Körpersprache bei der Teamarbeit: So wirken Sie auf andere

Ob bei der täglichen Büroarbeit, in Meetings, während persönlicher Gespräche oder bei gemeinsamen Aktivitäten – viele Menschen begehen in all diesen Situationen gravierende Fehler. Und sie bemerken es nicht einmal!

 

Oftmals versenden wir mit unserem Körper Signale an unser Gegenüber, ohne uns dessen tatsächlich bewusst zu sein. Sei es ein versehentliches Augenrollen, verschränkte Arme aus Gewohnheit oder nervöses Scharren mit dem Fuß. Genau diese kleinen Details, die uns oftmals völlig gedankenlos unterlaufen, können den Verlauf und das Resultat einer Interaktion mit einer anderen Person maßgeblich beeinflussen. Denn neben den Dingen, die wir sagen, vermitteln wir mit unserem Körper eine weitere, subtile Botschaft. Eine Botschaft, die nicht selten unsere wahren Gefühle oder Gedanken verrät.

 

Deshalb ist die Körpersprache für das private wie berufliche Leben enorm wichtig. Sie bestimmt, was wir ausstrahlen und wie wir auf unsere Mitmenschen wirken. Wenn zum Beispiel eine Person mündlich Begeisterung ausdrückt, aber körperlich in Abwehrhaltung verharrt, so vermittelt sie gegenüber dem Gesprächspartner einen Kontrast, der kein Vertrauen weckt. Die Princeton University hat in Studien sogar beweisen können, dass wir uns zur Identifizierung von Emotionen noch stärker auf die Körpersprache verlassen, als auf die Mimik.

 

Um also einen Einfluss auf die eigene Wirkung auf andere zu haben und sicherzustellen, dass man nicht aus Versehen falsche Botschaften sendet, sollte man sich im Lesen, im gezielten Senden und auch im Deuten von Körpersprache üben. Diese Fähigkeiten bringen gerade im beruflichen Leben entscheidende Vorteile. Menschen, die die Kunst der Körpersprache beherrschen, können zum Beispiel in schwierigen Situationen mit einem emotionslosen Pokerface die Ruhe bewahren oder durch taktvolle Bewegungen bei einem Diskurs alle in ihren Bann ziehen.

 

Die Teamarbeit ist ein weiteres Feld, in dem die Anwendung der richtigen Körpersprache besonders wichtig ist. Bei dem gemeinsamen Streben nach einem Ziel stehen Faktoren wie Vertrauen, Kommunikation und Interaktion im Mittelpunkt. Ein Team kann nur so erfolgreich und effektiv sein, wie seine einzelnen Mitglieder miteinander harmonieren und funktionieren. Es ist daher von entscheidendem Vorteil, wenn sich Ihre Teammitglieder ihrer Außenwirkung auf andere bewusst sind und dazu in der Lage sind, die Körpersprache anderer zu deuten. Auf diese Weise kann das vertrauensvolle Miteinander gestärkt werden und das Zusammenarbeiten wird massiv gefördert.

 

Was versteht man unter Körpersprache?   

Wenn es um Körpersprache geht, sollten Sie nie vergessen, dass die Körpersprache lediglich eines ist: Auslegungssache.  

Fest steht, die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation. Auch wenn Ihre Interpretation von Mensch zu Mensch sowie innerhalb verschiedener Erdteile variiert, gibt es dennoch innerhalb der jeweiligen Kulturkreise ein allgemeines Verständnis über ihre Bedeutung. Bestimmte Bewegungen, Haltungen oder Gesichtsausdrücke werden automatisch mit spezifischen Emotionen verknüpft – selbst wenn dies gar nicht intentioniert war.

Haben Sie schon einmal jemandem im Gespräch gegenüber gesessen, der sowohl Arme als auch Beine verschränkt hatte und dadurch verschlossen oder desinteressiert wirkte? Nun, was wäre, wenn diese Person einfach gern auf diese Weise dasitzt, weil es so bequemer ist?

Laut Dr. Albert Mehrabian, einem führenden Forscher auf dem Gebiet der nonverbalen Kommunikation, macht unsere Körpersprache 55% all jener Nachrichten aus, die wir kommunizieren. Das heißt, wir teilen mit unserem Körper mehr mit, als mit unseren Worten. Hinzu kommt, dass die Körpersprache in der Regel unterbewusst erfolgt und schwerer zu beherrschen ist, als verbale Aussagen. Deshalb wird sie oftmals als ehrlicher empfunden.  

Wenn Sie nun oben genanntes Beispiel überdenken, so hätte die Person von Ihnen sicherlich mehr Vertrauen erhalten, wenn sie in einer aufgeschlossenen Position dagesessen wäre. Im Arbeitsalltag begegnen wir einer Vielzahl solcher Situationen, die zu Missverständnissen und Unwohlsein führen können. Wie würden Sie zum Beispiel die folgenden vier Situationen bewerten?

  • Sie bitten einen Mitarbeiter oder Kollegen um Mithilfe bei einem Projekt. Dieser antwortet mit “Ja natürlich, mache ich doch gern!”, allerdings mit einem ernsten, gestressten Gesichtsausdruck.
  • Ihr Vorgesetzter möchte mit Ihnen über den Erfolg Ihres letzten Projekts sprechen und erwartet Sie in seinem Büro mit unfreundlichem Gesicht und verschränkten Armen.
  • Sie geben einem Teamkameraden Anweisungen für eine wichtige Aufgabe, doch der sieht sie nicht an und wirkt in seinen Bewegungen nervös.
  • Nachdem Sie einem Mitarbeiter oder Kollegen konstruktive Kritik für sein Projekt gegeben haben und dieser sich freundlich bedankt hat, knallt er mit der Bürotür auf dem Weg hinaus.

Welche nonverbalen Informationen würden Sie aus den Reaktionen der Personen ziehen? Wie beeinflussen Sie die Bedeutung der Situation?

Sie sehen, die Körpersprache hat in der menschlichen Interaktion einen extrem hohen Stellenwert, weshalb es für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten im Team essentiell ist, sie zu beherrschen. Denn nur so können Sie

  1. Vermeiden, falsche Signale an Ihre Gesprächspartner zu senden;
  2. Ihren Gesprächspartnern die richtigen/gewünschten Signale mitteilen;
  3. Die Signale Ihre Gegenübers korrekt deuten;
  4. Ihre Menschenkenntnis verbessern;
  5. Aktiv den Ausgang von Interaktionen positiv beeinflussen.

 

Kontrolle der Körpersprache

Um die eigene Körpersprache kontrollieren zu können, sollten Sie sich zunächst vergegenwärtigen, welche Teile Ihres Körpers dazu beitragen. Denn das sind durchaus mehr, als Sie vielleicht vermuten: Ihre Augen, Augenbrauen, Mund, Nase, Hände, Arme, Beine, Füße, Rücken – sie alle ergeben ein Gesamtbild.

Gern wird das Zusammenspiel all dieser Körperteile in drei Aspekten zusammengefasst, die die nonverbale Kommunikation gestalten: Mimik, Gestik und Körperhaltung.

Die Mimik umfasst all die Gefühlsregungen, die man an unserem Gesicht ablesen kann. Im Hauptfokus liegen dabei unsere Augen und der Mund, da diese Partien die beweglichsten sind. Auch wenn die Interpretation der Gesichtszüge stets subjektiv ist, liegt man damit in der Regel instinktiv richtig. Aus diesem Grund verrät die Mimik von allen Aspekten der Körperhaltung am meisten unsere Gedanken.

Der Einsatz von Mimik in Gesprächen und anderen Interaktionen kann zum Beispiel durch Selbstbeobachtung und Übungen vor dem Spiegel trainiert und verbessert werden. Jedoch ist davon abzuraten, die eigenen Gesichtszüge zu stark zu kontrollieren, da dies schnell einen aufgesetzten, unnatürlichen Eindruck erzeugt. Weniger und natürlich ist an dieser Stelle mehr!     

Die Gestik ist die Gesamtheit all der Dinge, die wir mit Hilfe unserer Gliedmaßen wie zum Beispiel Hände oder Füße kommunizieren. Gesten sind stark durch kulturelle Einflüsse geprägt. Während es in Nord- und Mitteleuropa zu einem eher zweckmäßigen Einsatz kommt, sind Südländer oder Asiaten beispielsweise stärker daran gewöhnt, Emotionen über Gesten auszudrücken. Denken Sie zum Beispiel an energische Handbewegungen der Italiener bei Fußballspielen oder das geschmeidige Kopfschütteln von Indern, wenn sie Zuneigung ausdrücken.

Der Gebrauch der richtigen Gestik zur bildhaften Darstellung und Betonung von Erzähltem sowie zum Unterstreichen wichtiger Botschaften ist für die Kommunikation essentiell. Deshalb sollten Sie sich ausgiebig mit der Bedeutung bestimmter Gesten und Bewegungen in Ihrem gegenwärtigen Kulturkreis vertraut machen und möglichst negativ konnotierte Gesten vermeiden.       

Die Körperhaltung ist ein sehr bedeutender Aspekt unserer Körpersprache. Sie bestimmt unsere Wirkung auf andere und betont das von uns Kommunizierte. Häufig werden gewisse Haltungen sogar mit Charakterzügen assoziiert. So gilt aufrechtes Gehen und Stehen zum Beispiel als souverän und kompetent, während eine gekrümmte Haltung als Schwäche ausgelegt wird.  

Um eine positive Ausstrahlung auf Ihre Mitmenschen zu haben, sollten Sie also auch auf Ihre Körperhaltung achten. Der erste Schritt dafür ist ein Bewusstsein über die eigene Außenwirkung. Übungen vor dem Spiegel wirken dabei wahre Wunder! Trainieren Sie eine offene, aufrechte Körperhaltung, ohne dabei steif oder unnatürlich zu wirken und Sie werden sehen, wie Sie plötzlich anders wahrgenommen werden.

Um eine möglichst richtige Deutung der Körpersprache eines Gegenübers zu ermöglichen, sollten Mimik, Gestik und Körperhaltung niemals isoliert, sondern immer im Zusammenspiel betrachtet werden. Erst dieser Gesamteindruck ermöglicht es Ihnen, einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der anderen Person zu erhalten. Und vice versa können Sie so erkennen, ob man Ihren Worten die gewünschte Beachtung schenkt.

Gerade bei der Arbeit im Team, egal ob als Teamleiter oder Mitglied, spielt das Beherrschen der Körpersprache eine wichtige Rolle. Sie müssen lernen, die Körpersprache Ihrer Teamkollegen zu interpretieren. Das bedeutet, Sie müssen nicht nur das Gesprochene wahrnehmen, sondern auch die nonverbal gesandte Nachricht richtig einordnen. Ebenso sollten Sie mit Ihrem eigenen Verhalten dazu beitragen, dass Ihre Körpersprache ein vertrauensvolles, positives Ambiente für die Zusammenarbeit schafft.

Damit Ihnen dies in Zukunft leichter fällt, haben wir für Sie einige Beispiele negativer Körpersprache und ihrer Bedeutung zusammengestellt:

 

Negative Körpersprache bei der Teamarbeit

 

 

  • Verschränken der Arme, Beine oder Füße

 

Diese Position des Körpers ist die wohl bekannteste unter den “No-Go”-Haltungen. Denn wer sich physisch seinem Gegenüber verschränkt, dem unterstellt man schnell im Geiste auch eine mentale Barriere. Gekreuzte Arme oder Beine werden daher schnell als Desinteresse oder Ablehnung gewertet. Obwohl diese Haltung von vielen bevorzugt wird, weil sie nachweislich das Nachdenken in schwierigen Situationen fördern kann. Wenn Sie also Ihren Teammitgliedern Interesse an deren Gedanken kommunizieren möchten, so sollten Sie auch auf eine offene Körpersprache ohne Barrieren in Form von verschränkten Gliedmaßen achten.

 

 

  • Augenkontakt vermeiden

 

Die Augen sind bekanntlich der Spiegel zur Seele. Entsprechend verdächtig ist es, wenn Sie Ihren Kollegen diesen Einblick nicht gewähren, selbst wenn es aus Versehen ist. Hinter fehlendem Blickkontakt vermutet man deshalb oft Schwäche oder gar schlechte Intentionen.

