9 Teambuilding Hacks – Wie Sie Ihr perfektes Team aufbauen

Teamarbeit. Ein Garant für Effizienz und strahlender Schimmer am Horizont der Zukunft.

Nicht nur wir wissen bereits um das Potential funktionierender Arbeitsgruppen für Unternehmen – alle wissen es! Experten schreiben der Teamarbeit eine immer größere Bedeutung zu, Unternehmen ändern zunehmend ihre Strukturen, die Situation am Arbeitsmarkt wandelt sich.

Doch diese stärkere Orientierung auf die koordinierte Zusammenarbeit und produktive Synergien birgt auch neue Herausforderungen für Arbeitgeber. Denn erfolgreiche Teams lauern in der Regel nicht einfach in freier Wildbahn, sondern sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen werden. Und das ist komplexer, als Sie im ersten Moment denken mögen!

Deshalb unterstützen wir Sie mit 9 hilfreichen Hacks für den Aufbau Ihres ganz eigenen Erfolgs-Teams.

 

1. Definieren Sie klar das Team, dass Sie benötigen

Eines sollte Ihnen von vornherein klar sein: Sie haben die Fäden in der Hand. Ob Ihr Team in seiner Zusammensetzung erfolgreich ist oder nicht, hängt zu einem Großteil davon ab, welches Gespür Sie bei der Auswahl der einzelnen Mitglieder haben. Dabei sollten Sie nicht nur nach persönlichen oder professionellen Aspekten handeln, sondern zudem auch den größeren Rahmen im Blick behalten.

Wichtig ist natürlich, dass Teammitglieder miteinander harmonieren. Das heißt, Sie sollten bei den einzelnen Personen neben dem fachlichen Know How vor allem Wert auf entsprechende Soft Skills legen. Zu introvertierte, starrköpfige oder schlichtweg sozial inkompatible Charaktere hemmen die Dynamik einer Gruppe, anstatt sie zu bereichern. Entsprechend sollten Sie darauf achten, dass alle gleichermaßen und kollegial auf die gewünschten Resultate hinarbeiten.

Doch was bringt all die Harmonie, wenn die Zusammensetzung des Teams nicht dem gesetzten Arbeitsziel gerecht wird? Wenn die Kollegen sich zwar toll verstehen, sie aber gemeinsam hinsichtlich ihrer Fähigkeiten unmöglich erfolgreich sein können? Das ist der Knackpunkt, an dem viele Führungskräfte scheitern: das Definieren des Teams, das Sie zum Erreichen des angestrebten Ziels brauchen. Denn nur, wer von Anfang an genau weiß, wie das perfekte Team für die Umsetzung eines Projektes aussehen würde, kann dieses Team dann erschaffen. Verlieren Sie also beim Abwägen von fachlichen und persönlichen Stärken möglicher Mitarbeiter nicht den Blick für das Ganze.          

2. Mittelmäßig ist nicht gut genug

Es ist nie leicht, negative Personalentscheidungen zu treffen. Deshalb wählen Führungskräfte häufig den leichteren Weg, indem sie trotz eventuell auftretender Schwierigkeiten zu lange an dem Mitarbeiter festhalten, den sie zuerst für die zu besetzende Stelle gewählt haben. Doch genau diese Entscheidung gegen einen schnellen Wechsel kann Sie wertvolle Zeit und letztendlich sogar den Erfolg kosten.

In manchen Situationen war die erste Wahl eines Teammitgliedes auf langfristige Sicht vielleicht nicht die beste Wahl. Unabhängig ist dabei, ob es an der Zusammenarbeit oder fehlender Expertise liegt, denn fest steht: Sie dürfen sich niemals mit “mittelmäßig” zufrieden geben. Das führt zwangsläufig zu Schwächen in der Teamdynamik, die die anderen Mitarbeiter nachteilig beeinflussen werden. Streben Sie deshalb immer nach dem Besten und schieben Sie das Handeln nicht auf die lange Bank!

Suchen Sie das Gespräch mit Teammitgliedern, die unter ihren Möglichkeiten bleiben und sollte es dennoch keine Hoffnung auf Verbesserung geben, scheuen Sie sich nicht vor einer unangenehmen Entscheidung. Der perfekte Player für Ihr Team wartet da draußen ganz sicher bereits auf seine Chance!  

 

3. Vielfalt als Garant für Innovation, Einheit sorgt für Stabilität

Es ist ein schmaler Grat, die richtige Balance zwischen homogenen und heterogenen Eigenschaften eines Teams zu finden.

