9 Teambuilding Hacks – Wie Sie Ihr perfektes Team aufbauen

Teamarbeit. Ein Garant für Effizienz und strahlender Schimmer am Horizont der Zukunft.

Nicht nur wir wissen bereits um das Potential funktionierender Arbeitsgruppen für Unternehmen – alle wissen es! Experten schreiben der Teamarbeit eine immer größere Bedeutung zu, Unternehmen ändern zunehmend ihre Strukturen, die Situation am Arbeitsmarkt wandelt sich.

Doch diese stärkere Orientierung auf die koordinierte Zusammenarbeit und produktive Synergien birgt auch neue Herausforderungen für Arbeitgeber. Denn erfolgreiche Teams lauern in der Regel nicht einfach in freier Wildbahn, sondern sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen werden. Und das ist komplexer, als Sie im ersten Moment denken mögen!

Deshalb unterstützen wir Sie mit 9 hilfreichen Hacks für den Aufbau Ihres ganz eigenen Erfolgs-Teams.

 

1. Definieren Sie klar das Team, dass Sie benötigen

Eines sollte Ihnen von vornherein klar sein: Sie haben die Fäden in der Hand. Ob Ihr Team in seiner Zusammensetzung erfolgreich ist oder nicht, hängt zu einem Großteil davon ab, welches Gespür Sie bei der Auswahl der einzelnen Mitglieder haben. Dabei sollten Sie nicht nur nach persönlichen oder professionellen Aspekten handeln, sondern zudem auch den größeren Rahmen im Blick behalten.

Wichtig ist natürlich, dass Teammitglieder miteinander harmonieren. Das heißt, Sie sollten bei den einzelnen Personen neben dem fachlichen Know How vor allem Wert auf entsprechende Soft Skills legen. Zu introvertierte, starrköpfige oder schlichtweg sozial inkompatible Charaktere hemmen die Dynamik einer Gruppe, anstatt sie zu bereichern. Entsprechend sollten Sie darauf achten, dass alle gleichermaßen und kollegial auf die gewünschten Resultate hinarbeiten.

Doch was bringt all die Harmonie, wenn die Zusammensetzung des Teams nicht dem gesetzten Arbeitsziel gerecht wird? Wenn die Kollegen sich zwar toll verstehen, sie aber gemeinsam hinsichtlich ihrer Fähigkeiten unmöglich erfolgreich sein können? Das ist der Knackpunkt, an dem viele Führungskräfte scheitern: das Definieren des Teams, das Sie zum Erreichen des angestrebten Ziels brauchen. Denn nur, wer von Anfang an genau weiß, wie das perfekte Team für die Umsetzung eines Projektes aussehen würde, kann dieses Team dann erschaffen. Verlieren Sie also beim Abwägen von fachlichen und persönlichen Stärken möglicher Mitarbeiter nicht den Blick für das Ganze.          

2. Mittelmäßig ist nicht gut genug

Es ist nie leicht, negative Personalentscheidungen zu treffen. Deshalb wählen Führungskräfte häufig den leichteren Weg, indem sie trotz eventuell auftretender Schwierigkeiten zu lange an dem Mitarbeiter festhalten, den sie zuerst für die zu besetzende Stelle gewählt haben. Doch genau diese Entscheidung gegen einen schnellen Wechsel kann Sie wertvolle Zeit und letztendlich sogar den Erfolg kosten.

In manchen Situationen war die erste Wahl eines Teammitgliedes auf langfristige Sicht vielleicht nicht die beste Wahl. Unabhängig ist dabei, ob es an der Zusammenarbeit oder fehlender Expertise liegt, denn fest steht: Sie dürfen sich niemals mit “mittelmäßig” zufrieden geben. Das führt zwangsläufig zu Schwächen in der Teamdynamik, die die anderen Mitarbeiter nachteilig beeinflussen werden. Streben Sie deshalb immer nach dem Besten und schieben Sie das Handeln nicht auf die lange Bank!

Suchen Sie das Gespräch mit Teammitgliedern, die unter ihren Möglichkeiten bleiben und sollte es dennoch keine Hoffnung auf Verbesserung geben, scheuen Sie sich nicht vor einer unangenehmen Entscheidung. Der perfekte Player für Ihr Team wartet da draußen ganz sicher bereits auf seine Chance!  

 

3. Vielfalt als Garant für Innovation, Einheit sorgt für Stabilität

Es ist ein schmaler Grat, die richtige Balance zwischen homogenen und heterogenen Eigenschaften eines Teams zu finden.

Generell sind sich viele Experten darin einig, dass eine gewisse Vielfalt in der Besetzung einer Arbeitsgruppe die Innovativität aller enorm steigern kann. Ob Frau oder Mann, jung oder alt, international oder von unterschiedlicher religiöser Ansicht – eine bunte Zusammensetzung eines Teams garantiert eine ebenso breit gefächerte Basis an Know How, Denkweisen und persönlichen Eigenschaften. Das erhöht die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe ungemein gegenüber sehr homogen orientierten Teams.

