkungen, während der andere mehr von einer Kompletterneuerung seiner Arbeitsabläufe profitiert. Das Ziel ist immer gleich: Mehr aus dem Tag machen und mit dem ruhigen Gewissen nach Hause zu gehen, die Arbeit geschafft zu haben. Umso mehr Zeit bleibt schließlich am Abend für Katzenvideos auf Youtube!

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Das Zeitalter des Internets und mobiler Endgeräte hat neben unserer Lebensweise auch unsere Arbeitsstrukturen revolutioniert. Vorbei sind die Jahre, in denen man umständlich Betriebsangelegenheiten über Postwege klären musste und persönlich zu unbeliebten Meetings am Freitagnachmittag erscheinen sollte.

 

Heutzutage werden innerhalb von Sekundenbruchteilen Millionen an digitalen Nachrichten versandt, Videogespräche von einem Kontinent zum anderen geführt und unfassbare Mengen an Daten in Servern gespeichert. Dieser Fortschritt ging natürlich nicht an der Arbeitswelt vorüber und veränderte so in den letzten zwei Jahrzehnten maßgeblich unsere Abläufe und Strukturen am Arbeitsplatz.

 

Arbeitsmittel wie der Computer, das Mobiltelefon und das Internet sind mittlerweile kaum mehr wegzudenken und ermöglichen uns völlig neue Arten und Weisen der Interaktion und Kommunikation auf Arbeit. Dies kommt vor allem einem wichtigen Aspekt zu Gute – der Teamarbeit. Denn interne Prozesse können dank der modernen Technik einfacher gesteuert, kontrolliert und verwaltet werden. Man ist untereinander vernetzt, mobil, jederzeit erreichbar und kann dadurch besser sowie effektiver miteinander arbeiten.

 

Dies schuf die Voraussetzung für einen Trend, der gerade in den letzten fünf Jahren zunehmend an Bedeutung gewann: dem ortsunabhängigen Arbeiten. Immer mehr Unternehmen werden sich der Vorteile der modernen Kommunikationstechnologie bewusst und setzen diese ein, um Mitarbeiter auszulagern. Was im ersten Moment wie eine Negativentwicklung anmutet, kann in Wahrheit eine Win-Win-Situation sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer bedeuten. Der Betrieb spart an Verwaltungskosten, umso weniger Büros und Mitarbeiter er im Haus beschäftigt. Der Mitarbeiter hingegen gewinnt dabei mehr Flexibilität und Freiheit, indem er seinen Arbeitsalltag selbst strukturieren kann und oftmals sogar arbeiten kann, wo er möchte. Neudeutsch nennt man das Ganze dann “Digitaler Workplace”.

 

Dies bringt ein weiteres Neuzeit-Phänomen auf die Agenda moderner Betriebe – virtuelle Teams. Damit sind Gruppierungen von Mitarbeitern gemeint, die getrennt voneinander arbeiten und sich mitunter sogar noch nie persönlich getroffen haben. Das können zum Beispiel Angestellte ein und derselben Firma sein, die allesamt im Homeoffice arbeiten. Oder die Mitglieder eines Startups, die in völlig unterschiedlichen Zeitzonen mit komplett verschiedenen kulturellen Hintergründen leben. Auch Beschäftigte in kooperierenden Unternehmen, die trotz geografischer Distanz an dem gleichen Projekt arbeiten, fallen unter diese Definition. Ihnen allen ist Eines gemein: sie sitzen nicht im selben Raum oder Gebäude und benötigen deshalb Hilfsmittel für ihre Kommunikation.      

 

Die Ansprüche der Unternehmen und Arbeiter an solch digitale Werkzeuge lassen sich mit 5 wichtigen Eigenschaften zusammenfassen:

 

  • Sie müssen benutzerfreundlich sein.
  • Sie sollten kostengünstig sein.
  • Sie sollten integrierte Lösungen sein und damit möglichst viele Kommunikations- und Informationskanäle bündeln.
  • Sie sollten ohne die Notwendigkeit großer Anschaffungen verwendbar sein.
  • Sie sollten ein effektives Arbeiten im virtuellen Team ermöglichen.

