8 Merkmale erfolgreicher Teamarbeit

Es ist kein Geheimnis, dass die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt zunehmend komplexer werden. In den Organisationsstrukturen von Unternehmen kommt es deshalb immer häufiger zum Einsatz von Teams. Speziell geschaffene Einheiten von Experten, die gemeinsam Großes bewegen sollten.   

Doch was macht eigentlich ein Team zu einem guten Team? Woran lässt sich erkennen, ob das Zusammenspiel aller Mitglieder einer Arbeitsgruppe zu Erfolg führt?

Wir zeigen es Ihnen anhand von 8 Merkmalen erfolgreicher Teamarbeit:

 

Kommunikation

Einer der wichtigsten Aspekte funktionierender Teamarbeit ist eine offene Kommunikation. Dies geht damit einher, dass einzelne Mitglieder der Arbeitsgruppe unter Umständen ihre Komfortzone verlassen müssen. Introvertierte Einzelkämpfer unterstützen die gemeinsame Interaktion ebenso wenig wie vorlaute Aufmerksamkeitshascher. Die richtige Balance zwischen persönlichen Eigenschaften der einzelnen Mitarbeiter ist daher entscheidend, um eine angenehme Kommunikation für alle im Team zu ermöglichen.

Aber muss denn wirklich jeder an jedem Entscheidungsprozess beteiligt sein und jeder über alles Bescheid wissen?

Je nach Beschaffenheit des Teams und seiner Aufgaben, nicht zwingend. Jedoch ist es für die Moral und den Zusammenhalt im Team essentiell, Transparenz und die nötige Beteiligung jedes Einzelnen am Gesamtprozess sicherzustellen. Fühlen sich vielleicht einige Teammitglieder von Entscheidungen, die die Teamarbeit betreffen, ausgeschlossen, so kann das für Unmut sorgen. Ebenso ist es für eine reibungslose Zusammenarbeit wichtig, dass jeder Mitarbeiter im Team über das große Ziel, die einzelnen Aufgaben seiner Kollegen und der aktuellen Situation informiert ist, um so bestmöglich sein eigene Arbeit erledigen zu können.

Bei erfolgreicher Teamarbeit hat die Gruppe Abläufe etabliert, nach denen die Mitglieder regelmäßig persönlich und offen miteinander kommunizieren. Das kann beispielsweise in Form von wöchentlichen Meetings sein oder, im Falle von lokal verteilt arbeitenden Teams, mit Hilfe von digitalen Tools. Bei diesen Zusammenkünften können und sollen alle Teammitglieder ohne Zweifel oder Ängste ihre Gedanken und Meinungen frei äußern. Ebenfalls auf der Agenda dieser Meetings stehen Informationen über wichtige interne Prozesse und Entscheidungen. Ein weiteres Merkmal erfolgreicher Kommunikation im Team ist, dass Unstimmigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten zwischen den davon betroffenen Personen im konstruktiven Gespräch gelöst werden und nicht mit verletzenden Worten hinter dem Rücken.

Nur mit dem Wissen und dem Wohlgefühl, dass Mitarbeiter dank offener Kommunikation im Team erhalten, können sie alle gemeinsam dazu beitragen, maximale Erfolge zu erzielen.


Respekt

Respekt ist, ähnlich wie die offene Kommunikation, eine unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiche Teamarbeit. Dazu zählt sowohl für die Beziehung der Teammitglieder zu ihrem Vorgesetzten bzw. Teamleiter, als auch für den Umgang der einzelnen Mitarbeiter untereinander.

Betrachtet man die hohe Zahl an Stunden, die ein Team in der Woche mit gemeinsamer Arbeit verbringt, so ist es nur logisch, dass diese Zeit von einer respektvollen Atmosphäre geprägt sein sollte. Das beginnt bei den Basics des Zusammenarbeitens wie Pünktlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Gewissenhaftigkeit und Ordnung. Was auf den ersten Blick logisch erscheint, erfordert in der Praxis öfters die Anpassung Einzelner an ein Gruppenverständnis dieser Werte. Ist zum Beispiel ein Mitarbeiter im kreativen Chaos am produktivsten, so muss er dennoch diese Unordnung auf einem Maß betreiben, das die Arbeit der restlichen Gruppe nicht stört.     

Damit ein Team ein sicherer und angenehmer Arbeitsplatz sein kann, ist es ebenso grundlegend, dass sich Teammitglieder untereinander respektieren. Das beginnt mit der offenen Kommunikation untereinander und beinhaltet ebenso die Toleranz gegenüber allen Aspekten, die die Kollegen ausmachen. Bei erfolgreicher Teamarbeit tolerieren und respektieren Mitarbeiter die Ideen, Meinungen, kulturellen Hintergründe, Religionen, Traditionen und Arbeitsweisen ihrer Kollegen – selbst wenn sie nicht immer mit diesen übereinstimmen.

Erstklassige Teams haben für sich die Fähigkeit entwickelt, respektvoll gegenüber anderen und sich selbst aufzutreten. Sie können reibungslos und effektiv miteinander arbeiten, ohne sich dabei verstellen zu müssen. Der Zusammenhalt in solchen Gruppen ist wesentlich stärker und treibt den Einzelnen so zu größeren Leistungen für das Wohl des Teams an.