Jedoch sollte dabei stets bedacht werden, dass auch ein gewisses Maß an Homogenität unabdingbar für eine gute Gruppenatmosphäre ist. Sollten zum Beispiel gleichzeitig zu viele verantwortungslose oder chaotische Charaktere vertreten sein, so kann das die allgemeine Teamarbeit stören. Ein gewisses Grundverständnis der gemeinsamen Mission und geteilte Werte sollten daher alle Teammitglieder besitzen, unabhängig ihrer individuellen Stärken.  

 

4. Konsens ist König

Der vorhergehende Punkt liefert bereits das nächste Stichwort: Konsens. Ob in der Demokratie, der Planung einer Reise mit Freunden oder der schlichten Wahl des Fernsehprogramms beim Familienabend, einen Konsens zu erzielen ist nicht immer einfach.

Bei der Teamarbeit lohnt sich die Mühe allerdings. Egal ob in der Teambesprechung für die Weihnachtsfeier, dem nächsten Projektziel oder der Wahl des gemeinsamen Logos – streben Sie wenn möglich stets eine Entscheidung im Konsens an. Durch das gemeinsame Evaluieren, Diskutieren und Planen erreichen Sie, dass Ihr Team sich ausreichend an allen Prozessen beteiligt fühlt. So vermeiden Sie mögliche Konflikte durch unausgesprochene Gefühle und stärken zugleich die Produktivität Ihrer Mitarbeiter.

Denn durch das Einbeziehen aller Mitglieder der Gruppe wird sich jeder Einzelne in der Verpflichtung fühlen, seinen Anteil an den einzelnen Arbeits- und Entscheidungsphasen zu übernehmen. Zudem stärkt die Transparenz die Beziehung zwischen Ihnen als Führungskraft und dem Team.

5.   Setzen Sie auf Kommunikation

Das A und O eines funktionierenden Teams ist die Kommunikation innerhalb seiner Mitglieder. Weiß jeder genau über die anstehenden Aufgaben und seine Arbeitsschritte Bescheid? Wissen alle Gruppenmitglieder, wie sie untereinander interagieren können und sollen? Gibt es regelmäßiges Feedback untereinander und mit Ihnen als Führungskraft? Werden Ziele, Probleme, Möglichkeiten oder Hindernisse klar und transparent kommuniziert oder eher verschleiert? Ist festgelegt, wie die Kommunikation mit Partnern, Kunden oder Dienstleistern erfolgt?

Sie sehen, die richtige Kommunikationsstrategie ist maßgeblich für die Produktivität eines Teams. Erstellen Sie dementsprechend interne Informationsabläufe, nutzen Sie mögliche Hilfsmittel in der Teamkommunikation und überwachen Sie alle Prozesse. Erst wenn das gesamte Team alle relevanten Schritte kennt und strikt miteinander danach arbeitet, kann sich auch der Erfolg einstellen. Vernachlässigen Sie also niemals die Kommunikation im Team, sonst wird das Team schnell die Arbeit vernachlässigen.  

6. Ihr Team besteht aus Menschen

Wir alle haben einmal einen schlechten Tag oder sind einmal krank. Genauso wie wir alle ein Leben außerhalb unserer Beschäftigung haben. Umso schneller Sie die Menschlichkeit Ihres Teams nicht als Schwäche, sondern als Stärke sehen, umso schneller sind Sie auf Erfolgskurs.

Gönnen Sie Ihrem Team ruhig allseits beliebte Ereignisse wie Weihnachts- und Geburtstagsfeiern. Entführen Sie sie zu Teambuilding-Events, um das Miteinander zu stärken. Helfen Sie Ihnen wenn möglich bei privaten Problemen und trauen Sie sich ruhig, sich bei guten Leistungen erkenntlich zu zeigen.

Das schafft nicht nur Vertrauen zu Ihnen als Führungskraft, sondern stärkt auch die Loyalität Ihrer Mitarbeiter. Das zahlt sich auf lange Sicht aus, sowohl bei Ihnen, als auch beim Team. Mit etwas Glück entwickeln sich daraus vielleicht sogar echte Freundschaften.   

7. Teilen Sie Informationen

Was bringt es Ihnen, wenn nur ein Mitglied im Team genauestens über ein Thema informiert ist, dass alle betrifft? Und was bringt es Ihnen, wenn Ihre Mitarbeiter von neuesten Trends erst viele Wochen später erfahren? Richtig. Nicht viel.

Ein Mitarbeiter ist immer nur so gut, wie sein Wissen es zulässt. Animieren Sie also Ihr Team dazu, einen gewissen Teil Ihrer Arbeitszeit offiziell zur Weiterbildung und Information nutzen zu dürfen. Nicht zu vergessen, dass so erarbeitetes Wissen anschließend bestenfalls mit allen geteilt werden sollte. Denn nur wer sich stets bildet, viel liest und auf dem neuesten Stand bleibt, kann mit aktuellen Entwicklungen mithalten und das Team mit wertvollen Ressourcen unterstützen.