Generell sind sich viele Experten darin einig, dass eine gewisse Vielfalt in der Besetzung einer Arbeitsgruppe die Innovativität aller enorm steigern kann. Ob Frau oder Mann, jung oder alt, international oder von unterschiedlicher religiöser Ansicht – eine bunte Zusammensetzung eines Teams garantiert eine ebenso breit gefächerte Basis an Know How, Denkweisen und persönlichen Eigenschaften. Das erhöht die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe ungemein gegenüber sehr homogen orientierten Teams.

Jedoch sollte dabei stets bedacht werden, dass auch ein gewisses Maß an Homogenität unabdingbar für eine gute Gruppenatmosphäre ist. Sollten zum Beispiel gleichzeitig zu viele verantwortungslose oder chaotische Charaktere vertreten sein, so kann das die allgemeine Teamarbeit stören. Ein gewisses Grundverständnis der gemeinsamen Mission und geteilte Werte sollten daher alle Teammitglieder besitzen, unabhängig ihrer individuellen Stärken.  

 

4. Konsens ist König

Der vorhergehende Punkt liefert bereits das nächste Stichwort: Konsens. Ob in der Demokratie, der Planung einer Reise mit Freunden oder der schlichten Wahl des Fernsehprogramms beim Familienabend, einen Konsens zu erzielen ist nicht immer einfach.

Bei der Teamarbeit lohnt sich die Mühe allerdings. Egal ob in der Teambesprechung für die Weihnachtsfeier, dem nächsten Projektziel oder der Wahl des gemeinsamen Logos – streben Sie wenn möglich stets eine Entscheidung im Konsens an. Durch das gemeinsame Evaluieren, Diskutieren und Planen erreichen Sie, dass Ihr Team sich ausreichend an allen Prozessen beteiligt fühlt. So vermeiden Sie mögliche Konflikte durch unausgesprochene Gefühle und stärken zugleich die Produktivität Ihrer Mitarbeiter.

Denn durch das Einbeziehen aller Mitglieder der Gruppe wird sich jeder Einzelne in der Verpflichtung fühlen, seinen Anteil an den einzelnen Arbeits- und Entscheidungsphasen zu übernehmen. Zudem stärkt die Transparenz die Beziehung zwischen Ihnen als Führungskraft und dem Team.

5.   Setzen Sie auf Kommunikation

Das A und O eines funktionierenden Teams ist die Kommunikation innerhalb seiner Mitglieder. Weiß jeder genau über die anstehenden Aufgaben und seine Arbeitsschritte Bescheid? Wissen alle Gruppenmitglieder, wie sie untereinander interagieren können und sollen? Gibt es regelmäßiges Feedback untereinander und mit Ihnen als Führungskraft? Werden Ziele, Probleme, Möglichkeiten oder Hindernisse klar und transparent kommuniziert oder eher verschleiert? Ist festgelegt, wie die Kommunikation mit Partnern, Kunden oder Dienstleistern erfolgt?

Sie sehen, die richtige Kommunikationsstrategie ist maßgeblich für die Produktivität eines Teams. Erstellen Sie dementsprechend interne Informationsabläufe, nutzen Sie mögliche Hilfsmittel in der Teamkommunikation und überwachen Sie alle Prozesse. Erst wenn das gesamte Team alle relevanten Schritte kennt und strikt miteinander danach arbeitet, kann sich auch der Erfolg einstellen. Vernachlässigen Sie also niemals die Kommunikation im Team, sonst wird das Team schnell die Arbeit vernachlässigen.  

6. Ihr Team besteht aus Menschen

Wir alle haben einmal einen schlechten Tag oder sind einmal krank. Genauso wie wir alle ein Leben außerhalb unserer Beschäftigung haben. Umso schneller Sie die Menschlichkeit Ihres Teams nicht als Schwäche, sondern als Stärke sehen, umso schneller sind Sie auf Erfolgskurs.

Gönnen Sie Ihrem Team ruhig allseits beliebte Ereignisse wie Weihnachts- und Geburtstagsfeiern. Entführen Sie sie zu Teambuilding-Events, um das Miteinander zu stärken. Helfen Sie Ihnen wenn möglich bei privaten Problemen und trauen Sie sich ruhig, sich bei guten Leistungen erkenntlich zu zeigen.