 

Ein gemeinsames Ziel

Ein Team wird zum Team durch eine gemeinsame Vision. Denn es ist nicht die Eigenbrötlerei, die verschiedene Menschen dazu bringt, zusammenzuarbeiten. Es ist ein gemeinsames Verständnis des angestrebten Ziels.

Wenn mehrere Personen gleichzeitig dasselbe erreichen wollen, so sind sie als Einheit nachweislich stärker und effektiver, als eine einzelne Person. In einem erfolgreichen Team steht deshalb das gemeinsame Ziel über den individuellen Interessen der Teammitglieder. Denn das Festhalten an der gleichen Vision schweißt zusammen und fördert die Kameradschaft. Alle verstehen, wofür sie arbeiten und ihr Bestes geben.

Das gemeinsame Ziel ist zudem der Ausgangspunkt für eine produktive Organisation des Teams. Erst wenn ersichtlich ist, was zusammen erreicht werden soll, kann man festlegen, wie dies geschehen soll. Teammitglieder können ihre Rolle innerhalb des Gefüges besser nachvollziehen und ihre Stärken und Fähigkeiten bestmöglich einsetzen.

Zudem hilft ein kollektives Verständnis der Zielstellung bei der internen Entscheidungsfindung. Ein erfolgreiches Team löst Meinungsverschiedenheiten und Probleme nach der Fragestellung, welche Entscheidung die Beste für das gemeinsame Ziel ist.

 

Geteilte Verantwortung

Sätze wie “Das ist nicht mein Thema” oder “Schuld hat allein XY” kommen im Vokabular eines erfolgreichen Teams nicht vor.

In einem funktionierenden Team sind sich alle Mitarbeiter ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kollegen und der gemeinsamen Mission bewusst. Jeder trägt zur Lösungsfindung bestmöglich bei und geht dafür wenn nötig auch über gesteckte Grenzen hinaus. Studien haben zum Beispiel ergeben, dass in produktiven Arbeitsgruppen die Aufgaben ausgefallener Kollegen viel häufiger zusätzlich übernommen werden, als in Betrieben, in denen Arbeiter Einzelkämpfer sind. Das Verantwortungsgefühl gegenüber den Teamkameraden und dem gemeinsamen Ziel ist in erfolgreichen Teams schlichtweg stärker ausgeprägt, was letztendlich den Erfolg ausmacht. Der Einzelne leistet für das Wohl aller mehr, auf persönlicher wie professioneller Ebene.

Im Arbeitsalltag lassen sich die Effekte der geteilten Verantwortung in einem erfolgreichen Team an vielerlei Aspekten messen: höhere Aufmerksamkeit in Besprechungen, stärkeres Engagement bei gestellten Aufgaben, gesteigerte Effizienz in der Zusammenarbeit und ein bewusster, sozialer Umgang miteinander.    

 

Sinnvolle Rollenverteilung

Umso vielfältiger ein Team gestaltet ist, umso aussichtsreicher ist die Zusammenarbeit.

Effektive Teams fördern und erstreben deshalb unter ihren Mitgliedern eine Vielfalt an Altersklassen, Kulturen, Talenten und Persönlichkeiten. Diese breite Palette an Eigenschaften kann die Kreativität und Innovativität aller Mitarbeiter fördern, indem die eigentlichen Unterschiede in positive Impulse umgewandelt werden. Mitglieder eines sehr heterogenen Teams sind in der Regel offener, toleranter und denken über den Tellerrand hinaus. Sofern sie richtig geführt werden, neigen Teams mit einem breiten Spektrum an Persönlichkeiten zudem seltener zu Konflikten als Arbeitsgruppen, die sehr homogen strukturiert sind. Viele Köpfe mit unterschiedlichen Denkweisen sind vielen Köpfen mit ähnlichen Schrittweisen in der Problemlösung einen Schritt voraus.

Zudem ist es für den Erfolg eines Teams erforderlich, innerhalb des Teamgefüges eine klare Rollenverteilung zu etablieren. Zwar haben alle ein gemeinsames Ziel, jedoch trägt jeder auf seine Art dazu bei. Die Stärken und Fähigkeiten jedes Teammitgliedes sollten sich in seiner Funktion widerspiegeln und nicht mit dem Aufgabenbereich eines anderen Mitarbeiters kollidieren.

Bei einem erfolgreichen Team trägen die Anstrengungen des Einzelnen zu einem Funktionieren der Gesamtheit bei – ähnlich der kleinen Zahnräder in einem Uhrwerk. Jedes Teammitglied ist sich seiner Rolle bewusst und agiert als Teil eines Ganzen.

 

Köpfchen      

Der Unterschied zwischen erfolgreicher Teamarbeit und weniger effektiven Arbeitsgruppen liegt häufig darin, wie die Mitglieder des Teams ihre Ressourcen einzusetzen vermögen.

Wie zuvor erwähnt ist Vielfalt ein entscheidender Faktor zur Stärkung der Gruppe. Diverse Sichtweisen und Kenntnisstände zu ein und demselben Problem sorgen für neue Denkanstöße, oftmals über bestehende Gegebenheiten hinaus. Daraus resultieren häufig Innovationen oder Lösungen für Probleme, die unter anderen Umständen nicht möglich gewesen wären.