Achten Sie darauf, bei Gesprächen aktiv den Augenkontakt mit Ihrem Gegenüber zu suchen. Halten Sie selbst in unangenehmen Situationen Blicken stand und lehnen Sie sich bei Gruppensitzungen in die Runde statt nach hinten, um allen Sprechern in die Augen sehen zu können. So zeigen Sie wahre Stärke und schenken Ihren Mitarbeitern das Gefühl, ganz bei ihnen zu sein. Übertreiben Sie es aber nicht, um nicht zu dominant zu wirken. Studien haben ergeben, dass ein optimales Maß für den Blickkontakt etwa 60% der Gesprächszeit sind.

 

 

  • Verräterische Position der Füße

 

Neben unserem Gesicht gibt es einen weiteren sehr markanten Anhaltspunkt für unsere Emotionen, von dessen Bedeutung sich viele aber gar nicht bewusst sind – unsere Füße. Kein Wunder, liegt doch der Oberkörper mit dem Gesicht in einem stärkeren Fokus! Doch während ein Mensch in der Lage ist, seine Mimik zu kontrollieren, so zeigen die Füße in der Regel die Wahrheit. Und genau diese Wahrheit nehmen wir unterschwellig wahr. Unterhalten Sie sich also beispielsweise mit jemandem, der Sie zwar anlächelt, aber dessen Fuß in eine andere Richtung und nicht auf Sie zeigt, so ist das ein Zeichen, das die Person gedanklich nicht ganz bei der Konversation ist. Auch ein massives Wippen oder Zappeln der Füße kann negative Gefühle wie Nervosität verraten.   

 

 

  • Zu viel Bewegung

 

Ob bei persönlichen Gesprächen oder Gruppenmeetings, zu viel Bewegung wird schnell als Zeichen von Nervosität, Unsicherheit und Unruhe interpretiert. Darunter fallen Gewohnheiten wie zu schnelle Hand- und Fußbewegungen, das Kauen von Fingernägeln, das Spielen mit den Haaren oder anderen Gegenständen. Auch das Zupfen am Ohr, das Reiben über Stirn und Augen sowie das Kratzen im Nacken gehört dazu. Verstehen Sie es nicht falsch: wenn es kurz juckt, muss man dem nachgehen. Aber eine dauerhaftes kombiniertes Auftreten solcher Bewegungen wecken bei Ihrem Gegenüber keinen positiven Eindruck.

 

 

  • Hände in den Taschen

 

Diese Frage beschäftigt uns vor allem, wenn es um Situationen wie Präsentationen oder wichtige Gespräche geht: Wohin nur mit den Händen? Generell gilt, dass offene Handflächen Aufrichtigkeit und Offenheit signalisieren, wohingegen die geschlossene Hand oder geballte Faust schnell Wut oder Frustration darstellen. Landen die Hände in den Hosentaschen, so strahlen Sie Unsicherheit und Nervosität aus. Setzen Sie sie stattdessen aktiv ein, um Gesagtes mit Gesten zu unterstützen (natürlich ohne dabei zu theatralisch zu werden). Sollten Sie jemandem zuhören, so lassen Sie die Hände offen ruhen oder halten Sie sie auf Höhe der Taille, ohne sie zu verschränken.

 

 

  • Zuwendung zu Ablenkungen und Gegenständen

 

Sind Sie ein Fan des Multitaskings und in der Lage, Ihre Emails zu checken und dennoch aufmerksam dem Team-Meeting zu folgen? Ihre Kollegen werden das sicher nicht so sehen. Wer statt zuzuhören lieber mit dem Handy, seiner Uhr oder seinem Notizblock spielt, der wirkt unaufmerksam und im schlimmsten Fall sogar ignorant. Ähnlich negativ ist der Gebrauch von Gegenständen während persönlicher Gespräche, wenn diese Dinge wie eine Art Schutzschild vor den eigenen Körper gehalten werden. Ihr Gegenüber spürt diese Abwehrhaltung schnell.   

 

Wie kann man die eigene Körpersprache verbessern?

Wie bereits zuvor angedeutet, gibt es Möglichkeiten, die eigene Wahrnehmung und Anwendung der Körpersprache zu trainieren. Hilfreich sind dabei vor allem einige grundlegende Verhaltensweisen, die in der Regel als positiv empfunden werden. So ist es beispielsweise von Vorteil, so oft wie möglich zu lächeln. Auf diese Weise strahlen Sie aus, dass es Ihnen gut geht und Sie sich wohl fühlen. Ein Gefühl, dass sich schnell auch auf Ihr Umfeld übertragen wird und schon werden Sie auf viele lächelnde Gesichter treffen.   

Dieser Effekt fällt unter das sogenannte “Mirroring”-Verhalten, also das Spiegeln. Was normalerweise auf natürlichem Wege in Unterhaltungen geschieht, wenn sich Personen miteinander verbunden fühlen, kann auch ein Stück weit absichtlich herbeigeführt werden. Wenn Personen einander in Mimik und Gestik reflektieren, erzeugt das Harmonie. Bricht dagegen jemand aus der Reihe, indem er beispielsweise in einer anregenden Unterhaltung den Kopf gelangweilt abstützt, so erzeugt er einen Widerspruch. Forscher der Stanford University fanden sogar heraus, dass übereinstimmende Körpersprache zwischen Teammitgliedern Anzeichen einer erhöhten Kreativität ist.

Wenn Sie also Ihre eigene Körpersprache in der Teamarbeit verbessern wollen, achten Sie auf die nonverbalen Signale, die Sie aussenden. Versuchen Sie, negative Botschaften zu vermeiden und üben Sie sich stattdessen in einem positiven, offenen Auftreten. Demonstrieren Sie Ihren Teammitgliedern Vertrauen, Offenheit und spiegeln Sie ab und an deren Haltung, um Ihr Interesse zu bestärken.

Und sollte all das nicht die gewünschten Effekte zeigen, so können wir Ihnen in unseren Teambuilding-Events und Power-Workshops gern mehr über die Körpersprache bei der Teamarbeit zeigen.  

Warum Exit City Events die beste Wahl für Ihr Team-Event sind

Kennen Sie diese scheinbar endlosen Tage in künstlichem Neonlicht? In einer fremden Stadt, für deren Erkundung Sie sich noch nie wirklich Zeit genommen haben?

Ja? Warum schlagen Sie dann nicht einmal zwei Fliegen mit einer Klappe?

Mit unseren Exit City Events kombinieren Sie Ihr nächstes Firmen- bzw. Team-Event mit einer aufregenden, digitalen Schnitzeljagd durch eine Stadt Ihrer Wahl. So profitieren Sie gleich mehrfach: Sie verbinden den praktischen Nutzen einer Teambuilding-Maßnahme mit einem aktiven Ausflug an der frischen Luft – und Spaß macht das Ganze obendrein auch noch.

 

Was bedeutet “Exit City”?

Wie der Name schon verrät: es geht raus in die Stadt! Genauer gesagt, in eine Stadt Ihrer Wahl. Sei es die Heimatstadt, der Sitz Ihrer Firma oder ein Wunschziel, das Sie schon seit Ewigkeiten für einen Betriebsausflug im Blick hatten. Wir passen uns mit unseren flexiblen und mobilen Mitarbeiter-Teams ganz Ihren Vorstellungen an und kommen zu Ihnen in eine von über 45 Städten deutschlandweit. In besonderen Fällen auch gern über die Landesgrenzen hinaus!

 

Doch der wohl wichtigste Aspekt ist, dass Sie für dieses Event nicht in einem tristen Veranstaltungsraum beim Griechen um die Ecke sitzen, sondern es geht raus an die frische Luft! Exit City Events sind Outdoor-Events, die sich vor allem für Tage mit schönem Wetter eignen. Dabei wird auf spielerische Weise die gewählte Stadt zu Fuß erkundet, wobei es je nach Spieltyp mehr oder weniger rasant zugeht.

 

Worum geht es bei “Exit City”?

Jedem Exit City Event liegt ein Live Escape Game zugrunde. Live Escape Games sind sehr realitätsnahe Spiele, bei denen es in der Regel darum geht, in Gruppen innerhalb eines bestimmten Zeitlimits durch Lösen von Aufgaben und Rätseln zu einem Ziel zu gelangen. Das kann entweder innerhalb eines geschlossenen Raumes, also einem Exit Room, passieren oder aber, wie bei Exit City, in einem abgesteckten Areal stattfinden. Letzteres ähnelt vom Prinzip her einer Art modernen Schnitzeljagd oder dem Geo-Caching in einer Stadt, nur das durch den spielerischen Charakter zusätzlich noch stärker der Spaß- und Lernfaktor erhöht werden. Live Escape Games eignen sich dadurch außerordentlich gut für Teambuilding-Events Workshops und andere Veranstaltungen, bei denen die Soft Skills der Teilnehmer im Vordergrund stehen sollen.

Für unsere Exit City Events können Sie derzeit aus drei verschiedenen Live Escape Games wählen:

Beim Crime Adventure schlüpfen die Teilnehmer einen Tag lang in die Rolle eines Privatdetektivs, denn es gilt einen mysteriösen Kriminalitätsfall zu lösen. Ausgestattet mit einigen ersten Hinweisen müssen sie sich anhand von kniffligen Rätseln neue Spuren erarbeiten und erkunden dabei die Stadt.

Bei der Foto Rallye dreht sich alles um Bilder. Die Teilnehmer kämpfen im Team gegen die Zeit und die anderen Gruppen. Dabei helfen entweder Bildhinweise, die nächste Station des Spiels zu erraten oder aber es geht darum, selbst das richtige Foto als Lösung einer Aufgabe zu schießen. Nette Schnappschüsse als Erinnerung sind inklusive!

Wenn es etwas gemütlicher zugehen soll, ist das History Game die beste Wahl. Bei dieser Variante lernen Sie die Kultur und Geschichte Ihrer Stadt spielerisch besser kennen. Die Inhalte werden dabei der verfügbaren Zeitspanne angepasst, sodass ohne Druck wichtige Stationen erlaufen werden können und noch genügend Luft für einen entspannten Besuch in einem Café bleibt.

Auf Wunsch können die einzelnen Live Escape Games auch individuell an Ihre Vorstellungen angepasst bzw. können völlig neue Spielabläufe entwickelt werden.

 

Wie ist der Ablauf der Veranstaltung?

Am Anfang steht Ihre Entscheidung für das Live Escape Game, das dem Exit City Event zugrunde liegt. Ist die Wahl einmal getroffen, organisieren wir in Absprache mit Ihnen im Vorfeld alle notwendigen Rahmenbedingungen des Veranstaltungstages. Ob Koordination aller Beteiligten, Kontrolle des Spielablaufes oder das Planen zusätzlicher Aktivitäten wie Kanufahren, Grillabende oder Weihnachtsmarktbesuche – wir übernehmen das!

Am großen Tag der Veranstaltung erhalten schließlich alle Teilnehmer eine kurze Einführung zu den Spielregeln und werden anschließend in Teams aufgeteilt. Jede Gruppe erhält ein Tablet, das mit unserer integrierten tabbrain Software ausgestattet ist sowie einige erste Hinweise für einen reibungslosen Start ins Spiel. Danach liegt es am Kombinationsvermögen und Teamgeist der Teilnehmer, wie schnell und erfolgreich sie die ihnen bevorstehenden Aufgaben lösen.

Die Routen durch die Städte sind vorab festgelegt und können durch unsere Mitarbeiter live per GPS verfolgt werden. Im Notfall bzw. bei Denkblockaden können sie auch per Live-Chat in das Spiel eingreifen und Teams wieder auf den rechten Weg lotsen. Diese digitale Form der Steuerung des Events hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens wird sichergestellt, dass niemand sich verlieren kann oder gar das Spiel wegen einer fehlenden Idee abbrechen muss. Zweitens können dank unserer eigens dafür entwickelten Software mehrere Teams gleichzeitig und gegeneinander spielen – um genau zu sein bis zu 1000 Personen gleichzeitig!     