Warum etablieren Sie also nicht entsprechende Elemente in Ihrem Team? Lassen Sie jede Woche einen anderen Mitarbeiter ein relevantes Buch vorstellen oder teilen Sie untereinander interessante Artikel. Sie werden sehen, wir Ihr Team davon profitiert, dass Weiterbildung als wichtiger Aspekt der Arbeit und nicht als lästige Pflicht in der Freizeit gezählt wird. Abgesehen davon, dass Sie das Potential Ihres Teams dadurch ungemein stärken.

8. Systematisieren und Vereinfachen

In der Regel ist gerade aller Anfang meist schwer: Teammitglieder müssen sich zunächst in Ihre Rollen hineinfinden, die richtigen Ziele müssen gesteckt und Arbeitsabläufe koordiniert werden. Doch mit der Zeit werden Sie als Führungskraft realisieren, an welchen Stellen Sie Prozesse systematisieren und vereinfachen können.

Effektives Projektmanagement und das richtige Handling der Teamarbeit bietet Ihnen die Möglichkeit, Ergebnisse zu optimieren und vor allem wertvolle Zeit sowie Energie zu gewinnen.

Diese beiden Ressourcen können Ihre Teammitglieder wiederum in Prozesse investieren, die sonst vernachlässigt würden. Denken Sie also über die Routine und Standards hinaus und suchen Sie nach praktischen Lösungen, die das Arbeitsleben aller erleichtern werden. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.  

 

9. Seien Sie der Fels in der Brandung

Selbstverständlich ist es für das Funktionieren eines Teams essentiell, den einzelnen Mitgliedern genügend Freiheit und Verantwortung einzuräumen. Das entlastet Sie jedoch nicht von der Aufgabe, Ihre Mitarbeiter auf Ihrem Weg zu unterstützen.

Schaffen Sie Vertrauen zu Ihren Teammitgliedern, indem Sie stets der Ansprechpartner sind, den sie benötigen. Als Teamführer müssen Sie deshalb einerseits über den Dingen stehen und dennoch zur gleichen Zeit in allen Aspekten involviert sein. Brainstormen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, klären Sie mögliche Konflikte, kanalisieren Sie die Stärken Ihrer Arbeiter und überwachsen Sie interne Prozesse. Achten Sie darauf, gute Leistungen richtig anzuerkennen und bei möglichen Defiziten angemessen zu reagieren. Beobachten Sie nicht nur, sondern steuern Sie die Qualität Ihres Teams aktiv und auf Augenhöhe.

Es ist zeitaufwendig und arbeitsintensiv, ein erfolgreiches Team von Null aufzubauen. Jedoch sollten Sie während dieser langen Reise stets daran denken, dass sich die Mühe lohnen wird. Ein leistungsfähiges, aufeinander abgestimmtes und motiviertes Team kann bekanntlich Berge versetzen und das entscheidende Zünglein an der Waage sein, wenn es bei einem Projekt um langfristigen Erfolg geht.

Starten Sie also noch heute mit der Umsetzung einiger dieser Hacks und Sie werden sehen, wie das Erschaffen Ihres ganz eigenen Rockstar-Teams nur noch halb so schwer sein wird.

Das Arbeiten im Team

Das Arbeiten im Team – Warum Teambuilding essentiell für den Erfolg eines Unternehmens ist


“Teamwork makes the dream work, but a vision becomes a nightmare when the leader has a big dream and a bad team.” 
John C. Maxwell

Kennen Sie das? Sie öffnen die Webseite eines Unternehmens und gelangen dort in die Kategorie “Unser Team”, wo man neben sympathischen Fotos mehr über die Mitarbeiter erfahren kann? Oder haben Sie gar schon die Fotowände in manchen Geschäften entdeckt, die glorreich mit “Das ist unser Team” betitelt sind?

Ein Team.

Selten sind die Mitarbeiter einer Firma nur noch “eine Abteilung” oder Angehörige “eines Büros”. Nein, in Zeiten von steigenden Startup-Zahlen, wachsenden Unternehmen und zunehmender Vernetzung spricht man über Mitarbeiter immer häufiger als “Team”. In der Tat ist der Begriff in modernen Betrieben schon gar nicht mehr wegzudenken. Egal, ob man sich dabei auf die Beschäftigten in speziellen Bereichen oder direkt auf alle gleichzeitig bezieht – überall arbeiten Teams.

Doch was bedeutet das?

Hält man sich an die Definition, so ist ein Team eine Gruppe von Personen mit sich ergänzenden Eigenschaften, die gemeinsam das gleiche Ziel verfolgen. Entscheidend ist dabei, dass die Mitglieder dieses Teams zwar zu einem großen Teil eigenverantwortlich am Erreichen dieses Ziels arbeiten, aber dennoch der entscheidende Faktor zum Erfolg die Synergie zwischen allen involvierten Personen ist. Es ist das sprichwörtliche Ziehen am gleichen Strang.