 

Auch wenn die Branche des ortsunabhängigen Arbeitens noch in den Kinderschuhen steckt und das Thema für viele Menschen noch keinen greifbaren Charakter besitzt, haben sich bereits viele Softwareentwickler auf digitale Teamkommunikation spezialisiert. Resultat sind Apps und Softwarelösungen, die die oben genannten Eigenschaften besitzen und so die Zusammenarbeit im virtuellen Team nicht nur unterstützen, sondern sogar erleichtern und potenzieren sollen.

 

Um Ihnen einen Einblick in die Thematik zu bieten und vielleicht sogar die ein oder andere Anregung liefern zu können, stellen wir Ihnen nun 4 der vielversprechendsten Tools für digitale Teamkommunikation vor. Denn abseits von den Standardoptionen der Email, Whatsapp, Skype und dem guten alten Telefon, gibt es da draußen innovative Lösungen für den virtuellen Austausch, die auch Ihr Arbeitsleben revolutionieren können.  

 

Slack

Spricht man über das Thema Teamkommunikation, so gibt es am Messenger-Dienst Slack kein Vorbeikommen. Was als Nebenprodukt bei einer Spieleentwicklung im Silicon Valley begann, entpuppte sich schnell zu einem der erfolgreichsten Startups seiner Art und verzaubert immer mehr Unternehmen mit seiner Funktionalität. Denn Slack ist nicht nur ein fähiges Chat-Tool, sondern fungiert durch zahlreiche Integrationsmöglichkeiten anderer Programme auch als modernes Management-System.  

 

Äußerst positiv zu bewerten ist dabei, dass die Macher der Software ihren Nutzern das Zusammenarbeiten bestmöglich erleichtern wollen. Schon bei der kostenlosen Registrierung wird man von einem freundlichen “Slack-Bot” unterstützt, der einen im Dialog durch die erforderlichen Daten für die Anmeldung führt. Einmal ein Profil angelegt, kann man sich mit anderen Teammitgliedern über Slack vernetzen und in Form von Chaträumen kommunizieren. Diese Kanäle können je nach Bedarf angelegt werden, zum Beispiel unterteilt nach Projekten, Unternehmen, einzelnen Arbeitsgruppen oder Themen. Ausgetauscht wird sich hier als Gruppe untereinander oder mittels privater Nachrichten, was die Anzahl notwendiger Emails massiv reduziert und die Interaktion stärkt. Die Anwendung ist leicht gestaltet und wird von den Entwicklern regelmäßig verbessert.

 

Der zweite große Vorteil von Slack neben seiner Wirkung als “Email-Verdränger” ist das Datenmanagement. Nicht selten leidet die Teamarbeit unter Informationsüberfluss und der Schwierigkeit, eine immens hohe Zahl an anfallenden Dokumenten und Gesprächsnotizen für alle Mitarbeiter übersichtlich aufzuarbeiten. Wenn Sie schon einmal das Problem hatten, die Aufstellung aus dem Meeting von vor drei Wochen wiederzufinden, so werden Sie die Funktionen von Slack sicher wertschätzen. Dateien können einfach hochgeladen und mit Hilfe der Suche wiedergefunden werden sowie sogar schriftliche Teamgespräche jederzeit wieder abrufbar sind.

 

Die dritte große Stärke des Collaboration-Tools ist die Integration externer Dienste, was Slack den Schritt vom einfachen Kommunikationswerkzeug zum System für Büromanagement ermöglichte. Man kann die Software mit einer Vielzahl anderer Dienstleister verknüpfen und so unterschiedlichste Funktionen an einem Ort bündeln. Das reicht vom einfachen Taschenrechner, über Social Media Kanäle wie Facebook oder Twitter bis hin zu Projektmanagementsystemen wie Trello oder Asana. Wichtige Dateien für die Zusammenarbeit können über Dropbox-Ordner oder über Google-Drive allen zugänglich gemacht werden, gemeinsame Kalender-Einträge erinnern an Verpflichtungen und selbst eingehende Emails können über Slack abgerufen werden. Schluss mit 15 gleichzeitig geöffneten Fenstern, hier läuft alles zusammen!