Sollten Sie Ihr Exit City Event als Teambuilding-Maßnahme planen und daran Interesse haben, die im Spiel aufgetretenen Gruppendynamiken näher zu beleuchten und gemeinsam daraus zu lernen, so bieten sich unsere Power-Workshops an. Diese können in Kombination mit dem teamgebundenen Live Escape Game organisiert werden und dienen der Nachbereitung des Erlebten. Unsere professionellen Coaches werden gemeinsam mit Ihnen gezieltes Feedback üben und Strategien für zukünftige Handlungsweisen in ähnlichen Situationen unter Stress, Zeit- und Leistungsdruck entwickeln.

 

Was sind die Vorteile von Exit City?

Ein Event dieser Art bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Hier sind einige davon:

  • Exit City Events versprechen einen hohen Spaßfaktor durch spannende Spielabläufe.
  • Die Art des Spiels als Erkundungstour an der frischen Luft bringt Abwechslung in den Arbeitsalltag.
  • Lernen Sie Ihre Mitarbeiter unter spielerischem Zeit- und Leistungsdruck ganz neu kennen.
  • Verbessern Sie die Zusammenarbeit Ihres Teams sowie Ihre persönlichen Soft Skills.
  • Sie müssen sich keinerlei Sorgen um die Planung und Organisation machen.
  • Die Veranstaltung kann deutschlandweit in über 45 Städten und auf Wunsch auch im Ausland stattfinden.
  • Unser professionelles Team aus Coaches und Spielleitern sorgt für einen reibungslosen und lehrreichen Ablauf des Live Escape Games.
  • Exit City ist vielseitig anwendbar, so zum Beispiel für Teambuilding-Maßnahmen, Recruiting-Events, Firmenfeiern, Incentives oder gar Produktpräsentationen.
  • Durch Nutzung von integrierter tabbrain Software ist eine Koordination von vielen Teams gleichzeitig möglich, maximal können so bis zu 1000 Personen gleichzeitig rätseln.
  • Auf Wunsch kann der Spielverlauf auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden.
  • Für eventuelle Wetterkapriolen kann auch vorab eine Indoor-Variante als Ausweichoption organisiert werden.
  • Die Spiele stehen zweisprachig (Deutsch und Englisch) zur Verfügung, sodass auch internationale Teams sich daran versuchen können.

 

Wie kann man ein Exit City Event buchen?

Hat Exit City Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns und stellen Sie eine unverbindliche Anfrage für Ihre geplante Veranstaltung. Wichtige Infos wären das voraussichtliche Datum für Ihr Event, die gewünschte Stadt sowie eine ungefähre Teilnehmerzahl. Wir setzen uns daraufhin schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung und erarbeiten Ihnen ein persönliches Angebot mit fairen Preisen.  

Sind Sie bereit für ein unvergessliches Event in Ihrer Stadt? Wir sind es!

8 Quick Tipps, die die Kreativität Ihres Teams steigern werden

Ein leeres Blatt Papier.

Kennen Sie das?

Ihr Team steht vor der Aufgabe, eine kreative Lösung für ein Problem zu finden. Sei es eine Innovation, eine neue interne Struktur oder beispielsweise der Anstoß für ein neues Produkt oder Branding. Aber was passiert im Meeting? Nach einem anstrengenden Arbeitstag, mit den Gedanken bei vielen anderen Prozessen und völlig unkreativ sitzen alle vor einem weißen Blatt Papier. Das schreit förmlich nach Ideenlosigkeit, richtig?

Falsch!

Kreativität und Ideenfindung sind ein Prozess, der nicht immer auf Abruf funktionieren kann. Ganz im Gegenteil, vielmehr können Faktoren wie Druck, Stress, eingefahrene Routinen und fehlendes Vertrauen sogar unsere Fähigkeit, kreativ zu sein, stark beeinträchtigen. Das bringt uns zur wichtigen Frage…

Was sind die Voraussetzungen für Kreativität?

Der folgende Satz wird Sie sicher erstaunen, er ist aber tatsächlich wahr: Jeder Mensch ist kreativ!

Sicher gibt es von Mensch zu Mensch Unterschiede, inwieweit unsere Fähigkeit zum innovativen Denken und zur Lösungsfindung ausgeprägt ist, dennoch sind wir alle dazu in der Lage. Das bringt uns auch schon zur zweiten wichtigen Erkenntnis: Kreativität kann man lernen und trainieren!

Der amerikanische Wissenschaftler George Land beschäftigt sich schon seit vielen Jahrzehnten mit der Erforschung der menschlichen Kreativität und der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten. In mehreren seiner Studien gelangte er zur These, dass jeder Mensch von Geburt an kreativ ist, wir diese Eigenschaft allerdings im Laufe der Jahre schlichtweg verlernen. Der Grund dafür ist sind starre Regeln, soziale Gepflogenheiten und Konformität. Während kleine Kinder noch in der Lage sind, sich die kuriosesten Dinge vorzustellen, so geht bis zur Pubertät bereits ein Großteil dieses Potentials verloren. Wir passen uns an unsere Umwelt an, immer auf der Hut vor negativen Gefühlen wie Ablehnung, Angst aus der Reihe zu fallen oder zu versagen.

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten. Dieser Prozess lässt sich durch regelmäßige Übung wieder umkehren. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze, generell helfen aber Methoden, bei denen man gezwungen ist, umzudenken. Dazu gehört das Experimentieren mit vorhandenem Wissen, das Hinterfragen und vor allem auch das Träumen und Vorstellen. Auf diese Weise werden jene Regionen des Gehirns trainiert, die bei kreativem Denken aktiviert sind.

Das kann ein massiver Vorteil sein, denn während manch ein Kollege verzweifelt darauf hofft, dass ihm die rettende Idee irgendwann spontan einfallen wird, können Sie bewusst das kreative Denken verwenden, wenn es notwendig ist.

All die Übung kann aber nicht die gewünschten Effekte zeigen, wenn die Rahmenbedingungen bei der Teamarbeit nicht stimmen. Deshalb stellen wir Ihnen 8 Quicktipps vor, wie Sie die Kreativität Ihres Teams direkt am Arbeitsplatz steigern können.

1. Schaffen Sie die richtige Atmosphäre für kreatives Denken!

Nichts blockiert neue Ideen so sehr, wie die Angst vor negativen Reaktionen. Können die Mitarbeiter in Ihrem Team wirklich frei sprechen, ohne sich vor Vorurteilen oder Konsequenzen fürchten zu müssen? Werden die Gedanken Einzelner ernst genommen? Herrscht untereinander Vertrauen? Gibt es für Beiträge konstruktives Feedback?

Die positive Umsetzung all dieser Aspekte und noch vieler mehr tragen zur Gestaltung einer Atmosphäre bei, in der Ihr Team sich wohl, sicher und wertgeschätzt fühlt. Das ist, was Menschen über sich hinauswachsen lässt.

Wenn Sie also in Ihrem Betrieb Innovationen fördern wollen, sollten Sie eine Unternehmenskultur schaffen, die die dafür benötigte Freiheit und Geborgenheit bietet.

2. Es gibt keine schlechten Ideen!

Selbst die scheinbar lapidarsten Einwürfe in Meetings können manchmal zu genialen Lösungen führen. Deshalb sollten Sie das Potenzial von Ideen nicht unterschätzen! Ermutigen Sie Ihr Team in regelmäßigen Kreativ-Sitzungen dazu, frei heraus alles zu sagen, was ihnen zu einem bestimmten Thema einfällt.

Auf diese Weise wird Ihr Team zum Think Tank, also zum Ideenlabor, das in der Lage ist, Antworten auf wichtige Fragen des Arbeitsalltages zu finden. Wichtig ist dabei jedoch, dass jedem Teilnehmer und allen Ideen eine echte Chance eingeräumt werden. Sollten Mitarbeiter einander für Ihre Gedanken auslachen, entmutigen oder gar angreifen, so müssen entsprechende Maßnahmen des Teambuildings ergriffen werden.

3. Über den Tellerrand schauen

Henry Ford sagte einmal: “Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.” Dieser großartige Unternehmer und Pionier seiner Zeit hatte erkannt, dass es für den Erfolg im Leben essentiell ist, sich immer wieder Neuen Dingen zu widmen.

Gerade bei Arbeitsplätzen mit hohem Anteil an wiederkehrenden Aufgaben stellt sich schnell Routine ein. Und das ist gefährlich! Routine lässt uns abstumpfen, den Blick für Alternativen verlieren und sie schwächt dadurch auch unsere Kreativität.

Motivieren Sie deshalb Ihr Team, seinen Horizont zu erweitern! Führen Sie Buchwochen ein, in denen sich alle Mitarbeiter mit Werken eines ihnen unbekannten Themas beschäftigen sollen. Organisieren Sie Trainings oder Workshops mit neuen Ausrichtungen, fördern Sie die Weiterbildung. Aber vor allem: Unterstützen Sie Ihr Team dabei, über den gewohnten Tellerrand zu schauen. Denn nur wer sich auf unbekanntes Terrain wagt, kann neue Entdeckungen machen.

4. Ein inspirierendes Umfeld wirkt Wunder

Sattes Grün der Pflanzenblätter; Sonnenstrahlen, die auf der Nase kitzeln; buntes Farbspiel und Wolkentürme, die vielerlei Gestalten annehmen. Haben all diese Stichworte Sie gerade in Gedanken an einen anderen Ort getragen?

Genau darum geht es! Gestalten Sie den Arbeitsplatz Ihres Teams so, dass deren Köpfe einerseits äußere Einflüsse und Reize erhalten, aber andererseits in einem entspannten Modus die Gedanken schweifen lassen können.

Dekorieren Sie mit vielen Zimmerpflanzen, die das Raumklima nachweislich verbessern und Stress reduzieren. Sorgen Sie für ausreichend Tageslicht in den Arbeitsräumen oder zumindest für entsprechende Freiheit am Arbeitsplatz, sich einmal die Beine vertreten und kurz die Sonne genießen zu können. Brechen Sie mit grauer Monotonie bei der Einrichtung und regen Sie den Geist Ihres Teams mit farbenfrohen Bildern, Wandbemalungen und anderen ausgefallenen Dekorationsideen an. Den Farben Grün und Blau wird zum Beispiel nachgesagt, dass sie die kognitiven Fähigkeiten anregen.

Versuchen Sie es und Sie werden sehen, wie Ihr Team plötzlich viel kreativer an die Arbeit geht!

5. Mit der Struktur des Teams spielen

Es wurde zuvor schon erwähnt: strenge Regeln, Monotonie und Routine sind Gift für das kreative Denken bei der Teamarbeit. Warum also halten Sie es nicht einmal so, wie schon in frühen Kindertagen bei dem Laufspiel “Bäumchen, Bäumchen, wechsel dich”?

Arbeiten stets dieselben Kollegen zusammen an einem Projekt? Sitzen Ihre Mitarbeiter schon seit Jahren am gleichen Platz? Sind die Sympathien in Ihrem Team klar verteilt, sodass manch einer ab und zu außen vor bleibt? Schluss damit!

Brechen Sie die Strukturen innerhalb Ihres Teams regelmäßig auf, um so das kreative Potential aller zu fördern. Bringen Sie Mitarbeiter ins Gespräch, die normalerweise nicht zusammenarbeiten würden und Sie werden überrascht sein, wie sich plötzlich neue Synergien ergeben. Erfolgreiche Teams praktizieren diese Art des kontinuierlichen Wechsels regelmäßig.

6. Weg mit der Technik!

Back to Oldschool! Verbannen Sie öfters Rechner, Mobiltelefon, Tablet und was sich sonst noch alles an technischen Geräten in den Händen Ihres Teams befindet und kehren Sie zurück zu den Wurzeln, sprich, zu Notizblock und Bleistift.

Die Technik der modernen Zeit erleichtert und effektiviert zwar viele unserer Arbeitsprozesse um ein Vielfaches, doch der Segen ist auch zugleich ein Fluch. Statt uns Dinge auswendig zu merken, werden wir von unserer digitalen Agenda ständig erinnert. Statt selbstständig zu suchen, werden uns von intelligenten Algorithmen Vorschläge gemacht.