Entsprechend logisch scheint die Entscheidung vieler Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter aus anonymer Isolation am Arbeitsplatz zu locken und sie für das große Ganze begeistern zu wollen. Weg vom unbedeutenden Rädchen in der Maschinerie, hin zum essentiellen Teil eines Konstrukts. Arbeitnehmer werden zum aktiven Teilnehmer an der Entwicklung des Unternehmens. Denn wer sich nicht länger als Einzelkämpfer, sondern als Mitglied eines Teams auf dem Weg zum Erfolg fühlt, der arbeitet nachweislich anders – besser und glücklicher.

Doch das sind nur zwei der zahlreichen Vorzüge von Teamarbeit, von denen auch Sie profitieren könnten:

Die Vorteile von erfolgreichem Arbeiten im Team

  • Auf Wiedersehen Chaos! Das herrscht nämlich, wenn alle Mitarbeiter in einer Firma unterschiedliche Vorhaben verfolgen und kaum über das notwendige Maß hinaus interagieren. Das Animieren der Beschäftigten zur Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit als Team kann hierbei große Abhilfe schaffen. Arbeiten alle stringent an demselben Ziel, gehören chaotische Arbeitsabläufe und interne Sackgassen oftmals der Vergangenheit an. Symbiose ist das Zauberwort.
  • Hallo Effektivität und Produktivität! In einem gut funktionierenden Team ergänzen sich die individuellen Stärken und Fähigkeiten aller Mitglieder. Die interne Kommunikation verbessert sich, Diskrepanzen können schneller behoben werden, Konfliktlösungen gestalten sich bedeutend leichter. Plus, die geballte Kraft mehrerer bewältigt in der Regel mehr, als die einer einzelnen Person. In anderen Worten, ein Team arbeitet produktiver als die gleiche Anzahl individueller Mitarbeiter, die nicht auf diese Weise harmonieren.
  • Willkommen Glückseligkeit! Das Arbeitsambiente und die Unternehmenskultur sind nachweislich wichtige Faktoren für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Kein Wunder, verbringen sie doch mitunter einen beachtlichen Anteil ihrer Tageszeit auf Arbeit und damit mit ihren Arbeitskollegen und Vorgesetzten. Ein angenehmes Arbeitsklima und die adäquate Wertschätzung eines Arbeiters durch den Vorgesetzten der Firma kann Wunder wirken.
  • Ideen sprudeln! Glückliche Mitarbeiter, die in einem angenehmen und gut organisierten Umfeld arbeiten, haben größere Möglichkeiten für die persönliche Entfaltung. Gemeinsames Bewältigen von Problemen hilft, neue Denkansätze zu entwickeln und die Kreativität aller Beteiligten zu steigern.
  • Auf Augenhöhe! Teamarbeit mindert das Risiko für den Mitarbeiter, sich innerhalb des Unternehmens unwichtig oder gar übergangen zu fühlen. Als wertvolles und aktives Mitglied einer Gruppe erhält der Beschäftigte zumeist mehr Beachtung innerhalb des Betriebes. Kommt dann noch ein passender Vorgesetzter oder Projektleiter hinzu, der mit dem Team statt über dem Team arbeitet und sein Handwerk versteht, so steht einer positiven Beziehung zum Arbeitgeber viel weniger im Weg.

Arbeiten im Team durch Teambuilding

Bedenkt man die eben genannten und vielen weiteren Vorteile, so ist ersichtlich, warum Teamarbeit bereits fester Bestandteil in der Personalführung vieler großer und kleiner Unternehmen ist.

Doch, Hand aufs Herz, ist Teamarbeit wirklich so einfach umzusetzen? Man muss bedenken, dass letztendlich alle – vom Teammitglied bis zum Teamleiter – nur Menschen sind. Die einen harmonieren, die anderen nicht. Die einen haben starke Softskills und ausgeprägte soziale Fähigkeiten, während andere eher introvertiert sind oder sich gar von zu viel Interaktion bedrängt fühlen. Die große Schlüsselfrage ist also: Wie erreicht man eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Beschäftigten in einer Gruppe?

Die Umstrukturierung

Häufig ist die Ausrichtung der Unternehmensorganisation in Teams eine Entscheidung der Führungsebene, die “von oben” in andere Ebenen durchgesetzt wird. Sofern das System der Teamarbeit nicht schon von vornherein etabliert wurde, kann eine solch drastische Umstellung der internen Abläufe bei den Mitarbeitern zunächst für Verunsicherung sorgen. Unmut macht sich breit, denn die “da oben” wissen doch gar nicht, was man alles leistet und vor allem wie man es besser leistet. Schnell kann so eine positiv gemeinte Maßnahme zur Erfolgssteigerung ins Negative schwenken.