 

Selbstverständlich sind für alle Kanäle und verknüpfte Konten jeweilige Privatsphäre-Einstellungen möglich, um so die Sichtbarkeit für Teammitglieder entsprechend zu regulieren. Die Basisversion von Slack ist für kleine Gruppen kostenfrei. Ab einem größeren Datei- und Suchvolumen lohnen sich die kostenpflichtigen Accounts, die mehr Speicherplatz und Features bieten und pro Nutzer abgerechnet werden.   

 

HipChat

HipChat wird beim Thema der Kommunikations-Tools meist in einem Atemzug mit Slack genannt. Nicht ohne Grund, denn beide ähneln sich in ihren Vorteilen für die virtuelle Interaktion im Team. Während Slack allerdings einzig auf Textnachrichten basiert, setzt HipChat neben dem klassischen Text-Messenger auf Echtzeitkommunikation in Form Sprach- und Videoanrufen.

 

Ähnlich wie bei Slack lassen sich auch bei HipChat sowohl Gruppenchat-Räume wie auch Chats unter zwei Personen erstellen, die sich dann verschiedenen Projekten oder Arbeitsgruppen zuordnen lassen. Um die Übersicht nicht zu verlieren und einfach Mitglieder an Diskussionen beteiligen zu können, muss man diese lediglich mit einem “@” vor ihrem Nutzernamen erwähnen. Der Betroffene erhält darüber direkt eine Benachrichtigung und kann so zur jeweiligen Gruppenunterhaltung springen oder sogar Kanäle betreten, in denen er zuvor nicht beteiligt war. Wer die kostenpflichtige Plusvariante des Tools wählt, kommt zusätzlich in den Genuss von Videochats, Screensharing und Videokonferenzen – schließlich will man ja bei all dieser Arbeit auf Distanz nicht vergessen, wie die Teamkollegen eigentlich aussehen.

 

Eine Stärke des Chat-Services ist die Persistenz, denn die gesamte Historie aller jemals geführten Unterhaltungen wird dauerhaft festgehalten und ist somit ständig wieder einsehbar. So kann man zum Beispiel jederzeit nachvollziehen, was andere Teammitglieder in einer anderen Zeitzone besprochen haben oder man kann eine Reise in die Vergangenheit unternehmen und sich erinnern, was man am Anfang eines Projekts besprochen hatte. Die umfassende Suchfunktion ist dabei Gold wert.   

 

Eine weitere Gemeinsamkeit zum Konkurrenten Slack ist zudem die Möglichkeit der Integration von Dokumenten und anderen Serviceanbietern. Gerade bei Letzterem bietet der Entwickler Atlassian unkomplizierte Anbindung an seine anderen Produkte, wie unter anderem das Aufgabenmanagementsystem JIRA oder die Kollaborationssoftware Confluence. Aber auch externe Dienste wie Social Media Kanäle oder Filehosting-Dienste wie Google Drive oder Dropbox lassen sich bequem damit verknüpfen. Nicht zu vergessen, dass zudem auch zahlreiche Medien wie Dokumente, Fotos, Emails und vieles mehr per Drag & Drop eingebettet und mit den Kollegen geteilt sowie bearbeitet werden können.

 

In der Basisversion ist HipChat kostenlos und das sogar unabhängig von der Teamgröße. Wer einmal in den Genuss gekommen ist und nach mehr verlangt, der kann für eine geringe monatliche Gebühr pro Nutzer auf HipChat Plus setzen. Bei dieser Variante erhält man neben den Videochat-Funktionen auch unbegrenzten Speicherplatz und Historieaufzeichnung.  

 

Trello

Trello ist im Gegensatz zu den anderen vorgestellten Programmen ein Ansatz, der etwas weniger kommunikationslastig ist und sich stattdessen auf die Verbesserung von Workflows konzentriert. Der Cloud-Service strebt an, die Abläufe im Team klar und übersichtlich zu strukturieren und so das gemeinsame Arbeiten an Projekten zu erleichtern.