Die nostalgische Rückkehr zu Stift und Papier hat für die Kreativität mehr Vorteile, als man zunächst denken mag. Der Denkprozess vor dem Festhalten einer Idee ist ein ganz anderer, denn Worte lassen sich nicht so leicht löschen. Es gibt keine direkten Ablenkungen wie beispielsweise den Internetexplorer in Klicknähe. Doch der wohl interessanteste Aspekt ist, dass der motorische Prozess des Schreibens völlig andere Teile des Gehirns beansprucht, als das ständige Hacken auf die Tastatur. Die kognitive Verarbeitung wird stimuliert, das Geschriebene wird komplexer durchdacht und die Kreativität wird angeregt.

Sie sehen, es wird Zeit, dass Sie Ihrem Team einen Satz Notizbücher und Post-its spendieren!

7. Raus aus gewohnter Umgebung!

Sie kennen sicher diesen Moment, in dem einfach gar nichts mehr geht. Das sind in der Regel die besten Gelegenheiten für eine Pause, um den Kopf frei zu bekommen und sich anschließend mit neuer Energie dem Problem zu stellen.
Nun, Ihr Team kennt diese Momente wahrscheinlich auch. Warum entführen Sie also Ihre Mitarbeiter nicht ab und an aus dem Alltagstrott und bieten Ihnen eine Abwechslung?

Feiern Sie Geburtstage, Feierabendtreffs, Pizzapausen und Eisnachmittage im Hochsommer! Indem Sie gemeinsam hinausgehen, Zeit miteinander verbringen und miteinander lachen wachsen Sie nicht nur stärker als Team zusammen, sondern Sie stärken auch Ihre Kreativität. Gute Laune und die vielen äußerlichen Reize stimulieren die Hirnregionen, die dann am nächsten Arbeitstag für die entscheidenden innovativen Ideen sorgen werden.

8. Teambuilding-Events

Bei einem Teambuilding-Event geht es darum, Ihr Team durch gezielte Herausforderungen zu stärken. Um dabei erfolgreich zu sein, müssen Ihre Mitarbeiter in einem ungewohnten Umfeld, fernab von jeglicher Routine und gewohnter Strukturen, gemeinsam Aufgaben und Rätsel lösen. Das macht nicht nur unglaublich Spaß, sondern beinhaltet zudem auch viele der entscheidenden Faktoren, die die Kreativität Ihres Teams steigern werden.

Das Handeln und Denken unter Zeitdruck beansprucht kognitive Fähigkeiten, die bei dem einen oder anderen normalerweise nicht sehr stark gefordert sind. Man kooperiert mit Kollegen, mit denen man vielleicht im Arbeitsalltag kaum Zeit verbringt und man stellt sich Aufgaben, die man für gewöhnlich nicht bewältigen muss. All das stimuliert das Gehirn – und damit die Kreativität!

Dabei sollten Sie auch nicht vergessen, dass Sie mit einem Teambuilding-Event Ihrem Team ein spaßiges und effektives Erlebnis bieten, von dem sie noch lange profitieren werden.

Das waren unsere 8 Quick-Tipps zur Steigerung der Kreativität Ihres Teams. Sie sind sicher, dass es da noch mehr gibt? Aber natürlich, denn dies hier ist nur eine Anregung, der Rest bleibt Ihrer Kreativität überlassen!

9 Teambuilding Hacks – Wie Sie Ihr perfektes Team aufbauen

Teamarbeit. Ein Garant für Effizienz und strahlender Schimmer am Horizont der Zukunft.

Nicht nur wir wissen bereits um das Potential funktionierender Arbeitsgruppen für Unternehmen – alle wissen es! Experten schreiben der Teamarbeit eine immer größere Bedeutung zu, Unternehmen ändern zunehmend ihre Strukturen, die Situation am Arbeitsmarkt wandelt sich.

Doch diese stärkere Orientierung auf die koordinierte Zusammenarbeit und produktive Synergien birgt auch neue Herausforderungen für Arbeitgeber. Denn erfolgreiche Teams lauern in der Regel nicht einfach in freier Wildbahn, sondern sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen werden. Und das ist komplexer, als Sie im ersten Moment denken mögen!

Deshalb unterstützen wir Sie mit 9 hilfreichen Hacks für den Aufbau Ihres ganz eigenen Erfolgs-Teams.

 

1. Definieren Sie klar das Team, dass Sie benötigen

Eines sollte Ihnen von vornherein klar sein: Sie haben die Fäden in der Hand. Ob Ihr Team in seiner Zusammensetzung erfolgreich ist oder nicht, hängt zu einem Großteil davon ab, welches Gespür Sie bei der Auswahl der einzelnen Mitglieder haben. Dabei sollten Sie nicht nur nach persönlichen oder professionellen Aspekten handeln, sondern zudem auch den größeren Rahmen im Blick behalten.

Wichtig ist natürlich, dass Teammitglieder miteinander harmonieren. Das heißt, Sie sollten bei den einzelnen Personen neben dem fachlichen Know How vor allem Wert auf entsprechende Soft Skills legen. Zu introvertierte, starrköpfige oder schlichtweg sozial inkompatible Charaktere hemmen die Dynamik einer Gruppe, anstatt sie zu bereichern. Entsprechend sollten Sie darauf achten, dass alle gleichermaßen und kollegial auf die gewünschten Resultate hinarbeiten.

Doch was bringt all die Harmonie, wenn die Zusammensetzung des Teams nicht dem gesetzten Arbeitsziel gerecht wird? Wenn die Kollegen sich zwar toll verstehen, sie aber gemeinsam hinsichtlich ihrer Fähigkeiten unmöglich erfolgreich sein können? Das ist der Knackpunkt, an dem viele Führungskräfte scheitern: das Definieren des Teams, das Sie zum Erreichen des angestrebten Ziels brauchen. Denn nur, wer von Anfang an genau weiß, wie das perfekte Team für die Umsetzung eines Projektes aussehen würde, kann dieses Team dann erschaffen. Verlieren Sie also beim Abwägen von fachlichen und persönlichen Stärken möglicher Mitarbeiter nicht den Blick für das Ganze.          

2. Mittelmäßig ist nicht gut genug

Es ist nie leicht, negative Personalentscheidungen zu treffen. Deshalb wählen Führungskräfte häufig den leichteren Weg, indem sie trotz eventuell auftretender Schwierigkeiten zu lange an dem Mitarbeiter festhalten, den sie zuerst für die zu besetzende Stelle gewählt haben. Doch genau diese Entscheidung gegen einen schnellen Wechsel kann Sie wertvolle Zeit und letztendlich sogar den Erfolg kosten.

In manchen Situationen war die erste Wahl eines Teammitgliedes auf langfristige Sicht vielleicht nicht die beste Wahl. Unabhängig ist dabei, ob es an der Zusammenarbeit oder fehlender Expertise liegt, denn fest steht: Sie dürfen sich niemals mit “mittelmäßig” zufrieden geben. Das führt zwangsläufig zu Schwächen in der Teamdynamik, die die anderen Mitarbeiter nachteilig beeinflussen werden. Streben Sie deshalb immer nach dem Besten und schieben Sie das Handeln nicht auf die lange Bank!

Suchen Sie das Gespräch mit Teammitgliedern, die unter ihren Möglichkeiten bleiben und sollte es dennoch keine Hoffnung auf Verbesserung geben, scheuen Sie sich nicht vor einer unangenehmen Entscheidung. Der perfekte Player für Ihr Team wartet da draußen ganz sicher bereits auf seine Chance!  

 

3. Vielfalt als Garant für Innovation, Einheit sorgt für Stabilität

Es ist ein schmaler Grat, die richtige Balance zwischen homogenen und heterogenen Eigenschaften eines Teams zu finden.

Generell sind sich viele Experten darin einig, dass eine gewisse Vielfalt in der Besetzung einer Arbeitsgruppe die Innovativität aller enorm steigern kann. Ob Frau oder Mann, jung oder alt, international oder von unterschiedlicher religiöser Ansicht – eine bunte Zusammensetzung eines Teams garantiert eine ebenso breit gefächerte Basis an Know How, Denkweisen und persönlichen Eigenschaften. Das erhöht die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe ungemein gegenüber sehr homogen orientierten Teams.

Jedoch sollte dabei stets bedacht werden, dass auch ein gewisses Maß an Homogenität unabdingbar für eine gute Gruppenatmosphäre ist. Sollten zum Beispiel gleichzeitig zu viele verantwortungslose oder chaotische Charaktere vertreten sein, so kann das die allgemeine Teamarbeit stören. Ein gewisses Grundverständnis der gemeinsamen Mission und geteilte Werte sollten daher alle Teammitglieder besitzen, unabhängig ihrer individuellen Stärken.  

 

4. Konsens ist König

Der vorhergehende Punkt liefert bereits das nächste Stichwort: Konsens. Ob in der Demokratie, der Planung einer Reise mit Freunden oder der schlichten Wahl des Fernsehprogramms beim Familienabend, einen Konsens zu erzielen ist nicht immer einfach.

Bei der Teamarbeit lohnt sich die Mühe allerdings. Egal ob in der Teambesprechung für die Weihnachtsfeier, dem nächsten Projektziel oder der Wahl des gemeinsamen Logos – streben Sie wenn möglich stets eine Entscheidung im Konsens an. Durch das gemeinsame Evaluieren, Diskutieren und Planen erreichen Sie, dass Ihr Team sich ausreichend an allen Prozessen beteiligt fühlt. So vermeiden Sie mögliche Konflikte durch unausgesprochene Gefühle und stärken zugleich die Produktivität Ihrer Mitarbeiter.

Denn durch das Einbeziehen aller Mitglieder der Gruppe wird sich jeder Einzelne in der Verpflichtung fühlen, seinen Anteil an den einzelnen Arbeits- und Entscheidungsphasen zu übernehmen. Zudem stärkt die Transparenz die Beziehung zwischen Ihnen als Führungskraft und dem Team.

5.   Setzen Sie auf Kommunikation

Das A und O eines funktionierenden Teams ist die Kommunikation innerhalb seiner Mitglieder. Weiß jeder genau über die anstehenden Aufgaben und seine Arbeitsschritte Bescheid? Wissen alle Gruppenmitglieder, wie sie untereinander interagieren können und sollen? Gibt es regelmäßiges Feedback untereinander und mit Ihnen als Führungskraft? Werden Ziele, Probleme, Möglichkeiten oder Hindernisse klar und transparent kommuniziert oder eher verschleiert? Ist festgelegt, wie die Kommunikation mit Partnern, Kunden oder Dienstleistern erfolgt?

Sie sehen, die richtige Kommunikationsstrategie ist maßgeblich für die Produktivität eines Teams. Erstellen Sie dementsprechend interne Informationsabläufe, nutzen Sie mögliche Hilfsmittel in der Teamkommunikation und überwachen Sie alle Prozesse. Erst wenn das gesamte Team alle relevanten Schritte kennt und strikt miteinander danach arbeitet, kann sich auch der Erfolg einstellen. Vernachlässigen Sie also niemals die Kommunikation im Team, sonst wird das Team schnell die Arbeit vernachlässigen.  

6. Ihr Team besteht aus Menschen

Wir alle haben einmal einen schlechten Tag oder sind einmal krank. Genauso wie wir alle ein Leben außerhalb unserer Beschäftigung haben. Umso schneller Sie die Menschlichkeit Ihres Teams nicht als Schwäche, sondern als Stärke sehen, umso schneller sind Sie auf Erfolgskurs.

Gönnen Sie Ihrem Team ruhig allseits beliebte Ereignisse wie Weihnachts- und Geburtstagsfeiern. Entführen Sie sie zu Teambuilding-Events, um das Miteinander zu stärken. Helfen Sie Ihnen wenn möglich bei privaten Problemen und trauen Sie sich ruhig, sich bei guten Leistungen erkenntlich zu zeigen.