Erfolgreiche Teamarbeit bedeutet auch, effizient mit Ideen umzugehen. Jeder Input vonseiten eines Teammitglieds, sei er auch noch so nichtig, wird ernst genommen und diskutiert. Es werden regelmäßig Brainstorming-Treffen abgehalten, bei denen man versucht, so viele Informationen wie möglich zu einem relevanten Thema zusammenzutragen. Auf Fragen werden Antworten kreiert, während unbrauchbare Ideen knallhart aussortiert werden. Nur dieser interne Prozess des gemeinsamen Denkens und der Lösungsfindung ermöglicht es einem Team, mit seinen Leistungen den Schritt von “gewöhnlich” zu “außergewöhnlich” zu vollziehen.

 

Menschlichkeit

Wir sind alle nur Menschen. Dieser Fakt gerät im schnellen Rhythmus der heutigen Gesellschaft mit ständig zu erfüllenden Pflichten oftmals ins Hintertreffen.

In einem funktionierendem Team wurde dieses Denken längst überwunden und auf die nächste Ebene gehoben. Der Arbeitsplatz ist nicht länger ein zwangsläufiges Muss, sondern ein Ort, an dem jedes Teammitglied sich wohlfühlt und gern arbeitet. Dies wird nur über ansprechende Arbeitsbedingungen erreicht, die letztendlich über das Wohl eines jeden Mitarbeiters entscheiden. Denn so gern man auch an das gemeinsame Ziel glaubt und die Kollegen mag – wenn die Konditionen nicht stimmen, führt das langfristig immer zum Bruch mit dem Team bzw. Unternehmen.

Bei allem Leistungs- und Erfolgsdruck ist vor daher von Seiten der Führungsebene vor allem darauf zu achten, dass man mit Menschen arbeitet. Krankheitsfälle, Babypausen, persönliche Probleme und viele andere Vorkommnisse dieser Art sollten nicht als vermeintliche “Störfaktoren”, sondern als gemeinsam zu lösende Herausforderungen betrachtet werden. Eine humane Führungsweise führt zu mehr Loyalität bei den Teammitgliedern, da diese sich gern durch entsprechende Leistungen für die erhaltene Aufmerksamkeit bedanken.

Ähnlich verhält es sich auch mit angebrachten Gehaltserhöhungen, Betriebsfeiern, Urlaubswünschen usw. – umso besser die Führungsebene die Teammitglieder behandelt und damit als wertvoll erachtet, umso stärker ist die Verbindung zum Arbeitgeber. Bei guter Teamarbeit ist diese Work-Life-Balance eine Selbstverständlichkeit, die den Unterschied zum Erfolg ausmachen kann.    

 

Teambuilding

So sehr man das beim Anblick mancher Teams auch glauben mag, es ist noch kein perfektes Team vom Himmel gefallen. Die harmonische Synergie vorher einander unbekannter Personen ist in der Regel kein gegebener Umstand, sondern das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten. Aspekte wie die hier zuvor benannte offene Kommunikation, der Respekt, die interne Arbeitsstruktur und das Streben nach einem gemeinsamen Ziel müssen erlernt und regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden.

Effektives Arbeiten im Team entsteht durch viele, kollektiv gewonnene Erfahrungen und damit verbundenes kontinuierliches Lernen. Teammitglieder entwickeln sich auf persönlicher und professioneller weiter und helfen damit der gesamten Gruppe, sich ebenso zu verbessern. Maßnahmen zum Teambuilding können auf diesem Wege der entscheidende Schlüssel zum Erfolg sein. Nicht selten kommt es im modernen Zeitalter vor, dass Teams ortsunabhängig voneinander arbeiten und sich, abgesehen von digitalen Kommunikationsmedien, selten sehen. Bei anderen Teams kommt die persönliche Interaktion im Arbeitsalltag vielleicht zu kurz oder es fehlt am passenden Umfeld, um sich näher kennenzulernen.

Bei gezielt angewendeten Teambuildingmaßnahmen oder Teambuilding-Events können spezifische Aspekte der Teamarbeit, wie zum Beispiel die Kommunikation oder das Verfolgen eines gemeinsamen Ziels, thematisiert und dadurch verbessert werden. Spannende und herausfordernde Aufgaben reißen die Teammitglieder förmlich aus ihrem Arbeitsalltag und geben ihnen so die Möglichkeit, eine andere Art von Beziehung zu ihren Kollegen aufzubauen. Nicht zu vergessen natürlich, dass der Spaß bei einer solchen Veranstaltung ein großer Motivations- und Vertrauenskatalysator ist.

Bei einer erfolgreichen Teamarbeit findet ein bewusstes Fokussieren auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Teams in Form von Teambuilding regelmäßig statt. Denn nur wenn alle kontinuierlich und gemeinsam über sich hinauswachsen und so immer stärker zusammenrücken, kann das Team ohne mit der Wimper zu zucken jeder Herausforderung ins Auge blicken.       

 

Ist Ihr Team erfolgreich?

Die oben aufgeführten Merkmale erfolgreicher Teamarbeit sind nur einige von vielen Indizien, nach denen Sie Ihr Team bewerten können. Haben Sie im Gedanken an Ihr Team einige Parallelen oder gar Defizite erkennen können?