Oder vielleicht gibt es in einer Firma bereits das System des Arbeitens im Team, jedoch wird es von den Mitarbeitern nicht gut angenommen. Gründe können hier bei fehlender Kommunikation, unausgereiften Strukturen oder schlichtweg fehlendem Vertrauen liegen.

Fest steht, dass egal wie man sie etabliert, Teamarbeit ist immer ein Prozess. Ein Vorgang, der sich stetig in Entwicklung befindet und regelmäßig an herrschende Bedingungen angepasst werden muss. Sie können nicht einfach eine Anzahl an Personen in einen Raum setzen und erwarten, dass sie ohne weiteres Zutun harmonisch zusammenarbeiten. Nein, es bedarf an Training, Struktur und Kommunikation. Genau an dieser Stelle kommt Teambuilding ins Spiel.

Was ist eigentlich Teambuilding?

Unter Teambuilding versteht man das aktive Fördern der Zusammenarbeit von individuellen Personen als Gruppe. Die Mitglieder des Teams sollen dabei lernen, sich mit ihren Kompetenzen zu ergänzen, sich aufeinander zu verlassen und gemeinsam an einer Zielstellung zu arbeiten. Ein “Wir”-Gefühl soll sich einstellen, genauso wie gegenseitiges Vertrauen. Oftmals stehen dabei soziale Aspekte wie Kritikfähigkeit, Kommunikation und Anpassungsfähigkeit im Mittelpunkt.

Wenn Ihnen eine der folgenden Situationen bekannt vorkommt, so könnte das Anwenden von Teambuilding auch eine Lösung für Sie sein:

  • Sie arbeiten in einem bzw. führen ein Startup oder Unternehmen, in dem Teamarbeit eingeführt werden soll.
  • In Ihrer Firma wird bereits in Teams gearbeitet, jedoch klappt die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Mitgliedern oder Gruppen noch nicht reibungslos.
  • Es wurden mehrere neue Mitarbeiter in der Firma bzw. Abteilung angestellt, die nun in bestehende Teams integriert werden sollen.

Wie kann man Teambuilding umsetzen?

Teambuilding geschieht oftmals unter Leitung eines speziell dafür ausgebildeten, externen Beraters. Diese analysieren die bestehende Ausgangssituation und stellen je nach Bedarf entweder ein entsprechend fähiges Team zusammen oder helfen bereits bestehenden Teams, sich weiterzuentwickeln. Dieser Prozess ist meist längerfristig ausgelegt und beinhaltet eine umfassende Betreuung aller Beteiligten mittels Konzepte, Coachings und gemeinsame Feedback-Gespräche.

Sollte ein solcher Berater oder Coach aus finanziellen oder taktischen Gründen nicht in Frage kommen, gibt es auch andere Maßnahmen, um das Arbeiten im Team bzw. die Funktionsweise eines bereits existierenden Teams voranzubringen.

Eine Möglichkeit sind zum Beispiel Teambuilding-Events, bei denen die Gruppenmitglieder entweder in den eigenen Arbeitsräumlichkeiten oder auch außerhalb der Bürowände spannenden und unterhaltsamen Aktivitäten nachgehen. Besonders beliebt sind hierbei sogenannte Escape Games, bei denen man in einem festgelegten Zeitraum durch Zusammenarbeit und cleveres Kombinieren ein Rätsel löst. Ziel ist dabei, die Teilnehmer in ungezwungener Weise zusammenzubringen und so den Teamgeist zu stärken.

Eine weitere Option wären diverse Übungen zur Teamkommunikation, die fest in den Arbeitsalltag des Teams integriert werden. Mitglieder sollen einander respektvoll begegnen, für eigene Belange einstehen und dennoch im Sinne der Einheit handeln können. Tolle Übungsfelder sind zum Beispiel das Erstellen der Urlaubsplanung aller, die Schichteinteilung und sogar die Aufstellung der Wochenplanung im aktiven Diskurs.
Oberste Priorität sollte dabei immer sein, dass die gewählte Maßnahme zur gegebenen Situation und zum bestehenden Team passt. Das Team sollte nach dem Teambuilding gestärkt hervorgehen und nicht geschwächt. Ist das erreicht, steht dem gemeinsamen Erfolg nichts mehr im Wege. Es sei denn, einer hat den Schlüssel zum Escape Room verlegt…

There is an I in Team – 11 Tuning-Tipps für Ihre Teamarbeit

In der modernen Arbeitswelt ist Teamarbeit unerlässlich, egal ob es sich um große Teams eines Wirtschaftsunternehmen oder kleine Arbeitsgruppen bei sozialen Trägern handelt. Ein erfolgreiches Team zeichnet sich durch eine gute Balance der Fähigkeiten und Kompetenzen aller Mitglieder aus, damit sich Kollegen gegenseitig ergänzen und neue Impulse gesetzt werden können.