Das schafft nicht nur Vertrauen zu Ihnen als Führungskraft, sondern stärkt auch die Loyalität Ihrer Mitarbeiter. Das zahlt sich auf lange Sicht aus, sowohl bei Ihnen, als auch beim Team. Mit etwas Glück entwickeln sich daraus vielleicht sogar echte Freundschaften.   

7. Teilen Sie Informationen

Was bringt es Ihnen, wenn nur ein Mitglied im Team genauestens über ein Thema informiert ist, dass alle betrifft? Und was bringt es Ihnen, wenn Ihre Mitarbeiter von neuesten Trends erst viele Wochen später erfahren? Richtig. Nicht viel.

Ein Mitarbeiter ist immer nur so gut, wie sein Wissen es zulässt. Animieren Sie also Ihr Team dazu, einen gewissen Teil Ihrer Arbeitszeit offiziell zur Weiterbildung und Information nutzen zu dürfen. Nicht zu vergessen, dass so erarbeitetes Wissen anschließend bestenfalls mit allen geteilt werden sollte. Denn nur wer sich stets bildet, viel liest und auf dem neuesten Stand bleibt, kann mit aktuellen Entwicklungen mithalten und das Team mit wertvollen Ressourcen unterstützen.

Warum etablieren Sie also nicht entsprechende Elemente in Ihrem Team? Lassen Sie jede Woche einen anderen Mitarbeiter ein relevantes Buch vorstellen oder teilen Sie untereinander interessante Artikel. Sie werden sehen, wir Ihr Team davon profitiert, dass Weiterbildung als wichtiger Aspekt der Arbeit und nicht als lästige Pflicht in der Freizeit gezählt wird. Abgesehen davon, dass Sie das Potential Ihres Teams dadurch ungemein stärken.

8. Systematisieren und Vereinfachen

In der Regel ist gerade aller Anfang meist schwer: Teammitglieder müssen sich zunächst in Ihre Rollen hineinfinden, die richtigen Ziele müssen gesteckt und Arbeitsabläufe koordiniert werden. Doch mit der Zeit werden Sie als Führungskraft realisieren, an welchen Stellen Sie Prozesse systematisieren und vereinfachen können.

Effektives Projektmanagement und das richtige Handling der Teamarbeit bietet Ihnen die Möglichkeit, Ergebnisse zu optimieren und vor allem wertvolle Zeit sowie Energie zu gewinnen.

Diese beiden Ressourcen können Ihre Teammitglieder wiederum in Prozesse investieren, die sonst vernachlässigt würden. Denken Sie also über die Routine und Standards hinaus und suchen Sie nach praktischen Lösungen, die das Arbeitsleben aller erleichtern werden. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.  

 

9. Seien Sie der Fels in der Brandung

Selbstverständlich ist es für das Funktionieren eines Teams essentiell, den einzelnen Mitgliedern genügend Freiheit und Verantwortung einzuräumen. Das entlastet Sie jedoch nicht von der Aufgabe, Ihre Mitarbeiter auf Ihrem Weg zu unterstützen.

Schaffen Sie Vertrauen zu Ihren Teammitgliedern, indem Sie stets der Ansprechpartner sind, den sie benötigen. Als Teamführer müssen Sie deshalb einerseits über den Dingen stehen und dennoch zur gleichen Zeit in allen Aspekten involviert sein. Brainstormen Sie gemeinsam mit Ihrem Team, klären Sie mögliche Konflikte, kanalisieren Sie die Stärken Ihrer Arbeiter und überwachsen Sie interne Prozesse. Achten Sie darauf, gute Leistungen richtig anzuerkennen und bei möglichen Defiziten angemessen zu reagieren. Beobachten Sie nicht nur, sondern steuern Sie die Qualität Ihres Teams aktiv und auf Augenhöhe.

Es ist zeitaufwendig und arbeitsintensiv, ein erfolgreiches Team von Null aufzubauen. Jedoch sollten Sie während dieser langen Reise stets daran denken, dass sich die Mühe lohnen wird. Ein leistungsfähiges, aufeinander abgestimmtes und motiviertes Team kann bekanntlich Berge versetzen und das entscheidende Zünglein an der Waage sein, wenn es bei einem Projekt um langfristigen Erfolg geht.

Starten Sie also noch heute mit der Umsetzung einiger dieser Hacks und Sie werden sehen, wie das Erschaffen Ihres ganz eigenen Rockstar-Teams nur noch halb so schwer sein wird.

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