Ob Sie nun bereits Teil eines Dream-Teams sind, dass nach mehr strebt oder ob Sie gern am stärkeren Zusammenhalt mit Ihren Kollegen arbeiten möchten – wagen Sie den Schritt! Die investierte Zeit, Kraft und Mühe in eine harmonische und erfolgreiche Teamarbeit zahlt sich am Ende doppelt in Leistung aus.

Und sollten Sie auf diesem Weg Hilfe in Form von Teambuilding-Events in Anspruch nehmen wollen, so helfen wir Ihnen gern weiter!

Warum Ihr Unternehmen noch dieses Jahr ein Exit Box Event veranstalten sollte

Nur noch 5 Minuten, um die richtige Zahlenkombination zu finden. Doch die Hinweise ergeben nicht die richtige Zahlenfolge. Sie rütteln an dem Schloss, überprüfen nochmals die Eingabe. Da muss ein Fehler passiert sein!

Nur noch 4:30 Minuten. Ihr Kopf arbeitet auf Hochtouren. Schweißperlen bilden sich auf Ihrer Stirn. Alle reden wild durcheinander, hören kaum noch zu. Es bleiben 4 Minuten und noch immer ist der rettende Code nicht in Sicht. Ihre Mitspieler werden hektisch, Sie auch. Scheitern Sie jetzt, war all die Mühe umsonst.

Und da ist sie, die rettende Idee! Bei einer Anzeige von 3:30 Minuten drehen Sie die neue Kombination, das Schloss knackt. Mit schnellen Bewegungen öffnen Sie die Kiste…in der eine weitere verschlossene Box wartet. Sie haben noch 3 Minuten – die Panik beginnt…

Hätten Sie gedacht, dass eine simple Kiste gleich mehrere Personen auf einmal so unter Druck setzen kann? Unsere Exit Box schafft das mit Leichtigkeit!

 

Was ist die Exit Box?

Die Exit Box ist eine eigens von Exit Mania entwickelte Art von Live Escape Games.

Live Escape Games stammen ursprünglich aus dem Bereich der Computerspiele, wo man sie auch unter den Begriffen “Exit Room” oder “Exit Game” kennt. Unter dieses Genre fallen Spiele, bei denen man innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne Aufgaben und Rätsel lösen muss, um aus einem verschlossenen Raum zu entfliehen.

Diese Games erfreuten sich solch großer Beliebtheit, dass mit den Jahren die Idee entstand, das Spielprinzip in die reale Welt zu übernehmen.

2011 gab es in Budapest die ersten Möglichkeiten in Europa, sich unter Zeitdruck aus einem versiegelten Raum zu befreien. Ab den Jahren 2013/2014 gab es die ersten Angebote von Live Escape Games in Deutschland. Selbstverständlich gehörte Exit Mania zu jenen Vorreitern, die das ermöglichten.

Im Laufe der vergangenen Jahre verfeinerten wir unser Angebot an Spiele-Paketen und schufen dafür zwei KategorienExit City Events und Exit Box Events. Wie der Name schon verrät, geht es bei Exit Box Events darum, dass ein Team bzw. mehrere Teams im Wettstreit gegeneinander verschiedene Hindernisse überwinden müssen, um eine Box zu öffnen und so symbolisch den Ausweg aus dem Spiel zu finden.

 

Das Spielprinzip der Exit Box

Vor dem Tag der Veranstaltung müssen Sie bei der Buchung Ihres Exit Box-Events eine schwierige Entscheidung treffen: Welches unserer spannenden Spiele darf es sein?

 

Virus Attack

Nichts macht ein Unternehmen so verwundbar, wie ein Hackerangriff auf seine sensibelsten Daten. Ein digitaler Virus steht kurz davor, den gesamten Inhalt des Hauptrechners zu löschen und die Zukunft Ihrer Firma liegt damit in Ihren Händen. Nur der richtige Lösungscode kann die Katastrophe abwenden, doch der ist nur mit Hilfe von kniffligen Rätseln und Teamarbeit zu ermitteln. Schaffen Sie es, gemeinsam mit Ihrem Team den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und die drohende Attacke des vernichtenden Computer-virus abzuwehren?

 

Medicine Box

Vor Ihnen liegt ein schwerkranker Patient und der behandelnde Arzt ist nirgends zu finden. Was zunächst nach einem billigen Kitschroman klingt, wird bei diesem Live Escape Game spannende Realität. Schlüpfen Sie bei dieser mysteriösen Geschichte in die Rolle eines Detektivs und versuchen Sie im Team, die rettende Medizin für den Patienten zu finden. Doch das wird nicht so leicht, wie es sich anhört. Nur wer clever kombiniert und zusammenarbeitet, gewinnt!

Die gewählte Hintergrundgeschichte bestimmt den kompletten Ablauf des Spiels, sodass die Teilnehmer vollkommen in ihren Rollen im Gefüge aufgehen können.

Zu Beginn der Veranstaltung werden die Spieler in Teams von höchstens 15 Personen aufgeteilt. Durch ein ausgefeiltes System kann Exit Mania mehrere Exit Boxen für ein Spiel miteinander verknüpfen, sodass maximal bis zu 500 Personen gegeneinander antreten können.