 

Bei dem visuellen Projektmanagement-Tool arbeitet man vornehmlich mit sogenannten Boards mit Listen und Karten, die an bunte Klebezettel erinnern. Ein Board umfasst ein Projekt, das in seine Einzelbestandteile aufgeschlüsselt wird, wie zum Beispiel die Planung eines Firmenevents. Dafür dienen wiederum die Listen, in denen Aufgaben verschiedenen Typs zusammengefasst werden. Für unser Beispiel eines Events könnte man hier beispielshalber die Kategorien “Dienstleister”, “Genehmigungen”, “Organisation” und  “Kommunikation” eingeben. Die letztendlichen Aufgaben werden in Form von Karteikarten erstellt, die sich bequem auf dem Board und zwischen den verschiedenen Listen hin und her verschieben lassen. Dabei kann man jeder Karte die verantwortlichen Mitarbeiter, Deadlines, Dokumente, Kommentare und Check-Listen zuordnen. Wer möchte, erhält sogar über jede Veränderung auf dem Board und zu jedem nahenden Abgabetermin eine Email-Benachrichtigung, sodass man stets über den aktuellen Stand des Fortschritts im Team informiert ist.  

 

Das von Trello verwendete Interfacedesign ermöglicht den Nutzern, die Boards individuell zu gestalten und komplexe Themengebiete in leicht verständliche Projekte aufzuschlüsseln. Zwar bietet das Tool außer der Kommentarfunktion auf den einzelnen Karten (noch) keine weiteren Optionen des persönlichen Austauschs, jedoch trägt es auch ohne Chatfunktion maßgeblich zur Teamkommunikation bei. Jeder freigegebene Mitarbeiter kann jederzeit einsehen, woran seine Kollegen arbeiten, wie weit sie damit fortgeschritten sind, was noch zu tun ist und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Wichtige Dokumente und Informationen sind synchronisiert und für alle an einer Schnittstelle abrufbar, sowohl am Computer als auch auf mobilen Endgeräten wie dem Tablet oder dem Smartphone. Kein Wunder, dass Trello in seinem Herkunftsland der USA bereits seinen festen Platz unter den beliebtesten Projektmanagement-Diensten eingenommen hat.

 

Das Beste daran ist: Trello ist in der Basisversion kostenfrei. Einzige Voraussetzung für eine Nutzung als virtuelles Team ist, dass jedes Teammitglied sich einen kostenlosen Account bei dem Tool anlegt. Diese Profile kann man anschließend über die Suchfunktion in Arbeitsgruppen zusammenfassen und den entsprechenden Boards zuteilen. Für Liebhaber gibt es auch die Möglichkeit eines kostenpflichtigen Upgrades zur Business-Version, die weitere Features wie Lese-Accounts und Google-Apps-Integration bietet.

 

Coyo

Kommen wir nun zum Abschluss zum Underdog unserer Aufzählung. Nicht nur ist es das bisher noch am wenigsten bekannte Kollaborationstool unserer Liste, es ist zudem sogar eine heimische Schöpfung. Die Digitalagentur Mindsmash aus Hamburg will Coyo auf seinem Gebiet zum deutschen Spitzenreiter machen und setzt dabei vor allem auf leichte Handhabung und eine starke Kombination aus Intranet und Social Network-Elementen. Das bedeutet, dass man mit Hilfe von Coyo sowohl die Teamkommunikation, als auch die Aufgabenverwaltung besser und leichter abwickeln kann.