Doch jede Teamstruktur kennt die üblichen Stolperfallen: Missverständnisse, mangelhafte Kommunikation, persönliche Streitereien oder unfaire Arbeitsverteilung trüben die Stimmung und drücken die Arbeitsergebnisse des gesamten Teams. Auch wenn das perfekte Team eine Idealvorstellung bleiben wird, so gibt es doch einige zentrale Kriterien, auf die Sie in Ihrer Teamarbeit achten sollten, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

 

11 Tuning-Tipps für Ihre Teamarbeit und ihr Teambuilding

Teams profitieren von guter Kommunikation der Mitglieder untereinander, aber auch die Einzelperson muss gefördert und wertgeschätzt werden, um sich entfalten zu können.

 

 

1. Das gemeinsame Ziel

Klingt banal, ist aber für effektives Arbeiten unerlässlich. Alle Teamplayer müssen das zu erreichende Ziel verstanden und klar vor Augen haben. Nur wenn das Team sich auch mit dem gesetzen Ziel identifizieren kann, ziehen alle am gleichen Strang und es können sich Kollegialität und Enthusiasmus für die gemeinsame Vision entwickeln. Verantwortungsbewusstsein und Loyalität dem Unternehmen gegenüber entstehen nicht über Nacht und müssen stetig gepflegt werden.

 

2. Gute Organisation

Planung ist das halbe Leben. Jede Stufe eines Projekts sollte allen Teammitgliedern klar sein, Projektpläne, Benchmarks und Meilensteine schaffen Übersicht und Verbindlichkeit und geben den Einzelpersonen Stützen an die Hand, auf die sie auch in turbulenten Momenten zurückgreifen können.

 

3. Eindeutige Aufgaben- und Rollenverteilung

Jedes Teammitglied bringt seine ganz eigenen Stärken und Schwächen mit in die Arbeitsgruppe. Gemäß dieser Eigenschaften sollte jeder Person eine klar definierte Rolle und vor allem ein klar umrissener Arbeitsbereich zugeteilt werden. So kann sich jeder auf seinen Kompetenzbereich konzentrieren und spart sich Zeit und Nerven, um auch die Kollegen bei Bedarf auch mal bereichsübergreifend zu unterstützen. Und falls eine Person auf keine Stellenausschreibung so richtig passt, kann er ggf. für eine Schnittstellenaufgabe perfekt geeignet sein und so erst sein Potential entfalten.

 

4. Führung ist wichtig

Natürlich benötigen Teams eine klare Führung im Sinne der Zieldefinition und -umsetzung, Führung umfasst aber auch Motivation und Förderung der einzelnen Teammitglieder. Steife Hierarchien haben sich zu recht als überholt erwiesen: Auch wenn ein Entscheider unerlässlich ist, so kann es auch eine Alternative sein, den „Lead“ im Team mal rotieren zu lassen.

 

5. Transparente Kommunikation

Jedes Unternehmen sollte an einer offenen Kommunikationskultur arbeiten und die nötige Atmosphäre schaffen, damit Mitarbeiter transparenten Zugang zu allen wichtigen Informationen haben und sich aufgehoben und frei fühlen, Ideen und Vorschläge ohne Befürchtungen einzubringen.

 

6. Respekt

Ebenso Teil der Kommunikationskultur ist der respektvolle Umgang der Teammitglieder untereinander sowie der Führungsebene. Jedem Teammitglied sollte Wertschätzung zuteil werden, denn er/sie ist ja nicht ohne Grund Teil des Teams. Zum gegenseitigen Respekt gehören übrigens auch Basics wie etwa Pünktlichkeit, das Vorbereiten auf Meetings oder das Einhalten von Deadlines.

 

7. Konstruktiv streiten

Konflikte sind in jeder sozialen Gruppierung unvermeidlich, so auch im professionellen Umfeld. Es ist keine gute Idee, Unstimmigkeiten zu unterdrücken oder zu ignorieren. Auch hier sei wieder auf das Buzzword „Kommunikationskultur“ verwiesen, denn es muss jedem Teammitglied möglich sein, Kritik zu äußern, ohne als „Querulant“ in der Ecke zu landen. Oberste Prämisse muss die Handlungsfähigkeit des Teams bleiben. Findet sich also keine schnelle Lösung eines Konflikts, so muss sich zumindest auf einen „Krisenmodus“ geeinigt werden, in letzter Konsequenz kann ein neutraler Mediator hinzugezogen werden.

 

8. Konsequentes Feedback

Entwicklung ist nur mit konstruktivem Feedback möglich. Jedem Teammitglied sollte regelmäßig und proaktiv ehrliches Feedback gegeben werden. Dieses muss nicht ausschließlich positiv sein, aber immer konstruktiv und ressourcenorientiert. Die Kriterien für jede Beurteilung müssen transparent und für alle Personen einheitlich sein. Rückmeldungen an einzelne Mitarbeiter helfen, das gesamte Team auf Kurs zu halten.