Diese Teams werden anschließend rund um die jeweilige Exit Box platziert, welche aus mehreren, durch Schlösser und Codes gesicherten Kisten besteht. Nur, wenn die Spieler gegebene Hinweise der Geschichte richtig anwenden und Rätsel lösen, können sie diese knacken. Dafür sind logische und kombinatorische Fähigkeiten gefragt, vor allem aber die Zusammenarbeit im Team. Scheitern die Teilnehmer beim gemeinsamen Ziehen an einem Gedankenstrang, so verlieren sie den Kampf gegen die Uhr. Dieser kann übrigens, je nach gewählter Variante – 90-120 Minuten dauern.

Auf Ihren Wunsch hin kann im Anschluss einer unserer beliebten Power Workshops stattfinden. In diesen können 30- bis 90-minütigen Seminaren wird das Spielgeschehen mit einem darauf spezialisierten Coach analysiert, nachbereitet und in interessanten wie lehrreichen Aspekten zusammengefasst. Je nach gewünschter Ausrichtung kann der Power Workshop auch weitere kleine Spiele und Herausforderungen beinhalten. Vor allem für Teilnehmer, die ein Exit Box Event für Teambuildingmaßnahmen oder Trainingszwecke erleben möchten, lohnt sich der Workshop als Ergänzung zum Live Escape Game.

 

Für welche Anlässe eignet sich ein Exit Box Event?   

Im Gegensatz zu den Exit City Events, die ausschließlich als Outdoor Events organisiert werden können, kann ein Exit Box Event drinnen wie draußen stattfinden. Das ist ein starker Vorteil, den Sie bei der Konzipierung Ihrer Veranstaltung nutzen können. Ob in den eigenen Geschäftsräumen, in der angesagtesten Location der Stadt, auf der Wiese im Park bei Sonnenschein oder als Schlechtwettervariante – Exit Box Events sind leicht und flexibel umsetzbar. Und das deutschlandweit!

 

Perfekt für Firmenfeiern

Feiert Ihr Unternehmen Jubiläum? Hat ein Mitarbeiter Geburtstag? Oder suchen Sie für das nächste Weihnachts- oder Sommerfest nach einer ausgefallenen Idee? Dann bietet Exit Box die passende Lösung! Das spannende Spielprinzip und die unterhaltsamen Geschichten bieten den Teilnehmern viel Spaß und Kurzweil, die jede Veranstaltung zu einem Erfolg machen.

 

Hilfreich fürs Teambuilding

Durch den fast unmittelbaren Zwang, gemeinsam an der Lösung des Spiels zu arbeiten, eignen sich Exit Box Spiele hervorragend für Teambuildingmaßnahmen. Das gemeinsame Agieren unter Leistungs- und Zeitdruck fördert Soft Skills wie angemessene Interaktion, Kommunikation und kreatives Denken. Fähigkeiten, die gerade in heutigen Zeiten der Teamarbeit von immer größerer Bedeutung sind. Sollte in Ihrem Team also einmal der Zusammenhalt fehlen oder müssen Sie sich als neu erstelltes Team erst zusammenfinden, so könnte ein Exit Box Event die perfekte Wahl sein.

 

Allzweckwaffe fürs Unternehmen

Die Anforderungen an Arbeitnehmer wie Arbeitgeber steigen zunehmend. Entsprechend willkommen sind daher spannende Abwechslungen, die noch dazu einen Mehrwert für die Teilnehmer bieten. Der Anwendungsbereich eines Exit Box Events ist breit gefächert – vom Managementtraining, über das Onboarding neuer Mitarbeiter bis hin zum speziellen Recruiting Event.

 

Auf Wunsch auch maßgeschneidert

Das beste an unseren Exit Box Events ist, dass sie bei Bedarf auch über den standardisierten Spielaufbau hinaus individualisiert werden können. So kann zum Beispiel der Name des Unternehmens in die Handlung eingeflochten werden bzw. kann auf Anfrage und mit genügend Vorbereitungszeit auch ein komplett eigenständiges Spiel nach Ihren Vorgaben erstellt werden.

 

Was sind die Vorteile einer Exit Box Veranstaltung?

  • Ein Exit Box Event ist logistisch leicht umzusetzen und daher flexibel organisierbar. Sie können den gewünschten Ort der Veranstaltung daher fast nahezu frei wählen, ob drinnen oder draußen, überall in Deutschland – sofern das Wetter mitspielt natürlich.
  • Die Exit Box Live Escape Games sind spannend, unterhaltsam, herausfordernd und bringen allen Teilnehmern jede Menge Spaß.
  • Das Spielprinzip fördert die Kommunikationsfähigkeit, logisches und kreatives Denken sowie die Zusammenarbeit in der Gruppe. Schaffen Sie die Aufgaben in der Zeit, werden Sie sich danach wie ein Superhelden-Team fühlen – und das wird auch noch lange danach anhalten.
  • Sie treffen die Entscheidung, eine Exit Box Veranstaltung zu buchen und wir übernehmen den Rest! Von der Planung, Organisation und bis zur Umsetzung, alles aus einer Hand.
  • Durch die standardisierte Konzipierung der Spiele kommen Sie in den Genuss von fairen Preisen bei höchster Qualität und Erfahrung.  

 

Wie kann ich ein Exit Box Event buchen?