Das schafft nicht nur Vertrauen zu Ihnen als Führungskraft, sondern stärkt auch die Loyalität Ihrer Mitarbeiter. Das zahlt sich auf lange Sicht aus, sowohl bei Ihnen, als auch beim Team. Mit etwas Glück entwickeln sich daraus vielleicht sogar echte Freundschaften.   

7. Teilen Sie Informationen

Was bringt es Ihnen, wenn nur ein Mitglied im Team genauestens über ein Thema informiert ist, dass alle betrifft? Und was bringt es Ihnen, wenn Ihre Mitarbeiter von neuesten Trends erst viele Wochen später erfahren? Richtig. Nicht viel.

Ein Mitarbeiter ist immer nur so gut, wie sein Wissen es zulässt. Animieren Sie also Ihr Team dazu, einen gewissen Teil Ihrer Arbeitszeit offiziell zur Weiterbildung und Information nutzen zu dürfen. Nicht zu vergessen, dass so erarbeitetes Wissen anschließend bestenfalls mit allen geteilt werden sollte. Denn nur wer sich stets bildet, viel liest und auf dem neuesten Stand bleibt, kann mit aktuellen Entwicklungen mithalten und das Team mit wertvollen Ressourcen unterstützen.

Warum etablieren Sie also nicht entsprechende Elemente in Ihrem Team? Lassen Sie jede Woche einen anderen Mitarbeiter ein relevantes Buch vorstellen oder teilen Sie untereinander interessante Artikel. Sie werden sehen, wir Ihr Team davon profitiert, dass Weiterbildung als wichtiger Aspekt der Arbeit und nicht als lästige Pflicht in der Freizeit gezählt wird. Abgesehen davon, dass Sie das Potential Ihres Teams dadurch ungemein stärken.

8. Systematisieren und Vereinfachen

In der Regel ist gerade aller Anfang meist schwer: Teammitglieder müssen sich zunächst in Ihre Rollen hineinfinden, die richtigen Ziele müssen gesteckt und Arbeitsabläufe koordiniert werden. Doch mit der Zeit werden Sie als Führungskraft realisieren, an welchen Stellen Sie Prozesse systematisieren und vereinfachen können.

Effektives Projektmanagement und das richtige Handling der Teamarbeit bietet Ihnen die Möglichkeit, Ergebnisse zu optimieren und vor allem wertvolle Zeit sowie Energie zu gewinnen.

Diese beiden Ressourcen können Ihre Teammitglieder wiederum in Prozesse investieren, die sonst vernachlässigt würden. Denken Sie also über die Routine und Standards hinaus und suchen Sie nach praktischen Lösungen, die das Arbeitsleben aller erleichtern werden. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.  

 

9. Seien Sie der Fels in der Brandung

Selbstverständlich ist es für das Funktionieren eines Teams essentiell, den einzelnen Mitgliedern genügend Freiheit und Verantwortung einzuräumen. Das entlastet Sie jedoch nicht von der Aufgabe, Ihre Mitarbeiter auf Ihrem Weg zu unterstützen.

Schaffen Sie Vertrauen zu Ihren Teammitgliedern, indem Sie stets der Ansprechpartner sind, den sie benötigen. Als Teamführer müssen Sie deshalb einerseits über den Dingen stehen und dennoch zur gleichen Zeit in allen Aspekten involviert sein. Brainstormen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, klären Sie mögliche Konflikte, kanalisieren Sie die Stärken Ihrer Arbeiter und überwachsen Sie interne Prozesse. Achten Sie darauf, gute Leistungen richtig anzuerkennen und bei möglichen Defiziten angemessen zu reagieren. Beobachten Sie nicht nur, sondern steuern Sie die Qualität Ihres Teams aktiv und auf Augenhöhe.

Es ist zeitaufwendig und arbeitsintensiv, ein erfolgreiches Team von Null aufzubauen. Jedoch sollten Sie während dieser langen Reise stets daran denken, dass sich die Mühe lohnen wird. Ein leistungsfähiges, aufeinander abgestimmtes und motiviertes Team kann bekanntlich Berge versetzen und das entscheidende Zünglein an der Waage sein, wenn es bei einem Projekt um langfristigen Erfolg geht.

Starten Sie also noch heute mit der Umsetzung einiger dieser Hacks und Sie werden sehen, wie das Erschaffen Ihres ganz eigenen Rockstar-Teams nur noch halb so schwer sein wird.

Adieu, Prokrastination! 4 Tipps zur Steigerung Ihrer Produktivität am Arbeitsplatz

Es ist 11 Uhr. Sie sitzen bereits seit 08:30 Uhr am Arbeitsplatz, haben es aber effektiv noch nicht geschafft, über den lustlosen Blick ins Email-Postfach und die neuesten Sinnlos-Videos auf Youtube hinaus zu kommen? Ist Großmutters Lieblingssatz “Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen” wegen fehlender Motivation in Vergessenheit geraten?

 

Vorsicht! Denn die allseits belächelte Prokrastination auf Arbeit mag zwar im ersten Moment wie eine lapidare Bagatelle anmuten, hat aber in chronischer Form entscheidende Nachteile – für den Arbeitnehmer wie für den Arbeitgeber.

 

-> Die Zusammenarbeit im Team wird durch die fehlende Leistung nachhaltig gestört.

-> Das Klima im Team/Betrieb leidet.

-> Weniger produktive Mitarbeiter fühlen sich häufig gestresst bzw. unter Druck gesetzt.

-> Es entstehen wirtschaftliche Verluste.

-> usw.

 

Die Gründe für das Aufschieben wichtiger Aufgaben sind dabei ebenso vielfältig; vom falschen Perfektionismus und Versagensangst, über falsche Prioritätensetzung und fehlender Sorgfalt bis hin zur Unterforderung.

Wie aber lässt sich diese Abwärtsspirale der eigenen Leistungsfähigkeit umdrehen? Wir zeigen es Ihnen mit 4 Tipps zur Steigerung Ihrer Produktivität!

 

  1. Die richtige Organisation

 

Hand aufs Herz: wie oft haben Sie sich auf Arbeit schon sprichwörtlich verzettelt? Keine Sorge, Sie sind damit nicht allein! In Zeiten stetig steigender Email- und Antragszahlen, ständig klingelnder Telefone, rauschender Informationsfluten und enger Deadlines fällt es zunehmend schwerer, den Überblick zu behalten. Wer dann noch Probleme hat, nach Dringlichkeit zu unterscheiden oder bei der Erfüllung von Aufgaben das richtige Maß zu finden, der ist schnell verloren.

 

Deshalb ist einer der wichtigsten Schritte zur Steigerung der eigenen Produktivität die richtige Organisation.

 

Setzen Sie Prioritäten

 

Anstatt alles auf einmal erledigen zu wollen und so mit der Masse unterzugehen, sollten Sie streng selektieren. Unterteilen Sie Ihre Aufgaben, E-mails, Projekte oder Meetings nach Bedeutung bzw. Dringlichkeit. Setzen Sie die wichtigen Fälle ganz oben auf Ihre To-Do-Liste, um ihnen vollste Aufmerksamkeit und Konzentration zuwenden zu können. Für alle anderen Dinge sollten Sie zeitweise, natürlich nur sofern möglich, den regelmäßigen Gebrauch eines simplen, aber effektiven Satzes lernen: “Nein, jetzt nicht”.

 

Verwenden Sie Hilfsmittel

 

Um Ihnen die Umsetzung einer Struktur am Arbeitsplatz zu erleichtern empfiehlt es sich, auf technische wie systematische Hilfsmittel zurückzugreifen. Eine große Unterstützung sind zum Beispiel digitale Projektmanagementsysteme wie Trello oder Evernote. Sie helfen, umfangreiche Projekte und Aufgaben in ihre Bestandteile herunterzubrechen, in einzelnen Schritten zu verwalten und sich mit Hilfe von selbst gesetzten Deadlines zu motivieren.

 

Eine weitere Möglichkeit ist das Adaptieren von Systemen zum produktiven Arbeiten wie zum Beispiel das von David Allen entwickelte “Getting Things Done”-System. Bei diesem arbeitet man mit verschiedenen Listen wie einer To-Do-Liste, einer Not-To-Do-Liste, einer Ideenliste und so weiter. Aufgaben werden dabei nach der 2 Minuten-Regel kategorisiert. Das bedeutet, kann man Aufgaben in dieser Zeitspanne erledigen, so kümmert man sich darum sofort. Ist dies nicht möglich, so kann man sie entweder delegieren, in die passende To-Do-Liste verschieben oder verwerfen.

 

Die Pomodoro-Technik ist ein weiteres solches System, nur das hierbei einzelne Aufgaben in 25-Minuten Blöcke unterteilt werden. Während dieser Blöcke sollte ausschließlich und ohne Störung daran gearbeitet werden, dazwischen darf man sich kurze Pausen von 5 Minuten Länge genehmigen.

 

2. Der richtige Fokus

 

Die wohl grundlegendste Voraussetzung für das Aufschieben von Arbeit und fehlende Produktivität ist die Existenz von Ablenkung. Und davon gibt es vielerlei Arten! Seien es die gesprächigen Kollegen auf dem Büroflur oder im Teamchat, der neue Facebook-Status des Expartners oder blümerante Schlagzeilen in digitalen Kanälen. Nicht zu vergessen natürlich das Video dieser kleinen, niedlichen Pandas auf der Schaukel bei Youtube.

 

Auch wenn der gelegentliche Blick in die sozialen Medien und der Plausch mit den Kollegen laut Studien förderlich für die Produktivität sein sollen, so ist es dennoch schwer, Grenzen zu ziehen. Zu schnell werden aus 5 Minuten plötzlich 45 Minuten.

 

Tricksen Sie mit Tools

 

Fehlt Ihnen die Willenskraft, das Facebook-Fenster dauerhaft zu schließen? Für solche Fälle gibt es Tools wie SelfControl oder StayFocusd. Diese Browsererweiterungen bzw. Apps sperren Ihnen für eine festgelegte Zeit den Zugang zu sozialen Medien und anderen definierten Webseiten.

 

Wer zunächst erst einmal über sich selbst erschrecken möchte, kann auch vorab mit Hilfe von TrackingTime prüfen, wie man eigentlich seine Zeit am Computer verbringt. Diese App misst jede Aktivität minutengenau und liefert am Ende des Tages einen schonungslosen, aber motivierenden Report.  

 

Arbeiten Sie in einer angemessenen Umgebung

 

Das Umfeld des Arbeitsplatz ist laut vielen Studien ebenso ein entscheidender Aspekt für die Produktivität. Auch wenn wir nicht immer einen direkten Einfluss auf die Wahl des Ambientes haben, so können wir dennoch einige unmittelbare Details verändern.

 

Zum Beispiel ist die Ordnung auf dem Schreibtisch essentiell für einen reibungslosen Arbeitsablauf. Zu viel Zeit wird bei der Suche nach Notizen und Arbeitsmaterialien vergeudet – abgesehen davon, dass Berge von Klebezetteln und der Pizzakarton von letzter Woche keinen guten Eindruck bei Chef und Kunden hinterlassen. Nicht zu reden von wichtigen Dokumenten, die plötzlich verschwinden. Schaffen Sie sich also ein geeignetes Ablagesystem und erarbeiten Sie sich eine Routine, täglich einen sauberen und einladenden Arbeitsplatz vorzufinden.

Apropos einladend: Eine Studie der Universität Hiroshima will ergeben haben, dass das Aufhängen von Fotos mit Kleintierbabys am Arbeitsplatz die Produktivität von Beschäftigten gesteigert hat. Wem das Bild vom kleinen Bello zu albern erscheint, der sollte dennoch auf eine ansprechende Dekoration achten. Grünpflanzen auf dem Schreibtisch erhöhen zum Beispiel ebenso nachweislich die Produktivität. Und sollte das alles nicht umsetzbar sein, so sorgt auch ein 5-minütiger Spaziergang im Freien für die nötige Frische.

 

3. Die richtige Vorbereitung

 

Produktivität auf der Arbeit beginnt außerhalb der Arbeit. Wann waren Sie das letzte Mal am Vorabend eines Arbeitstages lange wach oder gar lange aus? Erinnern Sie sich daran, wie produktiv Sie dann am darauffolgenden Tag auf Arbeit waren? Das ist kein Zufall!