 

9. Rituale schaffen

Um das Gemeinschaftsgefühl zu festigen, sollte Raum für gemeinsame Aktivitäten geschaffen werden. Ob dies ein gemeinsames Essen oder ein Kickertisch im Aufenthaltsraum ist, kann gemeinsam mit den Kollegen beschlossen werden. Erfolgreiche Projekte können nur von zufriedenen Teams umgesetzt werden.

 

10. Aufgaben tauschen

Intervenieren Sie, wenn Prozesse so sehr eingespielt sind, dass die Kollegen nicht mehr auf Veränderungen reagieren können. Verteilen Sie Aufgaben neu, lassen Sie Arbeitsplätze und Zuständigkeiten rotieren.

 

11. Erfolge feiern

Nicht kritisiert ist schon genug gelobt? Auf keinen Fall, das erfolgreiche Erreichen gesteckter Ziele sollte zeitnah und mit allen Beteiligten gefeiert werden. Das gibt Kraft und Motivation für neue Projekte und schweisst die Belegschaft fest zusammen.

Um ein Team zu Höchstleistungen anzuspornen, braucht es also Flexibilität und vor allem soziale Kompetenz der Führungskräfte. Genauso zentral ist die Kommunikationskultur eines Unternehmens, denn ohne eine vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre werden sich Ihre Fachkräfte nicht entfalten können. Regelmäßige Teambuilding-Events können eine Grundlage für den sozialen Kitt im Team bilden. Wie wäre es mit einem Live Escape-Game von EXITMANIA? Je nach Gruppengröße und Standort können Teams von 5-1000 Personen die Formate EXIT ROOM, EXIT BOX oder EXIT CITY spielen. Sind Ihre Kollegen bereit für ein spannendes Rätselerlebnis im Wettlauf gegen die tickende Uhr?
Ergänzend können Sie Feedbackrunden oder individuell adaptierbare Workshops buchen, um spielerisch aber gezielt an der Kommunikation oder der Kreativität Ihres Teams zu arbeiten.

Sprechen Sie uns an, wir stellen Ihnen gerne das passende Aktionspaket für jedes Team zusammen.

Für jedes Team das richtige Spiel – Live Escape Games

EXIT MANIA  ist bundesweit einer der ersten Anbieter von Live Escape Games, der das Spielerlebnis für 8 bis 1.000 Teilnehmern gezielt als Teambuilding-Instrument für Unternehmen aufbereitet. In einem begrenzten Zeitraum müssen Teams kooperieren und verschiedene Aufgaben und Rätsel lösen, um gemeinsam gegen die Uhr zu gewinnen. Nachbereitende Workshops geben Rückmeldung zu Kommunikation und Kreativität und fördern so nachhaltig die Arbeitskultur der teilnehmenden Teams.

 

Spielen ist menschlich

Alle Säugetiere spielen, doch keine andere Spezies spielt so intensiv wie der Mensch. Spielen ist nicht fürs unmittelbare Überleben notwendig, es geschieht immer freiwillig und außerhalb des Alltags: Im Spiel ist alles erlaubt. Wer spielt, vergisst die Zeit und ist ganz bei der Sache, versunken im Hier und Jetzt. Spiel ist eine gute Möglichkeit, sein Umfeld zu erkunden und neue Situationen und Lösungen in unkritischen Situationen auszuprobieren. Bereits mit drei bis vier Jahren spielen Kinder nicht mehr hauptsächlich allein, sondern immer öfter auch mit anderen: Rollenspiele machen ihnen nun besonderen Spaß. Auf diesen kindlichen Grundformen basieren alle weiteren Formen des Spiels, komplexe soziale Interaktionen werden so gelernt und umgesetzt. Versuche mit kleinen Kätzchen haben gezeigt, dass diese als erwachsene Tiere durchaus jagen konnten, selbst wenn sie es nie spielerisch üben durften. Aber die Tiere mit kindlichem Spieldefizit blieben später Einzelgänger. Spielpsychologen gehen davon aus, dass Nicht-Spielen beim Menschen ähnliche Folgen hat: Sie werden zu sozialen Außenseitern. Spielen, sich messen, erforschen: Kinder sind noch Meister darin. Im Gegensatz dazu spielen Erwachsene viel seltener, manch einer spielt gar nicht mehr. Dabei könnten sie viel mehr als nur eine Partie gewinnen: geistige Beweglichkeit, Ausgleich zum Alltag oder Entspannung zum Beispiel. Die Teambuilding-Events von EXIT MANIA nutzen die Spielsituationen der Live Escape-Games darüber hinaus, um Kommunikationsstrukturen von Arbeitsgruppen spielerisch zu simulieren. Abseits vom Zeit- und Entscheidungsdruck des Arbeitsalltags können Kommunikation und Kreativität der Kollegen getestet und besprochen werden, um im professionellen Arbeitsumfeld eine bessere Zusammenarbeit zu erreichen.