Ganz einfach – kontaktieren Sie uns! Teilen Sie uns Ihre ersten Gedanken, Wünsche oder Ideen zur geplanten Veranstaltung mit und wir beraten Sie gern über die Möglichkeiten für die Organisation. Unsere Mitarbeiter werden Ihnen anschließend ein unverbindliches Angebot erstellen und stehen Ihnen jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich wünschen wir uns, dass auch Sie möglichst bald selbst erleben, warum unsere Exit Box Events so beliebt sind.

 

Wir freuen uns auf Sie!

5 Eisbrecher, die jedes Meeting oder Teambuilding-Event ins Rollen bringen

Kennen Sie die aus Western und Komödien bekannten Filmszenen, in denen absolute Stille herrscht und ein kleiner Strohballen angetrieben vom Wind durch das Bild rollt? Und haben Sie sich in einem Treffen mit Ihren Arbeitskollegen schon einmal an genau jene, unangenehme Szene erinnert, weil einfach niemand zuerst sprechen wollte?

Diese festgefahrenen Situationen können im Berufsleben häufiger auftreten, als Sie vielleicht denken – Meetings mit Kunden oder potentiellen Partnern, Teambuilding-Events mit neuen Mitarbeitern, bei Zusammenführungen verschiedener Arbeitsgruppen, auf Messen und Kongressen oder schlicht und ergreifend am gemeinsamen Tisch in der Kantine mit unbekannten Mitarbeitern.

Nicht selten gleicht der erste Schritt ins Gespräch mit dem Gegenüber einem sozialen Minenfeld. Stellt man die falsche Frage, hinterlässt man schnell einen negativen Eindruck. Zögert man, die Interaktion zu beginnen, wirkt man schnell zurückhaltend oder gar introvertiert. Spult man Standardphrasen ab, wird man vielleicht als einfallslos oder gar unsympathisch empfunden. Beginnt man das Gespräch zu offen, so wirkt man aufdringlich.

Der Grad zwischen angemessener Gesprächsführung und Zurückhaltung ist schmal, von Hürden wie Gepflogenheiten oder charakterlichen Zügen ganz zu schweigen. Denn während der Eine scheinbar mühelos über das Networking-Parkett schwebt, ist der Andere in der gleichen Situation furchtbar angespannt und fühlt sich unwohl

Doch es gibt keinen Grund, an der Eröffnung eines Gesprächs in der Gruppe oder mit einzelnen Personen zu verzagen. Denn es gibt sie, die ultimativen Signalfeuer aller Strohballenszenen: die altbewährten Eisbrecher.

Eisbrecher sind jede Form von Frage, Spiel, Aktivität oder Event, bei dem Menschen auf angenehme und einfache Art miteinander ins Gespräch kommen, also miteinander warm werden können. In der Meinungsforschung finden Sie häufig als Einstiegsfrage Anwendung, um das Interesse der Studienteilnehmer zu wecken. Bei Teambuilding-Events sind sie hingegen ein geeignetes Mittel, sich kennenzulernen, das Gespräch anzukurbeln und gemeinsam bei dieser Interaktion Spaß zu haben.

 

Die wichtigsten Gründe für den Einsatz eines Eisbrechers sind demnach:

  • Einander unbekannte Teilnehmer eines Gesprächs oder Meetings sollen sich auf angenehme und ungezwungene Art besser kennenlernen.
  • Bereits einander bekannte Teilnehmer einer Interaktion können mit Hilfe eines Eisbrechers besser miteinander ins Gespräch kommen.
  • Im Falle eventueller Hierarchien unter den Gesprächsteilnehmern, zum Beispiel durch Altersunterschiede oder verschiedene Jobpositionen, können Eisbrecher eine wertvolle Unterstützung beim Überwinden von Barrieren in der Kommunikation sein.
  • Ein Eisbrecher kann situationsbedingt ein wichtiger Impuls für ein Meeting sein, indem er zum Beispiel gezielt die Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Eisbrecher in ein Team-Event oder in die Begegnung mit Arbeitskollegen oder Unbekannten einzubauen. Manche Personen entwickeln die Kommunikationsstützen sogar selbst, was einer gewissen Erfahrung im Umgang mit Gesprächen und Menschenkenntnis bedarf. Damit Sie jedoch ohne weiteren Aufwand von der Wirkung eines Eisbrechers profitieren können, haben wir für Sie eine kleine Auswahl vorbereitet.  

 

  1. Witzige und lockere Fragen als Gesprächseinstieg

Diese Form des Eisbrechers eignet sich besonders für Meetings oder Teambuilding-Events mit dem Ziel, einander kennenzulernen. Für Gespräche auf Kongressen oder mit potentiellen Partnern sind sie durch den nicht ganz ernst gemeinten Charakter nur bedingt geeignet, können aber in vereinzelten Gelegenheiten dennoch hilfreich sein.

 

Der Sinn einer witzigen Frage als Einstieg liegt darin, Teilnehmer aufzulockern. Der Fokus soll vom konservativen und wahrscheinlich viel zu ernsten Rahmen des Treffens hinweg gelenkt werden und so Ihren Mitarbeitern helfen, sich wohl zu fühlen. Denn wer Spaß bei der Sache hat, ist gegenüber allem, was folgt, viel aufgeschlossener. Unter den Gesprächsteilnehmern stellt sich viel schneller das Gefühl von Zugehörigkeit, Kameradschaft und Verständnis ein.   