 

Sympathisch ist dabei, dass das Tool wie eine Art internes soziales Netzwerk aufgebaut ist. Man kann sich mit seiner Hilfe interaktiv mit Mitarbeitern, kooperierenden Unternehmen und sogar mit Kunden austauschen. Dies geschieht zum Einen auf kommunikativem Wege mittels privater und Gruppennachrichten. Zum Anderen können Informationen und Dokumente auf sogenannten “Sticky Pages” öffentlich sichtbar gemacht werden und dann zum Beispiel detailliert von den dazu eingeladenen Mitgliedern in “Workspaces” bearbeitet werden. Natürlich erhält man ganz im Social Media-Stil regelmäßig Benachrichtigungen über Status-Updates, Neuigkeiten und Aktivitäten-Streams anderer Teilnehmer. Erwähnenswert ist zudem, dass man unbekannte Kollegen mittels angegebener Interessen oder Zuständigkeitsbereiche finden kann. Sogar das allseits bekannte “Folgen” einer Person ist möglich – wenn schon soziales Netzwerk, dann richtig!

 

Darüber hinaus dient Coyo als Wissensmanagement-Software mit zahlreichen Möglichkeiten für die Einbindung von Dokumenten, Dateien, Fotos und anderen Informationen in die (Team)interne oder sogar die externe Kommunikation. Die rekursive Suchfunktion unterstützt die Übersichtlichkeit für alle Beteiligten und wer immer noch nicht über genügend Dateien verfügt, der kann mit Hilfe des Tools sogar eigene Formulare erstellen.    

 

Entgegen der zuvor vorgestellten Software-Optionen ist Coyo von Beginn an kostenpflichtig und lässt Nutzer aus zwei Varianten wählen. Einer preisintensiven, aber einmaligen Investition in eine Version auf dem eigenen Server oder eine monatlich gebührenpflichtige Cloud-Lösung, die pro Nutzer abgerechnet wird. Auch wenn dies auf den ersten Blick teuer erscheint, so kann Coyo mit seinen internationalen Konkurrenten durchaus mithalten und punktet vor allem mit dem Heimvorteil. Denn schon allein der Standort der Server in Deutschland bringt einige rechtliche Aspekte mit sich, die langfristig gesehen für viele deutsche Firmen von Interesse sein könnten.

 

Fazit

Nach diesem kurzen Einblick in die Möglichkeiten digitaler Tools zur Teamkommunikation bleibt zu unterstreichen, dass diese kurze Liste natürlich nicht die Bandbreite aller Möglichkeiten wiedergeben kann. Es existieren Dutzende Software-Lösungen auf dem Markt mit teilweise nur minimalen Unterschieden in ihrer Ausrichtung, Umsetzung und Preisgestaltung. Die Wahl des am besten passenden Mittels zur Zusammenarbeit im virtuellen Team bleibt letztendlich den Nutzern überlassen, denn die Geschmäcker und Bedürfnisse sind bekanntlich verschieden.

 

Und auch wenn der steigende Trend des digitalen Workspace weiterhin gefördert wird und sich die interne wie externe Kommunikation von Unternehmen dahingehend anpasst, sollte der persönliche Aspekt dennoch nicht vergessen werden. Bei virtuellen Teams kann es schnell dazu kommen, dass genau diese menschliche Note wie das Gespräch am Kopierer oder die feucht-fröhliche Geburtstagsfeier beim Restaurant um die Ecke fehlen.

 

Einen Ausgleich schaffen regelmäßige Verabredungen zu Telefongesprächen, Videokonferenzen oder gar persönliche Treffen und Teamevents. Gottseidank kann man für die letztgenannten Optionen zuvor mit Hilfe der Kommunikationstools digital ermitteln, wann es allen am besten passt. Willkommen in der Zukunft des Zusammenarbeitens!

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Die Unternehmens- und Strategieberatung Gallup erstellt jährlich anhand des eigens dafür entwickelten “Engagement Index” eine internationale Studie zur Arbeitsplatzqualität. Dabei werden viele Tausende Beschäftigte repräsentativ zu ihrer Arbeitssituation und dem Verhältnis zu ihrem Arbeitgeber befragt. Die Studie, die bereits seit 2001 stattfindet, erlaubt dadurch umfassende Erkenntnisse zur emotionalen Bindung von Mitarbeitern an ihr Unternehmen.