 

Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf

 

Schlafdefizit ist nachweislich einer der größten Killer der Leistungsfähigkeit. Experten schätzen die jährlichen Wirtschaftsverluste durch übermüdete Arbeitnehmer auf mehrere Milliarden. Denn bei regelmäßigem Schlafmangel – der bei unter 6 Stunden Schlaf pro Nacht beginnt – leidet die Konzentration und die Gesundheit. Die Folgen sind Fehler, Abstinenz von Kreativität und ein leidendes Immunsystem.   

 

Genießen Sie also einen langen, erholsamen Schlaf und werden Sie bestenfalls zusätzlich noch zum Frühaufsteher! In den frühen Morgenstunden gibt es weniger Ablenkungen und es ist unglaublich motivierend, schon viel abgearbeitet zu haben, wenn andere gerade erst anfangen.

 

Leben Sie gesund

 

Auch wenn dies angesichts der Masse an Lifestyle-Blogs, Ernährungsratgeber, Sportfanatiker und Fitness-Abos einem ausgelaugten Stereotyp gleicht – es ist etwas dran! Ein gesunder Körper ist leistungsfähiger und der Weg dahin führt nun einmal über die richtige Ernährung, ausreichend Sport und entsprechende Verhaltensweisen.

 

Regelmäßiges Trainieren baut, unabhängig von der Intensität, Stress ab und macht den Kopf frei. Die richtigen Lebensmittel, sogenanntes Brainfood, stärken das Immunsystem und schaffen ideale Voraussetzungen für ein leistungsfähiges Gehirn. Abgerundet durch viel Wasser und wenig Laster wie Alkohol oder Zigaretten, schaffen Sie so beste Bedingungen für Produktivität am Arbeitsplatz. Denn wie es so schön heißt: in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.  

 

4. Die richtige Motivation

 

Die richtige Einstellung ist oftmals ein wichtiger Schritt aus der Prokrastination heraus und hinein in die Produktivität.

 

Arbeiten Sie an Ihrem Mindset

 

Trainieren Sie Ihren Geist zur Produktivität und täuschen Sie Ihren inneren Schweinehund der schlechten Gewohnheiten mittels einfacher Übungen. Zum Beispiel kann es förderlich sein, mit Hilfe von kleinen Gedankenspielen ein dauerhaftes Umdenken zu erreichen. Versuchen Sie einmal aktiv. Arbeit nicht als Last, sondern als spannende Herausforderung zu betrachten.

 

Oder probieren Sie, sich am Anfang eines neuen Projektes nicht gleich selbstsicher “Das schaffe ich schon” zu sagen, was der Motivation sofort jeglichen Reiz nimmt. Denken Sie sich eine viel enger gesteckte Deadline oder versuchen Sie, Aufgaben respektvoller anzugehen und schon werden Sie den Anstieg Ihrer Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit verspüren.

 

Manchmal kann es aber auch schon helfen, einen Grund für die fehlende Motivation auf Arbeit zu ermitteln und aktiv daran zu arbeiten.   

 

Sorgen Sie für angemessene Ablenkung

So wichtig die Arbeit auch ist, mindestens genauso wichtig sind Pausen und angemessene Ablenkung. Nein, damit sind keine Dauerschleifen im Internet gemeint, sondern aktives Erholen des Gehirns. Das kann ein Spaziergang sein, ein anregendes Gespräch mit den Teamkollegen oder ein simples Durchatmen.  

 

Eine weitere unterhaltsame und gleichzeitig sehr motivierende Unterbrechung der Routine können Teamevents bzw. Teambuildingmaßnahmen sein. Dabei steigert man nicht nur den Zusammenhalt, sondern fördert sogar aktiv die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

 

Los geht es also mit der Steigerung Ihrer Produktivität

Letztendlich bleiben diese Produktivitäts-Tipps aber Eines, eine ganz persönliche Entscheidung. Denn genauso wie es verschiedene Arbeits- und Kreativitätstypen gibt, so funktioniert nicht jeder Ratschlag automatisch bei allen gleich. Wichtig ist, zunächst das eigene Verhalten am Arbeitsplatz aktiv zu beobachten und nach individuell geeigneten Möglichkeiten der Effektivitätssteigerung zu suchen. Bei dem Einen reicht da schon ein Ausschalten digitaler Ablenkungen, während der andere mehr von einer Kompletterneuerung seiner Arbeitsabläufe profitiert. Das Ziel ist immer gleich: Mehr aus dem Tag machen und mit dem ruhigen Gewissen nach Hause zu gehen, die Arbeit geschafft zu haben. Umso mehr Zeit bleibt schließlich am Abend für Katzenvideos auf Youtube!

Collaboration im Team – 4 nützliche digitale Tools für die Zusammenarbeit im virtuellen Team

Das Zeitalter des Internets und mobiler Endgeräte hat neben unserer Lebensweise auch unsere Arbeitsstrukturen revolutioniert. Vorbei sind die Jahre, in denen man umständlich Betriebsangelegenheiten über Postwege klären musste und persönlich zu unbeliebten Meetings am Freitagnachmittag erscheinen sollte.

 

Heutzutage werden innerhalb von Sekundenbruchteilen Millionen an digitalen Nachrichten versandt, Videogespräche von einem Kontinent zum anderen geführt und unfassbare Mengen an Daten in Servern gespeichert. Dieser Fortschritt ging natürlich nicht an der Arbeitswelt vorüber und veränderte so in den letzten zwei Jahrzehnten maßgeblich unsere Abläufe und Strukturen am Arbeitsplatz.

 

Arbeitsmittel wie der Computer, das Mobiltelefon und das Internet sind mittlerweile kaum mehr wegzudenken und ermöglichen uns völlig neue Arten und Weisen der Interaktion und Kommunikation auf Arbeit. Dies kommt vor allem einem wichtigen Aspekt zu Gute – der Teamarbeit. Denn interne Prozesse können dank der modernen Technik einfacher gesteuert, kontrolliert und verwaltet werden. Man ist untereinander vernetzt, mobil, jederzeit erreichbar und kann dadurch besser sowie effektiver miteinander arbeiten.

 

Dies schuf die Voraussetzung für einen Trend, der gerade in den letzten fünf Jahren zunehmend an Bedeutung gewann: dem ortsunabhängigen Arbeiten. Immer mehr Unternehmen werden sich der Vorteile der modernen Kommunikationstechnologie bewusst und setzen diese ein, um Mitarbeiter auszulagern. Was im ersten Moment wie eine Negativentwicklung anmutet, kann in Wahrheit eine Win-Win-Situation sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer bedeuten. Der Betrieb spart an Verwaltungskosten, umso weniger Büros und Mitarbeiter er im Haus beschäftigt. Der Mitarbeiter hingegen gewinnt dabei mehr Flexibilität und Freiheit, indem er seinen Arbeitsalltag selbst strukturieren kann und oftmals sogar arbeiten kann, wo er möchte. Neudeutsch nennt man das Ganze dann “Digitaler Workplace”.

 

Dies bringt ein weiteres Neuzeit-Phänomen auf die Agenda moderner Betriebe – virtuelle Teams. Damit sind Gruppierungen von Mitarbeitern gemeint, die getrennt voneinander arbeiten und sich mitunter sogar noch nie persönlich getroffen haben. Das können zum Beispiel Angestellte ein und derselben Firma sein, die allesamt im Homeoffice arbeiten. Oder die Mitglieder eines Startups, die in völlig unterschiedlichen Zeitzonen mit komplett verschiedenen kulturellen Hintergründen leben. Auch Beschäftigte in kooperierenden Unternehmen, die trotz geografischer Distanz an dem gleichen Projekt arbeiten, fallen unter diese Definition. Ihnen allen ist Eines gemein: sie sitzen nicht im selben Raum oder Gebäude und benötigen deshalb Hilfsmittel für ihre Kommunikation.      

 

Die Ansprüche der Unternehmen und Arbeiter an solch digitale Werkzeuge lassen sich mit 5 wichtigen Eigenschaften zusammenfassen:

 

  • Sie müssen benutzerfreundlich sein.
  • Sie sollten kostengünstig sein.
  • Sie sollten integrierte Lösungen sein und damit möglichst viele Kommunikations- und Informationskanäle bündeln.
  • Sie sollten ohne die Notwendigkeit großer Anschaffungen verwendbar sein.
  • Sie sollten ein effektives Arbeiten im virtuellen Team ermöglichen.

 

Auch wenn die Branche des ortsunabhängigen Arbeitens noch in den Kinderschuhen steckt und das Thema für viele Menschen noch keinen greifbaren Charakter besitzt, haben sich bereits viele Softwareentwickler auf digitale Teamkommunikation spezialisiert. Resultat sind Apps und Softwarelösungen, die die oben genannten Eigenschaften besitzen und so die Zusammenarbeit im virtuellen Team nicht nur unterstützen, sondern sogar erleichtern und potenzieren sollen.

 

Um Ihnen einen Einblick in die Thematik zu bieten und vielleicht sogar die ein oder andere Anregung liefern zu können, stellen wir Ihnen nun 4 der vielversprechendsten Tools für digitale Teamkommunikation vor. Denn abseits von den Standardoptionen der Email, Whatsapp, Skype und dem guten alten Telefon, gibt es da draußen innovative Lösungen für den virtuellen Austausch, die auch Ihr Arbeitsleben revolutionieren können.  

 

Slack

Spricht man über das Thema Teamkommunikation, so gibt es am Messenger-Dienst Slack kein Vorbeikommen. Was als Nebenprodukt bei einer Spieleentwicklung im Silicon Valley begann, entpuppte sich schnell zu einem der erfolgreichsten Startups seiner Art und verzaubert immer mehr Unternehmen mit seiner Funktionalität. Denn Slack ist nicht nur ein fähiges Chat-Tool, sondern fungiert durch zahlreiche Integrationsmöglichkeiten anderer Programme auch als modernes Management-System.  

 

Äußerst positiv zu bewerten ist dabei, dass die Macher der Software ihren Nutzern das Zusammenarbeiten bestmöglich erleichtern wollen. Schon bei der kostenlosen Registrierung wird man von einem freundlichen “Slack-Bot” unterstützt, der einen im Dialog durch die erforderlichen Daten für die Anmeldung führt. Einmal ein Profil angelegt, kann man sich mit anderen Teammitgliedern über Slack vernetzen und in Form von Chaträumen kommunizieren. Diese Kanäle können je nach Bedarf angelegt werden, zum Beispiel unterteilt nach Projekten, Unternehmen, einzelnen Arbeitsgruppen oder Themen. Ausgetauscht wird sich hier als Gruppe untereinander oder mittels privater Nachrichten, was die Anzahl notwendiger Emails massiv reduziert und die Interaktion stärkt. Die Anwendung ist leicht gestaltet und wird von den Entwicklern regelmäßig verbessert.

 

Der zweite große Vorteil von Slack neben seiner Wirkung als “Email-Verdränger” ist das Datenmanagement. Nicht selten leidet die Teamarbeit unter Informationsüberfluss und der Schwierigkeit, eine immens hohe Zahl an anfallenden Dokumenten und Gesprächsnotizen für alle Mitarbeiter übersichtlich aufzuarbeiten. Wenn Sie schon einmal das Problem hatten, die Aufstellung aus dem Meeting von vor drei Wochen wiederzufinden, so werden Sie die Funktionen von Slack sicher wertschätzen. Dateien können einfach hochgeladen und mit Hilfe der Suche wiedergefunden werden sowie sogar schriftliche Teamgespräche jederzeit wieder abrufbar sind.