 

Hier sind einige Beispiele für solche Fragen:

 

  • Heißt es “die” oder “das” Nutella? Isst man sie nun mit Butter oder ohne?
  • Wenn Sie eine Gemüsesorte wären, welche wäre das und warum?
  • Würden Sie auf einer einsamen Insel landen, welche drei Gegenstände würden Sie mitnehmen?
  • Wenn Sie mit einer Person Ihrer Wahl zu Mittag essen könnten, wen würden Sie wählen?
  • Welchen Namen würden Sie wählen, wenn Sie den Ihrigen verändern dürften?

 

Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt! Legen Sie sich ein paar Fragen zurecht, von denen Sie sicher sind, dass sie Ihr Team bzw. Ihr Gegenüber amüsieren könnten. Sie werden beobachten, wie der Spaß sich dann von ganz allein einstellt.

 

2) Dreierkombo als Eisbrecher

Ähnlich dem ersten Beispiel kann dieser Eisbrecher sowohl bei einander bekannten wie einander unbekannten Gesprächsteilnehmern verwendet werden. Sie können diesen je nach Bedarf und Vorliebe locker oder relevant gestalten, denn das Grundprinzip bleibt dabei gleich: Sie fragen Ihr Gegenüber nach 3 Antworten zu einer bestimmten Frage und einer Begründung.

 

Hier einige Varianten für den zwanglosen Gebrauch, der sich vor allem zum Kennenlernen und Aufwärmen des Gesprächs eignet:

 

  • Welche 3 Bücher haben Sie zuletzt gelesen und warum?
  • Welche 3 Filme sind die schlechtesten, die Sie jemals gesehen haben und warum?
  • Welche 3 Länder würden Sie gern einmal bereisen? Warum?

 

Ebenso interessant ist auch die Anwendung dieses Eisbrechers mit Fragen, die sich auf das Team bzw. die Zusammenkunft der Gesprächsteilnehmer beziehen:

 

  • Welche 3 Aspekte würden Sie an Ihrer Arbeit verändern?
  • Welche 3 Dinge mögen Sie am Kontakt mit Kunden/Partnern?
  • Welche 3 Veränderungen würden Sie sich im Unternehmen wünschen?

 

Auch hier können Sie in der Gestaltung aus den Vollen schöpfen und den Eisbrecher ganz Ihren Vorstellungen anpassen. Bei größeren Gruppen können Sie diese auch in kleine Teams separieren und diese untereinander die Fragen ausarbeiten lassen. Sollte der Zeitrahmen es zulassen, könnte ein Repräsentant jedes Teams kurz die gemeinsamen Antworten vorstellen. Für gewöhnlich birgt dieser Austausch viel Potential für weitere Gespräche und Interaktion.  

 

3) Der Ein-Wort-Eisbrecher

Diese Form des Eisbrechers ist ebenfalls ideal für Meetings im Team oder bei Teambuilding- Events. Es geht darum, die ersten Gedanken und Reaktionen der Teilnehmer zu einem bestimmten Thema zu erfassen und so die Diskussion anzuregen. Das kann praktischerweise ein Thema sein, dass ohnehin für die Arbeitsgruppe zur Debatte stand oder ein anderer beliebiger Gesprächsgegenstand.

 

Bei einer geringen Anzahl an Teilnehmern können diese individuell agieren. Bei einer größeren Gruppe oder gar dem Aufeinandertreffen mehrerer Abteilungen, lohnt sich die Einteilung in Gruppen. Dabei sollten Sie darauf achten, gewohnte Gruppierungen zu sprengen und die Personen stattdessen willkürlich aufteilen. Das kann durch das Ziehen von Nummern erfolgen oder durch kreativere Methoden wie das zufällige Verteilen von Schokoriegeln sein (zum Beispiel “Team Snickers” etc.). Der Vorteil von Letzterem ist, dass Schokoriegel automatisch die Stimmung heben, denn Meetings machen immer hungrig.

 

Die darauffolgende Aufgabe ist einfach: “Welches Wort fällt Ihnen ein zu X”. Ergänzen Sie das “X” durch das zu besprechende Thema. In einer kleinen Gruppe mit individuell agierenden Teilnehmern, soll jeder seinen Gedanken auf ein Stück Papier schreiben und hochheben. Bei Arbeitsgruppen lohnt sich eine Minute Bedenkzeit, in der die Gruppen untereinander diskutieren und sich dann auf ein Wort festlegen.

 

Sie werden überrascht sein, welch interessante Impulse diese ersten Assoziationen für die weitere Diskussion des Themas geben werden! Fragen Sie die Teilnehmer ruhig anschließend, warum Sie die jeweiligen Worte wählten und erhalten Sie so weiteren Input.

 

Wenn Sie kein gezieltes Thema behandeln, sondern stattdessen einander besser kennenlernen möchten, so können Sie diese Ein-Wort-Übung auch mit folgenden Fragen verwenden:

 

  • Mit welchem Wort würden Sie Ihr Team/Ihre Person beschreiben?
  • Mit welchem Wort würden Sie Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef beschreiben?
  • Mit welchem Wort würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

 

4) Eisbrecher-Spiele

Einige bekannter Party- und Schulhofspiele lassen sich genauso für Business-Meetings und Teambuilding verwenden. Dabei wird in der Regel nicht nur das Eis gebrochen, sondern es werden auch die Lachmuskeln strapaziert. Hier sind einige Spiele-Varianten, die Sie für etwas Auflockerung in einem Meeting nutzen können.