Die Ergebnisse Deutschlands sorgen dabei schon seit einigen Jahren für Entsetzen in den Chefetagen. Seit dem Jahr 2007 nahm die Zahl deutscher Arbeitnehmer, die innerlich schon gekündigt haben, rapide zu. Der bisherige Höchststand wurde 2012 erreicht, indem 24% – also fast ein Viertel aller Beschäftigten – angaben, keinerlei Bindung zu ihrem Unternehmen zu verspüren. Zwar sank diese Zahl in den darauffolgenden Jahren wieder minimal, jedoch sind die Resultate nach wie vor erschreckend: nahezu 70% aller Befragten leisten nur Vorschrift nach Dienst, um die 15% der Studienteilnehmer haben sich innerlich bereits komplett von ihrer Arbeit distanziert und nur ein viel zu kleiner Anteil von ca. 15% ist zufrieden und engagiert.

Die Liste der Folgen für den Arbeitgeber ist lang. Unmotivierte Mitarbeiter neigen tendenziell stärker dazu, ihr Potenzial nicht voll auszuschöpfen. Interne und externe Abläufe finden langsamer statt oder werden in extremeren Fällen sogar absichtlich blockiert. Darunter leidet wiederum das Arbeitsklima, was dann die eigentlich motivierten Mitarbeiter involviert und schlimmstenfalls auch deren Engagement mindert. Der Umsatz sinkt durch weniger Engagement im Vertrieb oder Kundenservice Von steigenden Krankschreibungen aufgrund der fehlenden Zufriedenheit am Arbeitsplatz ganz zu schweigen.

Ein in der Branche beliebter Begriff für solche unmotivierten Beschäftigten ist “Low Performer”. Und die Gesamtheit aller Low Performer in Deutschland kostet der Volkswirtschaft laut Gallup jährlich zwischen 80 und 105 Milliarden Euro. Summen, die man einsparen könnte.

Jedoch sollten Sie dabei nicht sofort an harte Maßnahmen wie Kündigungen denken, welche wenn überhaupt, nur als letzter Ausweg in Frage kommen sollten. Schließlich ist es laut zahlreichen Untersuchungen erwiesen, dass es für Unternehmen wesentlich rentabler ist, bestehende Mitarbeiter an sich zu binden, als stets neu einzustellen. Sprich: Unternehmen müssen etwas gegen die fehlende Motivation Ihrer Arbeiter unternehmen, um zu starke Fluktuation zu vermeiden. Denn mit jedem verlorenen Mitarbeiter verliert die Firma auch dessen Fähigkeiten.

Doch was verursacht diese Unzufriedenheit am Arbeitsplatz?

Experten sind sich einig, dass das Problem zumeist von den Unternehmen selbst ausgelöst wird. Bedenkt man, dass jeder einzelne Mitarbeiter zu Beginn seiner Karriere aus guten Gründen eingestellt wurde und motiviert zur Arbeit ging, so muss sich offensichtlich im Laufe seiner Arbeitszeit im Betrieb etwas verändert haben. Kein Arbeitnehmer ist per se ein Low Performer.

Eine der Hauptursachen ist demnach die Personalführung vieler Unternehmen. Hier scheitert es vor allem auf persönlicher Ebene durch mangelndes Feedback, fehlende Möglichkeiten der Weiterbildung oder persönlichen Entwicklung der Mitarbeiter oder gar am Vertrauensverhältnis zum Vorgesetzten.

Gerade Letztere, die Führungspersönlichkeiten, spielen eine Schlüsselrolle in der Mitarbeitermotivation. In den letzten Gallup-Studien gaben nahezu die Hälfte der Teilnehmer an, dass sie wegen eines direkten Vorgesetzten darüber nachgedacht hatten, ihr Unternehmen zu verlassen. Eine hohe Zahl, die dringenden Handlungsbedarf hinsichtlich der Führungsqualitäten von leitenden Mitarbeitern und Vorgesetzten aufzeigt.