 

Die dritte große Stärke des Collaboration-Tools ist die Integration externer Dienste, was Slack den Schritt vom einfachen Kommunikationswerkzeug zum System für Büromanagement ermöglichte. Man kann die Software mit einer Vielzahl anderer Dienstleister verknüpfen und so unterschiedlichste Funktionen an einem Ort bündeln. Das reicht vom einfachen Taschenrechner, über Social Media Kanäle wie Facebook oder Twitter bis hin zu Projektmanagementsystemen wie Trello oder Asana. Wichtige Dateien für die Zusammenarbeit können über Dropbox-Ordner oder über Google-Drive allen zugänglich gemacht werden, gemeinsame Kalender-Einträge erinnern an Verpflichtungen und selbst eingehende Emails können über Slack abgerufen werden. Schluss mit 15 gleichzeitig geöffneten Fenstern, hier läuft alles zusammen!

 

Selbstverständlich sind für alle Kanäle und verknüpfte Konten jeweilige Privatsphäre-Einstellungen möglich, um so die Sichtbarkeit für Teammitglieder entsprechend zu regulieren. Die Basisversion von Slack ist für kleine Gruppen kostenfrei. Ab einem größeren Datei- und Suchvolumen lohnen sich die kostenpflichtigen Accounts, die mehr Speicherplatz und Features bieten und pro Nutzer abgerechnet werden.   

 

HipChat

HipChat wird beim Thema der Kommunikations-Tools meist in einem Atemzug mit Slack genannt. Nicht ohne Grund, denn beide ähneln sich in ihren Vorteilen für die virtuelle Interaktion im Team. Während Slack allerdings einzig auf Textnachrichten basiert, setzt HipChat neben dem klassischen Text-Messenger auf Echtzeitkommunikation in Form Sprach- und Videoanrufen.

 

Ähnlich wie bei Slack lassen sich auch bei HipChat sowohl Gruppenchat-Räume wie auch Chats unter zwei Personen erstellen, die sich dann verschiedenen Projekten oder Arbeitsgruppen zuordnen lassen. Um die Übersicht nicht zu verlieren und einfach Mitglieder an Diskussionen beteiligen zu können, muss man diese lediglich mit einem “@” vor ihrem Nutzernamen erwähnen. Der Betroffene erhält darüber direkt eine Benachrichtigung und kann so zur jeweiligen Gruppenunterhaltung springen oder sogar Kanäle betreten, in denen er zuvor nicht beteiligt war. Wer die kostenpflichtige Plusvariante des Tools wählt, kommt zusätzlich in den Genuss von Videochats, Screensharing und Videokonferenzen – schließlich will man ja bei all dieser Arbeit auf Distanz nicht vergessen, wie die Teamkollegen eigentlich aussehen.

 

Eine Stärke des Chat-Services ist die Persistenz, denn die gesamte Historie aller jemals geführten Unterhaltungen wird dauerhaft festgehalten und ist somit ständig wieder einsehbar. So kann man zum Beispiel jederzeit nachvollziehen, was andere Teammitglieder in einer anderen Zeitzone besprochen haben oder man kann eine Reise in die Vergangenheit unternehmen und sich erinnern, was man am Anfang eines Projekts besprochen hatte. Die umfassende Suchfunktion ist dabei Gold wert.   

 

Eine weitere Gemeinsamkeit zum Konkurrenten Slack ist zudem die Möglichkeit der Integration von Dokumenten und anderen Serviceanbietern. Gerade bei Letzterem bietet der Entwickler Atlassian unkomplizierte Anbindung an seine anderen Produkte, wie unter anderem das Aufgabenmanagementsystem JIRA oder die Kollaborationssoftware Confluence. Aber auch externe Dienste wie Social Media Kanäle oder Filehosting-Dienste wie Google Drive oder Dropbox lassen sich bequem damit verknüpfen. Nicht zu vergessen, dass zudem auch zahlreiche Medien wie Dokumente, Fotos, Emails und vieles mehr per Drag & Drop eingebettet und mit den Kollegen geteilt sowie bearbeitet werden können.

 

In der Basisversion ist HipChat kostenlos und das sogar unabhängig von der Teamgröße. Wer einmal in den Genuss gekommen ist und nach mehr verlangt, der kann für eine geringe monatliche Gebühr pro Nutzer auf HipChat Plus setzen. Bei dieser Variante erhält man neben den Videochat-Funktionen auch unbegrenzten Speicherplatz und Historieaufzeichnung.  

 

Trello

Trello ist im Gegensatz zu den anderen vorgestellten Programmen ein Ansatz, der etwas weniger kommunikationslastig ist und sich stattdessen auf die Verbesserung von Workflows konzentriert. Der Cloud-Service strebt an, die Abläufe im Team klar und übersichtlich zu strukturieren und so das gemeinsame Arbeiten an Projekten zu erleichtern.

 

Bei dem visuellen Projektmanagement-Tool arbeitet man vornehmlich mit sogenannten Boards mit Listen und Karten, die an bunte Klebezettel erinnern. Ein Board umfasst ein Projekt, das in seine Einzelbestandteile aufgeschlüsselt wird, wie zum Beispiel die Planung eines Firmenevents. Dafür dienen wiederum die Listen, in denen Aufgaben verschiedenen Typs zusammengefasst werden. Für unser Beispiel eines Events könnte man hier beispielshalber die Kategorien “Dienstleister”, “Genehmigungen”, “Organisation” und  “Kommunikation” eingeben. Die letztendlichen Aufgaben werden in Form von Karteikarten erstellt, die sich bequem auf dem Board und zwischen den verschiedenen Listen hin und her verschieben lassen. Dabei kann man jeder Karte die verantwortlichen Mitarbeiter, Deadlines, Dokumente, Kommentare und Check-Listen zuordnen. Wer möchte, erhält sogar über jede Veränderung auf dem Board und zu jedem nahenden Abgabetermin eine Email-Benachrichtigung, sodass man stets über den aktuellen Stand des Fortschritts im Team informiert ist.  

 

Das von Trello verwendete Interfacedesign ermöglicht den Nutzern, die Boards individuell zu gestalten und komplexe Themengebiete in leicht verständliche Projekte aufzuschlüsseln. Zwar bietet das Tool außer der Kommentarfunktion auf den einzelnen Karten (noch) keine weiteren Optionen des persönlichen Austauschs, jedoch trägt es auch ohne Chatfunktion maßgeblich zur Teamkommunikation bei. Jeder freigegebene Mitarbeiter kann jederzeit einsehen, woran seine Kollegen arbeiten, wie weit sie damit fortgeschritten sind, was noch zu tun ist und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Wichtige Dokumente und Informationen sind synchronisiert und für alle an einer Schnittstelle abrufbar, sowohl am Computer als auch auf mobilen Endgeräten wie dem Tablet oder dem Smartphone. Kein Wunder, dass Trello in seinem Herkunftsland der USA bereits seinen festen Platz unter den beliebtesten Projektmanagement-Diensten eingenommen hat.

 

Das Beste daran ist: Trello ist in der Basisversion kostenfrei. Einzige Voraussetzung für eine Nutzung als virtuelles Team ist, dass jedes Teammitglied sich einen kostenlosen Account bei dem Tool anlegt. Diese Profile kann man anschließend über die Suchfunktion in Arbeitsgruppen zusammenfassen und den entsprechenden Boards zuteilen. Für Liebhaber gibt es auch die Möglichkeit eines kostenpflichtigen Upgrades zur Business-Version, die weitere Features wie Lese-Accounts und Google-Apps-Integration bietet.

 

Coyo

Kommen wir nun zum Abschluss zum Underdog unserer Aufzählung. Nicht nur ist es das bisher noch am wenigsten bekannte Kollaborationstool unserer Liste, es ist zudem sogar eine heimische Schöpfung. Die Digitalagentur Mindsmash aus Hamburg will Coyo auf seinem Gebiet zum deutschen Spitzenreiter machen und setzt dabei vor allem auf leichte Handhabung und eine starke Kombination aus Intranet und Social Network-Elementen. Das bedeutet, dass man mit Hilfe von Coyo sowohl die Teamkommunikation, als auch die Aufgabenverwaltung besser und leichter abwickeln kann.

 

Sympathisch ist dabei, dass das Tool wie eine Art internes soziales Netzwerk aufgebaut ist. Man kann sich mit seiner Hilfe interaktiv mit Mitarbeitern, kooperierenden Unternehmen und sogar mit Kunden austauschen. Dies geschieht zum Einen auf kommunikativem Wege mittels privater und Gruppennachrichten. Zum Anderen können Informationen und Dokumente auf sogenannten “Sticky Pages” öffentlich sichtbar gemacht werden und dann zum Beispiel detailliert von den dazu eingeladenen Mitgliedern in “Workspaces” bearbeitet werden. Natürlich erhält man ganz im Social Media-Stil regelmäßig Benachrichtigungen über Status-Updates, Neuigkeiten und Aktivitäten-Streams anderer Teilnehmer. Erwähnenswert ist zudem, dass man unbekannte Kollegen mittels angegebener Interessen oder Zuständigkeitsbereiche finden kann. Sogar das allseits bekannte “Folgen” einer Person ist möglich – wenn schon soziales Netzwerk, dann richtig!

 

Darüber hinaus dient Coyo als Wissensmanagement-Software mit zahlreichen Möglichkeiten für die Einbindung von Dokumenten, Dateien, Fotos und anderen Informationen in die (Team)interne oder sogar die externe Kommunikation. Die rekursive Suchfunktion unterstützt die Übersichtlichkeit für alle Beteiligten und wer immer noch nicht über genügend Dateien verfügt, der kann mit Hilfe des Tools sogar eigene Formulare erstellen.    

 

Entgegen der zuvor vorgestellten Software-Optionen ist Coyo von Beginn an kostenpflichtig und lässt Nutzer aus zwei Varianten wählen. Einer preisintensiven, aber einmaligen Investition in eine Version auf dem eigenen Server oder eine monatlich gebührenpflichtige Cloud-Lösung, die pro Nutzer abgerechnet wird. Auch wenn dies auf den ersten Blick teuer erscheint, so kann Coyo mit seinen internationalen Konkurrenten durchaus mithalten und punktet vor allem mit dem Heimvorteil. Denn schon allein der Standort der Server in Deutschland bringt einige rechtliche Aspekte mit sich, die langfristig gesehen für viele deutsche Firmen von Interesse sein könnten.

 

Fazit

Nach diesem kurzen Einblick in die Möglichkeiten digitaler Tools zur Teamkommunikation bleibt zu unterstreichen, dass diese kurze Liste natürlich nicht die Bandbreite aller Möglichkeiten wiedergeben kann. Es existieren Dutzende Software-Lösungen auf dem Markt mit teilweise nur minimalen Unterschieden in ihrer Ausrichtung, Umsetzung und Preisgestaltung. Die Wahl des am besten passenden Mittels zur Zusammenarbeit im virtuellen Team bleibt letztendlich den Nutzern überlassen, denn die Geschmäcker und Bedürfnisse sind bekanntlich verschieden.

 

Und auch wenn der steigende Trend des digitalen Workspace weiterhin gefördert wird und sich die interne wie externe Kommunikation von Unternehmen dahingehend anpasst, sollte der persönliche Aspekt dennoch nicht vergessen werden. Bei virtuellen Teams kann es schnell dazu kommen, dass genau diese menschliche Note wie das Gespräch am Kopierer oder die feucht-fröhliche Geburtstagsfeier beim Restaurant um die Ecke fehlen.

 

Einen Ausgleich schaffen regelmäßige Verabredungen zu Telefongesprächen, Videokonferenzen oder gar persönliche Treffen und Teamevents. Gottseidank kann man für die letztgenannten Optionen zuvor mit Hilfe der Kommunikationstools digital ermitteln, wann es allen am besten passt. Willkommen in der Zukunft des Zusammenarbeitens!

Unzufriedenheit am Arbeitsplatz? So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter

Die Unternehmens- und Strategieberatung Gallup erstellt jährlich anhand des eigens dafür entwickelten “Engagement Index” eine internationale Studie zur Arbeitsplatzqualität. Dabei werden viele Tausende Beschäftigte repräsentativ zu ihrer Arbeitssituation und dem Verhältnis zu ihrem Arbeitgeber befragt. Die Studie, die bereits seit 2001 stattfindet, erlaubt dadurch umfassende Erkenntnisse zur emotionalen Bindung von Mitarbeitern an ihr Unternehmen.