 

Wer war es?

Verteilen Sie an alle Teilnehmer Klebezettel und bitten Sie sie, darauf eine peinliche Eigenschaft oder eine lustige Arbeitsanekdote zu vermerken (auch hier sind Sie wieder flexibel in der Ausgestaltung). Mischen Sie die Zettel danach und bitten Sie reihum alle Teilnehmer, einen zufällig gezogenen Klebezettel der Person anzuheften, die Sie als Urheber vermuten.

 

Wer bin ich?

Wieder beginnt es mit Klebezetteln, die Sie an alle Teilnehmer verteilen. Bitten Sie sie nun, sich im Kreis zu setzen und dann ihrem linken Sitznachbar eine imaginäre Person zuzuordnen. Das kann eine historische Persönlichkeit, ein Star oder eine allen bekannte Person vom Arbeitsplatz sein. Die Teilnehmer sollen den Namen der gewählten Person dann verdeckt auf den Zettel schreiben und ihn – ohne Schummeln – dem linken Sitznachbarn an die Stirn kleben. Nun muss jeder reihum Fragen zu “seiner Person” stellen und so erraten, wer er ist. Die Gruppe beantwortet die Fragen kollektiv. Kann die Frage mit einem “Ja” beantwortet werden, so darf der Teilnehmer eine weitere Frage stellen. Wird sie mit “Nein” beantwortet, ist der nächste mit Fragen dran.

 

Wahrheit oder Lüge?

Jeder Teilnehmer wird gebeten, sich 3 Anekdoten auszudenken, von denen zwei der Wahrheit entsprechen und eine erfunden ist. Diese müssen sie dann dem Rest der Gruppe erzählen, wobei die anderen erraten sollen, welche Anekdote eine Lüge ist.  

 

Assoziationsfeuer

Die Teilnehmer sollen im Kreis stehen (Betonung auf dem Stehen, denn so werden müde Geister geweckt und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert). Die erste Person soll ein beliebiges Wort laut sagen. Der darauf folgende Teilnehmer zu Linken soll dann ein Wort nennen, dass er gedanklich mit dem ersten verbindet. Wichtig ist, dass dieser Prozess sehr schnell und ohne lange Bedenkzeit vonstatten gehen soll.

 

5) Der Eisbrecher der Gemeinsamkeiten

Dieser Eisbrecher ist eine tolle Gelegenheit, Mitglieder eines Teams einander näher zu bringen. Teilen Sie hierfür die Teilnehmer in kleine Gruppen auf. Eine faire Option hierfür ist, mit Zahlen von 1 bis x (x steht für die Anzahl der Gruppen) durch zuzählen. Alle Einsen sind dann in einer Gruppe, alle Zweien in einer anderen und so weiter.

 

Bitten Sie nun die Teilnehmer jeder Gruppe, 10 Gemeinsamkeiten zu finden und diese auf einen Zettel zu schreiben. Dies dürfen keine offensichtlichen Dinge wie beispielsweise “Zwei Augen” oder “Ich arbeite in der gleichen Firma” sein, sondern sollten stattdessen eher persönlicher Art sein.

 

Mit dieser Übung stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter miteinander ins Gespräch kommen, die unter normalen Arbeitsbedingungen vielleicht niemals diese Art von persönlichem Kontakt hätten. Beobachten Sie, wie die Teilnehmer zur Erfüllung der Aufgabe Hemmschwellen überschreiten, die sie sonst einhalten würden. Sofern sich alle wohl fühlen, können anschließend die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet werden.

 

Die Wahl des richtigen Eisbrechers

 

Neben den soeben genannten gibt es noch vielerlei weitere Möglichkeiten, um eine Zusammenkunft angenehmer zu gestalten und den Einstieg in eine Veranstaltung wie ein Teammeeting zu finden. Wichtig ist dabei, dass Sie bei der Wahl bzw. der eigenen Gestaltung eines Eisbrechers die folgenden Kriterien beachten:

 

  • Zeit – Wie viel Zeit steht Ihnen zur Verfügung? Wie viele Minuten wollen Sie dem Eisbrecher beimessen? Soll er nur zum Einstieg ins Thema dienen oder soll er ein tragendes Element des Gespräches sein?
  • Zusammensetzung – Aus welchem Personenkreis besteht die Veranstaltung? Ist das Ambiente für den Eisbrecher geeignet? Was sind mögliche Interessen und Präferenzen der Teilnehmer?
  • Zweck – Was wollen Sie mit dem Eisbrecher erreichen? Soll er nur die Interaktion zwischen den Teilnehmern anstossen oder soll er helfen, bei tiefergehenden Themen Berührungsängste abzubauen?  

 

Sobald Sie die notwendigen Kriterien für Ihre Veranstaltung ermittelt haben, wird Ihnen die Wahl des passenden Eisbrechers (oder vielleicht gar der passenden Eisbrecher) wesentlich leichter fallen.

 

Die Mühe wird sich lohnen!