Vor allem in größeren Unternehmen sind leitende Angestellte, Teamleiter und Vorgesetzte das Sprachrohr des Betriebs. Ihr Verhalten steht für das des Arbeitgebers – in guten wie in schlechten Aspekten. Fehlt es einer führenden Persönlichkeit an den nötigen Führungsfähigkeiten und Softskills, so kann dies das Vertrauensverhältnis des Mitarbeiters zum Arbeitgeber stören. Schafft es der Vorgesetzte hingegen, auf die Bedürfnisse all seiner Beschäftigten einzugehen, so sind beste Bedingungen für eine kontinuierliche Stärkung des Arbeitsverhältnisses geschaffen.
Erstes Mittel gegen unmotivierte Mitarbeiter ist also eine adäquate Auswahl und Ausbildung von Führungskräften in der Leitung des Personals. Kommt es dennoch vor, dass Arbeiter die Lust am Job verlieren und scheinbar nur noch physisch am Arbeitsplatz anwesend sind, so könnten die folgenden Tipps helfen:

Was können Sie gegen fehlende Motivation bei den Mitarbeitern unternehmen?

  • Ermitteln Sie den Grund für den Unmut des Mitarbeiters

Einer Ihrer Mitarbeiter schafft nicht mehr die gleiche Leistung wie früher, erledigt Aufgaben nur knapp vor Abgabetermin oder wirkt kaum engagiert? Dann ist oberstes Gebot die Kommunikation! Sobald Sie eine Veränderung in der Leistung oder Laune eines Kollegens bemerken, sollten Sie das Handeln nicht auf die lange Bank schieben. Sprechen Sie die Person in einem persönlichen und vertraulichen Gespräch direkt darauf an.
Hinterfragen Sie die Gründe für untypische Verhaltensweisen, um so besser darauf eingehen zu können. Gibt es vielleicht Probleme in der Kommunikation mit Kollegen, wird zu viel erwartet, sind die inneren Abläufe zu schleppend oder fehlt der Person eine Zukunftsperspektive? Ein Eingrenzen der Ursache aus einem schier unendlichen Katalog der Möglichkeiten wird Sie befähigen, Lösungen dafür zu suchen.

  • Klären Sie mit dem Mitarbeiter das weitere Vorgehen

Bezugnehmend auf die ermittelte Ursache können Sie gezielt aktiv werden. Zeigen Sie Ihrem Mitarbeiter, dass Sie gewillt sind, seine Arbeitssituation zu verbessern und dadurch auch das Verhältnis zum Arbeitgeber wieder zu stärken. Lassen Sie die Person an diesem Prozess teilhaben, um ihr Engagement zu verdeutlichen.

Gleichzeitig können Sie auch die Chance nutzen, Ihre Erwartungen an den Kollegen mitzuteilen. Fordern Sie freundlich, aber bestimmt mehr Einsatz und klären Sie die Rahmenbedingungen für die weitere Zusammenarbeit. Ein angemessener Zeitrahmen ist hier ein entscheidender Faktor, denn genauso wie der Verlust der Motivation nicht von einem Tag auf den anderen geschieht, so benötigt auch die Rückkehr zum Engagement für die Firma ihre Zeit.

  • Feedback, Feedback, Feedback

Man kann es gar nicht oft genug erwähnen: Fehlende Kommunikation und mangelndes Feedback sind das Öl im Feuer der Unzufriedenheit. Vor allem regelmäßige und qualitativ hochwertige Mitarbeitergespräche bilden eine unerlässliche Basis für den Erfolg und die Zufriedenheit eines Mitarbeiters. Dennoch lag zum Beispiel bei der Gallup-Studie die Zahl der Befragten, die innerhalb der letzten 12 Monate vor der Studie kein solches Gespräch mit ihrem Vorgesetzten hatten, bei über 40%.

Fehlt dem Beschäftigten Lob und Feedback, so fehlt gleichzeitig auch das Interesse an seiner Person und der Bezug zum Arbeitgeber. Von hier an ist es bis zur inneren Kündigung nicht weit. Dem kann durch regelmäßige Gespräche und Leistungsüberprüfungen entgegengewirkt werden. Zeigen Sie dem Mitarbeiter, wie wertvoll er für Sie ist und helfen Sie ihm, sich auf Arbeit wohl und geschätzt zu fühlen.