 

Live Escape Games in der Gruppe - 45 Mitglieder lösen je eine EXIT BOX

Alle EXIT MANIA-Produkte sind deutschlandweit spielbar – hier lösen 45 Mitarbeiter eines internationalen Konzerns – aufgeteilt in 6 Gruppen – jeweils eine EXIT BOX.

 

Das perfekte Team

Allen Live Escape Formaten von EXIT MANIA liegt die Grundstruktur einer Spielergruppe von bis zu 8 Personen zugrunde. Neben unseren EXIT ROOMS am Standort Frankfurt eignen sich vor allem die Formate EXIT BOX und EXIT CITY, um mehrere Spielergruppen zu kombinieren, so dass auch ganze Abteilungen oder Unternehmen gleichzeitig indoor oder outdoor spielen können. Unserer Empfehlung, dass 5-8 Personen als Spielgruppe am besten funktionieren, liegen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse  zugrunde. In dieser Teamgröße entstehen die wenigsten Reibungsverluste und die schnellsten Einigungen beziehungsweise Entscheidungen. Arbeitsgruppen leben von Ideenaustausch und kritischen Meinungen, deshalb ist eine Mindestanzahl unerlässlich. Ab einer gewissen Größe nehmen aber unterschiedliche Meinungen, Ideen und Team-Diskussionen zu, damit auch alle Anliegen Gehör finden (was ja eigentlich auch gut ist). Der Organisations- und Koordinierungsaufwand übersteigt aber bald den potenziellen Nutzen. Ab zehn Personen kommt erschwerend noch der sog. Ringelmann-Effekt hinzu: Was Ringelmann seinerzeit praktisch zufällig entdeckte, war das Phänomen des sozialen Faulenzens. Die amerikanischen Psychologen Stephen Harkins, Bibb Lantané und Kipling Williams prägten hierfür 1979 auch den Begriff des Social Loafing – das Ausruhen auf Kosten anderer. Oder anders formuliert: Mit zunehmender Zahl der Gruppenmitglieder sinkt die Leistung des Einzelnen. Wird das Ausruhen auf Kosten anderer von den Teammitgliedern erkannt und bleibt es ohne Folgen, so verstärkt das empfundene Unrechtsgefühl den Effekt noch weiter und auch diese Kollegen reduzieren ihrerseits das Engagement, um nicht ausgenutzt zu werden. Dann wiederum spricht man vom Gimpel-Effekt. Die Spielerlebnisse von EXIT MANIA sollen Kommunikation und Kreativität spielerisch anregen, bei zu großen Gruppen gäbe es unweigerlich zu viele Kommunikationspartner, einzelne Spieler würden ins Hintertreffen geraten und nicht alle Teilnehmer hätten die Durchsetzungskraft, sich in Entscheidungsprozesse einzubringen.

 

Grafik zu Reibungsverlusten und schnellen Entscheidungen in Bezug auf unsere Live Escape Games

Mit fünf bis acht Mitgliedern pro Team gibt es die wenigsten Reibungsverluste und die schnellsten Entscheidungen.

 

Effiziente Kommunikation

Alle Live-Escape Formate von EXIT MANIA setzen auf die Kommunikation, die Kreativität und das Improvisationsvermögen der Teilnehmer. Wie auch oftmals im realen Arbeitsalltag gibt es keine ausschweifenden Erklärungen und Handlungsanweisungen. Die Spielerinnen und Spieler finden sich unter Zeitdruck in einer ihnen bislang unbekannten Spielumgebung und müssen sich schnell und intuitiv in dieser zurecht finden. Wie im „echten Leben“ gibt es keinen deutlich erkennbaren Startpunkt, lediglich das Ziel ist klar definiert. Wie die Spiel- und Arbeitsgruppen den Prozess dorthin gestalten, bleibt ihnen und ihrer Kommunikation überlassen. Sowohl für unsere Coaches als auch für Führungskräfte ist spannend zu beobachten, wie Teams die Problemlösung umsetzen. Wird die Vorgehensweise ausdiskutiert und partizipieren alle Teilnehmer an der Diskussion? Gibt es Führungspersonen und inwieweit korreliert dies mit der hierarchischen Position im Unternehmen (an diesem Punkt gibt es immer wieder die aufschlussreichsten Überraschungen)? Und vielleicht der wichtigste Punkt für den Erfolg von professionellen Teams: Wie finden die Gruppen einen erfolgreichen Kompromiss zwischen Diskussion und Zeitdruck? Bei EXIT MANIA ist die „Deadline“ von 60 bzw. 90 Minuten (je nach Spielformat) ganz klar vorgegeben, Diskussionen können wichtige Impulse liefern, kosten aber auch wertvolle Spielzeit. Welche Strategien finden Ihre Kollegen für dieses Dilemma? Die Nachbereitung des Spielverhaltens in einem EXIT MANIA-Workshop wird interessante Einblicke in die Struktur  der Arbeitsteams liefern und im besten Fall wertvolle Anregungen für die Arbeitskultur Ihres Unternehmens liefern.