Die Ergebnisse Deutschlands sorgen dabei schon seit einigen Jahren für Entsetzen in den Chefetagen. Seit dem Jahr 2007 nahm die Zahl deutscher Arbeitnehmer, die innerlich schon gekündigt haben, rapide zu. Der bisherige Höchststand wurde 2012 erreicht, indem 24% – also fast ein Viertel aller Beschäftigten – angaben, keinerlei Bindung zu ihrem Unternehmen zu verspüren. Zwar sank diese Zahl in den darauffolgenden Jahren wieder minimal, jedoch sind die Resultate nach wie vor erschreckend: nahezu 70% aller Befragten leisten nur Vorschrift nach Dienst, um die 15% der Studienteilnehmer haben sich innerlich bereits komplett von ihrer Arbeit distanziert und nur ein viel zu kleiner Anteil von ca. 15% ist zufrieden und engagiert.

Die Liste der Folgen für den Arbeitgeber ist lang. Unmotivierte Mitarbeiter neigen tendenziell stärker dazu, ihr Potenzial nicht voll auszuschöpfen. Interne und externe Abläufe finden langsamer statt oder werden in extremeren Fällen sogar absichtlich blockiert. Darunter leidet wiederum das Arbeitsklima, was dann die eigentlich motivierten Mitarbeiter involviert und schlimmstenfalls auch deren Engagement mindert. Der Umsatz sinkt durch weniger Engagement im Vertrieb oder Kundenservice Von steigenden Krankschreibungen aufgrund der fehlenden Zufriedenheit am Arbeitsplatz ganz zu schweigen.

Ein in der Branche beliebter Begriff für solche unmotivierten Beschäftigten ist “Low Performer”. Und die Gesamtheit aller Low Performer in Deutschland kostet der Volkswirtschaft laut Gallup jährlich zwischen 80 und 105 Milliarden Euro. Summen, die man einsparen könnte.

Jedoch sollten Sie dabei nicht sofort an harte Maßnahmen wie Kündigungen denken, welche wenn überhaupt, nur als letzter Ausweg in Frage kommen sollten. Schließlich ist es laut zahlreichen Untersuchungen erwiesen, dass es für Unternehmen wesentlich rentabler ist, bestehende Mitarbeiter an sich zu binden, als stets neu einzustellen. Sprich: Unternehmen müssen etwas gegen die fehlende Motivation Ihrer Arbeiter unternehmen, um zu starke Fluktuation zu vermeiden. Denn mit jedem verlorenen Mitarbeiter verliert die Firma auch dessen Fähigkeiten.

Doch was verursacht diese Unzufriedenheit am Arbeitsplatz?

Experten sind sich einig, dass das Problem zumeist von den Unternehmen selbst ausgelöst wird. Bedenkt man, dass jeder einzelne Mitarbeiter zu Beginn seiner Karriere aus guten Gründen eingestellt wurde und motiviert zur Arbeit ging, so muss sich offensichtlich im Laufe seiner Arbeitszeit im Betrieb etwas verändert haben. Kein Arbeitnehmer ist per se ein Low Performer.

Eine der Hauptursachen ist demnach die Personalführung vieler Unternehmen. Hier scheitert es vor allem auf persönlicher Ebene durch mangelndes Feedback, fehlende Möglichkeiten der Weiterbildung oder persönlichen Entwicklung der Mitarbeiter oder gar am Vertrauensverhältnis zum Vorgesetzten.

Gerade Letztere, die Führungspersönlichkeiten, spielen eine Schlüsselrolle in der Mitarbeitermotivation. In den letzten Gallup-Studien gaben nahezu die Hälfte der Teilnehmer an, dass sie wegen eines direkten Vorgesetzten darüber nachgedacht hatten, ihr Unternehmen zu verlassen. Eine hohe Zahl, die dringenden Handlungsbedarf hinsichtlich der Führungsqualitäten von leitenden Mitarbeitern und Vorgesetzten aufzeigt.

Vor allem in größeren Unternehmen sind leitende Angestellte, Teamleiter und Vorgesetzte das Sprachrohr des Betriebs. Ihr Verhalten steht für das des Arbeitgebers – in guten wie in schlechten Aspekten. Fehlt es einer führenden Persönlichkeit an den nötigen Führungsfähigkeiten und Softskills, so kann dies das Vertrauensverhältnis des Mitarbeiters zum Arbeitgeber stören. Schafft es der Vorgesetzte hingegen, auf die Bedürfnisse all seiner Beschäftigten einzugehen, so sind beste Bedingungen für eine kontinuierliche Stärkung des Arbeitsverhältnisses geschaffen.
Erstes Mittel gegen unmotivierte Mitarbeiter ist also eine adäquate Auswahl und Ausbildung von Führungskräften in der Leitung des Personals. Kommt es dennoch vor, dass Arbeiter die Lust am Job verlieren und scheinbar nur noch physisch am Arbeitsplatz anwesend sind, so könnten die folgenden Tipps helfen:

Was können Sie gegen fehlende Motivation bei den Mitarbeitern unternehmen?

  • Ermitteln Sie den Grund für den Unmut des Mitarbeiters

Einer Ihrer Mitarbeiter schafft nicht mehr die gleiche Leistung wie früher, erledigt Aufgaben nur knapp vor Abgabetermin oder wirkt kaum engagiert? Dann ist oberstes Gebot die Kommunikation! Sobald Sie eine Veränderung in der Leistung oder Laune eines Kollegens bemerken, sollten Sie das Handeln nicht auf die lange Bank schieben. Sprechen Sie die Person in einem persönlichen und vertraulichen Gespräch direkt darauf an.
Hinterfragen Sie die Gründe für untypische Verhaltensweisen, um so besser darauf eingehen zu können. Gibt es vielleicht Probleme in der Kommunikation mit Kollegen, wird zu viel erwartet, sind die inneren Abläufe zu schleppend oder fehlt der Person eine Zukunftsperspektive? Ein Eingrenzen der Ursache aus einem schier unendlichen Katalog der Möglichkeiten wird Sie befähigen, Lösungen dafür zu suchen.

  • Klären Sie mit dem Mitarbeiter das weitere Vorgehen

Bezugnehmend auf die ermittelte Ursache können Sie gezielt aktiv werden. Zeigen Sie Ihrem Mitarbeiter, dass Sie gewillt sind, seine Arbeitssituation zu verbessern und dadurch auch das Verhältnis zum Arbeitgeber wieder zu stärken. Lassen Sie die Person an diesem Prozess teilhaben, um ihr Engagement zu verdeutlichen.

Gleichzeitig können Sie auch die Chance nutzen, Ihre Erwartungen an den Kollegen mitzuteilen. Fordern Sie freundlich, aber bestimmt mehr Einsatz und klären Sie die Rahmenbedingungen für die weitere Zusammenarbeit. Ein angemessener Zeitrahmen ist hier ein entscheidender Faktor, denn genauso wie der Verlust der Motivation nicht von einem Tag auf den anderen geschieht, so benötigt auch die Rückkehr zum Engagement für die Firma ihre Zeit.

  • Feedback, Feedback, Feedback

Man kann es gar nicht oft genug erwähnen: Fehlende Kommunikation und mangelndes Feedback sind das Öl im Feuer der Unzufriedenheit. Vor allem regelmäßige und qualitativ hochwertige Mitarbeitergespräche bilden eine unerlässliche Basis für den Erfolg und die Zufriedenheit eines Mitarbeiters. Dennoch lag zum Beispiel bei der Gallup-Studie die Zahl der Befragten, die innerhalb der letzten 12 Monate vor der Studie kein solches Gespräch mit ihrem Vorgesetzten hatten, bei über 40%.

Fehlt dem Beschäftigten Lob und Feedback, so fehlt gleichzeitig auch das Interesse an seiner Person und der Bezug zum Arbeitgeber. Von hier an ist es bis zur inneren Kündigung nicht weit. Dem kann durch regelmäßige Gespräche und Leistungsüberprüfungen entgegengewirkt werden. Zeigen Sie dem Mitarbeiter, wie wertvoll er für Sie ist und helfen Sie ihm, sich auf Arbeit wohl und geschätzt zu fühlen.

  • Anerkennung tut gut

Unabhängig, ob ein Mitarbeiter stets tolle Performance zeigt oder ob er nach einem Tief im Arbeitsverhältnis wieder mit neuem Ehrgeiz an Bord ist – Anerkennung ist wichtig. Neben dem bereits erwähnten Lob gibt es hierfür noch viele weitere Möglichkeiten. Belohnen Sie gute Leistungen mit entsprechenden Bonifikationen, kleinen Geschenken, Firmenvergünstigungen, besseren Arbeitsbedingungen, der Übertragung von mehr Verantwortung oder ganz einfach mit einer leckeren Pizza in der Mittagspause.
Eine indirekte Form der Anerkennung ist zudem das respektvolle Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern. Behandeln Sie sie fair und auf Augenhöhe und Sie werden bemerken, wie sich das Vertrauensverhältnis zu Ihnen positiv verändern wird. Seien Sie transparent hinsichtlich Ihrer Entscheidungen und scheuen Sie sich nicht, sich an Ihre Mitarbeiter als Experten für ihr jeweiliges Aufgabengebiet zu wenden.

  • Ablenkung muss sein

Ein großer Motivationsschub ist ein Ausbruch aus dem Arbeitsalltag. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern ein besonderes Erlebnis. Sei es zum Beispiel eine außerordentliche Betriebsfeier oder gar das Zelebrieren aller möglichen Anlässe von Weihnachten bis zum Geburtstag jedes Teammitgliedes. Oder entführen Sie Ihre Arbeiter auf ein Firmenevent oder zum Teambuilding. Gerade die letztere Option eignet sich hervorragend, um auf unterhaltsame Weise die Routine zu unterbrechen und die Zusammenarbeit zu stärken.

  • Bieten Sie eine Perspektive

Nichts ist so ermüdend und demotivierend wie eine fehlende Perspektive. Häufig sind mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter ein Grund, ein Unternehmen zu verlassen. Vermeiden Sie dies, indem Sie ihren Arbeitern sowohl Ziele für die Zukunft setzen, als auch entsprechende Perspektiven bieten. Das kann ein personeller Aufstieg sein, das Übertragen von mehr Verantwortung oder Weiterbildungsmöglichkeiten, die mit einer Erweiterung des Tätigkeitsfeldes einhergehen. Zeigen Sie Ihrem Team, dass sich die Arbeit für Sie auch in Zukunft noch lohnen wird und Langeweile am Arbeitsplatz ein Fremdwort bleibt.

  • Seien Sie ein Team

Für viele Mitarbeiter ist eine angenehme Arbeitsatmosphäre und eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen wichtig. Fördern Sie deshalb die Teamarbeit. Die Kluft zwischen motivierten und weniger motivierten Arbeitern kann so leichter überwunden werden.

Stärken Sie das Zusammengehörigkeitsgefühl Ihrer Mitarbeiter und festigen Sie so gleichzeitig auch das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter zum Unternehmen. Wichtig ist außerdem, dass der Vorgesetzte ein gleichberechtigter Teil des Teams ist und nicht nur unbeteiligter Außenstehender, der nur “von oben herab” agiert. Schmälern Sie die Distanz zum Betrieb und der Unmut schmälert sich ebenso.

Mit motivierten Mitarbeitern zum Erfolg

Sie sehen, die Motivation von Mitarbeitern ist kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis einer aufmerksamen und guten Personalführung. Sicher mögen die oben benannten und andere Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation nicht in jedem einzelnen Fall von Erfolg gekrönt sein. In wenigen Situationen ist ein Auflösen des Arbeitsverhältnisses sogar unumgänglich. Dennoch kann in vielen Fällen ein adäquates Führungsverhalten einer inneren Kündigung bei Arbeitnehmern vorbeugen.

Schaffen Sie optimale Bedingungen für Ihre Arbeiter und beschreiten Sie gemeinsam mit ihnen den Weg zum Erfolg. Denn fest steht: wer motivierte Arbeiter in seinem Unternehmen weiß, der hat im Kampf um Umsatz immer den entscheidenden Vorteil.