  • Anerkennung tut gut

Unabhängig, ob ein Mitarbeiter stets tolle Performance zeigt oder ob er nach einem Tief im Arbeitsverhältnis wieder mit neuem Ehrgeiz an Bord ist – Anerkennung ist wichtig. Neben dem bereits erwähnten Lob gibt es hierfür noch viele weitere Möglichkeiten. Belohnen Sie gute Leistungen mit entsprechenden Bonifikationen, kleinen Geschenken, Firmenvergünstigungen, besseren Arbeitsbedingungen, der Übertragung von mehr Verantwortung oder ganz einfach mit einer leckeren Pizza in der Mittagspause.
Eine indirekte Form der Anerkennung ist zudem das respektvolle Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern. Behandeln Sie sie fair und auf Augenhöhe und Sie werden bemerken, wie sich das Vertrauensverhältnis zu Ihnen positiv verändern wird. Seien Sie transparent hinsichtlich Ihrer Entscheidungen und scheuen Sie sich nicht, sich an Ihre Mitarbeiter als Experten für ihr jeweiliges Aufgabengebiet zu wenden.

  • Ablenkung muss sein

Ein großer Motivationsschub ist ein Ausbruch aus dem Arbeitsalltag. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern ein besonderes Erlebnis. Sei es zum Beispiel eine außerordentliche Betriebsfeier oder gar das Zelebrieren aller möglichen Anlässe von Weihnachten bis zum Geburtstag jedes Teammitgliedes. Oder entführen Sie Ihre Arbeiter auf ein Firmenevent oder zum Teambuilding. Gerade die letztere Option eignet sich hervorragend, um auf unterhaltsame Weise die Routine zu unterbrechen und die Zusammenarbeit zu stärken.

  • Bieten Sie eine Perspektive

Nichts ist so ermüdend und demotivierend wie eine fehlende Perspektive. Häufig sind mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter ein Grund, ein Unternehmen zu verlassen. Vermeiden Sie dies, indem Sie ihren Arbeitern sowohl Ziele für die Zukunft setzen, als auch entsprechende Perspektiven bieten. Das kann ein personeller Aufstieg sein, das Übertragen von mehr Verantwortung oder Weiterbildungsmöglichkeiten, die mit einer Erweiterung des Tätigkeitsfeldes einhergehen. Zeigen Sie Ihrem Team, dass sich die Arbeit für Sie auch in Zukunft noch lohnen wird und Langeweile am Arbeitsplatz ein Fremdwort bleibt.

  • Seien Sie ein Team

Für viele Mitarbeiter ist eine angenehme Arbeitsatmosphäre und eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen wichtig. Fördern Sie deshalb die Teamarbeit. Die Kluft zwischen motivierten und weniger motivierten Arbeitern kann so leichter überwunden werden.

Stärken Sie das Zusammengehörigkeitsgefühl Ihrer Mitarbeiter und festigen Sie so gleichzeitig auch das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter zum Unternehmen. Wichtig ist außerdem, dass der Vorgesetzte ein gleichberechtigter Teil des Teams ist und nicht nur unbeteiligter Außenstehender, der nur “von oben herab” agiert. Schmälern Sie die Distanz zum Betrieb und der Unmut schmälert sich ebenso.

Mit motivierten Mitarbeitern zum Erfolg

Sie sehen, die Motivation von Mitarbeitern ist kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis einer aufmerksamen und guten Personalführung. Sicher mögen die oben benannten und andere Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation nicht in jedem einzelnen Fall von Erfolg gekrönt sein. In wenigen Situationen ist ein Auflösen des Arbeitsverhältnisses sogar unumgänglich. Dennoch kann in vielen Fällen ein adäquates Führungsverhalten einer inneren Kündigung bei Arbeitnehmern vorbeugen.

Schaffen Sie optimale Bedingungen für Ihre Arbeiter und beschreiten Sie gemeinsam mit ihnen den Weg zum Erfolg. Denn fest steht: wer motivierte Arbeiter in seinem Unternehmen weiß, der hat im Kampf um Umsatz immer den entscheidenden Vorteil.

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